Digitale Medien im Geschichtsunterricht
aus ZUM-Wiki, dem Wiki für Lehr- und Lerninhalte auf ZUM.de
Digitale Medien im Geschichtsunterricht meint den Einsatz des Computers und anderer digitaler Medien im Unterricht, so wie es auch in anderen Fächern geschieht.
Außer auf dieser Seite finden sich Hinweise zum Einsatz digitaler Medien im Geschichtsunterricht auch auf anderen Fachportalen und auf weiteren Seiten zur Geschichte.
Inhaltsverzeichnis |
Computereinsatz im Geschichtsunterricht
Lernsoftware
- Für den Unterricht konzipierte Lernsoftware "Die Stadt im späten Mittelalter". Für 8-15 Euro beim SWR, in Baden-Württemberg beim LMZ bestellbar. Außerdem weiterführende Informationen verfügbar.
-
Lernzirkel für die Arbeit mit der Lernsoftware "Die Stadt im späten Mittelalter" (SWR) zum Download.
Internetbrowser
- Informationen aus dem Internet im Geschichtsunterricht
Bevor Schüler zur Informationsbeschaffung mit dem Internet arbeiten, sollte sichergestellt werden, dass vorher eine Unterrichtseinheit zur Beurteilung von Inhalten aus dem Internet durchgeführt wurde, da sonst die Gefahr besteht(wie die Unterrichtspraxis oft bestätigt), dass die Schüler mit unrichtigen Fakten und Quellen zurück kommen oder mit Texten arbeiten, die sie selbst gar nicht verstehen/ sie überfordern.
- Internetbrowser
Schüler suchen sich Informationen zu einem bestimmten Thema aus dem Internet.
- Internetbrowser + Drucker
Schüler suchen Bilder im Internet zu einem bestimmten Thema, drucken diese aus und erstellen ein Plakat, dass hinterher vor der Klasse päsentiert werden muss. Idealerweise dient das Schulbuch als Ergänzung/ Überprüfung der Inhalte
Chat/ Expertenchat
- Fiktiver Chat
Ein schönes Beispiel für den Geschichtsunterricht findet sich bei Lehrer Online:
Dieser kann auch sehr schön als Vorlage/ Anregung für eigene Ideen weiterverwendet werden. (Es werden Materialien zum Download angeboten.)
- >Echter< Chat mit Zeitzeugen
Hierbei sucht der Lehrer einen geeigneten Raum bzw. richtet einen Chat ein. Dann vereinbart man einen Termin mit dem >Experten<, der im Chat auf die Fragen der Schüler antwortet. Idealerweise wird der Chat moderiert, so dass der Lehrer bestimmte Fragen im Chat sperren kann, bevor sie gesendet werden. Ein Expertenchat sollte vor- und nachbearbeitet werden! Das heißt:
- Vorher:
- genau überlegen, ob der Zeitzeuge der Altersstufe der Schüler angemessen ist.
- Thema behandeln(Chat sinnvoll gegen Ende eines Themengebietes)
- Fragen überlegen
- Schüler auf Problematiken hinweisen!
- geeignete Chat-Umgebung auswählen
- Nachher:
- Ergebnisse besprechen
- Reflektieren
- Anregungen zum Nachdenken geben
- Welche Emotionen löste der Chat aus (z.B. bei Chat mit ehemaligen KZ-Häftlingen)? Vor allem jüngere Schüler sollte man nicht "allein" lassen und Chat einfach so stehen lassen.
- Aktion Kinder des Holocaust - Archiv mit ZeitzeugenChats zu verschiedenen Themen
Selbstverständlich kann man nicht nur mit "Zeitzeugen" chatten, sondern auch mit Experten auf bestimmten Sachgebieten im Fach Geschichte (Museumspädagogen, Geschichtswissenschaftlern etc.)
MindMap
Ein MindMap eignet sich zum Einstieg/ als Wissensammlung am Anfang einer Stunde oder als Sammlung, am Ende einer Unterrichtseinheit.
- Moderiert durch den Lehrer (Lehrer sammelt Vorschläge der Schüler an einem Rechner/ wirft sie mit dem Beamer an die Wand). Hinterher kann das MindMap für die Schüler ausgedruckt werden oder sie schreiben es ab.
- Schüler erstellen in Zweiterteams ein eigenes MindMap zu einem bestimmten Thema. (So können sie strukturiert Informationen sammeln.)
Präsentationen
Präsentationen, z.B. mit PowerPoint, eignen sich im Geschichtsunterricht besonders zur Unterstützung von Schülervorträgen (einzeln oder auch in Kleingruppen).
Siehe auch: Schülerhomepages im Geschichtsunterricht
Textverarbeitung
Schülerinnen und Schüler informieren sich über das Thema im Internet/Schulbuch/Literatur (dazu kann man auch mal mit den Schülern in die Bibliothek gehen) und halten ihre Rechercheergebnisse in einem Texdokument(selbstverständlich können auch Bilder und Grafiken eingefügt werden).
Schön ist es, wenn man sich vorher mit den Schülern auf eine gemeinsame Formatierung festlegt, z.B. Schrift: Arial; Schriftgröße: 12; Blocksatz; anderthalbfacher Zeilenabstand. Dann sieht das ganze anschaulicher aus und man kann mit den Schülern gleichzeitig Vor- und Nachteile einer guten Formatierung durchnehmen.
Mit den erstellten Dokumenten kann man Verschiedenstes machen, hier nur einige Beispiele:
- ausdrucken
- im Klassenzimmer/ Schulgebäude aufhängen
- mit den ausgedruckten Materialien ein kleines Buch erstellen ( kann man auch im Copy-Shop machen und gleich binden lassen: sieht toll aus und beeindruckt auch die Eltern
- Inhalte auf eine CD-Rom brennen; jeder Schüler bekommt dann eine Ausgabe( schön auch, wenn man eine Themenreihe hat)
- ausdrucken
Allgemein unbedingt zu beachten:
Methodenkompetenz und Medienkompetenz der Schüler!!! Schüler nicht einfach so an den Rechner lassen und sie mal "machen lassen"!!!
Wikis im Geschichtsunterricht
Filme im Geschichtsunterricht
Linkliste
-
Geschichte und neue Medien (Christoph Bühler)
-
Lernen mit Neuen Medien - Geschichte
- Unterrichten mit dem Computer als Werkzeug (Neubig-Scherf, LSG, München)
- Blog Geschichte und Neue Medien AKoenig
- Medien im Geschichtsunterricht - Ein Blog von Daniel Eisenmenger
- Materialsammlung zum Einsatz von digitalen Medien bzw. zur Produktion von Audios im Geschichtsunterricht (Lernen aus der Geschichte)
- Geschichte im Internet - Multimediaverzeichnisse (Landesbildungsserver Baden-Württemberg)
Siehe auch
- Computer im Unterricht
- Digitale Medien
- Geschichte
- Medien online
- Wiki in der Schule
- Digitale Schulbank - insbesondere Text-, Bild- und Sachfilmerschließung im alltäglichen Unterricht
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