Die neuen Leiden des jungen W.
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Die neuen Leiden des jungen W. von Ulrich Plenzdorf wurde 1972 als Bühnenstück in Anlehnung an Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werthers aufgeführt. Es schildert die Situation von Jugendlichen in der DDR Anfang der 70er Jahre. Die Diktion orientiert sich dabei stark an der damaligen DDR-Jugendsprache. 1973 erschien dann der Roman.
Inhaltsverzeichnis |
Inhalt
Edgar wächst bei seiner alleinerziehenden Mutter auf und versucht, um es ihr recht zu machen, sich völlig an den gesellschaftlichen Erwartungen zu orientieren. Doch dann kommt es doch zu einem Streit Lehrmeister und er geht nach Berlin. Dort lernt er die 20-jährige Kindergärtnerin Charlie kennen, in die er sich bald verliebt. Wie Werther hat er freilich den Verlobten seiner Liebe als erfolgreicheren Rivalen.
Statt in Briefen berichtet er seinem Freund Willi in Tonbandbriefen, die aus einer Mischung von Wetherzitaten und mündlicher Suada bestehen. Er begeht keinen Selbstmord, sondern kommt durch einen Unfall um, doch ist deutlich, dass ihm ein Leben ohne die Geliebte nicht mehr viel bedeutet.
Ausgaben
- Die neuen Leiden des jungen W. – Stück in 2 Teilen. [Bühnen-]Manuskript. Berlin: Henschelverlag, Abt. Bühnenvertrieb, 1972, 78 Seiten
- Die neuen Leiden des jungen W. 2. Auflage, Rostock: Hinstorff Verlag, 1973, 108 Seiten
Für den Unterricht
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Kreative Schreibideen anlässlich von Edgar Wibeaus Ableben (K.Dautel)
- Unterrichtsreihe von H. Kerber
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