Portfolio und Lehrerausbildung
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PORTFOLIO in der II. Phase der LehrerInnenausbildung
- Exzerpt aus Margit Meissner: „Das Portfolio in der II. Phase der Lehrerausbildung: Professionalität durch selbstgesteuertes Lernen“ und Gabriele Kugler-Euerle: „Portfolios in der Lehrerbildung - Kompetenzerwerb und Profilbildung im Fokus“ aus: „SEMINAR - Lehrerbildung und Schule“ 2/2003 S. 75 - 102, Bundesarbeitskreis der Seminar- und Fachleiter/innen e.V. (BAK)
Definition:
- Das Portfolio ist „eine Mappe, in der persönliche Lern- und Arbeitsvorhaben sowie Ergebnisse gesammelt werden ... auf der Basis von Selbstreflexion und Metakognition.“ (S.76)
Funktionen:
- ein Instrument zur Reflexion eigener Lernfortschritte und Arbeitsmethoden;
- ein Instrument zur Kommunikation mit Ausbildern;
- ein Instrument der Qualitätssicherung, Sicherung von Ausbildungsstandards (85);
- ein Mittel zur Präsentation bei Schuleinstellungen: ...„ausgewählte Teile ihres Portfolios als Bewerbungsunterlagen oder zumindest als Gesprächsanlass beim Vorstellungsgespräch ...“ (77).
Grobstruktur: Das Portfolio enthält
- Pflichtteile, „die geschrieben und mit den AusbilderInnen besprochen werden müssen“, und
- Wahlteile, „die der sehr persönlichen Ausformung unterliegen und bei denen die Lehrkraft in Ausbildung selbst entscheidet, was sie aus der Hand gibt und mit wem sie es bespricht.“ (76)
- „Daher empfiehlt sich eine Loseblattsammlung“ (79)
Bausteine des Portfolio:
- Rollenbeschreibung / Erwartung: Wahrnehmung und Reflexion der Anfangsphase in der neuen Schule Formulierung eigener Erwartungen und Berufsvorstellungen (=> Leitfaden vorgeben)
- Selbst-Evaluation: Reflexion eigener Lernfortschritte (anhand vorgegebener Anleitungen) Rückmeldungen der Beteiligten (vgl. Punkt 6: Unterschiede?)
- Eigene Zielsetzung - gemeinsame Zielvereinbarungen: Formulierung und Konkretisierung eigener Zielsetzungen (=>Gespräche mit wem?)
- Beratungsgespräch - Zwischenbesprechung: Zur Bilanzierung der ersten Abschnitte der Ausbildung (=> Beratungsgespräch mit den AusbilderInnen)
- Selbstreflexion zum Ende der Ausbildungszeit: Eigene Leistungseinschätzung als „Vorleistung“ für die Benotung und Bewertung durch die AusbilderInnen
- Ständige Dokumentation: Reflexion von Unterrichtsbesprechungen, besondere Unterrichtsentwürfe, Auswertung von Schüler-Feedbackbögen, „besondere Projekte“ (Gestaltung von Seminarveranstaltungen ...)
- Weitere Kompetenzen: Leistungsnachweise und besondere Erfahrungen, Kenntnisse, Zusatzausbildungen
Zusätzliche Aspekte der Einführung und Durchführung von Portfolio-Arbeit:
- Lernpartnerschaften bilden (Kriterien?!)
- regelmäßige Portfolio-Treffen anbieten: Referendare untereinander, Referendar und Ausbilder
- Einbeziehung und Initiation der MentorInnen an den Schulen (-> Mentorentagungen) Fragen - mit etwas Zwischenraum für die Antworten:
Zu klärende Fragen in der aktuellen Diskussion:
Das Portfolio in der Lehrerausbildung:
- Persönliche Reflexions- und Entwicklungshilfe
- oder Instrument zur Kontrolle und Leistungsbeurteilung"'?
- Wer darf wann Einblick nehmen in das Portfolio der Referendars?
- Die Rolle des Portfolio im Ausbildungsgespräch?
Portfolio für Referendare: Ein Beispiel
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Die Diskussion um die Einführung eines Portfolio in der Referendarsausbildung ergab am Seminar Stuttgart II folgenden Konsens:
Die Informationen für die Referendarinnen und Referendare am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Stuttgart II und die Formblätter für das Portfolio finden Sie hier: Seminar Stuttgart (Gymn) - Portfolio Empfehlenswert ist das 'Vorwort' (pdf), in dem die Funktion und der Nutzen des Portfolios erläutert wird. Bitte ändere den Inhalt dieses Beitrags nicht. Denn er gibt eine persönliche Meinung wieder. |
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