Historische Stichworte/Dreißigjähriger Krieg

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Version vom 15. Dezember 2016, 14:49 Uhr von Karl Kirst (Diskussion | Beiträge) (Historisches Stichwort; Absolutismus)

Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) entstand aus religiösen Gegensätzen (Katholiken, Evangelische) und war so schwer zu beenden, weil Fürsten und auswärtige Mächte darin die Gelegenheit sahen, die Macht des Kaisers zu schwächen.

Er führte zu einem gewaltigen Bevölkerungsrückgang von gebietsweise mehr als 70%. Schätzungen für das gesamte Reichsgebiet schwanken zwischen 20% und 40%. Betroffen waren vor allem die Gebiete, die lange Zeit Kriegsschauplatz waren, wie Mecklenburg, Pommern, die Pfalz oder Teile Thüringens und Württembergs.

Das Ergebnis war, dass die Reichsstände (Fürsten und Reichsstädte) weitgehend selbständig waren. Die Regel, dass kein Bündnis gegen Kaiser und Reich geschlossen werden sollte, wurde öfters nicht eingehalten. Der Westfälische Friede wurde in Münster und Osnabrück ausgehandelt und beschlossen.

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