Figureneinkleidung
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Durch Figureneinkleidung einer literarischen Figur können die Schülerinnen und Schüler ihre Vorstellung einer literarischen Figur ausdrücken und erweitern.
Inhaltsverzeichnis |
Vorbereitung
Textstellen sollten im Vorfeld vom Lehrer bzw. von der Lehrerin ins Auge gefasst werden.
Ablauf
Die Schülerinnen und Schüler suchen Textstellen, an denen der Autor keine Informationen über das äußere Erscheinungsbild einer auftretenden Figur gibt. Sie können dann überlegen, wie die Figur wohl gekleidet ist.
Sie sollen hierbei zwei Dinge beachten:
- Die zeitliche und räumliche Situierung des dargestellten Geschehens.
- Die Charaktereigenschaften der Figuren.
Die Schülerinnen können ihre Überlegungen schriftlich umsetzen, dabei gibt es zwei Optionen:
- Bei dramatischen Texte: Die Schülerinnen und Schüler verfassen kurze Regieanweisungen, die in den Dialog eingefügt werden können.
- Bei Prosatexten: Die Schülerinnen und Schüler verfassen kurze Textpassagen, die als Beschreibungen in den Text eingefügt werden können.
Über die Schülertexte kann anschließend im Plenum gesprochen werden. Insbesondere sollte angesprochen werden, ob die Zuschreibungen angemessen sind und zum Text passen.
Didaktische Hinweise
Die Methode kann funktional für die kreative Textdeutung eingesetzt werden und kommt den Interessen vieler Kinder und Jugendlicher an „Kleidungsoptionen“ entgegen.[1]
Die Methode kann im Anschluss evaluiert werden (Was brachte das jetzt fürs Textverständnis?).
Alternativen
Literatur
- Gerd Brenner: Kurzprosa. Kreatives Schreiben und Textverstehen. Berlin 2000, S. 15.
- Gerd Brenner: Fundgrube Methoden II. Für Deutsch und Fremdsprachen. Berlin: Cornelsen Scriptor 2007, S. 127.
Siehe auch
Anmerkungen
- ↑ Brenner 2007, S. 127.
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