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Die ersten 10 Seiten beschreiben hauptsächlich die Person des Santiago Nasar, wie er aus der Sicht von verschiedenen Personen aus seinem Leben beschrieben wird. Zum Einen seine Mutter, María Alejandrina Cervante, die beschreibt, wie sie ihn das letzte Mal vor seinem Tod sah. Zum Anderen Victoria Guzmán, die Köchin der Familie, die zugibt, sie habe Santiago den Tod gewünscht, da sie ihn aus tiefstem Herzen hasste, was wohl auch daran lag, dass sie eine Affäre mit seinem Vater Ibrahim Nasar gehabt hatte. Zuletzt gibt es noch ihre Tochter Divina Flor, die häufig von Santiago belästigt wird. Die Ankunft des Bischofs im Dorf spielt auch eine große Rolle, denn Santiago freut sich auf den Besuch und bereitet sich darauf vor, was zu Ereignissen führt, die später seinen Tod bedeuten.  
 
Die ersten 10 Seiten beschreiben hauptsächlich die Person des Santiago Nasar, wie er aus der Sicht von verschiedenen Personen aus seinem Leben beschrieben wird. Zum Einen seine Mutter, María Alejandrina Cervante, die beschreibt, wie sie ihn das letzte Mal vor seinem Tod sah. Zum Anderen Victoria Guzmán, die Köchin der Familie, die zugibt, sie habe Santiago den Tod gewünscht, da sie ihn aus tiefstem Herzen hasste, was wohl auch daran lag, dass sie eine Affäre mit seinem Vater Ibrahim Nasar gehabt hatte. Zuletzt gibt es noch ihre Tochter Divina Flor, die häufig von Santiago belästigt wird. Die Ankunft des Bischofs im Dorf spielt auch eine große Rolle, denn Santiago freut sich auf den Besuch und bereitet sich darauf vor, was zu Ereignissen führt, die später seinen Tod bedeuten.  
 
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Von Pauline Bossle und Sophie den Toom, Klasse 10 D
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Von Pauline B. und Sophie d. T.,
  
 
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Version vom 29. April 2008, 06:54 Uhr

Bitte verwenden Sie bitte hier maximal Ihren Vornamen, als Klasse geben Sie Deutsch Kl. 2 an. Dies geschieht zu Ihrem Schutz, denn Sie sind hier in der Öffentlichkeit!

Inhaltsverzeichnis

1. Erörterungsthema

Hier finden Sie eine Gliederung, die Sie in eine Ausarbeitung zu transferieren haben. Mein Vorschlag wäre, dass wir zuerst die Aufgaben verteilen, dann schreibt jeweils eine Zweiergruppe die Einleitung, eine den Hauptteil plus erstes Argument, eine das zweite Argument, etc. Vorgabe ist, dass Sie sich bei dem jeweiligen Gliederungspunkt eingetragen haben, damit es zu keinen Überschneidungen kommt. Nur wer dort eingetragen ist, darf dann die entsprechende Ausarbeitung verfassen !

Thema: Die Potentiale der neuen Unterrichtstechnologien ermöglichen eine neue Lernqualität (gemeinsam verfasster Wiki-Aufsatz der Deutschklasse 2)

Gliederung

1 Klischees des traditionellen Unterrichts (Zainab)

2. Die neuen Unterrichtstechnologien ermöglichen eine neue Lernenqualität (I.S)

2.1 Was die neuen Konzepte leisten (I.S)
2.1.1 Lern-Plattformen, z. B. lo-net, moodle, e-Portfolio (I.S)
2.1.2 Die Wiki-Idee (Sabrina und Clara)
2.1.3 Web2.0-Community, Social bookmarking, Blogging, mindmapping, weblogs, podcasting

2.2 Auf was kommt es eigentlich an beim Lernen ? (Belinda und Magdalena)
2.2.1 Ist das "Pauken" nicht zu ersetzen ? (Belinda und Magdalena)
2.2.2 Die neuen Ansätze fördern die "Eigenverantwortlichkeit"
2.2.3 Die Portfolio-Idee stimuliert Lernerfolge in der Öffentlichkeit

2.3 Globalisierung verpflichtet zum Optimum
2.3.1 Blended Learning (Juliette und Sarah)
2.3.2 Ausgewogenheit und Augenmaß

3 Wie diese Entwicklung sinnvoll weitergehen könnte (Marlene und Daphne)

Ausarbeitung
(1) Stimmt, intrinsisch motivierte Schüler hatten noch nie Schwierigkeiten mit dem traditionellen Unterricht. Warum sollte dann etwas verändert werden? Eingedenk der Tatsache, dass das Gros der Schüler auch heute noch Schule als Paukanstalt erfährt, in der teils aus veralteten Büchern und aus mit Kreide erstellten schlecht lesbaren Tafelanschriften, die vorhersagbaren Fragen des Folgetages abzuleiten sind. Dazu kommt ein nicht unerheblicher Lärmpegel, günstigstenfalls einmal eine schwarz-weiß OHP-Folie, manchmal eine humorige Lehrer-Persönlichkeit, zweimal im Jahr ein Film, im großen und ganzen kaum Höhepunkte, sondern tagtäglich überwiegend das selbe procedere. Interessanter Weise ist der Lehrberuf der einzige, in dem - versetzte man eine Lehrkraft um 100 Jahren zurück - diese sich noch weitestgehend zurechtfinden dürfte. Dennoch ist es kaum zu übrersehen, dass in den letzten Jahren ein „wind of change“ eingesetzt zu haben scheint. (Zainab)


(2) Trotzalledem bliebe zu fragen, ob die neuen Unterrichtstechnologien nun wirklich eine neue Lernhaltung zu garantieren vermögen. Auch wenn der "community"-Gedanke für diesen "neuen" Unterricht besonders kennzeichnend ist, müssen doch viele der Web 2.0-Aktivitäten – wie lo-net2, social bookmarking, weblog, Wiki, Mindmapping, Multimedialtät, pod- und video casting – erst einmal ob ihrer Effektivität kritisch beäugt werden.
(2.1) Denn die „Grund-Fundamentalbasis“-Frage ist und bleibt stets, inwiefern neue Konzepte die Leistungen und das Lernverhalten der Schüler verbessern.
(2.1.1) Die revolutionären neue Arbeitsmöglichkeiten in den Lern-Plattformen, wie lo-net, Moodle oder e-Portfolios stellen die schulische wie außerschulische Gemeinschaft aus Lernenden und Lehrkräften in den Vordergrund. Geschlossener E-Mail-Dienst, Messenger, Forum, Terminkalender, chronologische Dateiablage, soziale Lesezeichen, Umfragen, Wiki, Weblogs, kontrollierte Aufgabenstellung und Notizfunktion kreieren eine Art „universal-virtuelles Klassenzimmer". Beispielsweise kann man nach der Schule online zusammen in der Kleingruppe seine Hausaufgaben lösen, an gemeinsamen Projekten arbeiten, sich gegenseitig beraten, korrigieren und austauschen. So entsteht Interesse am behandelten Sujet über die Schulzeit hinaus. Außerdem wird so die Sozialkompetenz gefördert, da man seine Unterlagen direkt und unkompliziert einem Partner übermitteln kann. Parallel dazu vereinfacht sich auch der eigentliche Unterricht, denn – da Schüler von Zuhause aus auf Tafelbild, Mitschrift und Unterrichtsmaterialien der Lehrkraft zurückgreifen können, sie sich ausdrucken lassen können – vermögen sie es während des Unterrichts aufmerksam zuhören. Insofern müssen Schüler daheim weniger Zeit aufwenden um das Gelernte zu vertiefen, weil sie den Lernzielen bereits im Unterricht ihre ungeteilte Aufmerksamkeit widmen, ohne ständig der flinken Kreide des Tafelbildes folgen zu müssen. Doch nicht nur Schüler, sondern auch Lehrkräfte profitieren davon, da beispielsweise Aufsätze in elektronischer Form schnell übermittelt werden, sie sie sofort bearbeiten und wieder – für alle einsehbar – online stellen können. Diese Art der modernen Kommunikation ist für Lehrer und Schüler gleichermaßen vorteilhaft, zeitsparend und fördert das gemeinsame schulische wie außerschulische Arbeiten auf virtueller Ebene. (I.S)
(2.1.2) Analog dazu hat auch die bereits vor zwölf Jahren entwickelte vitale Wiki-Idee mittlerweile Einzug in die Klassenzimmer gehalten, weil sie sich zur re-konstruierenden Online-Wissenssammlung „mausert“, die eine von Vielen kontinuierlich verbesserte Version des notwendigen Wissens erstellt. Besonders in der Zusammenarbeit aller in einem Dokument wird der Vorteil gegenüber dem bekannten Lernen aus Büchern offenbar. Online und asynchron kann man sein Wissen mit anderen erörtern, sich austauschen, reflektieren und Neues gemeinsam einarbeiten. So vermag jeder seine Meinung einzubringen, woraus ein Informationspool entsteht, auf den jedes Mitglied der Lerngruppe, just in time und ubiquitär Zugriff hat. Zweifelsohne ist die Wiki-Arbeit ein Juwel, weil alle neuen Aspekte in den Wissenscontainer eingehen und zu einer allgemein gültigen Version für alle verschmolzen werden. (Sabrina und Clara)
(2.1.3) Social bookmarking, Blogging, Weblogs, Usability


(2.2) Wenn wir dennoch immer wieder erörtern, auf was es eigentlich beim Lernen ankommt, so verfolgen wir damit primär das Ziel, anhand der Vielfalt der neuen Technologien und Methoden nicht die eigentlichen Lerninhalte aus den Augen zu verlieren. Selbst wenn wir uns um eine optimistische Einschätzung bemühten, ist nicht von der Hand zu weisen.
(2.2.1) Leider überwiegt auch heute noch das schulische "pauken". So wird den Schülern in Latein, in Englisch und Französisch noch immer das Wörterlernen mit nach Hause gegeben, anstatt in der Vielfalt der Aktivitäten dafür zu sorgen, dass sich der Wortschatz durchs Sprechen und Anwenden festigt. Freilich hat dies auch etwas mit den großen Klassen zu tun, in denen selbst bei optimalen Bedingungen jede Schülerin nur maximal zwei Minuten Redezeit für sich einfordern könnte.


(2.2.2) Mithilfe der neuen Unterrichtstechnologien aber fördert man auch die "Eigenverantwortung" der Schüler. Endlich kann man ihnen erlauben, sobald sie am Computer bzw. am Internet arbeiten, selbst Verantwortung zu übernehmen, da alle ihre Schritte reziprok nachvollziehbar und offensichtlich sind. Eigentlich entwickeln sie so ihre Anwenderkompetenz, erlernen neues Territorium erkunden, testen Potentiale aus, bilden sich weiter und entscheiden selbstverantwortlich, was, wann, wie und wie viel sie lernen. Zugegeben der computergestützte Unterricht erwartet von Schülern, dass sie sich der Herausforderung stellen, Wissen zu rekonstruieren und die Lehrkraft als Moderator annehmen. Zum anderen entspricht nicht gerade dies dem gesellschaftlich erstrebenswerten Ideal des „mündigen Bürgers“. Und wieso sollten jene, die sich selbstverschuldet illegalen Aktivitäten hingeben, die Zeit totschlagen und ihre eigene Entwicklung vernachlässigen, weiterhin kritiklos von einem an zu knappen finanziellen Ressourcen leidendem System gefördert werden ? Schließlich kostet die Beschulung jedes Gymnasiasten die Allgemeinheit jährlich beinahe 6000 Euro. (Belinda und Magdalena)


2.2.3 "Lernen durch Lehren" strebt Öffentlichkeitsbeteiligung an


2.3 Wie könnte man im Zeitalter der Globalisierung das Optimum erreichen ?


(2.3.1) Blended Learning kombiniert verschiedene Medien und Lernmethoden. Es verknüpft das "traditionelle Klassenzimmerlernen" mit modernen virtuellen Formen. Das Blended Learning


(2.3.2) Ausgewogenheit und Augenmaß


3 Wagen wir es doch einmal Visionär zu sein und uns auszumalen, wie diese Entwicklung möglicherweise fortschreiten könnte. Realistisch erscheint es, dass Lernen in Zukunft von den neuen Unterrichtstechnologien bestimmt werden könnte, vielleicht wäre sogar ein Lernen ohne Institution Schule vorstellbar. Bereits heute sind am Computer geschriebene Schulaufgaben realisierbar, die stante pede bewertet und benotet werden. Die bislang beträchtlichen Korrekturzeiten der Lehrkräfte könnten so effektiver genutzt werden, indem sie beispielsweise Schülern für individuelle Online-Beratung per Tele-Tutoring zur Verfügung stünden. Insofern eröffnen die neuen Unterrichtstechnologien in der Tat erstaunliche Perspektiven, die es Lehrkräfte wahrscheinlich erlauben, ihren ursprünglichen pädagogischen Eros zu rekultivieren.

(Marlene und Daphne)


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2. Erörterungsthema

Theme: Der effektive Nutzen des http://imb.donau-uni.ac.at/mahara/-ePortfolio-Portals


Ziel: Das Darstellen von Kompetenzen



Wichtige Prozess-Schritte

  1. die Definition des Kontextes
  2. das Sammeln von Dokumenten (Lernprozessbeschreibungen und Lernprodukte)
  3. die Integration (Auswahl und das Zitieren) dieser Dokumente in das Portfolio
  4. die Reflexion (als Kernelement der Portfolioarbeit)
  5. die Portfolioberatung
  6. die daraus resultierende Projektionen auf neue Lernziele
  7. abschließende Präsentation des fertig gestellten Portfolios



Die Portfolioarbeit wird durch folgende Aspekte charakteresiert:


  • Aspekt der Verbindung des Lernprozesses und der Lernprodukte
  • Aspekt der Subjekt- und Handlungsorientierung
  • Aspekt der Selbstreflexivität des Lernens
  • Aspekt der Orientierung an einer Kompetenz, statt einer Defizitorientierung der herkömmlichen Bewertung


"A portfolio is a collection of evidence that is gathered together to show a person’s learning journey over time and to demonstrate their abilities. Portfolios can be specific to a particular discipline, or very broadly encompass a person’s lifelong learning. Many different kinds of evidence can be used in a portfolio: samples of writing, both finished and unfinished; photographs; videos; research projects; observations and evaluations of supervisors, mentors and peers; and reflective thinking about all of these. In fact, it is the reflections on the pieces of evidence, the reasons they were chosen and what the portfolio creator learned from them, that are the key aspect to a portfolio. In that way, those compiling portfolios are active participants in their own learning goes further, arguing that “neither collection nor selection (of pieces to be incorporated into a portfolio) are worthwhile learning tasks without a basis in reflection. Reflection undergirds the entire pedagogy of portfolios”. Two other key elements to portfolios are that they measure learning and development over time, and that it is the process of constructing a portfolio, rather than the end product, that is where the learning takes place." See: [1]

Links zu e-Portfolios:
http://www.schule.bremen.de/sprachen/e-portfolio/index.html http://www.learn-line.nrw.de/angebote/eps2/ http://www.schule.bremen.de/sprachen/portfolio.html http://www.ecml.at/projects/voll/our_resources/graz_2002/pthinking/marianeonlineassessment/menu_dutchportfolio.htm</ http://www.kzoo.edu/pfolio/ http://www.uvm.edu/%7Ejmorris/elecport.html http://amby.com/kimeldorf/p_mk-toc.html http://www.rpi-virtuell.net/index.php?p=home_cms4&id=2073 http://eportfolio.org/ http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/PRAESENTATION/portfolio.shtml

3. Erörterungsthema

Hier finden Sie Material zum Thema, das Sie in eine Stoffsammlung, sodann in eine Gliederung und eine Ausarbeitung zu transferieren haben. Mein Vorschlag wäre, dass wir zuerst - alle gemeinsam - eine Online-Stoffsammlung erstellen, dann schreibt jeweils eine Zweiergruppe die Gliederung und weiterhin lassen wir ein Tandem die Einleitung, eines den Haupteil plus erstes Argument, eines das zweite Argument, etc. schreiben. Vorgabe ist, dass Sie sich bei dem jeweiligen Gliederungspunkt eingetragen haben, damit es zu keinen Überschneidungen kommt. Nur wer dort eingetragen ist, darf dann die entsprechende Ausarbeitung verfassen!


Thema: Wieso ist es sinnlos, eine Sprache zu schützen, damit sie erhalten bleibt ? (gemeinsam zu verfassender Wiki-Aufsatz der Deutschklsse 2)

- "Sprache kann nicht geschützt werden - genau wie H2O fließt, ändert sich Sprache."

- Wie soll das überhaupt erreicht werden?

- Ist es denn schlimm, wenn sämtliche Sprachkulturen eine Einheit bilden würden?

- Sprachen wie Englisch können nicht vermieden werden

Sprachen sind wichtige kulturhistorische Relikte. Man nehme mal Isländisch zum Beispiel - eine der wichtigsten Sprachen, wenn es darum geht, den indo-germanischen Teil (vor allem den germanischen Teil desselben) zu erforschen. Es ist ungeheuer wichtig, dass diese Sprache nicht vergessen wird - auch, wenn sie nur von insgesamt 300 000 Leuten auf der Welt als Muttersprache gesprochen wird.

Anhand von Sprachen kann man wichtige Details der Entwicklung verschiedener Völker nachverfolgen. (Im Bulgarischen sind zum Beispiel von der 500 Jahre währenden osmanischen "türkischen" Besatzung viele Relikte der türkischen Sprache übrig geblieben, die es heute im Türkischen nicht mehr gibt. Ein weiteres Beispiele: die Arier waren ursprünglich indische Gottheiten ... (Die Zigeuner sind direkte Nachfahren dieser Inder und pflegen auch das Kastensystem - im 3. Reich wurden sie zu Tausenden hingerichtet). Das "Hakenkreuz" ist auch eigentlich ein Symbol aus dem alten Indien. Insofern heißt es auch "indo-europäischer"-Sprachstamm ... das ist der Stamm von Sprachen, zu dem auch die Deutsche Sprache gehört.

Noch eins: Nehmen wir ’mal Baskisch oder Lettisch zum Beispiel. Das sind Sprachen, die seit Jahrtausenden nahezu unverändert geblieben sind. Sprachen, die jenen Sprachen ähneln, die in Europa gesprochen wurden, bevor die Indo-Europäer nach Europa eingewandert sind. Auch das sind Minderheitssprachen - aber sie sind ein wichtiges kulturelles Artefakt!

Als Gegenargument zu der These könnte man eigentlich nur die Effizienz im Zeitalter der globalisiserten Leistungsgesellschaft nennen. Denn es ist finanziellen sinnlos diese Sprachen zu bewahren. Der Kulturschatz der Erde war noch nie etwas, was die Kapitalisten interessiert hat, da sie wirtschaftlich meist wirklich uninteressant sind.

Ach ja: eins fällt mir noch ein. Hat ebenfalls viel mit Globalisierung zu tun. Abgegrenzte Sprachgruppen haben meist eine Abgrenzung derjenigen Leute zur Folge, die diese Sprachen sprechen (z.B. Schweiz, Tirol, Bayrisch). Das kann auch eine nationalistische Radikalisierung nach sich ziehen - und zumindest eine Unangepasstheit. (Wobei ich als Basisdemokrat Unangepasstheit als wertvoll ansehe. Nationalistische Radikalisierung ist natürlich wiederum überhaupt nicht zu vertreten.

4. Erörterungsthema

Hier finden Sie Material zum Thema, das Sie in eine Stoffsammlung, sodann in eine Gliederung und eine Ausarbeitung zu transferieren haben. Mein Vorschlag wäre, dass wir zuerst - alle gemeinsam - eine Online-Stoffsammlung erstellen, dann schreibt jeweils eine Zweiergruppe die Gliederung und weiterhin lassen wir ein Tandem die Einleitung, eines den Haupteil plus erstes Argument, eines das zweite Argument, etc. schreiben. Vorgabe ist, dass Sie sich bei dem jeweiligen Gliederungspunkt eingetragen haben, damit es zu keinen Überschneidungen kommt. Nur wer dort eingetragen ist, darf dann die entsprechende Ausarbeitung verfassen!


Thema: Wieso ist es für die Lehrpläne sinnvoll, neue übergreifende Teilkompetenzen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung zu kreieren ? (gemeinsam zu verfassender Wiki-Aufsatz der Deutschklasse 2)

Die sogenannte Gestaltungskompetenz kann in 10 Teilkompetenzen aufgegliedert werden. Hier werden die Teilkompetenzen und zugehörige Beispiele für Unterrichtsprojekte genannt.

  • 1. Weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen

Die Schülerinnen und Schüler kennen Konzepte zur Nachhaltigkeit in Politik und Gesellschaft und können das Handeln von Entscheidungsträgern bewerten.

  • 2. Vorausschauend denken und handeln

Die Lernenden setzen Methoden der Zukunftsforschung ein, um Probleme zu analysieren, zu bewerten und entsprechendes Handeln abzuleiten.

  • 3. Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und handeln

Die Lernenden analysieren Zusammenhänge von Ökologie, Ökonomie, Politik, Konflikten, Armut und Gewalt und beurteilen Konzepte und Visionen von sozialer Gerechtigkeit.

  • 4. Gemeinsam mit anderen planen und handeln können

In der Gruppe analysieren die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Standpunkte und können
Meinungsverschiedenheiten demokratisch austragen.

  • 5. An Entscheidungsprozessen partizipieren können

In Form von Planspielen oder Mediationen ermitteln die Lernenden Verfahren, wie sich Gruppen über Ziele und Prozesse verständigen und Konflikte bewältigen können.

  • 6. Andere motivieren können, aktiv zu werden

Den Schülerinnen und Schülern sind Motive für eine Teilhabe an demokratischen Entscheidungsprozessen und an nachhaltigem Handeln bekannt.

  • 7. Die eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren können

Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Lebensweisen, die sich an einem nachhaltigen Konsum orientieren.

  • 8. Selbstständig planen und handeln können

Die Schülerinnen und Schüler entwerfen eigene Lebenspläne und beschreiben persönliche Projekte unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit.

  • 9. Empathie und Solidarität für Benachteiligte zeigen können

Die Lernenden stellen Möglichkeiten dar, Empathie und Solidarität mit benachteiligten Menschen und Gemeinschaften zu üben.

  • 10. Sich motivieren können, aktiv zu werden

Die Schülerinnen und Schüler wenden Verfahren der Selbstmotivation an, um sich für nachhaltige Wirtschafts- und Lebensformen zu engagieren.


Kommentieren Sie Gabriel García Márquez' "CRÓNICA DE UNA MUERTE ANUNCIADA"

1. Diskutieren Sie das Thema der Vorhersehung ODER den Ehren Codex ODER BEIDE in "Crónica de una muerte anunciada".
2. “Nunca le pareció legítimo que la vida se sirviera de tantas coincidencias prohibidas a la literatura para que se cumpliera sin tropiezos una muerte tan anunciada.” Übersetzung: "Niemals erschien es ihm rechtmäßig, dass sich das Leben so vieler, der Literatur verbotener Zufälle bedient, dass ein so sehr vorhersehbarer Tod ohne Hindernisse/problemlos ausgeführt wird." Diskutieren Sie die Implikationen dieser Äußerung für Ihr Lesen der "Crónica de una muerte anunciada".
3. Erörtern Sie, ob “Crónica de una muerte anunciada" eine verkehrte Detektivgeschichte ist in der weder Richter, noch Detektiv (Erzähler), noch Leser das Geheimnis zu lüften vermögen.”
4. “Für García Márquez, ist die Welt immer ein ‘Text’.” Diskutieren Sie dies in Bezug auf die "Crónica de una muerte anunciada".
5. Erörtern Sie die Behauptung, dass die “Crónica an der Grenze zwischen Fiction und Wirklichkeit angesiedelt” ist.
6. Erörtern Sie, ob “Crónica de una muerte anunciada" keine Chronik ist, sondern eine Detektivgeschichte mit Schikanen.”
7. Erörtern Sie der Zeit und/oder der Vorhersehung in "Crónica de una muerte anunciada".
8. “Ein Roman über den willkürlichen Charakter von Ehren Codices.” Wie passend ist diese Beschreibung der "Crónica de una muerte anunciada"? Begründen Sie Ihre Meinung.

Überlegen Sie sich Antworten für die folgenden Fragen:
1. Was ist die Bedeutung von Nasars, und seiner Mutters Unfähigkeit seine Träume korrekt zu interpretieren? Ist darin eine Parallele zu der Unfähigkeit der Zeugen zu sehen, sich auf ein bestimmtes Wetter an jenem tödlichen Montag festzulegen?
2. Ist es ein wichtiges Detail, dass der Erzähler nicht Zeuge der Vorgänge jenes Montag Morgens war (er schlief in einem Bordel)?
3. Inwiefern könnte man die Beschreibung dessen, was geschah als die Magd unabsichtlich Ibrahim Nasars Gewehr abfeuerte als "magischen Realismus" beschreiben?
4. Interpretieren Sie das Spiegelbild.
5. Was ist die Bedeutung des wiederholten "Nicht-an-Land-Gehens" des Bischofs?
6. Wenn Sie den Roman ganz gelesen haben, was ist die Bedeutung von Santiagos Aversion gegen Victorias Handeln in Bezug auf die Eingeweide des Hasen?
7. Warum sind die merkwürdigen Zufälle im Roman so störend? Wie kann man das auf den melodramatischen Namen beziehen, den die Untersuchungskommission der Haustür gibt?
8. Was ist die Bedeutung des Zettels unter der Tür?
9. Welchen Eindruck vermittelt Clotilde Armentas Kommentar über die Ereignisse jenes Morgens?
10. Was können Sie über den Stil sagen, besonders über die Mischung von indirekter Rede und romanhafter Beschreibung?
11. Was sagt der Zustand von Bayardos und Ángelas Kleidung darüber aus, was vorgefallen sein könnte?
12. Was ist die Bedeutung der Interpretationen der Träume und der Geister?
13. Warum sagt Bayardo San Román zu Pura Vicario, dass sie eine Heilige ist?
14. Interpretieren Sie die Bildersprache des letzten Absatzes.
15. Könnten Teile des Romans aus einem Detektivroman genommen sein? Gibt es irgend etwas, das das Genre der Detektivgeschichten parodiert?
16. Erklären Sie dei Bedeutung des Erwähnens von Linearität im Gegensatz zu Zirkularität. Wie könnte man das auf das Thema des Schicksals beziehen.
17. Welchen Eindruck vermittelt Ihnen die Beschreibugn des Gerichtsgebäudes ?
18. Was ist die Bedeutung der Bezüge zur Literatur?
19. Was für Schlüsse ziehen Sie aus Ángelas Antwort auf die Fragen der Untersuchungskommission? Ist die Wahl ihrer Worte von Belang?

A) Teil 1

(Übersetzung aus dem Spanischen: Chronik eines angekündigten Todes). Roman von Gabriel García Márquez (Kolumbien), erschienen 1981. – Nach dem Militärputsch in Chile 1973 hatte der Autor angekündigt, bis zum Sturz General Pinochets aus Protest keine literarischen Arbeiten mehr zu publizieren. Mit diesem gleich in einer Startauflage von einer Million Exemplaren veröffentlichten Werk beendete García Márquez auf spektakuläre Weise diesen Boykott. – »An dem Tag, an dem sie Santiago Nasar töten wollten, stand er um fünf Uhr dreißig morgens auf, um den Dampfer zu erwarten, mit dem der Bischof kam.« Mit diesen Worten beginnt dieser kurze, spannende Roman des kolumbianischen Nobelpreisträgers. Schauplatz des »angekündigten Todes« ist jene Ortschaft im karibischen Raum, an einem Fluss gelegen, die man schon aus früheren Romanen von García Márquez kennt. Die erzählte Zeit umfasst etwa eineinhalb Stunden vom Aufwachen Santiago Nasars um fünf Uhr dreißig, als bereits die ganze Ortschaft von dessen geplanter Ermordung weiß, bis zum Vollzug des Mordes gegen sieben Uhr. Das Motiv und die Vorgeschichte der Tat werden in Rückblenden in die Narration eingeschoben.


B) Teil 2

Am Tage vor »jenem unglückseligen Montag« findet die vom ganzen Ort gefeierte Hochzeit von Bayardo San Román und Angela Vicario statt. Als der Bräutigam in der Hochzeitsnacht feststellt, dass Angela nicht mehr »unberührt« ist, bringt er die Braut ins Haus ihrer Eltern zurück. Dort muss sie den Namen ihres Liebhabers gestehen. Sie beschuldigt Santiago Nasar. Die Zwillingsbrüder Pedro und Pablo Vicario machen sich noch in derselben Nacht mit ihren Schlachtermessern auf, Santiago zu töten, um die befleckte Ehre ihrer Schwester wiederherzustellen. Obwohl seit vier Uhr morgens fast alle Bewohner der Ortschaft, die sich auf den Besuch des Bischofs vorbereitet haben, über die Absichten der Brüder Vicario unterrichtet sind, vollzieht sich das schauerliche Verbrechen vor der Tür zum Haus von Santiagos Mutter. Nur wenige scheinen es überhaupt verhindern zu wollen, und ihre Versuche, das Opfer zu warnen, scheitern aus vielerlei Gründen.


C) Teil 3

Der Ich-Erzähler ist selbst ein Bewohner der Ortschaft. Nach dem tragischen Geschehen, das er schlicht verschlafen hat, übernimmt er die Rolle eines Chronisten, der Zeugenaussagen zu diesem Fall zusammenträgt, die nach der Tat über zwanzig Jahre hinweg gemacht wurden. Trotz einiger Affinitäten ist Crónica de una muerte anunciada kein Kriminalroman im traditionellen Sinne. Der Chronist ist zwar wie ein Detektiv einem Verbrechen auf der Spur, die Rätselhaftigkeit des Geschehens liegt jedoch nicht in der Suche nach den Mördern oder ihren Motiven, sondern in der fast schicksalhaften Notwendigkeit, mit der sich das Verbrechen unter Mittäterschaft einer ganzen Ortschaft vollzieht. Die Häufung von Zufällen, Irrtümern und Versäumnissen, die den »angekündigten Tod« durchführbar machen, evoziert die Vorstellung einer verhängnisvollen Vorsehung oder Fatalität. Nicht um ein modernes Schicksalsdrama handelt es sich aber bei der Chronik eines angekündigten Todes, sondern um ein geradezu klassisches Ehrendrama. Vor Gericht wird der Mord an Santiago Nasar als »Totschlag in legitimer Verteidigung der Ehre« verhandelt. Die Mörder erfüllen eine Pflicht, und zu ihrem eigenen Bedauern hindert sie niemand daran. Trotz der eher unwahrscheinlichen Schuld Santiago Nasars erscheint der betrogene Ehemann Bayardo San Román in der Meinung der Beteiligten als einziges Opfer der Tragödie: »Man meinte, die anderen Protagonisten der Tragödie hätten die ihnen vom Leben zugewiesenen Hauptrollen mit Würde und sogar mit gewisser Größe gespielt. Santiago Nasar hatte sein Unrecht gesühnt, die Gebrüder Vicario hatten sich als Männer erwiesen, und die verhöhnte Schwester war wieder im Besitz ihrer Ehre. Der einzige, der alles verloren hatte, war Bayardo San Román.«


D) Teil 4

Zur Aufrechterhaltung eines strengen Sittenkodexes und einer scheinheiligen Moral trägt eine ganze Ortschaft die Kollektivschuld an einem grausigen Mord. Das patriarchalische Element, der machismo innerhalb der dörflichen Gesellschaftsordnung, tritt in diesem Roman besonders erschreckend in den Vordergrund, aber auch – vielleicht als weiterer Aspekt dieses Elements – die violencia (Gewalt), die García Márquez schon in früheren Romanen immer wieder dargestellt hat. Obwohl das Ende des Romans gleich im ersten Satz vorweggenommen wird, ist dem Autor eine spannende und trotz manch phantastisch-skurriler Anekdoten und Ausschmückungen konzise Erzählung gelungen: die Novelle einer im Kleistschen Sinne »unerhörten Begebenheit«, für die es sogar, wie nachgewiesen wurde, eine reale Vorlage gibt. García Márquez nähert sich in diesem Roman journalistischen Schreibweisen wie Reportage oder Dokumentation an, ohne aber die Freiheiten der Fiktion einzuschränken. In diesem Sinne ist Crónica de una muerte anunciada, wie der Autor selbst bekennt, die »falsche Geschichte eines wahren Verbrechens«.

Elisabeth Graf-Riemann M.A.


Leseprotokoll

Gabriel Garcia Marquez: "CRÓNICA DE UNA MUERTE ANUNCIADA" (Chronik eines angekündigten Todes), Fischer (nach ABC von "A" beginnend, jeweils zwei Schülerinnen, etwa 10 Seiten)

1) Datum: 29.04.2008, von Seite 07 bis 16
Zusammenfassung: Gabriel García Márquez - Chronik eines angekündigten Todes
Die ersten 10 Seiten beschreiben hauptsächlich die Person des Santiago Nasar, wie er aus der Sicht von verschiedenen Personen aus seinem Leben beschrieben wird. Zum Einen seine Mutter, María Alejandrina Cervante, die beschreibt, wie sie ihn das letzte Mal vor seinem Tod sah. Zum Anderen Victoria Guzmán, die Köchin der Familie, die zugibt, sie habe Santiago den Tod gewünscht, da sie ihn aus tiefstem Herzen hasste, was wohl auch daran lag, dass sie eine Affäre mit seinem Vater Ibrahim Nasar gehabt hatte. Zuletzt gibt es noch ihre Tochter Divina Flor, die häufig von Santiago belästigt wird. Die Ankunft des Bischofs im Dorf spielt auch eine große Rolle, denn Santiago freut sich auf den Besuch und bereitet sich darauf vor, was zu Ereignissen führt, die später seinen Tod bedeuten.
Besonderes: S: .., Zeile ..: "..."
Von Pauline B. und Sophie d. T.,

2) Datum, von Seite .. bis ..., Namenskürzel, Inhalt, Besonderes

3) Datum, von Seite .. bis ..., Namenskürzel, Inhalt, Besonderes

4) Datum, von Seite .. bis ..., Namenskürzel, Inhalt, Besonderes

5) Datum, von Seite .. bis ..., Namenskürzel, Inhalt, Besonderes

6) Datum, von Seite .. bis ..., Namenskürzel, Inhalt, Besonderes

7) Datum, von Seite .. bis ..., Namenskürzel, Inhalt, Besonderes

8) Datum, von Seite .. bis ..., Namenskürzel, Inhalt, Besonderes

9) Datum, von Seite .. bis ..., Namenskürzel, Inhalt, Besonderes

10) Datum, von Seite .. bis ..., Namenskürzel, Inhalt, Besonderes

11) Datum, von Seite .. bis ..., Namenskürzel, Inhalt, Besonderes

12) Datum, von Seite .. bis ..., Namenskürzel, Inhalt, Besonderes