Absatzwirtschaft (AHR12F 2010-2011): Unterschied zwischen den Versionen

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:- Unternehmer --> Kunde = Endverbraucher (Konsumgütermarketing)
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==Kernaufgabe des Marketings==
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===-->Stammkunden zu halten und Neukunden zu gewinnen!<--===
  
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Ein Kunde ist...
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:- ... der wichtigste Mensch in einem Unternehmen.
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:- ... nicht von uns abhängig - wir sind von ihm abhängig.
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:- ... kein Störfaktor - er ist Zweck der Arbeit.
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:- ... jemand, der uns einen Gefallen tut, indem er uns Gelegenheit gibt, ihn zu bedienen.
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:- ... jemand, dessen Bedürfnisse wir auf möglichst perfekte Weise für ihn und uns erfüllen müssen.
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==!Die Sichtweise von Kunden ist der Kern der '''Kundenorientierung'''!==
  
  

Version vom 28. April 2011, 13:49 Uhr

Kurzinfo
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Inhaltsverzeichnis

Marktsituation (1)

Lehrplan BWR:

  • Marketing als Unternehmenskonzeption auf Käufermärkten
  • Kundenerwartungen
- Phasen und Typen der Kaufentscheidung;
- Marktsegmentierung
  • Wettbewerbssituation (Bezug zu VWL)
- Marktformen
- Marktpositionierung
  • Marktforschung und Marktentwicklung


Kundenerwartungen

Der Fokus aller Marketingaktivitäten ist der Kunde!

- Unternehmer --> Kunde = Endverbraucher (Konsumgütermarketing)
- Industrieunternehmen --> Kunde = Unternehmen (Investitionsgütermarketing)

Kernaufgabe des Marketings

-->Stammkunden zu halten und Neukunden zu gewinnen!<--

?Was ist ein Kunde?

Ein Kunde ist...

- ... der wichtigste Mensch in einem Unternehmen.
- ... nicht von uns abhängig - wir sind von ihm abhängig.
- ... kein Störfaktor - er ist Zweck der Arbeit.
- ... jemand, der uns einen Gefallen tut, indem er uns Gelegenheit gibt, ihn zu bedienen.
- ... jemand, dessen Bedürfnisse wir auf möglichst perfekte Weise für ihn und uns erfüllen müssen.

!Die Sichtweise von Kunden ist der Kern der Kundenorientierung!

Wettbewerbssituation

Konkurrenzanalyse

• Informationen über die Konkurrenz einholen (z.B. Wachstum, Produktionsprogramm, Aktionsgebiete, etc.), welche dann in Form von Listen oder Tabellen übersichtlich sortiert werden (evt. wie im Buch S.29 mit Benotung/Einschätzung)

• Mit jeder Analyse ist großer Aufwand verbunden ("Detektivspiel")

• Informationen veralten schnell, z.B. bei einer neuen Strategie auf die der Konkurrent wiederrum reagieren muss → Katz & Maus Spiel


Direkte Konkurrenz

• z.B. Audi&Mercedes

→ gleiche Autoklassen & regionale Übereinstimmungen

• keine Konkurrenz für Audi wäre z.B. Fiat, da Fiat hauptsächlich Kleinwagen herstellt

Indirekte Konkurrenz

•z.B. Brückenbau Stahl&Holz

→ Gleiches Produkt aber Material wird substituiert (=ersetzt)


Newcomer

•z.B. IKEA anfang der 70er Jahre

→ Möbel wurden damals hauptsächlich von Fachgeschäften vertrieben

→ IKEA verkaufte dann Möbel zum "Selberbauen" und revolutionierte den damaligen Markt

→ Heute ist IKEA Monopolist, da IKEA zusätzlich in jedem "Laden" ein Restaurant und Kinderbelustigung anbietet


•z.B. Amazon

→ Wer von euch hat z.B. TopDogs damals aus einem Buchhandel gekauft? ;)


•Auch Tupperpartys können als Newcomer bezeichnet werden. Sie sind Vorläufer von neuartigen Aloe-Vera-Partys und vielen anderen ...-Partys

→ Newcomer, weil ...

sonst: Produktion → Handel → Verbraucher

jetzt: Produktion → Verbraucher


Marktpotenzial, Marktvolumen, Marktanteil

Marktpotential

Das Marktpotential entspricht der Aufnahmefähigkeit des Marktes und gibt diese in Stück an. Der Markt repräsentiert die höchstmögliche Marktnachfrage, in der alle Nachfrager die dafür in Frage kommen würden berücksichtigt werden, wie z.B. Berufstätige, usw.



Produktpolitik (2)

Lehrplan BWR:

  • Produktlebenszyklus und Portfolioanalyse
  • Markenpolitik
  • Produktinnovation
  • Produktdifferenzierung
  • Produktdiversifikation
  • Produktelimination


--> Hier darf geschrieben werden ...




Preispolitik (3)

Lehrplan BWR:

  • Kostenorientierte Preisbildung auf der Basis der Teilkostenrechnung:
- kurz- und langfristige Preisuntergrenze
- liquiditätsorientierte Preisuntergrenze
  • Nachfrageorientierte Preisbildung (Preisdifferenzierung)
  • Konkurrenzorientierte Preisbildung:
- Preisbildung auf oligopolistischen Märkten
- Nutzung des monopolistischen Preisspielraums auf polypolistischen Märkten
  • Preispolitische Strategien:
- Hochpreispolitik
- Niedrigpreispolitik


--> Hier darf geschrieben werden ...




Distributionspolitik (4)

Lehrplan BWR:

  • Direkte und indirekte Absatzwege (Gegenüberstellung des Absatzes durch den Hersteller und des Absatzes unter Einschaltung des Handels)
  • Franchising
  • Neue Vertriebswege (Darstellung am Beispiel des e-commerce)


--> Hier darf geschrieben werden ...




Kommunikationspolitik (5)

Lehrplan BWR:

  • Produktwerbung
  • Gesetzliche Beschränkungen der Produktwerbung (Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb)


After-Sales-Prozesse

  • Kundenbindungskonzepte:
- Kundenkarte
- Direktmarketing
  • Customer-Relationship-Konzepte


--> Hier darf geschrieben werden ...




Absatzcontrolling (6)

Lehrplan BWR:

  • Operatives Absatzcontrolling am Beispiel der Werbeerfolgskontrolle:
- Kundenbindung
- Kundenzufriedenheit
- Umsatzentwicklung


--> Hier darf geschrieben werden ...