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Stromleitung

Aufgabenstellung

In einem Skigebiet, das mit bis zu 60 m hohen Bäumen bewaldet ist, soll eine neue Stromleitung gebaut werden. Um sicherzustellen, dass die Bäume die Leitungen nicht erreichen, werden im (horizontal gemessenen) Abstand von je 200 Metern Masten geplant, an denen das Seil in einer Höhe von 80 m befestigt werden soll .

Pic.png

Die Leitungen hängen dabei etwas durch. Das Profil der durchhängenden Seile zwischen den Masten A und B kann durch eine Funktion f der Form


LaTeX: f%28x%29%3Da%20%5Ccdot%20e%5E%7B0%2C005x%7D%2Bb%20%5Ccdot%20e%5E%7B-0%2C005x%7D beschrieben werden.

a) Bestimmen Sie die Parameter a und b und berechnen Sie den Winkel den der Knick in den Leitungen an der Aufhängung vom Mast B

bildet, wenn das Profil des Seiles zwischen B und C dasselbe ist wie zwischen A und B.

b) Bestimmen Sie die geringste vertikale Entfernung des Seils von der Erdoberfläche.

Prüfen Sie, ob eine Gefahr für die Stromleitung bestehen kann, wenn ein 60 m hoher Baum umfällt.
Welche Mindestaufhänghöhe ist erforderlich, um jegliche Gefährdung durch 60 m hohe, umstürzende Bäume auszuschließen?

c) Um die Modellierung zu vereinfachen, wird die Seilform durch eine Parabel zweiter Ordnung angenähert, die durch die Aufhängepunkte

bei den Masten A und B verläuft. Außerdem soll die Parabel in der Mitte zwischen den beiden Masten den gleichen Wert annehmen wie die Funktion f.

d) Die Kurve, die das Seil zwischen den Masten B und C beschreibt, entsteht durch Verschiebung des Schaubilds von f.

Bestimmen Sie eine Gleichung für K.


Lösung

Bemerkung: 1m = 1LE

a)

Bestimmen der Variablen a und b




Gegeben

  • LaTeX: f%28x%29%3Da%20%5Ccdot%20e%5E%7B0%2C005x%7D%2Bb%20%5Ccdot%20e%5E%7B-0%2C005x%7D
  • LaTeX: A%20%3D%20%280%2F80%29%20%5Crightarrow%20%20f%280%29%20%3D%2080
  • LaTeX: B%20%3D%20%28200%2F180%29%20%5Crightarrow%20%20f%28200%29%20%3D%20180


Lösung:

LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7Df%280%29%26%3D%26%2080%5C%5C%20%5C%20a%20%5Ccdot%20e%5E%7B0%2C005x%20%5Ccdot%200%7D%20%2B%20b%20%5Ccdot%20e%5E%7B-0%2C005x%20%5Ccdot%200%7D%26%3D%26%2080%5C%5C%20%5C%20a%20%2B%20b%20%26%3D%26%2080%5C%5C%20%5C%20b%20%26%3D%26%2080%20-%20a%20%5Cend%7Bmatrix%7D


LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7Df%28200%29%20%26%3D%26%20180%5C%5C%20%5C%20a%20%5Ccdot%20e%5E%7B0%2C005x%20%5Ccdot%20200%7D%20%2B%20%2880%20-%20a%29%20%5Ccdot%20e%5E%7B-0%2C005x%20%5Ccdot%20200%7D%20%26%3D%26%20180%5C%5C%20%5C%20a%20%5Ccdot%20e%5E1%20%2B%2080e%5E%7B-1%7D%20-%20a%20%5Ccdot%20e%5E%7B-1%7D%20%26%3D%26%20180%5C%5C%20%5C%20a%28e%5E1%20-%20e%5E%7B-1%7D%29%20%2B%2080e%5E%7B-1%7D%20%26%3D%26%20180%5C%5C%20%5C%20a%20%26%3D%26%20%7B180%20-%2080e%5E%7B-1%7D%20%5Cover%20%28e%5E1%20-%20e%5E%7B-1%7D%29%7D%5Cend%7Bmatrix%7D



LaTeX: %5CRightarrow%20a%20%20%3D%20%20%7B180e%20-%2080%20%5Cover%20e%5E2%20-%201%7D


LaTeX: %5CRightarrow%20%20%5Cbegin%7Bmatrix%7Db%20%26%3D%26%2080%20-%20%7B180e%20-%2080%20%5Cover%20e%5E2%20-%201%7D%5Cend%7Bmatrix%7D

LaTeX: %20%5CRightarrow%20b%20%3D%20%0A%7B80e%5E2%20-%20180e%20%5Cover%20e%5E2%20-%201%7D

Berechnen des Winkels am Mast B

Idee:

Man berechne die Steigung der Tangenten der Funktion im Punkt A(0/80) und im Punkt B(200/180) und bestimme den Winkel zwischen den beiden Tangenten. Die Steigung der Tangente im Punkt A entspricht der Steigung der Tangente der 2. Kurve (zwischen Mast B und C) im Punkt B(200/180).

Hierzu gilt folgende Fromel: LaTeX: %7Btan%20%28x%29%20%3D%20%7Bm_2-m_1%20%5Cover%201%2Bm_2%20%5Ccdot%20m_1%7D%7D

Steigung der Tangente im Punkt A(0/80) LaTeX: %20%3D%20m_1

LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7D%20f%280%29%5E%5Cprime%20%26%3D%26%200%2C005a%20%5Ccdot%20e%5E%7B0%2C005%20%5Ccdot%200%7D%20-%200%2C005%20b%20%5Ccdot%20e%5E%7B-0%2C005%20%5Ccdot%200%7D%5C%5C%20%5C%20%26%3D%26%200%2C005a-0%2C005b%20%5C%5C%20%5C%20%26%5Capprox%26%200%2C2406%5Cend%7Bmatrix%7D



Steigung der Tangente im Punkt B(200/180)LaTeX: %20%3D%20m_2

LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7D%20f%28200%29%5E%5Cprime%20%26%3D%26%200%2C005a%20%5Ccdot%20e%5E%7B0%2C005%20%5Ccdot%20200%7D%20-%200%2C005%20b%20%5Ccdot%20e%5E%7B-0%2C005%20%5Ccdot%20200%7D%5C%5C%20%5C%20%26%3D%26%200%2C005a%20%5Ccdot%20e%5E1%20-0%2C005b%20%5Ccdot%20e%5E%7B-1%7D%5C%5C%20%5C%20%26%5Capprox%26%200%2C8414%5Cend%7Bmatrix%7D

Berechnen des Winkels LaTeX: %5Calpha mit LaTeX: %20m_1 und LaTeX: %20m_2

LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7Dtan%20%28%5Calpha%29%20%26%3D%26%20%7Bm_2-m_1%20%5Cover%201%2Bm_2%20%5Ccdot%20m_1%7D%5C%5C%20%5C%5Ctan%20%28%5Calpha%29%20%26%3D%26%20%5Cfrac%7B%280%2C005a%20%5Ccdot%20e%5E1%20-0%2C005b%20%5Ccdot%20e%5E%7B-1%7D%29%20-%20%280%2C005a-0%2C005b%29%7D%7B1%20%2B%20%280%2C005a%20%5Ccdot%20e%5E1%20-0%2C005b%20%5Ccdot%20e%5E%7B-1%7D%29%20%5Ccdot%20%280%2C005a-0%2C005b%29%7D%5C%5C%20%5C%5C%20tan%20%28%5Calpha%29%20%26%5Capprox%26%200%2C4996%5C%5C%20%5C%20%5Calpha%20%26%5Capprox%26%20tan%5E%7B-1%7D%5Ccdot%200%2C4996%20%5C%5C%20%5C%20%5Calpha%20%26%5Capprox%26%2026%2C55%5E%5Ccirc%20%5Cend%7Bmatrix%7D



LaTeX: %5CRightarrow Winkel zwischen den Leitungen ist LaTeX: 180%5E%5Ccirc%20-%20%5Calpha%20%5Cquad%20%5CRightarrow%20180%5E%5Ccirc%20-%2026%2C55%5E%5Ccirc%20%3D%20153%2C45%5E%5Ccirc


Winkel.png




b)

Bestimmen der geringsten vertikalen Abweichung




Idee:

Man bilde eine Funktion, welche die Abweichung beschreibt und errechne das absolute Minima dieser Funktion. Die Funktion, welche die Abweichung beschreibt ist die Funktion des Berges subtrahiert von der Funktion des Seiles.

Funktion des Berges LaTeX: %20b%28x%29

Gegeben:

  • LaTeX: %5C%20b%28x%29%20%3D%20mx%2Bt
  • LaTeX: D%20%3D%280%2F0%29%5CRightarrow%20%20b%280%29%20%3D%200
  • LaTeX: E%20%3D%28200%2F100%29%5CRightarrow%20%20b%28200%29%20%3D%20100



Lösung:

LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7Db%280%29%20%26%3D%26%200%5C%5C%20%5C%20m%20%5Ccdot%200%20%2B%20t%26%3D%26%200%5C%5C%20%5C%20t%20%26%3D%26%200%5Cend%7Bmatrix%7D

LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7Dm%20%26%3D%26%5Cfrac%7By_1-y_0%7D%7Bx_1-x_0%7D%5C%5C%20%5C%5C%20m%20%26%3D%26%20%5Cfrac%7B100-0%7D%7B200-0%7D%5C%5C%20%5C%5C%20m%20%26%3D%26%20%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7D%5Cend%7Bmatrix%7D

LaTeX: %5CRightarrow%20b%28x%29%20%3D%20%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7Dx

Aufstellen der Funktion LaTeX: a%28x%29 für die Abweichung zwischen Seil und Berg

LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7D%20a%28x%29%20%26%3D%26%20f%28x%29%20-%20b%28x%29%5C%5C%20%5C%20a%28x%29%20%26%3D%26%20a%20%5Ccdot%20e%5E%7B0%2C005x%7D%2Bb%20%5Ccdot%20e%5E%7B-0%2C005x%7D%20-%20%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7Dx%5Cend%7Bmatrix%7D

Bilden der Ableitung von LaTeX: m%28x%29 und Berechnung des absoluten Minima

LaTeX: a%28x%29%5E%5Cprime%20%3D%200%2C005a%20%5Ccdot%20e%5E%7B0%2C005x%7D%20-%200%2C005b%20%5Ccdot%20e%5E%7B-0%2C005x%7D%20-%200%2C5


LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7Da%28x%29%5E%5Cprime%20%26%3D%26%200%20%5C%5C%20%5C%5C%200%2C005a%20%5Ccdot%20e%5E%7B0%2C005x%7D%20-%200%2C005b%20%5Ccdot%20e%5E%7B-0%2C005x%7D%20-%200%2C5%20%20%20%26%3D%26%200%20%5Cqquad%20%20%7C%20%5Ccdot200%5C%5C%20%5C%5C%20a%20%5Ccdot%20e%5E%7B0%2C005x%7D%20-%20b%20%5Ccdot%20e%5E%7B-0%2C005x%7D%20-%200%2C5%20%20%20%20%26%3D%26%200%20%5Cqquad%20%7C%20%5Ccdot%20e%5E%7B0%2C005x%7D%5C%5C%20%5C%5C%20%20a%20%5Ccdot%28e%5E%7B0%2C005x%7D%29%5E2%20-%20b%20-%20100e%5E%7B0%2C005x%7D%20%26%3D%26%200%5Cqquad%20%20%7C%20Substitution%20%5C%20u%20%3D%20e%5E%7B0%2C005x%7D%5C%5C%20%5C%5C%20a%20%5Ccdot%20u%5E2%20-%20100u%20-b%20%26%3D%26%200%20%5C%5C%20%5C%5C%20u_1%20%26%3D%26%20%5Cfrac%20%7B%20100%20%2B%20%5Csqrt%7B%2010000%2B%204ab%7D%7D%7B2a%7D%5C%20%20%5Capprox%201%2C71%5C%5C%20%5C%5C%20u_2%20%26%3D%26%20%5Cfrac%20%7B%20100%20-%20%5Csqrt%7B%2010000%2B%204ab%7D%7D%7B2a%7D%5Cend%7Bmatrix%7D



Da LaTeX: %20%5Csqrt%7B%2010000%2B%204ab%7D%20%3E%20100 nur LaTeX: %5C%20%20u_1 möglich, weil die Funktion nur im Intervall [0;200] untersucht wird.Zudem wird bei der Rücksubstitution von u logarithmiert. Es können nur positive Werte logarithmiert werden.


LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7D%20e%5E%7B0%2C005x%7D%20%26%3D%26%20u_1%20%5C%5C%20%5C%5C%200%2C005x%20%26%3D%26%20ln%20u_1%20%5C%5C%20%5C%5C%20x%20%26%3D%26%20%5Cfrac%20%7Bln%20u_1%7D%7B0%2C005%7D%5Cend%7Bmatrix%7D


LaTeX: %5CRightarrow%20%5Cbegin%7Bmatrix%7D%20x%20%26%5Capprox%26%20106%2C9%5Cend%7Bmatrix%7D




Bestimmen der geringsten vertikalen Abweichung

LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7D%20a%28106%2C9%29%20%26%3D%26%20f%28106%2C9%29-b%28106%2C9%29%5C%5C%20%5C%5C%20a%28106%2C9%29%20%26%3D%26%20a%20%5Ccdot%20e%5E%7B0%2C005%20%5Ccdot%20106%2C9%7D%20%2B%20b%20%5Ccdot%20e%5E%7B-0%2C005%20%5Ccdot%20106%2C9%7D%20-%20%5Cfrac%20%7B1%7D%7B2%7D%20%5Ccdot%20106%2C9%20%5Cend%7Bmatrix%7D

LaTeX: %5CRightarrow%20a%28106%2C9%29%20%5Capprox%2065%2C22
Abweichung.png




Prüfen, ob Gefahr für das Seil besteht, wenn ein Baum umfällt




Idee:

Obwohl die kleinste vertikale Abweichung 65,22 beträgt und die Bäume nur 60 Meter hoch sind, ist zu prüfen, ob der Baum , wenn er fällt, das Seil berühren kann. Dies ist vor allem der Fall, wenn der Baum orthogonal zum Berg steht. Um herauszufinden ob eine Gefahr besteht muss also der geringste orthogonale Abstand der Funktion f(x) und der Hangfunktion b(x) bestimmt werden.

Sowohl der geringste vertikale, als auch der geringst orthogonale Abstand befinden sich bei 106,9, da die Strecke sich aus dem Produkt von Kosinus und der geringsten vertikalen Abweichung zusammensetzt. Der Kosinus des Winkels LaTeX: %20%5Cgamma%20 bleibt immer gleich, also ist bei der geringsten vertikalen Abweichung auch die geringste orthogonale Abweichung

Hierzu ist zuerst der Winkel LaTeX: %20%5Cgamma%20 zu errechnen. Über diesen kann man dann mit Hilfe des Kosinus die Strecke ausrechnen.

Berechnen des Winkels LaTeX: %20%5Cgamma%20:

Winkel gamma.png



Der Winkel LaTeX: %20%5Cgamma%20 lässt sich wie folgt berechnen:

LaTeX: %5C%20%20%5Ctan%20%5Cgamma%20%3D%20m%20 LaTeX: %20%5CRightarrow%20%5Cgamma%20%3D%20%5Ctan%5E%7B-1%7D%20%5Cfrac%20%7B1%7D%7B2%7D%20
LaTeX: %20%5Cgamma%20%5Capprox%2026%2C57%20

















Berechnen des Abstandes IL :


Der Abstand IL lässt sich mit dem Kosinus errechnen.

LaTeX: %20%5Ccos%20%5Calpha%20%20%3D%20%20%5Cfrac%20%7B%5Coverline%20%7BIL%7D%7D%20%7B%5Coverline%20%7BHI%7D%7D%20%5Cquad%20%20%5CRightarrow%20%5Coverline%20%7BIL%7D%20%3D%20%5Ccos%20%5Calpha%20%5Ccdot%20%5Coverline%20%7BHI%7D%20

LaTeX: %20%5Coverline%20%7BIL%7D%20%3D%20%20%5Ccos%2026%2C57%20%5Ccdot%2065%2C22%20

LaTeX: %20%5Coverline%20%7BIL%7D%20%5Capprox%2058%2C33%20


Berechnen der Mindestaufhänghöhe :

Zuerst ist die Differenz der geringsten orthogonalen Abweichung von der Baumhöhe zu errechnen und dann zu der Masthöhe zu addieren.

LaTeX: %20%5C%2060m%20-%20%5Coverline%20%7BIL%7D%20%2B%2080m%20%3D%20

LaTeX: %20%5C%2060m%20-%2058%2C33m%20%2B%2080m%20%3D%20%20

LaTeX: %20%5C%2081%2C67m%20
Gefahr.png

c)

Bestimmen der Parabelgleichung


Gegeben:

  • LaTeX: %20A%280%2F80%29%20%5Crightarrow%20p%280%29%20%3D%2080
  • LaTeX: %20B%28200%2F180%29%20%5Crightarrow%20p%28200%29%3D180

Lösung:

Allgemein: LaTeX: %5C%20p%28x%29%20%3D%20ax%5E2%20%2B%20bx%20%2B%20c%20


LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7D%20p%280%29%20%26%3D%26%2080%5C%5C%20%5C%20a%20%5Ccdot%200%5E2%20%2B%20b%20%5Ccdot%200%20%2B%20c%20%26%3D%26%2080%5C%5C%20%5C%20c%20%26%3D%26%2080%20%5Cend%7Bmatrix%7D

LaTeX: %20%5Cbegin%7Bmatrix%7D%20p%28200%29%20%26%3D%26%20180%5C%5C%20%5C%20a%20%5Ccdot%20200%5E2%20%2B80%20%26%3D%26%20180%5C%5C%20%5C%20a%20%5Ccdot%20200%5E2%26%3D%26%20100%5C%5C%20%5C%20a%20%26%3D%26%20%5Cfrac%20%7B1%7D%7B400%7D%20%20%5Cend%7Bmatrix%7D%20

LaTeX: %20%5CRightarrow%20p%28x%29%20%3D%20%5Cfrac%20%7B1%7D%7B400%7Dx%5E2%20%2B%2080%20



d)

Bestimmung einer Gleichung der Kurve K


Die Kurve zwischen den Masten B und C lässt sich durch verschiebung in X und Y Richtung bestimmen.

Verschiebung in x-Richtung:

Man verschiebt die Funktion f(x) um 200 in x-Richtung, da der Mast B bei x = 200 steht. Die Funktion muss also nach rechts verschoben werden. Hierzu subtrahiert man den Wert der gewünschten Verschiebung vom x-Wert:

LaTeX: f%28x%29%3Da%20%5Ccdot%20e%5E%7B0%2C005x-200%7D%2Bb%20%5Ccdot%20e%5E%7B-0%2C005x-200%7D

Verschiebung in y-Richtung:

Die Funktion f(x) muss um 100 nach oben verschoben werden, da der Mast B 100m höher liegt als der Mast A. Hierzu addiert man zum Funktionswert die gewünschte Verschiebung in y-Richtung hinzu:
LaTeX: f%28x%29%3Da%20%5Ccdot%20e%5E%7B0%2C005x%7D%2Bb%20%5Ccdot%20e%5E%7B-0%2C005x%7D%2B100

Es ergibt sich somit folgende Gesamtgleichung:

LaTeX: %20f%28x%29%3Da%20%5Ccdot%20e%5E%7B0%2C005x-200%7D%2Bb%20%5Ccdot%20e%5E%7B-0%2C005x-200%7D%2B100


Produktionskosten

Aufgabenstellung

Die Kostenfunktion zu LaTeX: K%20%28x%29%3D%202x%5E3%20-%2016x%5E2%20%2B%2048x%20%2B%20100%5C%20 mit LaTeX: D%20%28K%29%20%3D%20%5B0%3B9%5D%5C%20 gibt die Gesamtkosten bei der Produktion von x tausend Einheiten einer Ware an. Der Erlös E bei dem Verkauf von x tausend Einheiten der Ware lässt sich durch LaTeX: E%20%28x%29%20%3D%20144x%20-%2016x%5E3%5C%20 beschreiben.

a) Bei welcher Produktionsmenge x sind die durchschnittlichen Herstellungskosten LaTeX: %7BK%28x%29%20%5Cover%20x%7D am geringsten?

b) Bei welcher Produktionsmenge x ist der Gewinn LaTeX: G%20%28x%29%3D%20E%20%28x%29%20-%20K%20%28x%5C%20%29 am größten?


Lösung

Zur Veranschaulichung erst einmal die gegeben Funktionen K(x) sowie E(x):

K(x)-E(x).png

Zu a):

Zuerst einmal soll das absolute Minimum der Funktion LaTeX: H%20%28x%29%20%3D%20%7BK%20%28x%29%20%5Cover%20x%7D%3D%202x%5E2%20-%2016x%20%2B%2048%20%2B%20%7B100%20%5Cover%20x%7D mit LaTeX: %5Cmathrm%7BD_H%7D%20%3D%20%5D0%3B9%5D ermittelt werden:

H(x).png

Dazu ist die 1. Ableitung

LaTeX: H%5E%5Cprime%28x%29%20%3D%204x%20-%2016%20-%20%7B100%20%5Cover%20x%5E2%7D

nötig. Da diese die Steigung von H (x) angibt, zeigen ihre Nullstellen auf, an welcher Stelle bei H (x) eine waagerechte Tangente und somit möglicherweise ein relatives Minimum zu finden ist. Folglich wird nun die 1. Ableitung null gesetzt:

LaTeX: %20H%5E%5Cprime%20%28x%29%20%3D%200%20

LaTeX: 4x%20-%2016%20-%20%7B100%20%5Cover%20x%5E2%7D%20%3D%200

LaTeX: %5CLeftrightarrow%204x%5E3%20-%2016x%5E2%20-%20100%20%3D%200

Die erste Nullstelle wird empirisch ermittelt: LaTeX: %20x%20%3D%205%20%5C%20

Es folgt eine Polynomdivision:

LaTeX: %20%284x%5E3%20-%2016x%5E2%20-%20100%29%3A%28x%20-%205%29%20%3D%20%284x%5E2%20%2B%204x%20%2B%2020%29%5C%20


Also ist LaTeX: H%5E%5Cprime%28x%29%20%3D%204x%20-%2016%20-%20%7B100%20%5Cover%20x%5E2%7D%20%3D%20%28x%20-%205%29%284x%5E2%20%2B%204x%20%2B%2020%29%5C%20


Ist ein Faktor des Produktform von LaTeX: H%5E%5Cprime%28x%29 gleich 0, so ist es die gesamte Funktion (-> Nullstelle). Die erste Nullstelle ist LaTeX: x%20%3D%205, weitere Nullstellen werden durch Nullsetzen von LaTeX: 4x%5E2%20%2B%204x%20%2B%2020%5C%20 berechnet:

LaTeX: 4x%5E2%20%2B%204x%20%2B%2020%20%3D%200%5C%20

LaTeX: %5CLeftrightarrow%20x%5E2%20%2B%20x%20%2B%205%20%3D%200%5C%20

Die Diskriminante dieser Gleichung lautet: LaTeX: %20D%20%3D%20-19%5C%20%20

Da diese kleiner als 0 ist, hat die Gleichung LaTeX: 4x%5E2%20%2B%204x%20%2B%2020%20%3D%200%5C%20 keine Lösung. Somit ist die einzige Nullstelle der 1. Ableitung LaTeX: %20N%285%2F0%29%5C%20.

Da in x = 5 eine Nullstelle ungerader Ordnung vorliegt, muss es sich um ein relatives Minimum oder um ein relatives Maximum handeln. Um dies zu prüfen, wird die 2. Ableitung an der Stelle LaTeX: x%20%3D%205%5C%20 betrachtet:

LaTeX: H%27%27%28x%29%20%3D%204%20%2B%20%7B200%20%5Cover%20x%5E3%7D%5C%20

LaTeX: H%27%27%285%29%20%3D%204%20%2B%20%7B200%20%5Cover%205%5E3%7D%20%3D%204%20%2B%20%7B200%20%5Cover%20125%7D%5C%20

Da LaTeX: H%27%27%285%29%20%3E%200%5C%20 ist LaTeX: H%28x%29%5C%20 hier linksgekrümmt. Somit liegt in LaTeX: %20M_i%20%285%2F38%29%5C%20 ein relatives Minimum vor. Nun gibt es noch die Möglichkeit, dass LaTeX: %20H%20%28x%29%20 an den Rändern des Definitionsbereichs noch niedrigere Werte als in LaTeX: %20M_i%20%285%2F38%29%5C%20 annimmt:

LaTeX: %20H%20%289%29%20%3D%2077%7B1%20%5Cover%209%7D

LaTeX: %5Clim_%7Bx%20%5Cto%200%2B%7DH%28x%29%20%3D%20%5Cinfty

Somit ist LaTeX: %20M_i%20%285%2F38%29%5C%20 da absolute Minimum von LaTeX: H%28x%29%5C%20 im Intervall ]0;9].

Die Produktionskosten sind also bei der Produktion von 5000 Einheiten am geringsten.

Zu b):

Hier wird ähnlich wie in Teilaufgabe a) verfahren, nur dass statt eines absolutem Minimums nun das absolute Maximum der Funktion LaTeX: %20G%20%28x%29%20%3D%20E%20%28x%29%20-%20K%20%28x%29%20%3D%20144x%20-%2016x%5E3%20-2x%5E3%20%2B%2016x%5E2%20-%2048x%20-%20100%20%3D%20-18x%5E3%20%2B%2016x%5E2%20%2B%2096x%20-%20100%20%5C%20 im Intervall [0;9] ermittelt werden soll.


G(x).png

Folglich wird auch nun zuerst die 1. Ableitung gebildet und deren Nullstellen bestimmt:

LaTeX: %20G%27%28x%29%20%3D%20-54x%5E2%20%2B%2032x%20%2B%2096%5C%20

LaTeX: -54x%5E2%20%2B%2032x%20%2B%2096%20%3D%200%5C%20

LaTeX: %5CLeftrightarrow%2027x%5E2%20-%2016x%20-%2048%20%3D%200%5C%20

Die Diskriminante dieser quadratischen Gleichung lautet: LaTeX: %20D%20%3D%205440%5C%20. Somit hat die Gleichung zwei Lösungen:

LaTeX: %20x_%7B1%2F2%7D%20%3D%20%7B-%28-16%29%5Cpm%5Csqrt%7B5440%7D%20%5Cover%202%5Ccdot27%7D%20%3D%20%7B8%5Cpm4%5Ccdot%5Csqrt%7B85%7D%20%5Cover%2027%7D%5C%20

LaTeX: %20x_1%20%3D%20%7B8%5C%20%2B%204%5Ccdot%5Csqrt%7B85%7D%20%5Cover%2027%7D%20%5Capprox%201%2C6621%5C%20

LaTeX: x_2%20%3D%20%7B8%5C%20-%204%5Ccdot%5Csqrt%7B85%7D%20%5Cover%2027%7D%20%5Capprox%20-1%2C07%5C%20

Da LaTeX: %20x_2%5C%20 kein Element des Intervalls [0;9] ist, fällt diese Lösung weg.

LaTeX: %20G%27%27%28x%29%20%3D%20-108x%20%2B%2032%5C%20

LaTeX: %20G%27%27%28%7B8%5C%20%2B%204%5Ccdot%5Csqrt%7B85%7D%20%5Cover%2027%7D%29%20%3D%20-1360

LaTeX: %20G%280%29%20%3D%20-100%5C%20

LaTeX: %20G%289%29%20%3D%20-11062%20%5C%20

Da LaTeX: G%27%27%28%7B8%5C%20%2B%204%5Ccdot%5Csqrt%7B85%7D%20%5Cover%2027%7D%29 kleiner als 0 ist (->Rechtskrümmung bei G(x)) und LaTeX: %20G%27%28%7B8%5C%20%2B%204%5Ccdot%5Csqrt%7B85%7D%20%5Cover%2027%7D%29%20%3D%200 befindet sich hier ein relatives Maximum LaTeX: %20M_a%20%5Cleft%20%28%7B8%5C%20%2B%204%5Ccdot%5Csqrt%7B85%7D%20%5Cover%2027%7D%2F%20%5Cfrac%7B21760%5Csqrt%7B85%7D%20-%20154444%7D%7B2187%7D%20%5Cright%20%29.

Außerdem nimmt G(x) an den Rändern des Intervalls kleinere Werte als in LaTeX: %20M_a an, sodass LaTeX: %20M_a%20%5Cleft%20%28%7B8%5C%20%2B%204%5Ccdot%5Csqrt%7B85%7D%20%5Cover%2027%7D%2F%20%5Cfrac%7B21760%5Csqrt%7B85%7D%20-%20154444%7D%7B2187%7D%20%5Cright%20%29%5Capprox%20%281%2C6621%2F21%2C11%29 das absolute Maximum des Intervalls darstellt.

Folglich ist der Gewinn bei der Produktion von ca. 1662 Stücken am größten.



--Christoph Zehe 17:57, 23. Feb 2007 (CET)


Hüllkurven (1)

Beispiel

Begriffserklärung

Bearbeite zunächst folgendes Applet und versuche herauszufinden, was eine Hüllkurve ist, indem du die einzelnen Anweisungen des Applets befolgst. Fahre erst danach mit diesem Artikel fort.

Hüllkurve1.png
Huellkurve2.png

Am Applet kann man sehen, dass es für jeden x-Wert der Hüllkurve, in unserem Beispiel der Parabel, eine Gerade der Geradenschar gibt, die die Hüllkurve in einem Punkt berührt und dass die Hüllkurve an jeder Stelle ein Element der Geradenschar berührt. Eine weitere Eigenschaft einer Hüllkurve, die man jedoch nur bei starker Vergrößerung der Hüllkurve sieht, ist, dass sich zwei benachbarte Geraden der Schar an einer bestimmten Stelle LaTeX: x%5C%20 schneiden. Der Schnittpunkt dieser beiden Geraden ist dann ein Element der Hüllkurve. Jeder Punkt der Hüllkurve ist also ein Schnittpunkt zweier Elemente LaTeX: k%5C%20 der Geradenschar, die ganz nah beieinander liegen. Diese dritte Beobachtung kannst du besonders gut in der Zeichnung (stark vergrößerte Aufnahme einer Hüllkurve) , die sich rechts neben diesem Text befindet sehen. LaTeX: %28Grenzwert%3A%5C%20%20%5Clim_%7B%5CDelta%20k%7D%5Cto%200%20%29

Wichtige Angaben

Gegeben sind die Punkte LaTeX: P%3D%28-a%2Fa%29%5C%20 und LaTeX: Q%3D%281-a%2F1-a%29%5C%20. Da wir aber die Geradenschar mit dem Scharparameter LaTeX: a%5C%20 brauchen, müssen wir zuerst die Geradenschar, die durch diese beiden Punkte bestimmt wird, bestimmen.

Gleichung der Geradenschar

Dazu muss man ein Gleichungssystem mit den zwei Unbekannten LaTeX: m%5C%20 (Steigung) und LaTeX: t%5C%20(y-Abschnitt) und dem Parameter LaTeX: a%5C%20 aufstellen. Um dieses Gleichungssystem zu erhalten, muss man die beiden Punkte jeweils in die allgemeine Geradengleichung LaTeX: y%3Dmx%2Bt%5C%20 einsetzen. Man erhält:
LaTeX: %28I%29%5C%20a%3D-am%2Bt%5C%20
und:
LaTeX: %28II%29%5C%201-a%3Dm-am%2Bt%5C%20
Nun zieht man die erste Gleichung von der zweiten Gleichung ab um die Unbekannte LaTeX: t%5C%20 zu eliminieren. Es bleibt nur noch die Unbekannte LaTeX: m%5C%20 und der Parameter LaTeX: a%5C%20 übrig:
LaTeX: %28II-I%29%5C%20m%3D1-2a%5C%3B
Jetzt kann das LaTeX: m%5C%20 in der oberen Gleichung durch LaTeX: a%5C%20 ausgedrückt werden:
LaTeX: a%3D-a%2B2a%5E2%2Bt%5C%20
Für die Unbekannte LaTeX: t%5C%20 ergibt sich nun:
LaTeX: t%3D2a-2a%5E2%5C%20
Da man nun die beiden Unbekannten LaTeX: m%5C%20 und LaTeX: t%5C%20 durch den Parameter LaTeX: a%5C%20 ausgedrückt hat, kann man diese Ergebnisse nun in die allgemeine Geradengleichung einsetzen und erhält die Schargleichung der Geradenschar, die durch die Punkte LaTeX: P%3D%28-a%2Fa%29%5C%20 und LaTeX: Q%3D%281-a%2F1-a%29%5C%20 bstimmt wird:
LaTeX: g_a%28x%29%3D%5Cleft%281-2a%5Cright%29x%2B2a-2a%5E2

Ableitung nach a

Nun soll für jede Stelle LaTeX: x%5C%20 der Scharparameter LaTeX: a%5C%20 so bestimmt werden, dass der Funktionswert LaTeX: g_a%28x%29%5C%20 möglichst groß (Maximum) oder möglichst klein (Minimum) wird. Dank dem Applet sehen wir zwar, dass in unserem Fall möglichst große Funktionswerte gesucht werden, doch eigentlich müssen wir auch überprüfen, ob es sich um ein Maximum oder um ein Minimum handelt. Erstmal müssen wir aber auf jeden Fall die Ableitung nach dem Scharparameter LaTeX: a%5C%20 bestimmen. Dazu ist es sinnvoll die Gleichung der Geradenschar so umzustellen, dass man eine Parabelgleichung der Form LaTeX: ax%5E2%2Bbx%2Bc%5C%20 hat (man beachte, dass LaTeX: x%5C%20 in diesem Fall LaTeX: a%5C%20 ist und nicht LaTeX: x%5C%20)
LaTeX: g_x%28a%29%3D-2a%5E2%2B%5Cleft%282-2x%5Cright%29a%2Bx
Nun ist die Ableitung nach a nicht mehr so schwer:
LaTeX: g_x%5E%5Cprime%28a%29%3D-4a%2B2-2x%5C%3B

Bestimmung des Scharparameters a

Wir haben jetzt zwar schon die Ableitung nach LaTeX: a%5C%20, doch um das Extremum zu bestimmen müssen wir die Ableitung wie sonst auch gleich Null setzen, doch man muss aufpassen, dass man nach LaTeX: a%5C%20 auflöst und nicht wie gewöhnlich nach LaTeX: x%5C%20.
Man setzt die Ableitung nach LaTeX: a%5C%20 also gleich Null:
LaTeX: g_x%5E%5Cprime%28a%29%3D0%5C%20
LaTeX: -4a%2B2-2x%3D0%5C%20
Löst nach LaTeX: a%5C%20 auf:
LaTeX: a%3D%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7D-%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7Dx
und muss jetzt die Art (Maximum oder Minimum) dieses Extremums bestimmen. Dazu kann man zum Beispiel die 2. Ableitung nach LaTeX: a%5C%20 bestimmen und anschließend das Krümmungsverhalten ermitteln. Man könnte aber auch mit Hilfe der 1.Ableitung das Monotonieverhalten bestimmen. Da man gewöhnlich mit Hilfe der 2.Ableitung das Krümmungsverhalten bestimmt und dann auf die Art der Extrema schließt und das Verfahren mit der 1.Ableitung in der Regel nur dann verwendet wird, wenn die 2.Ableitung sehr schwer zu bestimmen ist, verwende ich hier auch die 2.Ableitung:
LaTeX: g_x%27%27%28a%29%3D-4%5C%20
Die zweite Ableitung ist also immer negativ. Daraus folgt, dass LaTeX: g_x%28a%29%5C%20 rechtsgekrümmt ist. Somit haben wir für alle LaTeX: x%5C%20 ein Maximum in LaTeX: a%3D%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7D-%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7Dx.

Einsetzen des Scharparameters in die Geradenschar

Wir sind jetzt fast fertig. Wir haben schon den Scharparameter LaTeX: a%5C%20 in Abhängigkeit von LaTeX: x%5C%20 bestimmt, für den LaTeX: g_a%28x%29%5C%20 maximal wird. Wenn wir diesen Scharparameter also jetzt in die Gleichung der Geradenschar LaTeX: g_a%28x%29%3D-2a%5E2%2B%5Cleft%282-2x%5Cright%29a%2Bx einsetzen, erhalten wir die maximalen Funktionswerte der Geradenschar LaTeX: g_a%28x%29%5C%20 in Abhängigkeit von LaTeX: x%5C%20 und somit die gesuchte Hüllkurve, die wir schon im Applet gesehen haben:
LaTeX: g%28x%29%3D-2%5Ccdot%20%5Cleft%28%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7D-%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7Dx%5Cright%29%5E2%2B%282-2x%29%5Ccdot%20%5Cleft%28%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7D-%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7Dx%5Cright%29%2Bx
Diese Gleichung ist zwar schon richtig, doch leider noch ziemlich unübersichtlich. Man muss diese Gleichung noch etwas umstellen, um zu erkennen, dass es mit der Hüllkurve im Applet übereinstimmt. Dazu sollte man erst die Binomische Formel anwenden und anschließend ausklammern, um auf folgendes Zwischenergebnis zu kommen:
LaTeX: g%28x%29%3D-%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7D%2Bx-%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7Dx%5E2%2B1-2x%2Bx%5E2%2Bx
Wenn man jetzt noch jeweils gleiche Exponenten von LaTeX: x%5C%20 addiert oder subtrahiert, erhält man dieses Endergebnis und somit die Hüllkurve aus dem Applet:
LaTeX: g%28x%29%3D%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7Dx%5E2%2B%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7D
Wir haben es geschafft. Das ist also die Gleichung der gesuchten Hüllkurve.

Alternativer Lösungsweg (mit Grenzwert)

Allgemeinen Schnittpunkt zweier Geraden der Geradenschar bestimmen

Um den allgemeinen Schnittpunkt zweier beliebiger Geraden der Schar zu bestimmen, braucht man zwei verschiedene Geraden der Schar. Dazu wählt man für die eine Gerade den Parameter LaTeX: a%5C%20, für die andere den Paramter LaTeX: a%27%5C%20 und setzt voraus, dass LaTeX: a%5Cne%20a%27. Jetzt bestimmet man den Schnittpunkt dieser beiden unterschiedlichen Geraden, indem man die Gleichungen dieser beiden Geraden gleich setzt und nach LaTeX: x%5C%20 auflöst:
LaTeX: g_a%28x%29%3Dg_%7Ba%27%7D%28x%29%5C%20
LaTeX: -2a%5E2%2B%282-2x%29%5Ccdot%20a%2Bx%3D-2a%27%5E2%2B%282-2x%29%5Ccdot%20a%27%2Bx
Jetzt bringt man die Ausdrücke, in denen LaTeX: x%5C%20 vorkommt auf die eine und die anderen auf die andere Seite:
LaTeX: 2ax-2a%27x%3D-2a%5E2%2B2a%27%5E2%2B2a-2a%27%5C%20
Jetzt klammert man LaTeX: x%5C%20 aus:
LaTeX: x%5Ccdot%20%282a-2a%27%29%3D-2a%5E2%2B2a%27%5E2%2B2a-2a%27
und teilt durch LaTeX: %282a-2a%27%29%5C%20 damit LaTeX: x%5C%20alleine auf der rechten Seite stehen bleibt:
LaTeX: x%3D%5Cfrac%7B-2a%5E2%2B2a%27%5E2%2B2a-2a%27%7D%7B2a-2a%27%7D

Schnittpunkt zweier benachbarter Geraden

Jetzt hat man den allgemeinen Schnittpunkt zweier beliebiger Geraden der Schar, doch da wir zwei benachbarte Schargeraden brauchen, müssen wir nun LaTeX: a%5C%20 gegen LaTeX: a%27%5C%20 gehen lassen:
LaTeX: x_0%3D%5Clim_%7Ba%5Cto%20a%27%7D%5Cfrac%7B-2a%5E2%2B2a%27%5E2%2B2a-2a%27%7D%7B2a-2a%27%7D
Hier verwendet man am besten die H-Methode, das heißt man setzt LaTeX: a%3Da%27%2Bh%5C%20 und lässt LaTeX: h%5C%20gegen Null gehen:
LaTeX: x_0%3D%5Clim_%7Bh%5Cto%200%7D%5Cfrac%7B-2%28a%27%2Bh%29%5E2%2B2a%27%5E2%2B2%28a%27%2Bh%29-2a%27%7D%7B2%28a%27%2Bh%29-2a%27%7D
Wenn man das noch etwas vereinfacht, erhält man:
LaTeX: x_0%3D%5Clim_%7Bh%5Cto%200%7D%5Cfrac%7B-4a%27h-2h%5E2%2B2h%7D%7B2h%7D
Jetzt klammert man im Zähler LaTeX: 2h%5C%20 aus und kürzt anschließend mit LaTeX: 2h%5C%20:
LaTeX: x_0%3D%5Clim_%7Bh%5Cto%200%7D%5Cfrac%7B2h%5Ccdot%20%28-2a%27-h%2B1%29%7D%7B2h%7D
LaTeX: x_0%3D%5Clim_%7Bh%5Cto%200%7D-2a%27-h%2B1
Da LaTeX: h%5C%20 gegen Null geht, kann man LaTeX: h%5C%20 weglassen:
LaTeX: x_0%3D-2a%27%2B1%5C%20
oder nach a' aufgelöst:
LaTeX: a%27%3D%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7D-%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7Dx
Und dieses Ergebnis hatten wir im oberen Beispiel schon bei der Bestimmung von LaTeX: a%5C%20 über die 1.Ableitung nach LaTeX: a%5C%20. Jetzt muss man es nur wie vorher schon in die Geradenschar einsetzen und erhält als Endergebnis:
LaTeX: g%28x%29%3D%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7Dx%5E2%2B%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7D

Übungsaufgabe

Hand.gif   Übung

Die nächste Aufgabe kannst du alleine rechnen, wenn du willst. Ich werde dir aber trotzdem helfen, indem ich dir sage, was du machen sollst. Natürlich kannst du auch jederzeit in der Lösung schauen, wenn du nicht weißt, wie du weitermachen sollst, doch ich würde dir empfehlen es erst mal selbst zu versuchen. Keine Angst auch wenn die einzelnen Schritte (Quotientenregel bei der Ableitung, etc.) etwas schwieriger sind, läuft diese Aufgabe nach demselben Schema wie das Beispiel ab.

Angaben

Huellkurve3.jpg

Du sollst im Folgenden die Hüllkurve der Geradenschar, die durch die Punkte LaTeX: P%3D%280%2F1-a%29%5C%20 und LaTeX: %20Q%3D%28a%2F0%29%5C%20 festgelegt ist, bestimmen. Wenn du willst, kannst du dir die fertige Hüllkurve vorher im Applet oder in der Zeichnung, die sich rechts neben der Aufgabe befindet, ansehen.

Aufgabe 1 (Gleichung der Geradenschar)

Du solltest zunächst wie oben die Gleichung der Geradenschar bestimmen. Stelle dazu mit Hilfe der Punkte ein lineares Gleichungssystem mit zwei Unbekannten und dem Parameter LaTeX: a%5C%20 auf. Keine Angst es nicht so schwer. Falls du es dennoch nicht schaffen solltest, steht dir die Lösung trotzdem jederzeit zur Verfügung.
(Zur Kontrolle: LaTeX: g_a%28x%29%3D%5Cfrac%7Ba-1%7D%7Ba%7Dx%2B1-a)

Aufgabe 2 (Ableitung nach a)

Jetzt kommt eigentlich der schwerste und wichtigste Teil der Aufgabe, die Ableitung nach LaTeX: a%5C%20. Versuche zunächst die Gleichung der Geradenschar etwas umzustellen und dann die Quotientenregel anzwenden. Wenn du geschickt vorgehst, kannst du die Geradenschar auch so umformen, dass du keine Quotientenregel brauchst. Falls es dir trotzdem nicht gelingen sollte auf das unten angegebene Ergebnis zu kommen, kannst du in der Lösung schauen und versuchen die einzelnen Zwischenschritte zu verstehen.
(Zur Kontrolle: LaTeX: g_x%27%28a%29%3D%5Cfrac%7Bx%7D%7Ba%5E2%7D-1)

Aufgabe 3 (Bestimmung des Scharparameters a)

Dieser Schrit ist jetzt wieder deutlich leichter. Setze die in Aufgabe 2 ermittelte Ableitung nach LaTeX: a%5C%20 gleich LaTeX: 0%5C%20 und löse nach LaTeX: a%5C%20 auf. Natürlich kannst du auch die Lösung verwenden, trotzdem empfehle ich dir, es erst selbst auszuprobieren. Beachte, dass du mit der 2.Ableitung über das Krümmungsverhalten oder mit der 1.Ableitung über das Monotonieverhalten die Art des Extremums bestimmen musst. (Zur Kontrolle: LaTeX: a%3D%5Csqrt%7Bx%7D%29)

Aufgabe 4 (Einsetzen des Scharparamaters in die Geradenschar)

Jetzt kommt eigentlich der letzte Schritt zur Bestimmung der Hüllkurve. Das Einsetzen des Scharparameters in die Geradenschar. Versuche es zunächst wieder selbst und schau dann in der Lösung nach.
(Zur Kontrolle: LaTeX: g%28x%29%3Dx-2%5Csqrt%7Bx%7D%2B1)

Aufgabe 5 (Kurvendiskussion der Hüllkurve)

Bestimme im Folgenden die Nullstelle, den y-Abschnitt, den Definitionsbereich, das Monotonieverhalten, das Extremum, den Wertebereich, das Krümmungsverhalten und falls erforderlich den Wendepunkt. Natürlich steht dir die Lösung auch diesmal wieder zur Verfügung.

Falls du immer noch nicht genug hast, ist hier nochmal ein Applet, mit dem du gleichzeitig beide Hüllkurven erzeugen kannst.

Anwendung von Hüllkurven

Hüllkurven werden oft verwendet, um Bewegungen zu simulieren. So kann man mit Hilfe von Hüllkurven überprüfen, ob das Auto in die Garage passt oder ob man einen Schrank um eine Ecke bringt.


LaTeX: %5Cmathbf%7BRandextremaaufgabe%3A%20Fehlerhafte%7D LaTeX: %5Cmathbf%7B%20Glasplatte%7D


LaTeX: %5Cmathbf%7BAufgabenstellung%3A%7D

Von der Glasplatte eines rahmenlosen Bildträgers mit den Seitenlängen 100cm und 60cm ist eine Ecke (10cm und 4cm) abgesprungen. Aus dem Rest soll eine rechteckige Scheibe von möglichst großer Fläche geschnitten werden.

Randextrema-bild.png


=>Bevor ich euch im folgenden 2 Musterlösungen zu dieser Aufgabe vorstelle, möchte ich euch bitten erst einmal euch dieses

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anzuschauen und selbst euer Können zu beweisen. Mit Hilfe dieses Applets könnt ihr euch die Aufgabe auch nochmals bildlich vor Augen führen.
Tipp
Ich habe spontan 2 Lösungsmöglickeiten gefunden:
  1. Strahlensatz
  2. Bestimmung des Extrempunktes mit Hilfe der Geraden durch D und E

Zu 1.

Ich wende nun in dem LaTeX: %5Ctriangle%20ADE den Strahlensatz an, da wie ersichtlich die Strecken LaTeX: %5Coverline%7BAE%7D und LaTeX: %5Coverline%7BFJ%7D parallel sind.

Um die Aufgabe etwas zu erleichtern definiere ich nun noch einige Strecken mit Buchstaben: LaTeX: %5Coverline%7BGI%7D = a LaTeX: %5Coverline%7BBI%7D = bLaTeX: %5Coverline%7BFH%7D = x

LaTeX: %5Coverline%7BFG%7D = y LaTeX: %5Coverline%7BAE%7D = q LaTeX: %5Coverline%7BAD%7D = p

Allgemein gilt für den zu bestimmenden Flächeninhalt des Rechteckes: A = x*y


LaTeX: %5Cmathbf%7BStrahlensatz%3A%7D


LaTeX: %7Bb-y%20%5Cover%20q%7D = LaTeX: %7Bp-%28a-x%29%20%5Cover%20p%7D

LaTeX: %7Bb-y%20%5Cover%201%7D = LaTeX: %7Bq%2A%28p-a%2Bx%29%20%5Cover%20p%7D


Auflösen nach dem benötigtem y-Wert:

LaTeX: %5CRightarrow LaTeX: %5Cmathbf%7By%28x%29%7D = LaTeX: %7B-xq%20%5Cover%20p%7D%20%2B%20b%20-%20q%20%2B%20%7Baq%20%5Cover%20p%7D


LaTeX: %5CRightarrow LaTeX: %5Cmathbf%7BA%28x%29%20%3D%20x%20%2A%20y%28x%29%7D = LaTeX: %7B-x%5E2q%20%5Cover%20p%7D%20%2B%20bx%20-%20qx%20%2B%20%7Baqx%20%5Cover%20p%7D für alle x in LaTeX: %5Cmathbf%7BD_A%7DLaTeX: %5Cmathbf%7B%3D%20%5B0%20%20%3B%20100%5D%7D

LaTeX: %5CRightarrow Flächeninhalt ist nun nur noch von der Variablen x abhängig.


Bestimmung der 1.Ableitung zur Berechnung des Maximums:

LaTeX: %20%5Cmathbf%7BA%27%28x%29%7D = LaTeX: %7B-2xq%20%5Cover%20p%7D%20%2B%20b%20-%20q%20%2B%20%7Baq%20%5Cover%20p%7D


LaTeX: %5CLongrightarrow LaTeX: %20%5Cmathbf%7BA%27%28x%29%20%3D%200%7D%20 für LaTeX: %20x%20%3D%20%7Bp%20%5Cover%202q%7D%20%2A%20%28%20b%20-%20q%20%2B%20%7Baq%20%5Cover%20p%7D%29


Einsetzten der Längeneinheiten:

LaTeX: x%20%3D%20%7B10%20%5Cover%202%2A4%7D%20%2A%20%28%2060%20-%204%20%2B%20%7B100%2A4%20%5Cover%2010%7D%20%29%20%3D%20120%20

Da die 2. Ableitung kleiner als Null ist handelt es sich hierbei um ein Maximum! LaTeX: A%27%27%28x%29%20%3D%20%7B-2q%20%5Cover%20p%7D LaTeX: %20%5Cmathbf%7B%3C%200%20%7D

LaTeX: %5CRightarrow Maximum des Graphen bei Max( 120 / 5760 )

LaTeX: %5CRightarrow Maximum des Graphen liegt außerhalb des Definitionsbereiches der der Länge der Glasplatte entspricht (100cm).


LaTeX: %5Cmathbf%7BAber%3A%7D


LaTeX: %5Cmathbf%7BA%27%28x%29%7DLaTeX: %5Cmathbf%7B%3E%200%20%7D für alle x in LaTeX: %5Cmathbf%7BD_A%7DLaTeX: %5Cmathbf%7B%3D%20%5B0%20%20%3B%20100%5D%7D


LaTeX: %5CRightarrowDer Graph ist im Definitionsbereich streng monoton steigend, deshalb liegt das Maximum am Rande des Definitionsbereiches bei x = 100 !

LaTeX: %5CRightarrow Max( 100 / 5600 )


Zu 2.

Wie im Applet ersichtlich lässt sich durch die beiden Punkte D und E eine Gerade LaTeX: h%28x%29%20%3D%20-0%2C4x%20%2B%2096 legen. Mit Hilfe dieser Geraden lässt sich ebenfalls der maximale Flächeninhalt des auszuschneidenden Rechteckes berechnen. Dazu gehen wir wieder von der allgemeinen Grundgleicheung LaTeX: A%20%3D%20x%2Ay aus.


Aufstellen der Funktion für den Flächeninhalt:

LaTeX: %5CRightarrow LaTeX: %5Cmathbf%7BA%20%3D%20x%2Ay%20%3D%20x%2Ah%28x%29%7D da h(x) den nötigen y-Wert liefert


LaTeX: %5Cmathbf%7BA%28x%29%20%3D%20x%20%2A%20h%28x%29%20%3D%20-0%2C4x%5E2%20%2B%2096x%7D


Bestimmung der 1.Ableitung zur Berechnung des Maximums:


LaTeX: %5CRightarrow LaTeX: %5Cmathbf%7BA%27%28x%29%7D LaTeX: %5Cmathbf%7B%3D%20-0%2C8x%20%2B%2096%7D


LaTeX: %5Cmathbf%7BA%27%28x%29%7D LaTeX: %5Cmathbf%7B%3D%200%20%20%20%20%3D%3E%20%20x%20%3D%20120%20%7D

LaTeX: %5CRightarrow Maximum des Graphen bei Max( 120 / 5760 )

LaTeX: %5CRightarrow Da die 2. Ableitung kleiner als Null ist: LaTeX: %5Cmathbf%7BA%27%27%28x%29%20%3D%20-0%2C8%7D%20 LaTeX: %20%5Cmathbf%7B%3C%200%20%7D

LaTeX: %5CRightarrow Maximum des Graphen liegt außerhalb des Definitionsbereiches der der Länge der Glasplatte entspricht (100cm).


LaTeX: %5Cmathbf%7BAber%3A%7D


LaTeX: %5Cmathbf%7BA%27%28x%29%7D LaTeX: %5Cmathbf%7B%3D%20-0%2C8x%20%2B%2096%7D LaTeX: %5Cmathbf%7B%3E%200%20%7D für alle x in LaTeX: %5Cmathbf%7BD_A%7DLaTeX: %5Cmathbf%7B%3D%20%5B0%20%20%3B%20100%5D%7D


LaTeX: %5CRightarrow Der Graph ist im Definitionsbereich streng monoton steigend, deshalb liegt das Maximum am Rande des Definitionsbereiches bei x = 100 ! LaTeX: %5CRightarrow Max( 100 / 5600 )


Den Graphen LaTeX: %5Cmathbf%7BA%28x%29%20%3D%20x%20%2A%20h%28x%29%20%3D%20-0%2C4x%5E2%20%2B%2096x%7D hab ich im Applet um die Konstante c = -5760 verschoben, damit dessen Scheitel auf der x - Achse liegt. Dadurch is der Zusammenhang zwischen dem Graphen und dem Flächeninhalt deutlicher. Der entstehende Graph lautet somit nun LaTeX: %5Cmathbf%7BA%28x%29%20%3D%20-0%2C4x%5E2%20%2B%2096x%20-%205760%7D.


--Michael baunacher 15:18, 26. Feb 2007 (CET)


Kreuzung

Nuvola apps edu miscellaneous.pngZur Entlastung einer Kreuzung sollen zwei sich rechtwinklig schneidende Straßen durch ein Straßenstück verbunden werden. Das neue Straßenstück zweigt im Punkt Z ab und darf dabei nicht durch das rot eingezeichnete Grundstück führen.

Kreuzung.jpg

Nuvola apps edu miscellaneous.pnga) Berechnung des Flächeninhalts des Dreiecks in Abhängigkeit von z

I) LaTeX: A_%5Cmathrm%7BGesamt%7D%3D%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7D%2Az%2Aw
Da wir für die Aufgabenstellung den Flächeninhalt und die Länge z benötigen, lösen wir nach w auf, um es später eliminieren zu können.
LaTeX: w%3D%5Cfrac%7BA_%5Cmathrm%7BGesamt%7D%2A2%7D%7Bz%7D

II) Erneutes Aufstellen des Flächeninhaltes über die Summe der Teilflächen:
LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7DA_%5Cmathrm%7BGesamt%7D%26%3D%26%20A_%5Cmathrm%7B1%7D%2BA_%5Cmathrm%7B2%7D%2BA_%5Cmathrm%7BRechteck%7D%20%5C%5C%20%5C%20%26%3D%26%20%28%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7D%2A200%2A%28w-100%29%29%2B%28%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7D%2A100%2A%28z-200%29%29%2B%28200%2A100%29%20%5C%5C%20%5C%20%26%3D%26%20100w-10000%2B50z-10000%2B20000%5C%5C%20%5C%20%26%3D%26%20100w%2B50z%5Cend%7Bmatrix%7D
Auch diesen Term lösen wir nach w auf:
LaTeX: w%3D%5Cfrac%7BA_%5Cmathrm%7BGesamt%7D-50z%7D%7B100%7D


III) Jetzt können die Gleichungen aus I) und II) gleich gesetzt werden:
LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7D%5Cfrac%7BA_%5Cmathrm%7BGesamt%7D%2A2%7D%7Bz%7D%26%3D%26%20%5Cfrac%7BA_%5Cmathrm%7BGesamt%7D-50z%7D%7B100%7D%20%5C%5C%20A_%5Cmathrm%7BGesamt%7D%2A2%2A100%20%26%3D%26%20A_%5Cmathrm%7BGesamt%7D%2Az-50z%5E2%20%5C%5C%20200A_%5Cmathrm%7BGesamt%7D-zA_%5Cmathrm%7BGesamt%7D%20%26%3D%26%20-50z%5E2%20%5C%5C%20A_%5Cmathrm%7BGesamt%7D%2A%28200-z%29%20%26%3D%26%20-50z%5E2%20%5C%5C%20A_%5Cmathrm%7BGesamt%7D%20%26%3D%26%20%5Cfrac%7B50z%5E2%7D%7Bz-200%7D%5Cend%7Bmatrix%7D

Dabei ist zu beachten, dass für LaTeX: z%20%3C%20200 der Flächeninhalt negativ würde. Für LaTeX: %5Clim_%7Bz%5Crightarrow%20200%7D%20A_%5Cmathrm%7BGesamt%7D%28z%29 wird er unendlich (Nullstelle des Nenners > Polstelle). In beiden Fällen würde das Straßenstück keine Verbindung darstellen. Es gilt also LaTeX: z%20%3E%20200.

FunktionFlächeninhalt.jpgFunktion für den Flächeninhalt

Hier ist der Zusammenhang noch einmal in einem Applet ersichtlich.


Nuvola apps edu miscellaneous.pngb) Bei welcher Länge von Z wird der Flächeninhalt minimal?

I) Hierfür benötigen wir zunächst die erste Ableitung:
LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7DA%5E%5Cprime_%5Cmathrm%7BGesamt%7D%28z%29%20%26%3D%26%20%5Cfrac%7B%28z-200%29%2A100z-50z%5E2%7D%7B%28z-200%29%5E2%7D%20%5C%5C%20%5C%20%26%3D%26%20%5Cfrac%7B50z%5E2-20000z%7D%7B%28z-200%29%5E2%7D%20%5C%5C%20%5C%20%26%3D%26%20%5Cfrac%7B50z%28z-400%29%7D%7B%28z-200%29%5E2%7D%5Cend%7Bmatrix%7D

II) Den Zähler setzen wir mit 0 gleich: LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7D50z%2A%28z-400%29%20%3D%200%20%5Cend%7Bmatrix%7D


LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7D50z%20%3D%200%20%5Cend%7Bmatrix%7D

LaTeX: %5Crightarrow%20z_1%20%3D%200


LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7Dz-400%20%3D%200%20%5Cend%7Bmatrix%7D

LaTeX: %5Crightarrow%20z_2%20%3D%20400


Da Z > 200 ist nur LaTeX: z_2 gültig: Für z = 400 wird also der Flächeninhalt minimal.


Hängebrücke

Aufgabenstellung

Das Seil einer Hängebrücke einer Breite von 200m kann durch eine leicht abgeänderte Kettenlinie beschrieben werden. Diese ist das Schaubild einer Funktion LaTeX: f_%7Bc%7D%28x%29 mit LaTeX: f_%7Bc%7D%28x%29%3D%5Cfrac%7Ba%7D%7B2c%7D%5Ccdot%28e%5E%7Bcx%7D%2Be%5E%7B-cx%7D%29 mit a,c>0, x in Meter, y in Meter.

Aufgabe a)

Zeigen Sie, dass das Schaubild von LaTeX: f_%7Bc%7D symmetrisch zur y-Achse liegt.

z.z. LaTeX: %5C%20f_%7Bc%7D%28x%29%3Df_%7Bc%7D%28-x%29
LaTeX: f_%7Bc%7D%28x%29%3D%5Cfrac%7Ba%7D%7B2c%7D%5Ccdot%28e%5E%7Bcx%7D%2Be%5E%7B-cx%7D%29%3D%5Cfrac%7Ba%7D%7B2c%7D%5Ccdot%28e%5E%7B-cx%7D%2Be%5E%7Bcx%7D%29%3Df_%7Bc%7D%28-x%29
LaTeX: %5CRightarrow%20f_%7Bc%7D symmetrisch zur y-Achse

Aufgabe b)

Berechnen sie das Minimum der Funktion LaTeX: f_%7Bc%7D.

LaTeX: f%27_%7Bc%7D%28x%29%3D%5Cfrac%7Ba%7D%7B2c%7D%5Ccdot%20e%5E%7Bcx%7D%5Ccdot%20c%2B%5Cfrac%7Ba%7D%7B2c%7D%5Ccdot%20e%5E%7B-cx%7D%5Ccdot%28-c%29
LaTeX: f%27_%7Bc%7D%28x%29%3D%5Cfrac%7Ba%7D%7B2%7D%5Ccdot%28e%5E%7Bcx%7D-e%5E%7B-cx%7D%29
LaTeX: %5Cfrac%7Ba%7D%7B2%7D%3E0
LaTeX: %5CRightarrow%20f%27_%7Bc%7D%28x%29%3E0 für LaTeX: %28e%5E%7Bcx%7D-e%5E%7B-cx%7D%29%3E0
LaTeX: %5CRightarrow%20f%27_%7Bc%7D%28x%29%3C0 für LaTeX: %28e%5E%7Bcx%7D-e%5E%7B-cx%7D%29%3C0

LaTeX: %2F

LaTeX: %5C%20%28e%5E%7Bcx%7D-e%5E%7B-cx%7D%3D0
LaTeX: %5C%201%3De%5E%7B2cx%7D
LaTeX: %5C%20ln%7B%281%29%7D%3Dln%7B%28e%5E%7B2cx%7D%29%7D
LaTeX: %5C%200%3D2cx c>0
LaTeX: %5C%20x%3D0

LaTeX: %2F

LaTeX: %5CRightarrow%20f%27_%7Bc%7D%28x%29%3E0 für x>0 LaTeX: %5Crightarrow%20f_%7Bc%7D%28x%29 streng monoton steigend für LaTeX: x%5Cin%5B0%3Bo%5C%21o%5B
LaTeX: %5CRightarrow%20f%27_%7Bc%7D%28x%29%3C0 für x<0 LaTeX: %5Crightarrow%20f_%7Bc%7D%28x%29 streng monoton fallend für LaTeX: x%5Cin%5D-o%5C%21o;0]
LaTeX: %5CRightarrow Minimum in x=0 LaTeX: %5Crightarrow%20T%280%2F%5Cfrac%7Ba%7D%7Bb%7D%29

Aufgabe c)

Bestimmen sie a und c so, dass das Seil den tiefsten Punkt mit 5m erreicht und die beiden Aufhängepunkte einen Abstand von 200m haben und je 30m hoch sind.

LaTeX: %5C%20f_%7Bc%7D%280%29%3D5
LaTeX: 5%3D%5Cfrac%7Ba%7D%7B2c%7D%5Ccdot%28e%5E%7B0%7D%2Be%5E%7B0%7D%29
LaTeX: 5%3D%5Cfrac%7Ba%7D%7B2c%7D%5Ccdot%281%2B1%29
LaTeX: 5%3D%5Cfrac%7Ba%7D%7Bc%7D%5Crightarrow%20I%3Aa%3D5c
LaTeX: %5C%20f_%7Bc%7D%28100%29%3Df_%7Bc%7D%28-100%29%3D30
LaTeX: II%3A30%3D%5Cfrac%7Ba%7D%7B2c%7D%5Ccdot%28e%5E%7B100c%7D%2Be%5E%7B-100c%7D%29
LaTeX: IinII%3A%2030%3D%5Cfrac%7B5%7D%7B2%7D%5Ccdot%28e%5E%7B100c%7D%2Be%5E%7B-100c%7D%29
LaTeX: %5C%200%3De%5E%7B100c%7D%2Be%5E%7B-100c%7D-12

Substitution LaTeX: %5C%20e%5E%7B100c%7D%3Du

LaTeX: %5C%200%3Du%2Bu%5E%7B-1%7D-12 oder
LaTeX: %5C%200%3Du%5E%7B2%7D-12u%2B1
LaTeX: %5Crightarrow%20u_%7B1%7D%3D6%2B%5Csqrt%7B35%7D
LaTeX: %5Crightarrow%20u_%7B2%7D%3D6-%5Csqrt%7B35%7D

LaTeX: %5C%20u_%7B1%7D und LaTeX: %5C%20u_%7B2%7D in LaTeX: %5C%20e%5E%7B100c%7D%3Du einsetzen und logarithmieren.

LaTeX: ln%7Be%5E%7B100c%7D%7D%3Dln%7B%286%2B%5Csqrt%7B35%7D%29%7D
LaTeX: %5Crightarrow%20c%3D%5Cfrac%7Bln%7B%286%2B%5Csqrt%7B35%7D%29%7D%7D%7B100%7D%5Capprox0.0248
für LaTeX: %5C%20u_%7B2%7D ist LaTeX: c%5Capprox-0.0248 Lösung entfällt, da c>0
LaTeX: %5Crightarrow%20a%3D5%5Ccdot%5Cfrac%7Bln%7B%286%2B%5Csqrt%7B35%7D%29%7D%7D%7B100%7D%5Capprox0.1239

LaTeX: %5CRightarrow%20f%28x%29%3D%5Cfrac%7B5%7D%7B2%7D%5Ccdot%28e%5E%7B0.0248x%7D%2Be%5E%7B-0.0248x%7D%29

Im Folgenden ist die in c) berechnete Funktion zu verwenden.

Aufgabe d)

Welches Gefälle in Prozent haben die Seile an den Aufhängepunkten?

LaTeX: f%27%28x%29%3D%5Cfrac%7B0.1239%7D%7B2%7D%5Ccdot%28e%5E%7B0.0248x%7D-e%5E%7B-0.0248x%7D%29
LaTeX: f%27%28100%29%3D-f%27%28-100%29%3D%5Cfrac%7B0.1239%7D%7B2%7D%5Ccdot%286%2B%5Csqrt%7B35%7D-%5Cfrac%7B1%7D%7B6%2B%5Csqrt%7B35%7D%7D%29%5Capprox0.7330
LaTeX: f%27%28100%29%3Dm%5Capprox0.7330 und entspricht einer Steigung von 73.3%

Aufgabe e)

An welchen Stellen ist das Seil ca. 15m über dem Boden?

LaTeX: %5C%20f%28x%29%3D15
LaTeX: 15%3D%5Cfrac%7B5%7D%7B2%7D%5Ccdot%28e%5E%7B0.0248x%7D%2Be%5E%7B-0.0248x%7D%29

Substitution LaTeX: %5C%20e%5E%7B0.0248x%7D%3Dq

LaTeX: %5C%200%3Dq%2Bq%5E%7B-1%7D-6 oder
LaTeX: %5C%200%3Dq%5E%7B2%7D-6q%2B1
LaTeX: %5Crightarrow%20q_%7B1%7D%3D3%2B%5Cfrac%7B%5Csqrt%7B32%7D%7D%7B2%7D
LaTeX: %5Crightarrow%20q_%7B2%7D%3D3-%5Cfrac%7B%5Csqrt%7B32%7D%7D%7B2%7D%3C0%5Crightarrow keine Lösung, da Logarithmus nur für x > 0 deffiniert.

LaTeX: %5C%20q_%7B1%7D in LaTeX: %5C%20e%5E%7B0.0248x%7D%3Dq einsetzen und logarithmieren.

LaTeX: ln%7Be%5E%7B0.0248x%7D%7D%3Dln%7B%283%2B%5Cfrac%7B%5Csqrt%7B32%7D%7D%7B2%7D%29%7D

LaTeX: %5Crightarrow%20x%3D%5Cfrac%7Bln%7B%283%2B%5Cfrac%7B%5Csqrt%7B32%7D%7D%7B2%7D%29%7D%7D%7B0.0248%7D%5Capprox71.1

Aufgabe f)

Auf welcher Strecke könnte ein Stuntman das Seil mit einem Motorad befahren, wenn er noch eine Steigung von 20% bewältigen kann?

d.h.LaTeX: %5C%20f%27%28x%29%3D0.2
LaTeX: %5Cfrac%7Ba%7D%7B2%7D%5Ccdot%7B%28e%5E%7Bcx%7D-e%5E%7B-cx%7D%29%7D%3D0.2
LaTeX: e%5E%7Bcx%7D-e%5E%7B-cx%7D-0.2%5Ccdot%7B%5Cfrac%7B2%7D%7Ba%7D%7D%3D0

Substitution LaTeX: %5C%20e%5E%7Bcx%7D%3Dp

LaTeX: p-p%5E%7B-1%7D-%5Cfrac%7B0.4%7D%7Ba%7D%3D0
LaTeX: p%5E%7B2%7D-%5Cfrac%7B0.4%7D%7Ba%7Dp-1%3D0
LaTeX: %5Crightarrow%20p_%7B1%7D%3D%5Cfrac%7B%5Cfrac%7B0.4%7D%7Ba%7D%2B%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B0.16%7D%7Ba%5E%7B2%7D%7D%2B4%7D%7D%7B2%7D
LaTeX: %5Crightarrow%20p_%7B2%7D%3D%5Cfrac%7B%5Cfrac%7B0.4%7D%7Ba%7D-%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B0.16%7D%7Ba%5E%7B2%7D%7D%2B4%7D%7D%7B2%7D%3C0%5Crightarrowkeine Lösung, da Logarithmus nur für x > 0 deffiniert.

LaTeX: %5C%20p_%7B1%7D in LaTeX: %5C%20e%5E%7B0.0248x%7D%3Dp einsetzen und logarithmieren.

LaTeX: ln%7Be%5E%7B0.0248x%7D%7D%3D%5Cfrac%7B%5Cfrac%7B0.4%7D%7Ba%7D%2B%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B0.16%7D%7Ba%5E%7B2%7D%7D%2B4%7D%7D%7B2%7D

LaTeX: %5Crightarrow%20x%3D%5Cfrac%7B%5Cfrac%7B0.4%7D%7Ba%7D%2B%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B0.16%7D%7Ba%5E%7B2%7D%7D%2B4%7D%7D%7B2%5Ccdot0.0248%7D%5Capprox50.71

Haengebruecke.png


Arbeitszeitentwicklung

Bei einer Klausur steht Schülern eine Arbeitszeit von t = 2h zur Verfügung.

Der Anteil a(t) der Schüler, die zur Zeit t (in h) mit LaTeX: 0%5Cle%20t%20%5Cle2 die Klausur beenden, kann durch die Funktion a(t) =LaTeX: %5Cfrac%7B1%7D%7B4%7Dt%5E3 beschrieben werden.

a.) Wie viel Prozent der Schüler arbeiten zwischen 100 und 120 Minuten?

b.) Wie groß ist die mittlere Arbeitszeit der Schüler?


c.) Warum gilt: LaTeX: %5Cint%5Climits_%7B0%7D%5E%7B2%7D%20%5Cleft%20%28%20%5Cfrac%7B1%7D%7B4%7Dt%5E3%20%5Cright%20%29%5C%2C%20%5Cmathrm%7Bd%7Dt%3D0


___________________________________________________________________________


---Zu a.)---

Bevor ihr weiterlest, schaut euch erst einmal dieses Geogebra.png Applet an und prüft, ob ihr die Aufgabe selber hättet lösen können:


Überlegung:


Im Intervall LaTeX: 0%5Cle%20t%20%5Cle2 ist die Funktion LaTeX: %5Cfrac%7B1%7D%7B4%7Dt%5E3 ein nach oben geöffneter Parabelast; sein Scheitel S liegt bei (0/0).


LaTeX: %5Crightarrow Wie berechnet man den Anteil a(t) der Schüler, die ihre Klausur zwischen 100 und 120 Minuten beenden?


Überlegung:


Aus der Physik wissen wir, dass die Fläche unter dem t-v-Diagramm ein Maß für den Weg ist; analog gilt hier: Die Fläche unter dem t-a(t)-Diagramm ist ein Maß für den Anteil der Schüler.


LaTeX: %5Crightarrow Man muss also die Fläche unter dem Parabelast zwischen LaTeX: %5Cfrac%7B5%7D%7B3%7D%5Cle%20t%20%5Cle2 berechnen (100 min = LaTeX: %5Cfrac%7B5%7D%7B3%7Dh ); dann erhält man einen Wert. Diesen Wert teilt man durch die Fläche unter dem Ast zwischen LaTeX: 0%5Cle%20t%20%5Cle2 und man erhält den prozentualen Anteil der Schüler, die ihre Klausur

zwischen 100 und 120 Minuten beenden.


Lösung:


Die Fläche berechnet man mit dem Integral, also


  LaTeX: %5Cint%5Climits_%7B%09%5Cfrac%7B5%7D%7B3%7D%7D%5E%7B2%7D%20a%28t%29%5C%2C%20%5Cmathrm%7Bd%7Dt=  LaTeX: %5Cint%5Climits_%7B%09%5Cfrac%7B5%7D%7B3%7D%7D%5E%7B2%7D%20%09%09%20%5Cleft%28%20%5Cfrac%7B1%7D%7B4%7Dt%5E3%20%5Cright%29%5C%2C%20%5Cmathrm%7Bd%7Dt   =  LaTeX: %09%5Cleft%20%5B%20%5Cfrac%7Bt%5E4%7D%7B16%7D%20%5Cright%20%5D%5E2_%5Cfrac%7B5%7D%7B3%7D    =   LaTeX: %5Cleft%20%7C%20%5Cfrac%7B2%5E4%7D%7B16%7D-%5Cleft%20%28%20%5Cfrac%7B%5Cleft%20%28%20%5Cfrac%7B5%7D%7B3%7D%20%5Cright%20%29%5E4%7D%7B16%7D%20%5Cright%20%29%20%5Cright%20%5Cvert    =    LaTeX: %09%5Cleft%20%7C%201-%5Cfrac%7B%5Cfrac%7B625%7D%7B81%7D%7D%7B16%7D%20%5Cright%20%5Cvert%0A%5Capprox%200%2C52    


Nun teilt man dies durch die Gesamtfläche.


Berechnung der Gesamtfläche:


   LaTeX: %5Cint%5Climits_%7B0%7D%5E%7B2%7D%20%5Cleft%20%28%20%5Cfrac%7B1%7D%7B4%7Dt%5E3%20%5Cright%20%29%5C%2C%20%5Cmathrm%7Bd%7Dt   =    	LaTeX: %5Cleft%20%5B%20%5Cfrac%7Bt%5E4%7D%7B16%7D%20%5Cright%20%5D%5E2_0%20%5Cquad%20%20   =   LaTeX: %5Cleft%20%7C%20%5Cfrac%7B2%5E4%7D%7B16%7D-0%20%5Cright%20%5Cvert%3D1 



LaTeX: %09%5Cfrac%7B0%2C52%7D%7B1%7D%3D%20%20%200%2C52%20%20%20%3D%20%20%2052%25


LaTeX: %5Crightarrow Es geben also 52% der Schüler ihre Klausur zwischen 100 und 120 Minuten ab.




---zu b.)---

Auch hier prüft erst wieder, ob ihr es alleine lösen könntet: Geogebra.png Applet2


Überlegung:


Zwischen t=0 und welchem Zeitpunkt t ist die Fläche unter dem Diagramm genau 50% der Gesamtfläche? Wir suchen also das bestimmte Integral mit der unteren Grenze 0 und der oberen Grenze x, mit dem Wert 0,5.


Lösung:


   LaTeX: %5Cint%5Climits_%7B0%7D%5E%7Bx%7D%20%5Cleft%20%28%20%5Cfrac%7B1%7D%7B4%7Dt%5E3%20%5Cright%20%29%5C%2C%20%5Cmathrm%7Bd%7Dt%3D0%2C5 


   LaTeX: %5Cleft%20%5B%20%5Cfrac%7Bt%5E4%7D%7B16%7D%20%5Cright%20%5D%5Ex_0%20%5Cquad%3D0%2C5 


   LaTeX: %5Cleft%20%7C%20%5Cfrac%7Bx%5E4%7D%7B16%7D-0%20%5Cright%20%5Cvert%3D0%2C5 


   LaTeX: %5Cfrac%7B1%7D%7B16%7Dx%5E4%3D0%2C5%20%2F%2F%2A16 


   LaTeX: x%5E4%3D8%20%20%20%20%20%20%20%20%20%2F%2F%20%20%20%20%20%20%20%5Csqrt%5B4%5D%7Bx%7D 


   LaTeX: x%3D%5Csqrt%5B4%5D%7B8%7D 


   LaTeX: x%5Capprox1%2C68



LaTeX: %5Crightarrow Die mittlere Arbeitszeit beträgt also ca 1,68h (101 min).



---Zu c.)---

Recherisch haben wir diese Aufgabe bereits gelöst, als wir die Gesamtfläche berechnet haben.

Doch man kann auch nur duch Überlegen daruf kommen, denn da im gegebenen Zeitraum 100% der Schüler ihre Klausur beendet haben müssen, liegt es nahe, dass das Integral zwischen 0 und 2 gleich 1 ist.


Verkehrsdichten

Überschriftbild Absatz eines Buches.jpg

Aufgabenstellung

Ein Verlag bringt ein neues Buch auf den Markt und erzielt im ersten Monat (t=0) einen Absatz von 5000 Exemplaren. Im 10. Monat wird der größte Absatz von 20000 Exemplaren erreicht. Erfahrungsgemäß genügen die Absatzzahlen einer Funktion der Form

LaTeX: f%20%28x%29%20%3D%20%5Cfrac%7Ba%7D%7Bb%2B%28c-t%29%5E2%7D%20 (t in Monaten)

a) Bestimmen Sie die Parameter a, b und c für die gegebenen Absatzzahlen und ermitteln Sie, wie viele Bücher nach dieser Funktion innerhalb eines Jahres abgesetzt werden. In welchem Monat unterschreitet nach diesem Modell die Zahl der abgesetzten Bücher erstmals die Rentabilitätsgrenze von 200 Exemplaren? In welchem Monat ist die stärkste Abnahme des Absatzes zu erwarten?

b)Bestimmen Sie einen näherungswert für die Anzahl von Büchern, die bis zum Erreichen der Rentabilitätsgrenze insgesamt abgesetzt werden können!

Lösung zu a)

Zunächst müssen a, b und c bestimmt werden. Dazu benötigt man 3 Gleichungen.


1. Gleichung: t = 0 (1. Monat); f (0) = 5000

LaTeX: %5Cfrac%7Ba%7D%7Bb%2Bc%5E2%7D%3D5000%20 (I)


2. Gleichung: t = 9 (10. Monat); f (9) = 20000


LaTeX: %5Cfrac%7Ba%7D%7Bb%2B%28c-9%29%5E2%7D%3D%2020000 (II)


3. Gleichung: f' (9) = 0 ("größte Absatz" → Maximum)


LaTeX: %5Cfrac%7B2ac-18a%7D%7B%28b%2B%28c-9%29%5E2%29%5E2%7D%3D%200 (III)


Diese Gleichungen löst man nun nach a, b und c auf.

(III)

LaTeX: 2ac-18a%20%3D%200%20%5CRightarrow%20c%3D9

in (II)


(II)

LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7D%5Cfrac%7Ba%7D%7Bb%2B%289-9%29%5E2%7D%26%3D%26%2020000%20%0A%5C%5C%20%5Cfrac%7Ba%7D%7Bb%7D%26%3D%26%2020000%20%0A%5C%5C%20%5C%20a%26%3D%2620000b%5Cend%7Bmatrix%7D

in (I)


(I)

LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7D%5C%5C%20%5Cfrac%7B20000b%7D%7Bb%2B9%5E2%7D%26%3D%26%2020000%20%5C%5C%20%5C%20%2020000b%26%3D%265000%28b%2B81%29%5C%5C%20%5C%203b%26%3D%2681%20%5C%5C%20%5C%20b%26%3D%2627%20%20%5Cend%7Bmatrix%7D


Mit Hilfe von (II) erhält man a

LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7D%5C%5C%20a%26%3D%2620000b%5C%5C%20%5C%20a%26%3D%2627%5Ccdot20000%5C%5C%20%5C%20a%26%3D%26540000%5Cend%7Bmatrix%7D


Nun setzt man die Werte für a, b und c in den Term ein und man erhält den Funktionsterm:

      LaTeX: f%28t%29%3D%5Cfrac%7B540000%7D%7B27%2B%289-t%29%5E2%7D%20


Zum Überprüfen eignet es sich den Graph zu zeichnen.

Anwendungsaufgabe.jpg


• Absatz von Büchern innerhalb eines Jahres

LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7Df%280%29%2Bf%281%29%2Bf%282%29%2Bf%283%29%2B...%2Bf%2811%29%5Cend%7Bmatrix%7D

LaTeX: %3D5000%2B5934%2C07%2B7105%2C26%2B8571%2C43%2B10384%2C62%2B12558%2C14%2B15000%2B17419%2C35%5Ccdot2%2B19285%2C71%5Ccdot2%2B20000

LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7D%3D157963%2C64%5Cend%7Bmatrix%7D

Es werden innerhalb eines Jahres 157 963 Bücher verkauft.

• Monat, bei dem die Rentabilitätsgrenze von 200 abgesetzten Büchern unterschritten wird

Man schaut zunächst in welchem Monat 200 Bücher abgesetzt werden.

LaTeX: %5Cfrac%7B540000%7D%7B27%2B%289-t%29%5E2%7D%3D200

Nach weiteren Umformungen der Gleichung erhält man:

LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7Dt%5E2-18x-2592%3D0%5Cend%7Bmatrix%7D

Diese Gleichung lässt sich nun mit der Lösungsformel für quadratische Gleichungen lösen.

LaTeX: t_%7B1%2F2%7D%3D%5Cfrac%7B-%28-18%29%5Cpm%5Csqrt%7B%28-18%29%5E2-%284%5Ccdot1%5Ccdot2592%29%7D%7D%7B2%7D

LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7Dt_1%5Capprox60%2C70%5Cend%7Bmatrix%7D

LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7Dt_2%5Capprox-42%2C7%5Cend%7Bmatrix%7D (geht nicht, da es keine negativen Monate gibt)

Es muss beachtet werden, dass im 61 Monat (t=60) noch 200 Bücher abgesetzt werden können. Nach dieser Funktion unterschreitet der Absatz von Büchern erstmals die Rentabilitätsgrenze von 200 Stück im 62. Monat (t=61), was sich auch leicht durch das Einsetzen von t=61 überprüfen lässt.

• Stärkste Abnahme des Absatzes

Hierzu benötigt man zunächst die erste Ableitung der Funktion. Abgeleitet ergibt f(t):

     LaTeX: f%27%28t%29%3D%5Cfrac%7B9720000-1080000t%7D%7B%5B27-%289-t%29%5E2%5D%5E2%7D
     f'(t) gibt an, ob der Graph steigt oder fällt und wie stark er dies tut.

Da man nun wissen will, wo der Graph am stärksten fällt, sucht man mit Hilfe der 2. Ableitung von f(t), die zugleich die 1. Ableitung von f'(t) ist, das Minimum von f'(t).

     LaTeX: f%27%27%28t%29%3D%5Cfrac%7B3240000t%5E2-58320000t%2B233280000%7D%7B%5B27-%289-t%29%5E2%5D%5E4%7D

Nun schaut man, an welchen Stellen LaTeX: f%27%27%28x%29%20%3D%200 erfüllt ist. Indem man die Lösungsformel nach einigen Umformungen verwendet, erhält man folgendes:

LaTeX: t_%7B1%2F2%7D%3D%5Cfrac%7B5832%5Cpm%5Csqrt%7B%28-5832%29%5E2-%284%5Ccdot324%5Ccdot23328%7D%7D%7B2%5Ccdot324%7D

LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7Dt_1%20%3D%2012%5Cend%7Bmatrix%7D

LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7Dt_2%20%3D%206%5Cend%7Bmatrix%7D

Mit Hilfe des Graphen sieht man, dass die stärkste Abnahme bei t=12 sein muss, da er bei t=6 noch steigt. Um es rechnerisch zu überprüfen eignet sich das Monotoniekriterium:

Monotoniekriterium Absatz eines Buches.jpg

Lösung zu b)

Nun soll noch der Absatz bis zum Erreichen der Rentabilitätsrate bestimmt werden. Um diesen Absatz auszurechnen, integriert man von 0 bis 60,7. Dies ist vergleichbar mit dem t-v-Diagramm aus der Physik, denn wenn man in diesem Diagramm integriert, erhält man den zurückgelegten Weg (= Fläche unter dem Graphen). Das Integral rechnet man mit Hilfe von Geogebra aus.

Absatz bis zum Erreichen der Rentabiltätsrate.jpg

Als Wert für das bestimmte Integral mit der unteren Grenze 0 und der oberen Grenze 60,7, liefert uns Geogebra den Zahlenwert 261 660. Es werden also 261 660 Bücher bis zum Erreichen der Rentabilitätsrate abgesetzt.

Wenn es dich jetzt noch interessiert, wie sich der Graph und die Ergebnisse für unterschiedliche a, b und c verändern, dann bearbeite das folgende Applet.


Getränkeverpackungen

Aufgabenstellung

Getränkeverpackung.jpg

Viele Getränke werden heutzutage in quaderförmigen Verpackungen zum Kauf angeboten. Die Handelsmarke Tetrapack stellt hierfür geeignete Behältnisse her. Die Einliterverpackung besitzt dabei folgende normierte äußere Abmessungen: Briete B = 63 mm, Tiefe T = 94 mm, Höhe H = 166 mm. Der verwendete, mehrfach beschichtete Karton hat eine Dicke von ca. 0,5 mm. Zeigen Sie, dass mit den Originalabmessungen eigentlich weniger als ein Liter Flüssigkeit in den Karton passt.


Durch die Befüllung mit einer Flüssigkeit beult sich der Karton seitlich etwas aus. Bei dem hier betrachteten Modell wird davon ausgegangen, dass sich die Ausbeulung nur auf den beiden größten Seitenflächen rechts und links und wie in der Skizze dargestellt zeigt. Vorder- und Rückseite sollen nicht ausgebeult sein (Höhe und Tiefe bleiben also auch gleich). Die vier vormals senkrechten Kanten verformen sich dabei zu parabelförmig nach rechts bzw. links. Bestimmen Sie die maximale Breite LaTeX: B_%7Bmax%7D des gefüllten Behälters, wenn im Karton neben genau einem Liter Flüssigkeit noch 30 LaTeX: cm%5E3 Luft zum besseren Öffnen und Ausgießen verbleiben sollen.

Lösung

Um das Innenvolumen des Quaders zu berechenen muss man zunächst die Maße um 1 mm (0,5 mm Kartondicke) reduzieren.

Es ergeben sich also neue Maße:LaTeX: %20B%20%3D%2062%20mm%3B%5C%20T%20%3D%2093%20mm%3B%5C%20H%20%3D%20165%20mm

Daraus ergibt sich dann folgedes Volumen: LaTeX: %20V%20%3D%5C%2C%20B%2AH%2AT%20%3D%5C%2C%2062%20mm%20%2A%2093%20mm%20%2A%20165%20mm%20%3D%5C%2C%20951%2C4%20cm%5E3

Um die parabelförmige Ausbeulung besser bestimmen zu können dreht man das Model um 90° und ein legt Koordinatensystem hinein, dessen Ursprung die Mitte der Vorderfläche ist. Grund für die Lage des Ursprungs ist die Symmetrie. Die Maße a, b, c, d sind jeweils die Innenmaße (Kartondicke also schon abgezogen).


Skizze.jpg


Aus dem Model ergeben sich dann folgende Überlegungen für den Ansatz der oberen Parabel:

-Scheitel bei S(0|b)

-Nach unten geöffnet

LaTeX: %5CRightarrow%20%5C%2C%20f%28x%29%20%3D%20-kx%5E2%20%2B%20b

Mit den Abmessungen des Kartons lassen sich a, c und d (in mm) erschließen:

LaTeX: a%20%3D%5C%2C%20%7B165%20%5Cover%202%7D%20%3D%2082%2C5%3B%20%5Cqquad%20c%20%3D%5C%2C%20%7B62%20%5Cover%202%7D%20%3D%2031%3B%20%5Cqquad%20d%20%3D%5C%2C%2093

Da die Parabel durch den Punkt P (a|c) läuft, gilt:

LaTeX: f%28a%29%3D%5C%2Cc%20%5C%20%5CLeftrightarrow%20%5C%20f%2882%2C5%29%3D%5C%2C%2031%20%5C%20%5CLeftrightarrow%20%5C%20-k%2A82%2C5%5E2%2Bb%3D%5C%2C31%20%5C%20%5CLeftrightarrow%20%5C%20k%3D%5C%2C%20%7Bb-31%20%5Cover%2082%2C5%5E2%7D%20

Es ergibt sich also in Abhängigkeit von b folgende Gleichung für die Parabel:

LaTeX: %20f%28x%29%3D%5C%2C%20-%20%7Bb-31%20%5Cover%2082%2C5%5E2%7D%2Ax%5E2%20%2B%20b%20

Nun lässt sich der Inhalt der vorderen Fläche in Abhängigkeit von b berechnen:

LaTeX: A%3D%5C%2C4%2A%5Cint%5Climits_%7B0%7D%5E%7Ba%7D%20f%28x%29%5C%2C%20%5Cmathrm%7Bd%7Dx%20%3D%5C%2C%204%2A%5Cint%5Climits_%7B0%7D%5E%7B82%2C5%7D%20%28-%20%7Bb-31%20%5Cover%2082%2C5%5E2%7D%2Ax%5E2%20%2B%20b%29%20%5C%2C%20%5Cmathrm%7Bd%7Dx%20

LaTeX: A%3D%5C%2C4%2A%5CBigg%5B%5CBig%28-%20%7Bb-31%20%5Cover%2082%2C5%5E2%7D%2Ax%5E2%20%2B%20b%5CBig%29%2A%20%7Bx%5E3%5Cover%203%7D%2B%20b%2Ax%5CBigg%5D%20_%7B0%7D%5E%7B82%2C5%7D

LaTeX: %20A%3D%5C%2C%204%2A%5CBigg%28-%7B%28b-31%29%2A82%2C5%5Cover3%7D%2Bb%2A82%2C5%5CBigg%29 LaTeX: %20%3D%5C%2C%20%7B8%2A82%2C5%5Cover3%7D%2Ab%2B%7B4%5Cover3%7D%2A31%2A82%2C5%20

LaTeX: %20A%3D%5C%2C%20220%2Ab%20%2B%203410%20


Das Volumen des ausgebeulten Tetra-Packs lässt sich mit V=A*d berechnen.

Es soll ein Volumen von 1030 LaTeX: cm%5E3 = 1030000 LaTeX: mm%5E3 (1 Liter Flüssigkeit und 30 LaTeX: cm%5E3 Luft).

Somit kann man jetzt b bestimmen:

LaTeX: V%3D%5C%2C%20A%2Ad%3D%5C%2C%20%28220%2Ab%2B3410%29%2A93%3D%5C%2C%2020460%2Ab%2B317130%3D%5C%2C1030000

LaTeX: %20%5CLeftrightarrow%20b%3D%5C%2C%7B%281030000-317130%29%5Cover%2020460%7D%20%5Capprox%20%5C%2C%2034%2C84%20

LaTeX: %20%5CLongrightarrow%20b_%7Bmax%7D%20%5Capprox%5C%2C%2069%2C7%20

Um die Wölbung nach außen zu erhalten muss man von LaTeX: %20b_%7Bmax%7D%20 die ursprüngliche Breite abziehen:

LaTeX: %2069%2C7%5C%2Cmm%5C%2C-%5C%2C62%5C%2Cmm%3D%5C%2C%207%2C7%5C%2Cmm%20

Um einen Liter Flüssigkeit und 30 LaTeX: cm%5E3 Luft fassen zu können, muss sich der Getränkekarton also um 7,7 mm ausbeulen.


Die Rettungsschwimmerin

Aufgabenstellung

Eine Rettungsschwimmerin sieht eine bewusstlose Person 40m vom Ufer entfernt im Wasser. Um sie zu retten, läuft sie zunächst den geraden Strand entlang und wirft sich dann in die Fluten. An welcher Stelle sollte sie das tun, wenn sie fünfmal so schnell laufen wie schwimmen kann?

Skizze

Kommt noch

Aufstellen der Funktion

Ich entscheide mich dafür, dass ich eine Lösung über den gelaufenen Weg nehme! Zum erstellen der Funktion benötigt man einige Überlegungen:

  • 1. Den Weg den die Schwimmerin gehen muss kann man aus zwei Wegen zusammensetzen:
  • 1.1. Den Weg bis zu dem Punkt, an dem sie ins Wasser springt
  • 1.2. Den Weg den sie im Wasser schwimmt
  • 2. Bei dieser Zusammensetzung lässt sich auch gut die Bedingung, dass die Rettungsschwimmerin fünfmal so schnell laufen kann wie schwimmen, unterbringen. Mann nimmt einfach ein fünftel des gelaufenen Weges.
  • 3. Der Standpunkt der Rettungsschwimmerin am Strand wird allgemein als 1 betrachtet

Die Funktion LaTeX: f%28x%29 lässt sich demnach folgendermaßen erstellen:

Funktion für den gelaufenen Weg( LaTeX: f_l ) + Funktion für den geschwommenen Weg( LaTeX: f_s Über Pythagoras)

LaTeX: f_l%28x%29%3D%5Cfrac%7B1%7D%7B5%7D%2A%281-x%29
LaTeX: f_s%28x%29%3D%5Csqrt%7B40%5E2%2Bx%5E2%7D%20
LaTeX: %5CRightarrow%20f%28x%29%3D%5Csqrt%7B40%5E2%2Bx%5E2%7D%2B%5Cfrac%7B1%7D%7B5%7D%2A%281-x%29

Definitionsmenge für LaTeX: f%28x%29:

LaTeX: D%3DR%5E%2B_0, da es keine negativen Wege gibt und dadurch nur positive Werte Sinn machen!


Untersuchung der Funktion im Differentialen Bereich auf Minima:

Da wir den kürzesten Weg suchen, suchen wir nach einem Minimum


Definition eines relativen Minimums:

LaTeX: f%27%28x_0%29%3D0%20%20%20%5Cwedge%20%20f%27%27%28x_0%29%3E0


Mittels: 1. Ableitung:


Aus der Definition eines Minimums ergibt sich die Bedingung: 1. Ableitung = 0


LaTeX: f%5E%5Cprime%28x%29%3D%5Cfrac%7B2x%7D%7B2%5Csqrt%7B40%5E2%2Bx%5E2%7D%7D-%5Cfrac%7B1%7D%7B5%7D
LaTeX: %5CRightarrow%20f%5E%5Cprime%28x%29%3D%5Cfrac%7Bx%7D%7B%5Csqrt%7B40%5E2%2Bx%5E2%7D%7D-%5Cfrac%7B1%7D%7B5%7D


LaTeX: %5Cmathbf%7BBedingung%3A%7D%20f%5E%5Cprime%28x%29%3D0


LaTeX: %5CRightarrow%20f%5E%5Cprime%28x%29%3D0


LaTeX: %5Cfrac%7Bx%7D%7B%5Csqrt%7B40%5E2%2Bx%5E2%7D%7D-%5Cfrac%7B1%7D%7B5%7D%3D0


LaTeX: %5Cfrac%7Bx%7D%7B%5Csqrt%7B40%5E2%2Bx%5E2%7D%7D%3D%5Cfrac%7B1%7D%7B5%7D


LaTeX: %5Csqrt%7B40%5E2%2Bx%5E2%7D%3D5x


LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7D40%5E2%2Bx%5E2%3D%285x%29%5E2%5Cend%7Bmatrix%7D


LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7D%7B40%5E2%2Bx%5E2%3D25x%5E2%7D%5Cend%7Bmatrix%7D


LaTeX: %5Cbegin%7Bmatrix%7D%7B40%5E2%3D24x%5E2%7D%5Cend%7Bmatrix%7D


LaTeX: %7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%3Dx%5E2%7D


LaTeX: %2B%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%3Dx_1
LaTeX: -%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%3Dx_2
LaTeX: x_1%5Capprox%2B8%7B%2C%7D16
LaTeX: x_2%5Capprox-8%7B%2C%7D16 (nicht Element der Definitionsmenge)


Mittels: 2. Ableitung:


Aus der Definition eines Minimums ergibt sich die Bedingung: 2. Ableitung > 0


LaTeX: f%27%27%28x%29%3D%5Cfrac%7B%5Csqrt%7B40%5E2%2Bx%5E2%7D-x%2A%5Cfrac%7B1%7D%7B2%5Csqrt%7B40%5E2%2Bx%5E2%7D%7D2x%7D%7B40%5E2%2Bx%5E2%7D


LaTeX: %5CRightarrow%20f%27%27%28x%29%3D%5Cfrac%7B%5Csqrt%7B40%5E2%2Bx%5E2%7D-%5Cfrac%7Bx%5E2%7D%7B%5Csqrt%7B40%5E2%2Bx%5E2%7D%7D%7D%7B40%5E2%2Bx%5E2%7D


Untersuchung der 2. Ableitung an der Stelle LaTeX: x_1:


LaTeX: f%27%27%28%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%29%3D%5Cfrac%7B%5Csqrt%7B40%5E2%2B%28%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%29%5E2%7D-%5Cfrac%7B%28%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%29%5E2%7D%7B%5Csqrt%7B40%5E2%2B%28%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%29%5E2%7D%7D%7D%7B40%5E2%2B%28%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%29%5E2%7D


LaTeX: f%27%27%28%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%29%3D%5Cfrac%7B%5Csqrt%7B40%5E2%2B%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%7D-%5Cfrac%7B%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%7D%7B%5Csqrt%7B40%5E2%2B%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%7D%7D%7D%7B40%5E2%2B%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%7D


LaTeX: f%27%27%28%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%29%5Capprox40%7B%2C%7D82


Untersuchung der 2. Ableitung an der Stelle LaTeX: x_2 (nicht Element der Definitionsmenge) :


LaTeX: f%27%27%28-%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%29%3D%5Cfrac%7B%5Csqrt%7B40%5E2%2B%28-%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%29%5E2%7D-%5Cfrac%7B%28-%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%29%5E2%7D%7B%5Csqrt%7B40%5E2%2B%28-%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%29%5E2%7D%7D%7D%7B40%5E2%2B%28-%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%29%5E2%7D


LaTeX: f%27%27%28-%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%29%3D%5Cfrac%7B%5Csqrt%7B40%5E2%2B%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%7D-%5Cfrac%7B%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%7D%7B%5Csqrt%7B40%5E2%2B%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%7D%7D%7D%7B40%5E2%2B%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%7D


LaTeX: f%27%27%28-%5Csqrt%7B%5Cfrac%7B40%5E2%7D%7B24%7D%7D%29%5Capprox40%7B%2C%7D82


Da LaTeX: x_1 die Bedingungen erfüllt, hat LaTeX: G_f an dieser Stelle ein Minium!


Lösung und Stelle LaTeX: x_2

Die Rettungsschwimmerin muss also bei 8,16 m ins Wasser springen!

Die Stelle LaTeX: x_2 wäre die Stelle an der die Rettungsschwimmerin ins Wasser springen müsste wenn sie von der anderen Seite kommen würde!



Fehlerhafte Siliziumplatte

Eine Siliziumplatte hat die Maße: - 70mm lang und 60mm breit

Durch einen Fehler konnte ein Sandkorn in die Platte eindringen, das sich 15mm von der linken und 24mm von der unteren Kante abgesetzt hat. Dieses muss jetzt durch einen geraden Schnitt abgetrennt werden.

Geogebra.png Hilfsfigur

Hilfsfigur kommt noch.

Das Dreieck FAG muss also abgetrennt werden, seine Fläche lässt sich so berechnen:

LaTeX: A%3D%20%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7D%20f%20g%20

Nun sollte man eine der der beiden Strecken durch die andere ausdrücken:

Dazu verwendet man den Strahlensatz mit dem Zentrum A.

Nun erhält man:

LaTeX: %5Cfrac%7Bg%7D%7B24%7D%20%3D%20%20%5Cfrac%7Bf%7D%7Bf-15%7D

Löst man dies nun nach g auf, erhält man:

LaTeX: g%20%3D%20%20%5Cfrac%7B24f%7D%7Bf-15%7D%20

Jetzt kann man den Flächeninhalt wie folgt ausdrücken:

LaTeX: A%20%20%3D%20%5Cfrac%7B1%7D%7B2%7D%20%20f%20%5Cfrac%7B24f%7D%7Bf-15%7D%20

Fasst man diesen Zusammen, dann erhält man:

LaTeX: A%20%3D%20%20%5Cfrac%7B12f%5E2%7D%7Bf-15%7D%20

Es ist nun aber nach dem kleinsten Flächeninhalt für dieses Dreieck gefragt, also gilt es, ein Extremum, genauer das Minimum, zu bestimmen; man muss den Flächeninhalt A ableiten.

LaTeX: A%27%20%20%3D%20%5Cfrac%7B12f%5E2%20-%20360f%7D%7B%28f-15%29%5E2%7D%20

Nun will man den Extremwert, also setzt man den Wert 0 für A´ ein.

Man erhält:

LaTeX: %200%20%3D%20%5Cfrac%7B12f%5E2-360f%7D%7B%28f-15%29%5E2%7D

Hier ergeben sich 2 Werte:

  1. f=0, aber dieser Wert wäre unsinnig, siehe Zeichnung.
  2. f=30, sein Funktionswert beträgt: A=48


Wenn dies nun ein Minimum sein soll, so muss die 2. Ableitung an der Stelle f=30 einen größeren Wert als 0 annehmen. A>0!

LaTeX: %20A%27%27%3D%5Cfrac%7B5400%7D%7B%28x-15%29%5E3%7D%20

A´´=1.6; 1.6>0; Also ist die Bestätigung für ein Minimum geliefert.

Nun braucht man nur noch den Flächeninhalt A zu bestimmen.

LaTeX: A%3D%5Cfrac%7B12%20%5Ccdot%2030%5E2%7D%7B30-15%7D%20


LaTeX: A%3D%5Cfrac%7B10800%7D%7B15%7D%20

A=720


Jetzt lässt sich sagen, dass man bei dem Wert f=30 und g=48 den kleinsten Flächenteil herausschneidet, der beträgt 720.