CD, DVD und BluRay

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CD-Rom, DVD, Blue-Ray-Disc

Mixed cd.jpg

CD Laufwerk

CD (= optisches Speichermedium) besteht aus einer Polycarbonatscheibe ( Ø = 12 cm, d = 1,2 mm), die mit Aluminium beschichtet ist. In die ALU Schicht werden kleine Vertiefungen [Pits] geätzt als Schutz ist die Oberfläche mit einem Lack überzogen.

Jede Pitkante, gleichgültig ob am Anfang oder Ende, steht für eine 1; sämtliche Flächen innerhalb oder außerhalb eines Pits entsprechen einer 0. Abgetastet werden die Daten mit einem Laser, der unterhalb der CD angebracht ist und dessen Strahl von der Metallschicht reflektiert wird. Die Datendichte der Pitspur ist am Anfang der Spirale die gleiche wie am Ende, daher wird die CD mit konstanter Lineargeschwindigkeit (CLV) abgetastet. Der Spurabstand beträgt 1,6 µm, ein Pit ist 0,6 µm breit. Als Codierverfahren wird EFM verwendet, zur Kodierung eines Bits werden 14 sogenannte Channel Bits verwendet. Jede Channel Bit Gruppe wird durch 3 Merge-Bits vom nächsten getrennt. Damit werden für ein Byte 17 Bit benötigt.


CD-ROM

Speicherkapazität 650 MB bis 800 MB

Dateisystem ISO 9660 (8+3 Zeichen, 8 Verzeichnisebenen, nur Großbuchstaben (A-Z), „0-9“ sind zulässig) Joliet (Unterstützung durch Windows-Systemen, 64 Zeichen, Verzeichnispfad inkl. Dateiname max. 120 Zeichen)

CD-R kann 1x beschrieben werden

CD-RW kann bis zu 1000x beschrieben werden


DVD-Laufwerk

Funktioniert im Prinzip gleich wie eine CD, es können aber größere Datenmengen gespeichert werden, weil es eine engere Spurweite gibt (kurzwelligerer Laser) und es gibt 2 Schichten. Es gibt eine zweite halbtransparente Datenschicht (Layer) über der ersten. Beim Layerwechsel muss der Laser neu fokussiert werden, dabei kann es kurzzeitig zu einem Stillstand in der Wiedergabe kommen. Außerdem gibt es noch 2-seitige DVDs.

Beschreibbare DVD

Auf der Polykarbonatschicht ist zur Orientierung für den Schreiblaser eine Rille [groove] eingepresst. Der Groove verläuft meistens nicht gerade, sondern in einer Sinuskurve.

DL

Zweischichtige DVD

Constant Linear Velocity (CLV)

Die unter dem Laser zurückgelegte Strecke pro Zeit ist konstant. Dieses Verfahren ermöglicht eine konstante Bitrate und eine bessere Ausnutzung der Datenkapazität, braucht aber größere Zugriffszeiten, weil das Laufwerk dauernd abbremsen und beschleunigen muss. Geeignet für Multimediadatenströme.

Constant Angular Velocity (CAV)

Die Anzahl der Umdrehungen ist konstant. Die Datendichte nimmt daher nach außen ab und die Bitrate wird geringer. Geeignet für Computerdateien, da die Zugriffszeiten deutlich besser sind.

Zoned CLV

Ist eine Mischung aus beiden Verfahren. Die DVD wird in Bereiche eingeteilt, innerhalb derer die Umdrehungsgeschwindigkeit konstant ist.

DVD-R 1x beschreibbar

DVD-RAM Zoned CLV

DVD-RW CLV

DVD+RW CLV oder CAV


Blue-Ray-Disc

= digitales optisches Speichermedium

Nachfolger der DVD

BB-ROM nur lesbar

BD-R 1x beschreibbar

BD-RE wiederbeschreibbar

Blue-Ray-Disc basiert auf einem tief-violetten Laser mit 405 nm Wellenlänge. Bei einem 12 cm Ø fasst eine Scheibe mit einer Lage bis zu 25 GB, mit 2 Lagen bis zu 50 GB an Daten. euerungen gegenüber der DVD ist der verkleinerte Abstand des Lasers zum Datenträger, sowie die geringere Wellenlänge des Laserstrahls -> höhere Datendichte und damit eine höhere Speicherkapazität.