Absorptionsmessungen mit der Röntgenröhre
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Inhaltsverzeichnis |
Absorptionsmessungen mit der Schulröntgeneinrichtung
Wasserschichten unterschiedlicher Dicke sowie verschiedene Materialien werden von monochromatischer Röntgenstrahlung durchstrahlt und ihr Absorptionsvermögen wird gemessen.
Thema/Anforderungen
Thema: Kernphysik
Sekundarstufe: II
EPA-Sachgebiet: Materie
Aufgabe
Eine in unterschiedlich breite Kammern unterteilte Küvette wird mit Wasser gefüllt und in den monochromatisierten Strahlengang gestellt. Mit einem Geiger-Müller-Zählrohr werden die Impulse hinter der Küvette über einen Zeitraum von 10 s dreimal gemessen.
Es ergibt sich die folgende Tabelle:
| ohne Wasser | 1,5 mm Wasser | 3 mm Wasser | 10 mm Wasser |
|---|---|---|---|
| 1433 | 1333 | 1209 | 859 |
| 1423 | 1319 | 1213 | 858 |
| 1424 | 1325 | 1217 | 867 |
a. Führe eine exponentielle Regression durch und bestimme den Absorptionskoeffizienten von Wasser!
b. Wie dick muß eine Wasserschicht sein, damit gerade die Hälfte der Röntgenstrahlung absorbiert wird?
c. Die Abhängigkeit von von der Ordnungszahl Z läßt sich durch eine quadratische Regression annähern. Bestimme für die unten aufgeführten Stoffe
sowie die Gleichung der Regression!
| Luft | 0,5 mm Polystyrol ( Z | 0,5 mm Aluminium ( Z | 2,0 mm Gefäßwand (Plastik) |
|---|---|---|---|
| 1518 | 1492 | 1150 | 1433 |
| 1528 | 1480 | 1156 | 1423 |
| 1519 | 1508 | 1142 | 1424 |
d. Was fällt beim Plastikgefäss auf? Begründe!
e. Erläutere anhand des Graphen der Regression, warum der Wert von für Wasser so ungewöhnlich ist, und versuche eine Erklärung! Wasserstoff Z
= 1 Sauerstoff Z
= 8
Lösung
a. Daten in den nspire bei lists&..eingeben und darstellen lassen. Legt man N = N( d = 0 ) fest, so kann man eine exponentielle Regression anpassen durch Variation des Koeffizienten im Exponenten bzw. durch Ziehen des Graphen. Eine gute Anpassung ist z.B.
Für Wasser ist = 0,05 1/mm.

b. Es ist
c. Mittelwert Luft: 1522 = N
Damit ist
Für Polystyrol: = 0,038 1/mm (Z = 6)
Für Aluminium: = 0,56 1/mm (Z = 13)
Für Plastik: = 0,033 1/mm
Ausgehend von (Z=0) = 0 kann man durch Variation des Koeffizienten in
(Z)=a·Z² eine Regression bestimmen, die jedoch nicht so recht überzeugend ist.
Eine mögliche Regressionsgleichung wäre:
d. Die Absorptionskoeffizienten von Polystyrol und Plastik müssen ungefähr gleich sein, da beides Kunststoffe auf Kohlenstoffbasis sind.
e. Für Wasser war = 0,05 1/mm. Das ist deutlich größer als für Wasserstoff (
= 0,003 1/mm) bzw. deutlich kleiner als für Sauerstoff (
= 0,192 1/mm). Der Wert für Wasser könnte sich dadurch erklären, dass die Wassermoleküle nicht so dicht gepackt sind.
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