Software
aus ZUM-Wiki, dem Wiki für Lehr- und Lerninhalte auf ZUM.de
Landsat/Pixel-GIS heißt die Software zur Bearbeitung von multispektralen Daten. Es ist ein Raster-GIS. Diese Software definiert das Dateisystem für die Webtools. Autoren sind K.-F. Duttke aus Herborn (Software) und R. Roseeu aus Gröbenzell (Webtools).
Als Campus-Lizenz auf einer CD: Die Software und das Lehr-/Lernmodul Pixel-GIS,
das Unterrichtsthema Fernerkundung als Beitrag zur Umweltbildung mit High-Tech-Elementen
und viele Anwendungen mit/zu Satellitenbildern als Hilfen für einen zeitgerechten Geographieunterricht. Das Angebot ist für die ganze Sekundarstufe konzipiert.
Inhaltsverzeichnis |
Die Arbeitsziele zur Fernerkundung in Kurzfassung
- Die Idee "Pixel-GIS" oder "Strahlungs-GIS" soll die schulischen GIS-Anwendungen bereichern. Der wissenschaftliche Ansatz soll über die jugendgerechte Software von Herrn Duttke unmittelbar zu inhaltlichen Aufgaben im handlungsorientierten Unterricht führen.
- Die Idee, "Fernerkundung als Messtechnik" zu publizieren, und nicht nur als farbige Satellitenbilder, soll bewusst machen, welche technischen Möglichkeiten im globalen, regionalen oder lokalen Umweltmonitoring stecken.
- Die Idee, die "Sensor-Messtechnik für Strahlung auch im Gelände" über digitale Kamera oder Temperatursensor zu benutzen, soll den naturwissenschaftlichen Ansatz der Fernerkundung verstärken und gleichzeitig die Verbindung zur Natur bewusst machen, persönliche Naturerlebnisse eingeschlossen.
- Die Idee zur "intensiven Integration des Internet und der Webtechnologien" soll zusammen mit den vermittelten Inhalten vor allem Methodenkompetenz fördern. Der Computer soll zum bevorzugten Werkzeug des Geographie-Unterrichts werden können, Anwendungsbeispiele gibt es in keinem Fach so breit gestreut wie in der Geographie.
Der methodische Aufbau in Schlagworten
- Die digitale Kamera als Alltagsgerät der Fernerkundung: Fotoexkursion und Bildverarbeitung bereiten die Grundlagen für das Verständnis "Fernerkundung als Messtechnik". Gleichzeitig wird das Wahrnehmungsvermögen auf diesem Wege trainiert.
- "Pixel-GIS", unsere sprachliche Erfindung, soll die grundlegenden GIS-Funktionen demonstrieren, es soll die Arbeit mit dem sichtbaren Licht um den Bereich mit dem infraroten Licht erweitern: Messen, Darstellen, Interpretieren, Evaluieren.
- Satellitenbilder aus dem Internet ermöglichen schon im Klassenzimmer die globale Sicht: Verschiedene Lösungsansätze für das Umweltmonitoring, integrierte Topographie-Übungen und vor allem die systematische Informationsverarbeitung, von der Recherche über die Auswertung und Modellbildung zur Präsentation des erworbenen Wissens sind Kernanliegen.
- Geländeübungen zur Datenerhebung sollen mit Orientierungs- und Umweltmesstechniken vertraut machen.
- GIS-Anwendungen zu Themen der Kultur- oder Naturlandschaft können ein wichtiger Beitrag für die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung sein. Die Methode der überwachten Klassifikation oder die Faktorenanalyse sind Wege, die landschaftsbezogen nur mit einem Raster-/Pixel-GIS realisiert werden können.
- Evaluationsmethoden kommen in der Schule in der Regel zu kurz, unsere Ansätze legen hierauf einen großen Wert. Auch der systematische Vergleich "Was ist anders als bei uns?" ist ein wesentlicher Beitrag zur Nachhaltigkeit.
- Schüler sollen produkt- und adressatenorientiert arbeiten, das verhilft zu Selbstvertrauen. Arbeitsergebnisse sollen Schüler deshalb selbst gestalten und auch publizieren. In Wiki sehen wir dafür eine neue Chance. Suchen Sie über Google nach "Konstruktivismus", dann lesen Sie dort, wie unser bevorzugter Unterrichtsansatz aussieht.
Geographische Arbeitsformen mit Internet & Co. stehen im Mittelpunkt des Modul-Angebots. Fernerkundung (=Pixel-GIS), Umweltmonitoring, topographisches Grundwissen, Bildverarbeitung, Bildinterpretation und Arbeitsformen im Gelände sind die Grundthemen. Die enthaltenen Anwendungen decken die Richtlinien zur Umweltbildung für bayerische Schulen (vom 22. 1. 2003) zu etwa 75 Prozent ab, viele Lehrplaninhalte des Faches Geographie lassen sich mit dem Lernmodul zeitgemäß gestalten. Eine Angebots-Variante enthält einen Satellitenbildatlas zu Europa (und der Welt), Arbeitsaufgaben (insbesondere zur Topographie, zur Bildinterpretation, zur Geländearbeit und zur Recherche im Internet), Anleitungen, Hilfen und Webtools zur Auswertung von Satellitenbildern und viele methodische Anregungen für SCHiLF und das Selbststudium. Weltweite und lokale Ansätze lassen sich gleichermaßen realisieren.
Das Modul enthält auch mehrere Bausteine für die Lehrerfortbildung, z. B.:
- Fernerkundung als Methode,
- Fernerkundung im Nahraum (Schnellkurs zur Auswertung von Satellitenmesswerten, auch online abrufbar),
- Ergänzende Geländearbeit mit High-Tech-Messgeräten, Lernen mit Geodaten.
Voraussetzung, um die Inhalte der CD nutzen zu können,
die sogenannten Systemvoraussetzungen:
Internet-Browser, MS-Word und die Software Pixel-GIS (= Teil des Moduls auf der CD-ROM) reichen aus, um das Angebot der CD auf Windows-Systemen voll nutzen zu können. Die Modul-Inhalte sind als HTML-Applikation voll netzwerkfähig, die Software Pixel-GIS braucht je Anwender einen individuellen Festplattenplatz mit vollem Schreibrecht. Die Software Pixel-GIS braucht keine Installation, sie verändert keine Systemkomponenten.
Bezug und Service
Eine Campus-Lizenz (für alle Lehrer und Schüler einer Schule) kostet nur 45 Euro. In diesem Preis ist ein Originaldatensatz zu Landsat 7 zur großen Schulumgebung enthalten. Alle Materialien (Fotos, Texte, Satellitenbilder) können schulisch unbeschränkt benutzt werden.
Die CD ist als Beitrag zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" gedacht. Das DBU-Projekt "Umweltspione" hat die Erarbeitung des Lehr- und Lernmoduls ermöglicht. Die Lizenzgebühr fließt in das DBU-Projekt zurück.
Aktive Autoren im Projekt "Umweltspione" erhalten das Produkt für die Schule kostenfrei. Referendare können das Produkt als Einzellizenz (ohne Satellitendaten-Service) für 25 Euro erwerben.
Anschrift: Robert.Roseeu@umweltspione.de
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