Compiler und Interpreter
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Compiler und Interpreter sind zwei Programme, die den Quelltext übersetzen und ausführen. Sie verwandeln eine bestimmte Programmiersprache in für den Computer lesbare Zeichenfolgen.
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Interpreter
Anders als beim Compiler übersetzt der Interpreter nicht vorher, sondern während des Programms den Quelltext. Deswegen ist die Ausführungszeit beim Interpreter deutlich langsamer. Der Interpreter erzeugt keinen speicherbaren Maschinencode.
Beispiele für Programmiersprachen mit Interpreter
Compiler
Übersetzt wie der Interpreter auch den Quelltext für ein Programm, dass man in der Informatik auch als Quellprogramm bezeichnet, in für den Computer lesbare Zeichenfolgen. Der Unterschied ist aber, dass der Compiler die Übersetzung vor der Laufzeit des Programms beendet.
Beispiele für Programme, in denen Compiler verwendet werden
Java-Compiler und Java VM
Der Java-Compiler ist kein vollständiger Compiler, da sein Output kein lauffähiges Programm mehr ist, sonder ein sog. Bytecode, der von einem Interpreter abgearbeitet wird. Er hat den Vorteil, dass Syntax-Fehler bereits beim Compilieren gefunden werden. Die bei dieser Technologie gewonnene Plattformunabhängigkeit führt wegen des notwendigen Interpreters zu Geschwindigkeitsverlusten.
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