Karel-der-Roboter-Varianten
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Richard E. Pattis veröffentlichte 1981 in dem Buch "Karel the Robot, A Gentle Introduction for the Art of Programming" eine variablenfreie Programmierlernumgebung. Ziel war es eine anfängertaugliche, leicht bedienbare Programmierumgebung mit einem kleinen Sprachumfang bereitzustellen. Der Unterricht kann sich auf Algorithmik konzentrieren.
Inhaltsverzeichnis |
Varianten und Weiterentwicklungen von Karel the Robot
Java-Hamster-Modell
Kara der Marienkäfer
Kara ist ein Marienkäfer, der in einer einfachen Welt lebt. Er kann programmiert werden und so diverse Aufgaben erledigen, zum Beispiel Kleeblätter sammeln. Karas Programme sind endliche Automaten und werden in einer grafischen Entwicklungsumgebung erstellt.
Kara vermittelt einen Einstieg in die Grundideen der Programmierung. Zwei Eigenschaften machen den Einstieg mit Kara attraktiv: Endliche Automaten sind einfach zu verstehen, die Einarbeitungszeit ist daher minimal. Zudem arbeitet man bei Kara in einer einfachen Umgebung, ohne mit komplexen Entwicklungsumgebungen konfrontiert zu werden.
Voraussetzung:
Auf dem Rechner muss das Java 2 Runtime Environment (JRE) Version 1.4 oder neuer installiert sein. Damit ist das Programm auf allen Betriebssystemen, für die es Java gibt, lauffähig.
Materialien:
Auf der Homepage sind zahlreiche Materialien vorhanden, die direkt im Unterricht eingesetzt werden können. Das Programm enthält ebenfalls Aufgabenstellungen (mit oder ohne Lösungen).
Verschiedene Programmiersprachen:
Neben der Programmierung von Kara mit Hilfe von endlichen Automaten gibt es die Möglichkeit zur Programmierung ...
- in Java (Java 2 Software Development Kit (SDK) Version 1.4 oder neuer erforderlich).
- nebenläufiger Prozesse mit MultiKara.
- einer Turing-Maschine.
- eines Lego-Roboters unter Nutzung des Lego-Mindstorm-Systems.
Alle Teile von Kara sind in einer Entwicklungsumgebung zusammen gefasst, so dass keine weiteren Programme nötig sind. Der Javateil enthält einen Editor, der den externen Java-Compiler aufruft.
Karel D. Robot - der objektorientierte Delphi-Karel
- ein entfernter neuer Verwandter in der Karel-Familie, aber keine 1:1-Portierung nach Delphi, sondern ein offener Ansatz
- ist ein spielerischer Weg für den objektorientierten Einstieg in die Programmierung ('OOP von Anfang an').
- gedacht für den Anfangsunterricht à la Karel the Robot
- ist geeignet für den (Berliner) Einstieg über die Analyse komplexer Systeme
- entwickelt für den Anfangsunterricht auf der Ebene einer Mini-Language und den gleitenden Übergang in eine echte Programmiersprache
- mit einer integrierten Hilfe, Dokumentation und Tutorial ausgestattet
- objektorientiert (Architektur und Dot-Notation)
- erweiterbar / veränderbar - auch ohne Quellcodes
Hier liegen die eigentlich interessanten Möglichkeiten: andere Wesen, Sachen, Welten und Methoden erfinden und entwickeln für den anspruchsvollen, fortgeschrittenen Unterricht
http://www.oszhandel.de/gymnasium/faecher/informatik/delphi_karel/index.htm
Karel the robot
http://www.mtsu.edu/~untch/karel/index.html
Karel++
http://csis.pace.edu/~bergin/karel.html
Robot Karol
- → Robot Karol
- Robot Karol bzw. Karol ist eine Programmierlernumgebung (Programmiersoftware) mit einfacher Bedienung, die für Schüler und Schülerinnen eine gute Plattform zum Erlernen des Programmierens und der Algorithmik ist.
Guido van Robot
- GvR - The Guido van Robot Programming Language - Homepage von GvR
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