Gewohnheiten

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Ein intelligentes System oder Individuum kann aus vergangenen Fehleinschätzungen (negative Angewohnheiten) lernen und künftig zu besseren Entscheidungen (positive Angewohnheiten) kommen. Dies setzt allerdings voraus, dass sich die Umweltfaktoren und Wirkmechanismen, welche die Entscheidungssituation und die auf den Entscheid folgende Konsequenzen bestimmen, nicht drastisch verändern.

Inhaltsverzeichnis

Spüche

"Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte, achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen, achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten, achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter, achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal!"

Wertung von Gewohnheiten im Schulalltag

Die folgenden Bewertungen "negativ" bzw. "positiv" ist hier aus Sicht einer Lehrperson begründet, die mit der Aufrechterhaltung von Disziplin im Sinne von Gerechtigkeit ständig beschäftigt ist.

Negative Gewohnheiten

  • Gutmütigkeit (Begründung: Gutmütige Persönlichkeiten ziehen Menschen an, die diese Gutmütigkeit ausnützen wollen)
  • Verzeihen/ Vergessen (Begründung: Menschen, die Verzeihen im Sinne von "Wenn du dich jedes mal entschuldigst, dann ist alles wieder gut" werden ausgenutzt.
  • Bequemlichkeit (Begründung: Man wird selbst träge und passiv und wirkt dadurch auf andere Leute abstoßend)
  • Wankelmut (Begründung: Vertrauen kann nur schwer aufgebaut werden, wenn jemand seine Meinung ständig ändert.)
  • Angst (Begründung: Man spiegelt anderen Mensch (Kollegen, Schülern, Schulleiter, Eltern usw.) Dinge vor, die sie gerne hören/ sehen wollen, um bestimmte Reaktionen zu vermeiden (Angst vor Verlust von Anerkennung, Gespächszuwendung bestimmter Person, wenn man auch deren Lob angewiesen ist.
  • Dankbarkeit (Begründung: Man gerät in eine gewissen Abhängigkeit, wenn die Person, der man den Dank "schuldet" Gefälligkeiten von einem erwartet, die ungerechtfertig sind. --> Erpressbarkeiten vermeiden
  • Süchte - jeglicher Art.

Positive Gewohnheiten

  • Nachtragend sein (Begründung: Menschen, die nachtragend sind, haben ein gutes Gedächtnis und werden vermutlich einen Fehler eher kein zweites mal begehen. Die Frage ist halt nur, wie es sich bei Vertrauenspersonen verhält, das ist sicherlich von Fall zu Fall zu entscheiden, Angenommen der eigene Sohn macht Fehler und kehrt dann reumütig zurück... Geschichte aus der Bibel "Der verlorene Sohn")
  • Nicht nach innen ärgern (Begründung: man steigert sich zu sehr in ein Problem und man bekommt dadurch eine gebeute Haltung)
  • Flexibilität (Begründung: auf neue Situationen, schnell reagieren können, zeigt von Entschlossenheit)
  • SELBER Entscheidungen treffen - für gewöhnlich! (Begründung: Jeder Mensch kennt seine eigene Welt (Situation) am besten, und daher kann auch jeder Mensch nur für sich selbst für die Situation richtige Entscheidungen treffen. Ausnahme: Wenn ein Mensch aus bestimmten Gründen z.B. extremen Persönlichkeitsstörungen zeitweise nicht mehr in der Lage ist, für sich selbst zu entscheiden.
  • Bereuen (Begründung: Nur wenn man die begangenen "Sünden" aus der Vergangenheit bereut, dann lernt man man daraus und wird es vermutlich in Zukunft anders machen) Vergleiche dazu: Schuldbekenntnis: Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe - ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken – durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. Darum bitte ich die heilige Jungfrau Maria, alle Engel und Heiligen und euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.

Siehe auch