Stereotype und Vorurteile

aus ZUM-Wiki, dem Wiki für Lehr- und Lerninhalte auf ZUM.de

Wechseln zu: Navigation, Suche
Begriffsklärung Diese Seite befasst sich mit Stereotypen und Vorurteilen als Thema im muttersprachlichen Unterricht. Für den fremdsprachlichen Deutschunterricht siehe Stereotype im DaF-Unterricht.

ZitatAnfang.gifReisen ist tödlich für Vorurteile.ZitatEnde.gif


Mark Twain

Stereotype und Vorurteile spielen eine große Rolle sowohl in unserem sprachlichen als auch in unserem sozialen Verhalten. Deshalb ist es sinnvoll, Ursachen und Wirkungen dieses Verhaltens zu kennen.

Thema in den Zentralen Prüfungen am Ende der Klasse 10 im Fach Deutsch.


Nordrhein-Westfalen, 2008 und 2009: „Stereotype – Vorurteile: Sprachliches und soziales Verhalten, seine Ursachen und Wirkungen“


Inhaltsverzeichnis

Stereotype und Vorurteile: Sprachliches und soziales Verhalten

Umgang der Geschlechter miteinander

→ Umgang der Geschlechter miteinander

Generationenkonflikte

→ Generationenkonflikte

Fremdenfeindlichkeit


Einzelne Vorurteile

Kevin

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Schulaufgaben, die unter dem Namen Maximilian verfasst wurden, besser benotet werden als die gleichen Aufgaben, die von einem Kevin abgegeben wurden [...] Für die Studie hatten mehr als 200 Grundschullehrer Texte bewertet. Diese stammten zwar immer von demselben Kind, mal trug es aber einen mit Vorurteilen belasteten Vornamen, mal einen positiv empfundenen. (dpa)

Deutsche und Türken

Fatih Çevikkollu spielt geschickt mit Vorurteilen und bringt uns damit zum Lachen ... Ein Anlass auch zum Nachdenken.

Sterotype im DaF-Unterricht

→ Stereotype im DaF-Unterricht

Sterotype und Vorurteile im Ethikunterricht

Unterrichtsmaterialien
Lehrprobenentwurf, Klasse 6
zwei Personen (Bilder), drei Alternative Lebensläufe - welcher ist wohl der richtige?

Folgende Maximen des gemeinen Menschenverstandes gehören zwar nicht hieher, als Teile der Geschmackskritik, können aber doch zur Erläuterung ihrer Grundsätze dienen. Es sind folgende: 1. Selbstdenken; 2. An der Stelle jedes andern denken; 3. Jederzeit mit sich selbst einstimmig denken. Die erste ist die Maxime der vorurteilfreien, die zweite der erweiterten, die dritte der konsequenten Denkungsart. Die erste ist die Maxime einer niemals passiven Vernunft. Der Hang zur letztern, mithin zur Heteronomie der Vernunft, heißt das Vorurteil; und das größte unter allen ist, sich die Natur Regeln, welche der Verstand ihr durch sein eigenes wesentliches Gesetz zum Grunde legt, als nicht unterworfen vorzustellen: d. i. der Aberglaube. Befreiung vom Aberglauben heißt Aufklärung;(...)


Aus: Immanuel Kant: Kritik der Urteilskraft, §40, http://gutenberg.spiegel.de/kant/kuk/kukp401.htm

Literatur

Linkliste

Informationen zur politischen Bildung, Heft 271, online verfügbar

Siehe auch