Eduard Mörike
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Eduard Mörike (* 8. September 1804 in Ludwigsburg; †4. Juni 1875 in Stuttgart), bekannt vor allem durch seine Lyrik sowie durch seine Erzählungen, war auch Verfasser eines romantischen Romans (Maler Nolten) und einiger weniger bekannter Werke in klassischem Vermaß[1] sowie Übersetzer[2] griechischer Lyrik.
Inhaltsverzeichnis |
Lyrik
Zu seinen bekanntesten Gedichten zählen:
- Der Feuerreiter (Ballade)
- Er ist's ("Frühling läßt sein blaues Band...")
- Auf eine Lampe (mit "Definition" von Schönheit)
- Gebet (mit Interpretation)
- Zum Neuen Jahr
- An einem Wintermorgen vor Sonnenaufgang (O flaumenleichte Zeit der dunkeln Frühe ...)
- Septembermorgen (Im Nebel ruhet noch die Welt)
- Um Mitternacht ("Gelassen stieg die Nacht ans Land, ...")
weniger bekannt:
- Ein Fischer saß im Kahne
- Zwei dichterischen Schwestern (Reimspiel zum Sonett)
Gedichtsammlungen:
- Gedichte (Ausgabe 1867) bei zeno.org
- Gedichte bei gutenberg.spiegel.de
Erzählungen
- Mozart auf der Reise nach Prag (Novelle)
- Das Stuttgarter Hutzelmännlein (Märchen)
- Maler Nolten (Roman)
Würdigung
| Heute ist Mörikes Dichtergröße zu einem Glaubenssatze geworden, den sich zu eigen gemacht hat, wer nur irgendwie Anspruch auf literarische Bildung erhebt. [...] In Mörike hat ja die die Idee der Poesie in ihrer reinsten, zartesten Form ohne Zusatz fremder Elemente, ohne Unterstützung durch andere geistige Faktoren Verkörperung gefunden.
Rudolf Krauß: Mörikes Leben und Schaffen, in: Eduard Mörikes sämtliche Werke in sechs Bänden, Bd.1 1905, S.252 f. |
| Mörike galt lange Zeit als ein typischer Vertreter des Biedermeier, der die vertraute und enge Heimat besingt. Heute erkennt man das Abgründige in seinem Werk und die Modernität seiner radikalen Weltflucht.
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Anmerkungen
- ↑ z.B. "Idylle vom Bodensee", "Märchen vom sichern Mann" und "Waldplage" (sieh Zusammenstellung in "Weites Feld")
- ↑ Übersetzungen griechischer Lyrik bei gutenberg.spiegel.de (Erläuterung zu Homerische Hymnen
vgl. Wikipedia)
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