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Aktuelles
- Der Taifun „Kompasu“ hat in Nordkorea zahlreiche Menschen das Leben gekostet und mehr als 8000 Häuser zerstört. Bereits Ende August hatten Überschwemmungen das abgeschottete Land heimgesucht.
- Bei schweren Regenfällen und Erdrutschen sind in Guatemala mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen, Präsident Alvaro Colom rief den nationalen Notstand aus. [...] Der Dauerregen der vergangenen Wochen habe Schäden in einer Höhe zwischen 350 Millionen und 500 Millionen Dollar (272 bis 390 Millionen Euro) verursacht, sagte Colom [...] Auch in den Nachbarländern in Zentralamerika und im Süden Mexikos waren nach den Regenfällen viele Regionen überschwemmt. [...]
- Wetterextreme bringen Regen in sonst trockene Regionen Asiens. Hochwasser in Pakistan und China sind ein Vorgeschmack auf künftige Katastrophen.
- → Klimawandel • Vgl. ferner (HBS Bildunswiki "Klmawandel"): El Niño und La Niña
- Wegen Überschwemmungen sind im Nordosten Chinas laut staatlichen Medien mehr als 120.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Mindestens vier Menschen starben, nachdem der Grenzfluss Yalu über die Ufer getreten war. Auch auf nordkoreanischer Seite
sind Städte und Dörfer überflutet.
- Tagesschau (13.08.2010): Provinz Gansu besonders betroffen • Weitere Tote bei Erdrutschen in China
- Dramatische Einschätzung: Die UNO hält die Flut in Pakistan für schlimmer als den Tsunami von 2004 - bezogen auf die betroffenen Menschen. Knapp 14 Millionen Menschen seien bislang von den Überschwemmungen betroffen. Die entsprechende Zahl bei der Flutwelle in Asien habe bei fünf Millionen gelegen.
- Tagesschau (02.08.2010): "Es gibt Schlägereien - so groß ist die Not"
- Wegen der verheerenden Torf- und Waldbrände in Russland hat Präsident Dimitri Medwedjew in sieben Regionen des Landes den Notstand ausgerufen. [...] In Russland herrscht derzeit die größte Hitze seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 130 Jahren. Im südlichen Woronesch wurden am Montag 44 Grad gemessen.
- Der Vorstand von BP muss zum Rapport ins Weiße Haus. Präsident Obama hat die Manager einbestellt, um mit ihnen über die Bekämpfung der Ölkatastrophe zu sprechen. Deren Ausmaß wird immer größer. Vermutlich strömen täglich bis zu 6,4 Millionen Liter Öl aus dem Bohrloch.
- Bei einem Tropensturm sind in Mittelamerika mehr als 100 Menschen getötet worden. Viele gelten als vermisst. Allein in Guatemala kamen mehr als 80 Menschen ums Leben, in den Nachbarländern Honduras und El Salvador mindestens 19. Die Regierungen der betroffenen Länder riefen den Notstand aus.
- → Klimawandel - Vgl. ferner (HBS Bildunswiki "Klmawandel"): Kategorie:Extremereignisse
- Die Welt beobachtet die kläglichen Bemühungen von Konzern und US-Regierung, das Ölbohrloch zu schließen. Von russischer Seite war bereits geraten worden, das Bohrloch mit einer Atombombe
zu schließen. Inzwischen mehren sich auch die Stimmen in den USA, es doch mit einer Atombombe zu versuchen [...].
- → Hiroshima
- → Atomphysik
- Die Ölpest
hat im US-Bundesstaat Louisiana schon 40 Kilometer des Marschlandes zerstört. "Dort ist alles tot", sagte Gemeindechef Nungesser. Inzwischen wird klar, wie giftig die die von BP eingesetzte Chemikalie zur Ölzersetzung ist: Immer mehr Fischer, die beim Kampf gegen die Ölpest halfen, werden krank.
- Nach tagelangen Regenfällen sind viele Flüsse in Polen, Tschechien und Ungarn über die Ufer getreten. In mehreren Orten und Städten herrscht Hochwasser-Alarm. Die Lage sei so kritisch wie bei der Jahrhundertflut 1997, so die Behörden. Das Hochwasser wird am Freitag in Brandenburg erwartet.
- Im Golf von Mexiko zieht das Öl-Desaster immer größere Kreise.
- Im Kampf gegen die Ölkatastrophe setzt eine Organisation auf eine ungewöhnliche, aber effektive Methode: Haarbüschel aus ganz Nordamerika dienen - in Nylonstrümpfe gestopft – als schwimmende Barrieren, die das Öl aus dem Wasser filtern. Bereits 200 Tonnen Haar wurden an den Golf von Mexiko geliefert.
- Ein sichtlich verärgerter US-Präsident hat deutliche Worte gefunden: Angesichts der Ölkatastrophe
im Golf von Mexiko rügte Obama die Ölunternehmer scharf und kündigte mehr staatliche Kontrollen an. Wissenschaftler befürchten, dass täglich weit mehr Öl
ins Meer fließt als bislang angenommen.
Welche Natur- und Umweltkatastrophen gibt es?
Zu verschiedenen Einzelthemen im Bereich Natur- und Umweltkatastrophen gibt es eigenen Artikel:
Das Thema im Unterricht
Unterrichtsmodelle
...
Unterrichtsmaterialien
- „Frieden & Sicherheit“ (Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e. V.): Arbeitsblatt zu Erdöl (pdf-Datei)
- u.a. mit Hinweisen auf Katastrophen.
Fachportale
Siehe auch