Elektrizitätslehre
aus ZUM-Wiki, dem Wiki für Lehr- und Lerninhalte auf ZUM.de
| Kurzinfo | ||
|---|---|---|
|
Die Glühlampe - ein Kaltleiter
Zusammenfassung
In der folgenden Übung sollen die Schüler mit Hilfe des TI-Nspire CAS aus einer vorgegebenen Messwertetabelle die Funktion der Einschaltstromstärke einer Glühlampe bestimmen.
Thema/Anforderungen
Thema: Einschaltstromstärke einer Glühlampe
Sekundarstufe: II
EPA-Sachgebiet: Felder
Kompetenzen: Datenanalyse, Berechnung und Regression
Fachmethoden/AB I:
- Durchführung einer Berechnung
Fachmethoden/AB II:
- Graphischen Veranschaulichung physikalischer Abhängigkeiten
Aufgabe 1
Die folgende Tabelle gibt die Werte für die Zeit und die Stromstärke beim Einschalten einer Glühlampe wieder. Stellen Sie mit Hilfe der Applikation „Data und Statistics“ den Zusammenhang zwischen der Zeit und der Stromstärke grafisch dar und skizzieren Sie Ihr Ergebnis!
| t in s | 0 | 0.03 | 0.06 | 0.09 | 0.12 | 0.15 | 0.18 | 0.21 | 0.24 | 0.27 | 0.30 | 0.33 | 0.36 | 0.39 | 0.42 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| I in A | 0.625 | 0.551 | 0.460 | 0.405 | 0.369 | 0.344 | 0.326 | 0.313 | 0.303 | 0.296 | 0.291 | 0.287 | 0.284 | 0.282 | 0.280 |
Aufgabe 2
Beschreiben Sie den Verlauf des Graphen und erklären Sie, weshalb man die Glühlampe als Kaltleiter bezeichnet.
Aufgabe 3
Finden Sie eine Funktion, die geeignet ist, den Graphenverlauf mathematisch zu beschreiben! Tipp: Um eine passende Regressionsfunktion anwenden zu können, sollten Sie die gegebenen Daten manipulieren.
Fügen Sie anhand Ihrer mathematischen Untersuchung eine passende Funktion in das Diagramm mit den ursprünglichen Daten ein. Die Datenpunkte sollen durch diese Funktion bestmöglich angenähert werden.
Aufgabe 4
Begründen Sie den Verlauf des Graphen.
Lösungsvorschlag
Benutzte Technologie: TI-Nspire
Zu Aufgabe 1
Diagramm - Stromstärke in Abhängigkeit von der Zeit:
Zu Aufgabe 2
Es handelt sich um einen exponentiellen Abfall mit dem Grenzwert von ca. 0,28 A. Die Glühwendel ist zu Beginn des Experiments noch kalt. Der Widerstand ist daher klein, so dass ein großer Strom fließt. Mit wachsender Temperatur erhöht sich der Widerstand und die Stromstärke sinkt.
Zu Aufgabe 3
| Beschreibung | Abbildung |
|---|---|
|
Man subtrahiert den Grenzwert (in unserem Beispiel 0,276 A) von den Messwerten für die Stromstärke (hier in Spalte C). | |
|
Anschließend wird exponentielle Regression durchgeführt (zeit|ineu). | |
|
Eine alternative Auswertung des Graphen gelingt über das Logarithmieren der (auf den Grenzwert normierten!) Stromstärke-Messwerte und die Bestimmung von Anstieg und y-Abschnitt der Geraden. | |
|
Für die Darstellung der Funktion gemeinsam mit den Messwerten muss der Grenzwert zur ermittelten Regressionsfunktion addiert werden. |
Zu Aufgabe 4
...
| Kurzinfo | ||
|---|---|---|
|
Entladekurve eines Kondensators
Zusammenfassung
In der folgenden Übung sollen die Schüler mit Hilfe des TI-Nspire CAS aus einer vorgegebenen Messwertetabelle die Funktion der Entladekurve eines Kondensators bestimmen und die dabei bewegte Ladung berechnen. Diese Übung ist für bisher ungeübte Schüler gedacht und stellt so bewusst relativ niedrige Anforderungen in Bezug auf den Umgang mit einem CAS.
Thema/Anforderungen
Thema: Entladekurve eines Kondensators
Sekundarstufe: II
EPA-Sachgebiet: Felder
Kompetenzen: Datenanalyse, Berechnung und Regression
Fachmethoden/AB I:
- Durchführung einer Berechnung
Fachmethoden/AB II:
- Graphischen Veranschaulichung physikalischer Abhängigkeiten
Aufgabe 1
Die folgende Tabelle gibt die Werte für die Zeit und die Stromstärke beim Entladen eines Kondensators wieder. Stellen Sie mit Hilfe der Applikation „Data und Statistics“ den Zusammenhang zwischen der Zeit und der Stromstärke grafisch dar und skizzieren Sie Ihr Ergebnis!
| t in s | 0 | 2 | 4 | 6 | 8 | 10 | 12 | 14 | 16 | 18 | 20 | 22 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| I in µA | 50 | 40 | 31 | 25 | 20 | 16 | 13 | 10 | 8 | 6 | 5 | 4 |
Aufgabe 2
Führen Sie eine geeignete Regression der Messwerte durch und notieren Sie die Regressionsgleichung!
Aufgabe 3
Berechnen Sie die während dieses Vorganges bewegte elektrische Ladung!
Lösungen
Datentabelle
Grafiken
Der Verlauf der Messpunkte legt eine Exponential-Regression nahe.
Die Regressionsgleichung lautet: .
Die bei diesem Vorgang bewegte elektrische Ladung ergibt sich wie folgt:
Die Ladung ergibt sich aus der Fläche unter der Kurve, entspricht also dem bestimmten Integral
,
unter Beachtung der Einheiten (s und µA).
Die Ladung beträgt rund 400 µC.
| Kurzinfo | ||
|---|---|---|
|
Übung zur Induktion 1 - Induktion in bewegten Leitern
In der folgenden Übung sollen die Schüler mit Hilfe des TI-Nspire CAS eine geeignete Kalkulationstabelle für das vorgegebene Problem (bewegte Leiter im räumlich begrenzten Magnetfeld) erstellen, die dazu notwendigen Berechnungen durchführen, den geforderten Zusammenhang graphisch darstellen und Zwischenwerte ablesen. Diese Übung ähnelt herkömmlichen Übungen zur Induktion, wie sie auch ohne CAS bzw. GTR durchgeführt werden können, das würde dann aber einen höheren Zeitaufwand benötigen.
Thema/Anforderungen
Thema: Induktion in bewegten Leitern
Sekundarstufe: II
EPA-Sachgebiet: Felder
Kompetenzen: Erstellen einer Kalkulation, Durchführen von Berechnungen, Erstellen einer Graphik
Fachmethoden/AB I:
- Durchführung einer Berechnung
Fachmethoden/AB II:
- Graphischen Veranschaulichung physikalischer Abhängigkeiten
Aufgabe
Die beiden unten skizzierten Leiterschleifen werden aus einem Magnetfeld der Flussdichte mit einer Geschwindigkeit
herausgezogen. Skizzieren Sie jeweils den zeitlichen Verlauf der Induktionsspannung
! Legen Sie dazu eine Datei an und führen Sie die dazu notwendigen Berechnungen durch! Bestimmen Sie graphisch, zu welchen Zeiten die Induktionsspannungen der beiden Leiter den gleichen Betrag aufweisen!
Lösungen
Datentabellen
Graphiken
Die Induktionsspannungen weisen bei und bei
den gleichen Betrag auf.
| Kurzinfo | ||
|---|---|---|
|
Übung zur Induktion 2 - Induktion in einem fallenden Metallstab im räumlich begrenzten Magnetfeld
In der folgenden Übung sollen die Schüler mit Hilfe des TI-Nspire CAS eine geeignete Kalkulationstabelle für das vorgegebene Problem (fallender Metallstab im räumlich begrenzten Magnetfeld) erstellen, die dazu notwendigen Berechnungen durchführen und den geforderten Zusammenhang graphisch darstellen. Diese Übung ähnelt herkömmlichen Übungen zur Induktion, wie sie auch ohne CAS bzw. GTR durchgeführt werden können, das würde dann aber einen höheren Zeitaufwand benötigen. Zur Lösung der Aufgabe muss Wissen aus der Mechanik (Freier Fall, Fallgesetze) angewendet werden.
Thema/Anforderungen
Thema: Induktion in einem fallenden Metallstab im räumlich begrenzten Magnetfeld
Sekundarstufe: II
EPA-Sachgebiet: Felder
Kompetenzen: Erstellen einer Kalkulation, Durchführen von Berechnungen, Erstellen einer Graphik
Fachmethoden/AB I:
- Durchführung einer Berechnung
Fachmethoden/AB II:
- Graphischen Veranschaulichung physikalischer Abhängigkeiten
- Auswählen und Verknüpfen von Daten, Fakten und Methoden in einem abgegrenzten Bereich
Aufgabe
Ein gerader Leiter der Länge fällt zum Zeitpunkt
in einem homogenen Magnetfeld der Flussdichte
(siehe Skizze). Skizzieren Sie den zeitlichen Verlauf der Induktionsspannung
! Legen Sie dazu eine Datei an und führen Sie die dazu notwendigen Berechnungen durch!
Lösungen
Datentabellen
Graphik
| Kurzinfo | ||
|---|---|---|
|
Übung zur Induktion 3 - Induktion in einem koaxialen Spulenpaar
In der folgenden Übung sollen die Schüler mit Hilfe des TI-Nspire CAS eine geeignete Kalkulationstabelle für das vorgegebene Problem (Induktion in einem koaxialen Spulenpaar) erstellen, die dazu notwendigen Berechnungen durchführen und den geforderten Zusammenhang graphisch darstellen. Diese Übung ähnelt herkömmlichen Übungen zur Induktion, wie sie auch ohne CAS bzw. GTR durchgeführt werden können, das würde dann aber einen höheren Zeitaufwand benötigen.
Thema/Anforderungen
Thema: Induktion in einem koaxialen Spulenpaar
Sekundarstufe: II
EPA-Sachgebiet: Felder
Kompetenzen: Erstellen einer Kalkulation, Durchführen von Berechnungen, Erstellen einer Graphik
Fachmethoden/AB I:
- Durchführung einer Berechnung
Fachmethoden/AB II:
- Graphischen Veranschaulichung physikalischer Abhängigkeiten
- Auswählen und Verknüpfen von Daten, Fakten und Methoden in einem abgegrenzten Bereich
Aufgabe
Im Innern einer Feldspule mit Windungen und einer Länge von
befindet sich koaxial angeordnet eine Induktionsspule derselben Länge, mit
Windungen und einer Fläche von
(siehe Skizze). Die Stromstärke durch die Feldspule wird zunächst innerhalb von fünf Sekunden gleichmäßig von Null auf
erhöht, bleibt dann weitere fünf Sekunden auf diesem Wert und fällt danach innerhalb von zehn Sekunden gleichmäßig auf
ab. Skizzieren Sie mit Hilfe des TI-NSpireâ„¢ den zeitlichen Verlauf:
a) der Stromstärke durch die Feldspule,
b) des magnetischen Flusses Φ durch die Induktionsspule und
c) der Induktionsspannung an der Induktionsspule!
Erstellen Sie dazu eine Datei, berechnen Sie die dazu notwendigen Werte und stellen Sie die geforderten Grafiken dar!
Lösungen
Datentabellen
Graphiken
Übungsaufgabe zur Induktion 4
Thema/Anforderungen
Thema: Induktion beim freien Fall einer Spule im Magnetfeld
Sekundarstufe: II
EPA-Sachgebiet: Bewegung eines Leiters im Magnetfeld
Kompetenzen: Berechnungen, Erstellen einer Graphik
Fachmethoden/AB I: Berechnungen
Fachmethoden/ABII: Erstellen einer Graphik
Aufgabe:
Induktion beim freien Fall einer Spule im Magnetfeld
Eine quadratische Induktionsspule mit der Seitenlänge 6,0 cm hat 500 Windungen. Ferner liegt ein homogenes Magnetfeld mit der Flussdichte B = 2,1 mT vor. Die Feldlinien verlaufen horizontal, die Unterkante der Spule liegt ebenfalls horizontal aber senkrecht zu den Feldlinien.
a) Die Spule befindet sich teilweise im Magnetfeld. Sie wird mit der Geschwindigkeit v = 1,0 mm/s senkrecht nach oben gezogen. Berechnen Sie die Spannung, die an den Enden der Spule entsteht, bevor sie das Magnetfeld verlässt.
Die Unterkante der Induktionsspule befindet sich jetzt am oberen Rand des Magnetfeldes und beginnt zum Zeitpunkt t = 0 frei in das Feld zu fallen.
b) Zu welchem Zeitpunkt t taucht die Spule ganz in das Magnetfeld ein?
c) Das Magnetfeld hat eine vertikale Ausdehnung von 10 cm. Ab welchem Zeitpunkt beginnt die Spule, das Magnetfeld zu verlassen? Wann hat sie das Feld komplett verlassen?
d) Zeichnen Sie das Zeit-Induktionsspannungs-Diagramm für den gesamten Vorgang des freien Falls.
Die Induktionsspule wird wieder in die Ausgangangsposition von a) gebracht und ihre Anschlüsse werden kurzgeschlossen. Der Widerstand der Spule beträgt 1Ω. Die Spule wird wieder mit der Geschwindigkeit v = 1,0 mm/s nach oben gezogen.
e) Zusätzlich zur Gewichtskraft der Spule tritt jetzt eine weiter Kraft auf. Begründen Sie die Existenz dieser Kraft und berechnen Sie deren Größe.
| Kurzinfo | ||
|---|---|---|
|
Simulation eines Reihenschwingkreises
Thema/Anforderungen
Thema: Simulation des Resonanzverhaltens eines Reihenschwingkreises
Sekundarstufe: II
EPA-Sachgebiet: Felder
Erstellen einer Simulation, Ableiten von Zusammenhängen
Fachmethoden/AB II:
- Graphische Veranschaulichung physikalischer Abhängigkeiten
Aufgabe
1. Die Auswirkungen von ohmschen, induktiven und kapazitiven Widerstand auf die Stromstärke und Kreisfrequenz eines Reihenschwingkreises wird durch die folgende Formel wiedergegeben:
.
Erstellen Sie eine Simulation, mit der Sie die Auswirkungen der oben genannten Größen auf den Graph der Resonanzkurve erkennen können!
Verwenden Sie dabei folgende Ausgangswerte: .
2. Die Phasenverschiebung wird durch folgende Formel wiedergegeben:
.
Unter Berücksichtigung des ohmschen Widerstands berechnet sich die Resonanzfrequenz:
Erweitern Sie die Simulation aus Aufgabe 1, indem Sie die Auswirkungen der oben genannten Größen auf den Phasenwinkel in die Simulation mit einbeziehen!
Lösungsvorschlag
zu 1. Wir wählen x als Variable für die Frequenz, um den Graphen für die -Abhängigkeit zeichnen zu können.
Damit erhält man die Resonanzkurve:
zu 2.
Die TI-Nspire-Datei zum Runterladen: Datei:Reihenschwingkreis2.tns.
Ergebnisse
1. Variation der Kapazität:
2. Variation der Induktivität:
3. Variation des ohmschen Widerstands:
4. Variation der elektrischen Spannung:
| Kurzinfo | ||
|---|---|---|
|
Elektronen in gekreuzten Feldern
Thema/Anforderungen
Thema: Teilchen in Feldern
Sekundarstufe: II
EPA-Sachgebiet: Felder
Kompetenzen:
Fachmethoden/AB II:
Fachmethoden/ABIII:
Aufgabe
Ein Elektron trete unter einem Winkel zur Horizontalen senkrecht zu den Feldlinien in ein homogenes, magnetisches Feld der Stärke B ein. Dieses befinde sich innerhalb eines Plattenkondensators, welcher mit einer Gleichspannungsquelle (U) verbunden ist. Bei bestimmten Einstellungen von Flussdichte und Spannung ergeben sich in Abhängigkeit von der Anfangsgeschwindigkeit Bahnformen wie in der Abbildung.
Gegeben seien zunächst:
Anfangsgeschwindigkeit
Magnetische Flussdichte
Plattenabstand
Spannung am Plattenkondensator
Eintrittswinkel = 0°
a) Zeigen Sie, dass für die auf ein Elektron wirkende Kraft gilt:
b) Ermitteln Sie mithilfe einer Tabellenkalkulation die Bahn eines Elektrons näherungsweise und stellen Sie diese dar. Verwenden Sie die obigen Daten. Hinweis: Benutzen Sie als Schrittweite . Vergleichen Sie Ihr Ergebnis mit der theoretisch zu erwartenden Kreisbahn.
c) Berechnen Sie die Spannung, bei der die Elektronen die gekreuzten Felder unabgelenkt durchfliegen. Verändern Sie entsprechend Ihre Simulation aus b).
d) Verringern Sie schrittweise die anliegende Spannung und beobachten Sie die Bahn des Elektrons. Verändern Sie anschließend auch die anderen Parameter (,
,
).
Lösungsvorschlag
Benutzte Technologie: TI-Nspire
Ein numerisches Bearbeiten der Problematik der Bewegung von Ladungsträgern in gekreuzten Feldern ist sicher sinnvoll. Die letztlich entstehende Simulation kann vielfältig verwendet werden.
Aufgabe b)
| Beschreibung | Abbildung |
|---|---|
| |
| |
| |
| |
| |
|
Aufgabe c)
| Beschreibung | Abbildung |
|---|---|
| |
|
Aufgabe d)
Sollen mehrere Parameter verändert werden, ist es sinnvoll für diese Schieberegler einzuführen.
Beispiele:
Ein Geschwindigkeitsfilter nach Wien
Diese Aufgabe soll den Zusammenhang zwischen den magnetischen und elektrischen Feldgrößen bei einem Geschwindigkeitsfilter nach Wien verdeutlichen.
Thema/Anforderungen
Thema: Bewegung von geladenen Teilchen in elektrischen und magnetischen Feldern
Sekundarstufe: II
Fachmethoden/AB I:
Fachmethoden/AB II:
Aufgabe
Ein elektrisch geladenes Teilchen (Ladung:) tritt mit der Geschwindigkeit
senkrecht zu den Feldlinien in einen Raumbereich ein, in dem ein elektrisches und ein magnetisches Feld überlagert sind.
1. Zeichnen Sie den Verlauf der Bahnkurve! Verwenden Sie Schieberegler für die elektrische Feldstärke und die magnetische Flussdichte!
2. Variieren sie und
und ermitteln Sie, welchen Einfluss die Größen auf den Verlauf der Bahnkurve haben! Untersuchen Sie insbesondere auch die Auswirkungen der Gravitation!
3. Finden Sie Kombinationen für und
, bei denen die Teilchen das Filter passieren können!
4. Berechnen Sie den Quotienten ! Was fällt auf?
Lösungsvorschlag
Es handelt sich um eine beschleunigte Bewegung in y-Richtung überlagert durch eine gleichförmige Bewegung in x-Richtung. Wir wählen den Koordinatenursprung an der Eintrittsstelle der Teilchen ins Feld. Damit ergibt sich die Gleichung:
Bewegung in x-Richtung:
Bewegung in y-Richtung:
Kombiniert man beide Gleichungen erhält man:
Die Beschleunigung setzt sich aus drei Komponenten zusammen:
Mit den Konstanten für Elektronen erhält man folgenden Graphen:
Jetzt stellt man die Schieberegler so ein, dass die Bahnkurve eine zur x-Achse parallele Gerade ergibt.
Die Erdbeschleunigung ist zu vernachlässigen, wie man bei Veränderung des entsprechenden Schiebereglers für sieht.
Es fällt auf, dass der Absolutbetrag des Quotienten konstant ist. Er entspricht der horizontalen Geschwindigkeit!
Das TI-NspireDokument zum Herunterladen:
Datei:WienFilter.tns
| Kurzinfo | ||
|---|---|---|
|
Influenz 1
Thema/Anforderungen
Thema: Elektrizitätslehre
Sekundarstufe: II
EPA-Sachgebiet: Influenz
Kompetenzen: Berechnungen, Tabellenkalkulation, Erstellen einer Graphik
Fachmethoden/AB I: Berechnungen
Fachmethoden/ABII: Erstellen einer Tabellenkalkulation, Erstellen einer Graphik
Aufgabe: Drehen eines Plattenkondensators im homogenen elektrischen Feld
In einem homogenen elektrischen Feld ist ein quadratischer Plattenkondensator mit der Plattenlänge a = 10 cm und dem Plattenabstand d = 10 mm drehbar gelagert. Seine Platten stehen senkrecht zum elektrischen Feld . Die Drehachse verläuft mittig durch den Kondensator ebenfalls senkrecht zum elektrischen Feld.
Der Kondensator steht am Anfang parallel zu den elektrischen Feldlinien und wird schrittweise um 10° gedreht. Dabei ergeben sich folgende Messwerte:
| Winkel in Grad | 0 | 10 | 20 | 30 | 40 | 50 | 60 | 70 | 80 | 90 | 100 | 110 | 120 | 130 | 140 | 150 | 160 | 170 | 180 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ladung in nC | 0.0 | 3.0 | 5.0 | 8.0 | 10.5 | 12.0 | 13.0 | 14.0 | 14.5 | 15.5 | 15.0 | 14.0 | 13.0 | 11.5 | 10.0 | 7.5 | 5.5 | 3.0 | 0. |
a) Übertragen Sie die Daten in Lists & Spreadsheet und führen Sie mehrere Regressionen durch, die den Zusammenhang zwischen der influenzierten Ladung Q in Abhängigkeit vom Drehwinkel darstellt.
b) Entwickeln Sie anhand physikalischer Überlegungen einen formelmäßigen Zusammenhang zwischen Ladung und Drehwinkel.
c) Bestimmen Sie die elektrische Feldkonstante aus den obigen Messwerten. Dabei darf die Dielektrizitätszahl von Luft mit 1 angenommen werden.
Lösung
Übertragung in Lists & Spreadsheet:
Quadatische Regression f(x)=ax²+bx+c:
































Seite bookmarken