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Inhaltsverzeichnis

Klimawandel in den Medien

Ökonomische Folgen (Kosten) des Klimawandels

"Wir verzichten auf ein Promille Wirtschaftswachstum, investieren höchstens ein paar Prozent mehr: Das ist der Kostenvoranschlag des Weltklimarats zur Abwendung der Klimakatastrophe. Das einzige Problem: Die Rechnung geht nur auf, wenn alle mitmachen."
"Die schlimmsten Folgen des Klimawandels lassen sich abwenden - wenn die Menschheit schnell handelt. Das würde 0,1 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts kosten, stellt der Weltklimarat in seinem jüngsten Bericht fest. Aber schon bis 2015 müsse der CO2-Anstieg gestoppt werden."
"New York, Tokio, Shanghai: Zwei Drittel der weltgrößten Metropolen befinden sich einer Studie zufolge in Gebieten, die direkt vom Klimawandel bedroht sind. Nur riesige Investitionen und Umsiedlungen können Flut- und Sturmkatastrophen verhindern."
"Hitzewellen, heftiger Regen, Schäden in Milliardenhöhe und viele Tote: Der Klimawandel wird Deutschland in den nächsten Jahrzehnten massiv verändern. Die Bundesregierung setzt auf Anpassung - verhindern kann die Folgen der Erwärmung niemand mehr."

Anstieg des Meeresspiegels

"So fühlt sich der Klimawandel an: Weil der Meeresspiegel steigt, ist das Tropenparadies der Carteret-Inseln nicht mehr bewohnbar. Palmenwälder sind entwurzelt, Bananenplantagen unterspült worden. Die Bewohner des Atolls hungern und müssen umgesiedelt werden."

Gletscherschmelze

"Es steht nicht gut um den Planeten: Laut neuester Daten der World Meteorological Organization erlebt die Erde ihre wärmste Dekade seit Beginn moderner Messungen im Jahr 1850. Auch das Jahr 2007 setzt den Trend fort. Dramatisch sei vor allem das Ausmaß der arktischen Eisschmelze."
"Rasend schnell und unwiderruflich verändert sich das Klima auf der Welt: Der Uno-Expertenrat IPCC hat nach jahrelanger Debatte seinen neuen, dramatischen Bericht fertiggestellt. Deutlich wie nie wird der Mensch als Verursacher der Erderwärmung genannt."
"Grönlands Eisdecke wird dünner, und das sogar noch schneller als bislang bekannt. Seit 2004 schmelzen jährlich 240 Kubikkilometer Eis weg - dreimal so viel wie in den Jahren zuvor, wie Geophysiker herausgefunden haben."
"Die Gletscher auf Afrikas höchstem Berg verschwinden noch schneller als befürchtet. Neue Untersuchungen am Kilimandscharo haben ergeben, dass das Wahrzeichen Tansanias schon in zehn Jahren eisfrei sein könnte."
"Die Gletscher Patagoniens, darunter der berühmte Perito Moreno, gehören zu den schönsten Eislandschaften der Erde. Doch die weiße Pracht schmilzt immer schneller dahin, wie ein aktuelles Satellitenbild eindrucksvoll beweist."
"Die Gletscher der Alpen könnten früher verschwinden als bisher vermutet. Forscher glauben inzwischen, dass schon in 30 Jahren nur noch die größten und höchstgelegenen Eisriesen übrig sein werden."
"Während in Russland extreme Minustemperaturen herrschen, erlebt die Arktis derzeit einen Wärmerekord. Forscher registrierten die höchsten je im Januar gemessenen Temperaturen. Der Monat ist bisher fast 10 Grad wärmer als im Durchschnitt."

Ökologische Folgen des Klimawandels

"Wird aus den Tropenwäldern Savanne? US-Forscher prophezeien das Aus bestimmter Klimazonen und die Entstehung neuer Klimaregionen durch die globale Erwärmung. Denn Flora und Fauna in den feucht-warmen Regenwäldern vertragen keinen starken Temperaturanstieg."
"Eine Klimastudie der EU-Kommission prophezeit Europa eine bedrohliche Zukunft. Falls die globale Erwärmung nicht gebremst wird, sind demnach Dürren, enorme Schäden für die Wirtschaft und Zehntausende Tote zu befürchten."
"Der Autoverkehr wird in den kommenden Jahren dramatisch anschwellen - und mit ihm der Treibhausgas-Ausstoß, heißt es in einem vertraulichen Bericht des Weltklimarats. Die Uno-Experten nennen auch einen Ausweg: das Ende des PS-Protzens in der Autoindustrie."
"Die Meere dieser Welt werden saurer, weil die Kohlendioxidkonzentration im Wasser zunimmt. Für viele Organismen könnte das ein Todesurteil sein. Der Prozess, der marine Ökosysteme zerstören könnte, wird schon in Jahrzehnten sichtbare Folgen haben, berichten Forscher."
"Der heiße und trockene Sommer 2003 hat das Wachstum von Pflanzen in Europa um 30 Prozent reduziert. Dies habe den Treibhauseffekt weiter verstärkt, berichten Wissenschaftler, und warnen vor einer Beschleunigung des Klimawandels."