Benutzer:DominikG
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Teilnehmer der Kurse
Geschichte GK 13 und Politik und Wirtschaft GK 13
Mein Lehrer: Fontane44
Inhaltsverzeichnis |
Meine Kurse
Geschichte GK 13
Politik und Wirtschaft GK 13
Gruppenarbeiten
Geschichte
Arbeitsgruppe 3: BenjaminK, DominikG
Themen:
- Die Teilung Europas im Zuge des kalten Krieges
- Stationen der politischen und ökonomischen Kooperation zwischen West- und Osteuropa
- Nationale und ethnische Konflikte als Folge der ökonomischen und politischen Veränderungen in Mittel- und Osteuropa
- Kooperation und Integration in Westeuropa
Texte:
Die Teilung Europas im Zuge des kalten Krieges
Die Anfänge der Teilung
Nach dem 2. Weltkrieg, der durch die Kapitulation Deutschlands beendet wurde, war Europa vollkommen zerstört. Über 20 Millionen Russen sind im 2. Weltkrieg gestorben und die Sowjetunion lag in Trümmern. Großbritannien und Frankreich ging es ebenfalls schlecht. Die USA hingegen standen wirtschaftlich viel besser da als vor dem 2. Weltkrieg.
Die Frage der Behandlung des besiegten Deutschlands auf der Potsdamer Konferenz offenbarte die ersten schweren Risse zwischen der Sowjetunion einerseits und den USA und Großbritannien andererseits. Das Potsdamer Abkommen enthielt zwar allgemeine Vereinbarungen über die künftige gemeinsame Verwaltung der Siegermächte und formulierte Grundsätze wie Demilitarisierung, Entnazifizierung und Demokratisierung. Diese konnten aber je nach politischer Interessenlage unterschiedlich ausgelegt werden. Damit war der weitere Konflikte vorprogrammiert.
Das gegenseitige Misstrauen wuchs, als mit der Irankrise
1946 und anderen politischen Entwicklungen weitere Konflikte hinzukamen.
Stalin wollte nun zwischen Deutschland und der Sowjetunion eine Pufferzone schaffen und begann die Kommunisten in den Staaten Osteuropas zu unterstützen.
Nach einer besonders aggressiv klingenden Rede von Stalin im Februar 1946 wollten die USA mehr über Stalins Außenpolitik wissen. Der amerikanische Diplomat George Kennan
in Moskau gab den USA eine Antwort, die die US-Außenpolitik gegenüber der Sowjetunion bestimmen sollte. In seiner Antwort, die auch als „long telegram“ bekannt ist, lehnte er jedes politische Arrangement mit der UdSSR ab.
Am 5.3.1946 traf sich Churchill mit Truman in Fulton in Missouri und sagte in seiner Rede, dass Europa nun von einem „Eisernen Vorhang“
durchzogen wird.
Mit der Truman-Doktrin
, die durch die Nachricht des Diplomaten Kennan entstand, kündigte der US-Präsident an, „alle freien Völker zu unterstützen, die sich der Unterwerfung durch bewaffnete Minderheiten oder durch Druck von außen widersetzen“.
Diese Politik wurde "Containment Policy
" (Eindämmungs-Politik) genannt, mit der die USA unmissverständlich auf antikommunistischen und antisowjetischen Kurs gingen und somit den Grundstein für die Teilung Europas legten.
Die Teilung in der Wirtschaft
Wirtschaftlich wurde die Teilung durch die Gründung der für die Koordination der Marshallplan-Hilfen
gegründeten OECD
, der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl
im Westen sowie der Bildung des Rats für gegenseitige Wirtschaftshilfe
im Osten vollzogen.
Die wichtigsten westlich orientierten Staaten richteten das COCOM-Embargo
für Hochtechnologie und Rüstungsgüter gegen die Ostblockstaaten ein.
Die Teilung in der Politik
1948/1949 führten die Westalliierten eine Währungsreform in ihren Besatzungszonen Deutschlands und in den Westsektoren Berlins durch. Dies geschah ohne Absprache mit der UdSSR, woraufhin sie dies als Bruch der Potsdamer Konferenzbeschlüsse betrachtete. Deutschland sollte laut dieser Konferenz als politische und wirtschaftliche Einheit zu wahren sein. Die Sowjetunion reagierte mit der Berlin-Blockade, einer totalen Wirtschafts- und Handelsblockade der Berliner Westsektoren, die den ersten Höhepunkt des Kalten Krieges bedeutete. Der Westen konnte durch eine Luftbrücke diese Blockade zum scheitern bringen. Nach dem Scheitern der Berlin-Blockade wuchs die Furcht vor einer sowjetischen Expansion in Europa.
Die Reaktion darauf war der Verteidigungsbund NATO
, dem 1955 auch die BRD beitrat. Die Strategie der NATO basierte bis 1954 auf der Drohung mit „massiver Vergeltung“ (massive retaliation) „an Orten und mit Mitteln eigener Wahl“ für jeden nicht näher definierten kommunistischen Expansionsversuch. Bestimmt wurde die Strategie von den USA, die damit nun offen eine Politik des roll back, d.h. ein Zurückdrängen des Staatskommunismus in Eurasien verfolgte.
Die Gegenorganisation der Sowjetunion zur NATO war der Warschauer Pakt
, der kurze Zeit später gegründet wurde.
Bisher war die USA der Sowjetunion militärisch stark überlegen, nicht zuletzt wegen ihres Atombombenmonopols. Dies änderte sich 1949 schlagartig, als die UdSSR ihre erste Atombombe zündete und somit zur Atommacht aufstieg.
Es folgte ein Wettrüsten zwischen den beiden Weltmächten, bei dem die Sowjetunion bald die USA einholte.
Die bisherige Strategie der NATO wurde daraufhin fallen gelassen. Da die USA ihre atomare Überlegenheit verloren hatte und die bisherige Strategie zu einem „atomaren Overkill“
geführt hätte, ging die NATO zu einer Strategie der „angepassten Reaktion“ über.
In den 70er Jahren kam es dann zu den SALT
I und II – Verträgen, die eine Obergrenze für Strategische Waffen setzten. Damit lösten die beiden Supermächte das Problem der strategischen Waffen, mit denen sie sich gegenseitig direkt bedroht hatten.
Diese Verträge lösten jedoch nicht die Probleme in Europa. Hier standen sich immer noch hochgerüstete Armeen gegenüber.
Dies zeigt sich in dem neuen Tiefpunkt, der Anfang der 80er Jahre folgte, nachdem die Verhandlungen über eine Abrüstung der Mittelstreckenraketen der Sowjetunion gescheitert waren (NATO-Doppelbeschluss
, START-Vertrag
). Daraufhin rüstete man im Westen die Mittelstreckenraketen auf, wodurch die Beziehungen zu der Sowjetunion immer angespannter wurden.
Erst 1985, mit der Amtsübernahme Michail Gorbatschows
, der eine Politik der einseitigen Abrüstungsschritte verfolgte, entschärfte sich der Ost-West-Konflikt, der 1989 mit dem Zusammenbruch des Ost-Blocks und 1991 mit dem Auseinanderfallen der Sowjetunion endete.
Politik und Wirtschaft
Arbeitsgruppe: DominikG, Tenzer, Martin, Klenk
Themen:
- Nationalismus und Fundamentalismus
Texte:
Fundamentalismus
Ursprung und Bedeutung des Begriffs "Fundamentalismus"
Fundamentalismus bezeichnet das kompromisslose Beharren auf festen politischen und vor allem religiösen Grundsätzen, die meist eine buchstäbliche Interpretation göttlicher Überlieferungen (z.B. Bibel, Koran) als Basis haben.
Der Begriff Fundamentalismus trat erstmals im Zusammenhang mit einer von protestantischen Christen in den USA herausgegebenen Schrift auf, die "The Fundamentals: A Testimony To The Truth". Darin wurden vier unverrückbare „Grundwahrheiten“ (engl.: fundamentals) genannt, die diese Bewegung charakterisieren:
- die buchstäbliche Unfehlbarkeit der Heiligen Schrift
- die Falschheit aller modernen Theologie und Wissenschaft, soweit sie dem Bibelglauben widersprechen
- die Überzeugung, dass niemand, der vom fundamentalistischen Standpunkt abweicht, ein wahrer Christ sein könne
- die Überzeugung, dass die moderne Trennung von Kirche und Staat immer aufgehoben werden muss, wenn politische Regelungen mit den fundamentalen religiösen Überzeugungen kollidieren
Dieses Auftreten von Fundamentalismus wurde daraufhin auch auf andere vergleichbare Erscheinungen in Religionen übertragen. In allen größeren Weltreligionen lassen sich in der Geschichte oder Gegenwart Zeichen von Fundamentalismus finden.
Ich befürchte, mit diesem Teil der Definition aus Wikipedia erfasst man das Phänomen, das häufig auch Islamischer Fundamentalismus
oder Islamismus genannt wird, nicht zureichend. Vgl. dazu die Anmerkung auf der Diskussionsseite (auf die oben auf der Seite in dem rot umrandeten Kasten hingewiesen wird: "Der allgemeine Sprachgebrauch bzw. das Verständnis dieses Begriffes wird m.E. zu spät, und z.Zt. leider eher verwirrend dargestellt. TomTom66 Ende Januar 2006" --Fontane44 16:34, 26. Okt 2006 (CEST)
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