Buddenbrooks
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Buddenbrooks. Verfall einer Familie ist ein Roman von Thomas Mann, den er 1901 im Alter von 26 Jahren veröffentlichte und für den er 1929 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde.
- Nordrhein-Westfalen (bis 2014)
- Epochenumbruch 19./20. Jh. – unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung epischer Texte
- Joseph Roth: Hiob (2014)
- Im Grundkurs zusätzlich:
Schnitzler: Traumnovelle (2011, 2012)
Thomas Mann: Mario und der Zauberer (2012, 2013, 2014) - Im Leistungskurs zusätzlich:
Schnitzler: Leutnant Gustl (2011, 2012)
Thomas Mann: Buddenbrooks (2012, 2013, 2014)
Literarische Beispiele der neuen Sachlichkeit: Romanauszüge / Erzähltexte von Erich Kästner, Hans Fallada, Marieluise Fleißer oder Irmgard Keun
Inhaltsverzeichnis |
Verfilmungen
Filmpremiere 25. Dezember 2008
- Die Webseite zum Film bietet auch Unterrichtsmaterial zum Download (pdf)
- "Schulmaterial" - Bilder, Hörproben etc. zum Roman auf der Thomas-Mann-Webseite des Fischer-Verlags
- Petra Schepers: "Buddenbrooks" multimedial: Kino, Theater. Hörspiel. Unterrichtsanregungen zum aktuellenKinofilm und weitere Medientipps. In: Deutschunterricht (Westermann-Verlag) 6/2008, S.44-49
Stimmen
- "... Dennoch überzeugt Breloers Kino-Adaption der historischen Familien-Saga nur bedingt. Die Produktionswerte sind tadellos, inhaltlich hält sich der Regisseur aber zu sklavisch an Manns Werk. Und auch wenn Breloer Kinobilder liefert, löst er sich dramaturgisch leider nicht entscheidend von seiner Fernsehvergangenheit." (Carsten Baumgardt)
- Dazu noch: Interviews mit Hauptdarsteller Armin Mueller-Stahl und mit der Hauptdarstellerin Iris Berben.
- "Und dann: wo liegt die Relevanz zu heute? Sozialkritik und damit verbundene Haltung wäre möglich gewesen, war aber offenbar nicht gewünscht! Der Film zeigt nur eines: der Roman mag seinerzeit ein grandioses Sittengemälde gewesen sein, der sogar den Nobelpreis errang - aber zeitlos ist er absolut nicht, im Gegenteil: er ist überholt und damit redundant." (Thomas Steiger)
- "Thomas Mann spielt Thomas Mann" - Heinrich Breloers "Buddenbrooks"-Adaption zeigt, wie langweilig Literatur in Filmform sein kann. Dabei geht es auch anders
- "Der Witz ist alt, aber gut genug, um noch einmal erzählt zu werden. Zugeschrieben wird er Alfred Hitchcock: Zwei Ziegen stehen auf einer Weide und fressen eine Filmrolle. Als sie fertig sind, sagt die eine zur anderen: "Das Buch war mir lieber." Dieser Dialog wiederholt sich so oder so ähnlich immer dann, wenn Literatur auf die Leinwand kommt. Da wird gebeckmessert und gerungen, das Bild mit den Buchstaben verglichen, der alte Hierarchiestreit zwischen den beiden Kunstformen neu entfacht." (MARK STÖHR | © ZEIT ONLINE 22.12.2008 )
- "Heinrich Breloers "Buddenbrooks" ist die vierte Verfilmung von Thomas Manns deutschem Jahrhundertroman. Sie beschleunigt das Werk mit den Mitteln des Unterhaltungskinos - und drückt sich atemlos davor, die Frage nach seiner heutigen Bedeutung zu stellen." (Nikolaus von Festenberg, Spiegel 16.12.2008)
- Welche Tablette hilft? Heinrich Breloer verfilmt die „Buddenbrooks”
- "Geben wir gleich dem Meister das Wort. Am 3. Februar 1934 kommt Thomas Mann in gehobener Stimmung in Zürich aus dem Kino: „Sah die zweite Hälfte zuerst, dann Bilder aus aller Welt . . . und verfolgte dann noch bis nach 10 Uhr die früheren Teile des Filmes, der vorzüglich aufgenommene, lebensvolle Bilder und anziehende junge Menschen zeigt. Ging von da, befriedigt, ja beglückt vom Schauen natürlichen Lebens und prächtiger Fluss- und Meeresbilder, ,schöner' junger Körper in das dem Hotel nahe gelegene Café.“ Donnerwetter! Was hat er da gesehen? Vielleicht die neueste Tolstoi-, Flaubert- oder Dickens-Verfilmung? Oder doch wenigstens eine Garbo-, Crawford- oder Bette-Davis-Schnulze? Nein, es ist „Abel mit der Mundharmonika“, ..."(Andreas Kilb, F.A.Z. 21. Dezember 2008
Materialien
- Thomas Mann, Budenbrooks (teachSam.de)
Weiterführende Weblinks
Siehe auch
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