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Benutzer:Sandra Burger

aus ZUM-Wiki, dem Wiki für Lehr- und Lerninhalte auf ZUM.de
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("Pauker" werden ist nicht schwer, "Pauker" sein dagegen sehr:)

„Lehren heißt, ein Feuer entfachen,
und nicht, einen leeren Eimer füllen.“ (HeraklitWikipedia-logo.png)

Inhaltsverzeichnis

Infos von & über "Sandra Burger"

Vgl. HBS (Bildungswiki "Klimawandel"): Benutzer "Sandra Burger"
Liebe Grüße:. (san.draB@web.de) --Sandra Burger 11:02, 6. Okt. 2009 (UTC)

Einblicke

Zur Begrüßung

Der Weg zum Lächeln
Hab Dank für dein Lächeln

Schulische Ausbildung / berufliche Ausbildung

- - - Ohne Anspruch auf Vollständigkeit - - -
  • Humanistisches Gymnasium (Graecum, großes Latinum)
Meine "Kinderstube": das WG
Wilhelm-Gymnasium (Braunschweig)Wikipedia-logo.png
Kai Altendorf and Sören Malik - Abiturjahrgang 2008 ("Stolpersteine"!):

"Boom" by Terry Longshore & Brett Reed (Video)
(...) “Boom” is an advanced percussion duet for 3 tom-toms, 4 bongos and bass drum written by Terry Longshore and Brett Reed (also known as the duo Skin & Bones).

  • Rechtswissenschaftliches Studium
  • Naturwissenschaftliches Studium
An dieser Stelle (in nachbarschaftlicher Verbundenheit) ein herzliches Dankeschön für einen Festvortrag mit nachhaltiger Wirkung.
Thema: Technik mit Augenmaß - Feststellungen und Bekenntnisse eines Chemikers
„Ändert Euren Sinn“!

Vorlage:Zitat blau

→ Kategorie:Gesellschaft im Wandel → Medien in der Kategorie „Gesellschaft im Wandel“ (Grafiken)

Denkanstöße

  • "Jeder malt ein anderes Bild von mir" (Mario Hené: Video / Text)
  • "Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern nur geliehen!" (Altes indianisches Sprichwort.)
Zitat-Sammlung (unterteilt in verschiedene Kategorien)




  • (Eine - spannende - Reise durch die Zeit:) Gestern ... Heute ... Morgen
HEUTE       ...       „Zwischen Gestern und Morgen“; rororo TB 10050

      →  Interview mit sich selbst (Kurt Tucholsky)

Vgl. hierzu: 
Florian Rötzer (tp/blogs 19.05.2010): Machen Kinder, die lügen können, später eine bessere Karriere?

Darf man vor Gericht lügen? - Vgl. dazu bspw.: MeineidWikipedia-logo.png sowie Falsche uneidliche AussageWikipedia-logo.png


Vorlage:Zitat float

  1. Dominium terraeWikipedia-logo.png - vgl. demgegenüber GenesisWikipedia-logo.png 1, 28: hebräisch: kabesch[1]; radah
  2. Altes TestamentWikipedia-logo.png:
    Die ersten Worte des Alten Testamentes auf Hebräisch: bereschit = "im Anfang": TohuwabohuWikipedia-logo.png (1. Buch Moses 1,2)
Zu (hebräisch:) bara
vgl. Thomas Pany (tp/blogs vom 13.10.2009): Gott ist nicht der Schöpfer aller Welt? • Eine renommierte niederländische Bibel-Exegetin übersetzt den ersten Satz der Genesis neu - zum Ärger von Kreationisten
3. Neues TestamentWikipedia-logo.png:
(Altgriechisch:) En arché = "im Anfang": λόγος[2]
vgl. dazu den Prolog des Johannesevangeliums: En arché én ho λόγος.[2]
→ Sprache#Denkanstöße
→ Scharia#Psychologie der Entfremdung → Anmerkungen (Stichwort: Reprise)

Anmerkungen

  1. wörtlich: "den Fuß darauf setzen, unter die Füße treten"; (erst) im übertragenen Sinne: bezwingen
    → In diesem Kontext zur Lektüre sehr zu empfehlen: Dr. Jörg Sieger, Predigt vom 25./26. Februar 2006
  2. 2,0 2,1
    Altgriechisch Deutsch
    ho λόγος
    1. (Reden:) das Wort, die Erzählung, der Ausspruch (vgl. Prolog, Epilog)
    2. (Rechnen:) die Abrechnung, Kalkulation (vgl. ana-log: verhältnismäßig, entsprechend)
    3. (Denken:) die Begründung, die Argumentation, der Begriff
      die Ordnung, das Ordnungssystem (vgl. Logik)

Themen-Schwerpunkte


Link-Liste
  • Prof. Dr. Christoph Butterwegge:
  1. Homepage
  2. Auswahl von Texten
Arme Kinder, reiches Deutschland (PDF-Datei; 13 Seiten) - Referat, 24. Januar 2009
  • Knut Albrecht (71717 Beilstein):
  1. Linkliste + Dokumente zum Thema Rentenversicherung und Sozialpolitik


Denkanstöße
→ Benutzer_Diskussion:Sandra_Burger#Zur Struktur der Überblicks-Artikel Industrielle Revolution und Soziale Frage (Stichwort: politische Bildung)

Die von Benutzer:Karl Kirst (ZUM-Wiki-Administration) - ohne jegliche Diskussion - neu festgelegten Seiten-Titel

  1. Soziale Frage als politische Frage
  2. Industrielle Revolution als politische Frage

werfen Fragen auf: das Gegenteil des Adjektivs "politsch" lautet (nach meinem Sprach-Empfinden): "unpolitisch".

  1. Gibt es eine Debatte über die "Industrielle Revolution als un-politische Frage"?
  2. Gibt es eine Debatte über die "Soziale Frage als un-politische Frage"?

Lieber Dr. Jürgen Borchert,
Sie schreiben (vgl.Soziale_Frage_als_politische_Frage#Von_Bismarck_lernen):

[...] Um nichts anderes geht es heute. Um unser lebendiges Grundgesetz nämlich, das die Lehren aus der Weimarer Katastrophe zog. Damit sich das nie wiederhole.

Ich würde mir wünschen, dass Ihre Mahnung (insbesondere auch) in den Köpfen jener Menschen ankommt,
denen die Eltern ihre Kinder anvertrauen müssen (Schulpflicht) ...

(Die Hoffnung stirbt zuletzt.)

Herzliche Grüße:.
san.draB@web.de

--Sandra Burger 20:25, 30. Jul. 2010 (UTC)

P.S. (aus aktuellem Anlass):

  1. Existenzminimum Versionenvergleich; Wikipedia)
  2. Soziale Frage (Versionenvergleich; Wikipedia)
Die Soziale Frage (Arbeiterfrage) - Epochenbegriff (nebst Kriterien zu dessen genauerer Spezifikation):
[...] Ein soziales Problem entsteht erst dadurch, daß die thatsächlichen Zustände der Gesellschaft in Widerspruch geraten mit einem Gesellschaftsideal, mit einem Zustand, wie er nach der idealen und sittlichen Anschauung sein sollte, und daß man allgemein zu der Überzeugung gelangt ist, daß Staat und Gesellschaft die Möglichkeit und die Pflicht haben, diesen Widerspruch zwischen Ideal und Wirklichkeit, zwischen dem, was sein sollte, und dem, was ist, zu heben. Soziale Probleme können deshalb doppelten Ursprungs sein. Sie können einerseits entstehen dadurch, daß die thatsächlichen Zustände sich gegen früher verschlechtert haben. Sie können aber auch anderseits entstehen, ohne daß eine solche Verschlechterung eingetreten, lediglich dadurch, daß ein Volk sich höhere Gesellschaftsideale stellt als früher. [...]

* Meyers Konversationslexikon, Vierte Auflage, 1885-1892, 1. Band: Arbeiterfrage (Seite 750)]

→ Soziale_Frage als politische Frage#Entwicklungspfade nach dem 2. Weltkrieg (Menschenrechte der ersten, zweiten und dritten Generation)


Love at first sight

"With A Little Help From My Friends" (Woodstock-FestivalWikipedia-logo.png 1969; Joe Cocker: Video / Text)

Ein ganz persönliches Bekenntnis - der Mensch im Spannungsfeld zwischen FREIHEIT und VERANTWORTUNG

"Leb' deine Träume" (Luxuslärm: Video / Text):

Κατά Ματθαίον, Κεφάλαιο 7, 12:    (BIBEL-online: Vom Tun des göttlichen Willens)

Πάντα οὖν ὅσα ἂν θέλητε ἵνα ποιῶσιν ὑμῖν οἱ ἄνθρωποι,
οὕτως καὶ ὑμεῖς ποιεῖτε αὐτοῖς·
οὗτος γάρ ἐστιν ὁ νόμος καὶ οἱ προφῆται

ZielsprachenadäquateWikipedia-logo.png ÜBERSETZUNG:

Behandele andere Menschen stets so, wie du selbst behandelt werden möchtest, wenn du an deren Stelle wärst. - That's all.


Die "Goldene Regel" enthält implizit ein - allgemeingültiges - Prüfkiterium für das individuelle (eigene) Handeln im Spannungsfeld zwischen FREIHEIT und VERANTWORTUNG: Ob man/frau richtig oder unrecht handelt, erschließt sich - sofort - aus einem gedanklichen Rollentausch!
Konkretes Beispiel:
  1. Möchtest Du selbst gedisst werden? ... Nein. ...
  2. Wenn Du selbst Mobbing-OpferWikipedia-logo.png wärest, welches Verhalten bzw. Handeln würdest Du Dir von den "Zuschauern" wünschen? ...
"Hab keine Angst vor Deinen Schwächen!" (Silbermond: Video / Text)

Worte wie Sterne

Halt dich an deiner Liebe fest (by Ton Steine ScherbenWikipedia-logo.png)
Text und Video - Wir sind Helden
  • Worte wie Sterne - (Worte, die mensch im Herzen trägt - oder auch nicht.)


"Ich suche die Menschen", sagte der kleine Prinz. [...]

"Hier mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
[...] "Man ist zeitlebens für das verantwortlich, was man sich vertraut gemacht hat." [...]


Antoine de Saint-ExupéryWikipedia-logo.png: Le Petit Prince - Kapitel 21


Der Schlüssel zu den Herzen der Menschen

wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.


Hermann BezzelWikipedia-logo.png
Fundort des Zitats im Web: Worte der Liebe (HINWEIS: die Website ist anscheinend ohne Impressum)

Zivilcourage - eine demokratische Tugend

  • Das macht Hoffnung (wenn schon, dann aber - selbstverständlich (!) - auch: gleiches Recht für alle.):
<Als ihre Tochter eingeschult wurde, verlangten die Eltern>, [...] das Kruzifix an der Wand des Klassenzimmers abzuhängen, weil dies der religiösen Neutralität des Staates widerspreche. "Das Kreuz drückt eine Dominanz des christlichen Glaubens aus und lässt keinen gleichberechtigten Raum für andere Weltanschauungen", so ihre Begründung. Als Alternative zur Entfernung des Kreuzes boten sie an, auch die Symbole anderer WeltanschauungenWikipedia-logo.png aufzuhängen. [...]

Christian Rath (taz vom 07.01.2010): Bayerische Schulen • Sieg gegen den Kruzifixwahn

C’est genial. - Das find ich einfach „cool“! Smile.png (Übrigens, das steht in der Bibel: Vom Beten)

Ermahnung

@ mich selbst

Nicht alles auf einmal *

Der Mullah, ein Prediger, kam in einen Saal, um zu sprechen. Der Saal war leer, bis auf einen jungen Stallmeister, der in der ersten Reihe saß. Der Mullah überlegte sich: „Soll ich sprechen oder es lieber bleiben lassen?“ Schließlich fragte er den Stallmeister: „Es ist niemand außer dir da, soll ich deiner Meinung nach sprechen oder nicht?“ Der Stallmeister antwortete: „Herr, ich bin ein einfacher Mann, davon verstehe ich nichts. Aber wenn ich in einen Stall komme und sehe, dass alle Pferde weggelaufen sind und nur ein einziges dageblieben ist, werde ich es trotzdem füttern.“
Der Mullah nahm sich das zu Herzen und begann seine Predigt. Er sprach über zwei Stunden lang. Danach fühlte er sich sehr erleichtert und glücklich und wollte durch den Zuhörer bestätigt wissen, wie gut seine Rede war. Er fragte: „Wie hat dir meine Predigt gefallen?“
Der Stallmeister antwortete: „Ich habe bereits gesagt, dass ich ein einfacher Mann bin und von so etwas nicht viel verstehe. Aber wenn ich in einen Stall komme und sehe, dass alle Pferde außer einem weggelaufen sind, werde ich es trotzdem füttern. Ich würde ihm aber nicht das ganze Futter geben, das für alle Pferde gedacht war.“

*Entnommen aus: Nossrat Peseschkian, Der Kaufmann und der Papagei; Fischer Verlag (Taschenbuch)


Achim Fritzsche (private - kommerzielle - Website): Anregungen aus Philosophie - Kultur -Religion

@ Ursula vdL

  • Nicht heucheln, sondern handeln (!) soll ein Mensch in diesem Sinne:

Vorlage:Zitat Deutsch

Vgl. in diesem Kontext bspw.:
Ursula von der LeyensWikipedia-logo.png Plan, höhere Sozialleistungen für Kinder im Hartz-IV-Bezug nicht auszuzahlen, sondern ihnen Gutscheine, einen „Bildungspass“ bzw. eine Chipkarte auszuhändigen, findet über die parteipolitischen Lagergrenzen hinweg zahlreiche Anhänger/innen. Einer der Hauptgründe hierfür dürfte das in der Gesellschaft weit verbreitete Vorurteil sein, eine vom Bundesverfassungsgericht am 9. Februar 2010 angemahnte Erhöhung des Regelsatzes komme bei vielen Kindern aus sog. Hartz-IV-Familien gar nicht an, weil die Eltern das Geld eher zur Befriedigung ihrer eigenen Konsumbedürfnisse ausgeben würden. Zwar mag es tatsächlich den einen oder anderen Vater geben, der sich eher den beinahe schon sprichwörtlichen Flachbildschirm kaufen würde, als das zusätzliche Geld seinen Kindern zugute kommen zu lassen. Mit den seltenen Ausnahmen „vergnügungssüchtiger“ Familienväter zu begründen, dass keine Erhöhung der Regelsätze stattfinden soll, womit alle übrigen Eltern und Kinder völlig schuldlos benachteiligt würden, wäre aber mehr als perfide. Dass auch Unternehmen staatliche Subventionen zweckentfremden, zeigt der jüngste Missbrauchsskandal beim Kurzarbeitergeld, hat bisher freilich bezeichnenderweise nie die Forderung nach sich gezogen, ihnen keine SubventionenWikipedia-logo.png mehr zu gewähren oder bloß noch Gutscheine auszuhändigen.
Vor der Chipkarte müsse geklärt werden, welche Förderung armen Kindern grundsätzlich zusteht, erklärt die SPD.
→ Armut#Soziokulturelles Existenzminimum ("Hartz IV")
→ Benutzer:Sandra_Burger#Fußnoten
→ Familie#Aktuelles

Was Kinder brauchen

Was Kinder brauchen

Kinder brauchen Platz zum Spielen,
einen Ort, sich wohl zu fühlen,
Platz zum Träumen und zum Lachen
und um richtig Krach zu machen.

Kinder brauchen auch zuzeiten
Möglichkeiten sich zu streiten,
[...]
Kinder mögen sehr gern einen,
der, was er verspricht, auch hält.
Kinder brauchen Taschengeld.
[...]


Pusteblume • Das Lesebuch, 3. Schuljahr, Seite 31 - Herausgeber: Wolfgang Menzel

Siehe auch: SatzakzentWikipedia-logo.png ("Betonung"Wikipedia-logo.png)


Als sie von einem Elternpaar informiert wird über Streit und Trennung, sagt eine Kita-Betreuerin nur:

Vorlage:Zitat float

  • Ratschläge für die Schule (von meinem Opi / Anekdoten)
  1. ...

Ich mag ...

"Ich mag" ... (Volker Lechtenbrink: Video)
  1. Demokratische Erziehung
  2. Novalis: Wer SchmetterlingeWikipedia-logo.png lachen hört (Video / Text)
    ("Lebendig" ist) ... Der mit sich selbst in Frieden lebt ...
  3. Kurt Tucholsky: Die Kartoffeln - 09.07.1913
    "Kartoffelfresser" - ein Sketch zum Thema "Sprachwandel" mit Anke Engelke: Video
  4. Erin Brockovich (Film)Wikipedia-logo.png - Musik: Sheryl Crow - Everyday Is A Winding Road (Video)
    Eine besonders schöne Szene: "Heute ist mein Glückstag."
  5. Wenn Du was zu sagen hast: "SAG ES WIE ES IST!" (LuxuslärmWikipedia-logo.png: Video)
  6. ...

Lebensphilosophie („Motto“)

Spielend lernen: „fit4fun“? – „test4best“!       (Kostprobe? Bitte hier klicken. Dich erwartert ein interdisziplinäres QuizWikipedia-logo.png.)

Zur Erklärung: Erstens soll das Lernen Spaß machen. - Und dann gibt es natürlich im Leben eine Zeit, in der die "Menschenjungen" - wie Reinhard May "erzählt" - auch noch andere schöne Sachen im Kopf haben ... Hier hilft ein kleiner "Trick", wie man den Schulstoff in recht kurzer Zeit "in die Birne kriegt" - und schwups, schon hat man dann - zweitens - noch mehr Spaß in der Freizeit. (Weil man weiß: ich muss mir selbst gegenüber kein schlechtes Gewissen haben, denn den Schulstoff hab ich "intus", kapiert, begriffen - oder jedenfalls den groben Überblick.)

Ausblicke

Die Rolle der Bertelsmann Stiftung beim Abbau des Sozialstaates und der Demokratie

→ Benutzer_Diskussion:Sandra_Burger#Die_Rolle_der_Bertelsmann_Stiftung_beim_Abbau_des_Sozialstaates_und_der_Demokratie
ZUM-Wiki Hauptseite
Version vom 22:50, 22. Mär. 2010
ZUM-Wiki Hauptseite
Version vom 09:16, 5. Jun. 2010 (diff-Link)
Bundesverfassungsgericht / Gesetzgeber
soziokulturelles Existenzminimum
 ???
  • Termine & Hinweise:
    [...] 31.12.2010: Mit Urteil vom 09.02.2010 hat das Bundesverfassungsgericht den Gesetzgeber dazu verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2010 die Höhe des soziokulturellen Existenzminimums - in einem verfassungsgemäßen Verfahren - realitätsgerecht zu bemessen.
...

Diese Tabelle unter der oben stehenden Überschrift suggeriert einen Zusammenhang, der definitiv nicht besteht! - Ich empfinde solch eine Verbindung geradezu als demagogisch! Und das empfinde ich insofern als besonders schlimm, Sandra, da du ja ansonsten vorgibst, dass du dich gegen Manipulation aussprechen würdest. --Karl Kirst 22:12, 7. Jun. 2010 (UTC)

Dazu ein kurze ReplikWikipedia-logo.png:

Die Tabelle zeichnet - lediglich (!} - Veränderungen nach. Es ist schade, dass auf der Hauptseite anscheinend nicht genügend "KapazitätWikipedia-logo.png" (Platz) zur Verfügung steht für ein gesellschaftlich hochrelevantes[1] Thema. Herzliche Grüße:. --Sandra Burger 22:39, 7. Jun. 2010 (UTC)

Fußnoten

  1. Vgl. Hessisches LSG, Az.: L 6 AS 336/07, Vorlagebeschluss vom 29. Oktober 2008. Absatz-Nr. 145:
    [...] Tatsächlich dürfte es für das Verhältnis von Staat und Bürgern aber keine andere Regelung der fundamentalen Bedeutung der Bestimmung des soziokulturellen Existenzminimums gleichkommen, die in den vergangenen Jahrzehnten schon aufgrund der stetigen Zunahme der Zahlen bedürftiger Bürger gestiegen ist. Die Regelleistung ist seit 1990 nicht nur für die Millionen in Not geratene Bürger von entscheidender existentieller Bedeutung - im Jahr 2005 standen rund 7,4 Mio. Menschen, darunter knapp 1,6 Mio. Kinder, im Leistungsbezug gemäß dem SGB II -, sondern sie beinhaltet nach der Verfassungsjudikatur darüber hinaus mit der Verschonungsgrenze noch die grundlegende Determinante des gesamten Einkommensteuerrechts. [...]

    * Hessisches LSG, Az.: L 6 AS 336/07, Vorlagebeschluss vom 29. Oktober 2008.

ZITAT von http://wiki.zum.de/Wiki-Family
(in der Version vom 15:59, 5. Apr. 2010; editiert von Karl Kirst):
Vielfalt-lernen-logo 130 130.jpg
Vielfalt-lernen-Wiki
Wiki der Bertelsmann Stiftung zum Thema "Vielfalt lernen"



Protest - Studenten kritisieren Bertelsmann Stiftung

[...]
c ) Der Protest richte sich auch gegen das von der Stiftung gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz gegründete Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) Dessen Arbeit werde «maßgeblich von den Konzerninteressen geleitet», kritisierte einer der Redner. [...] Rund 30 Studenten haben am Mittwoch vor der Bertelsmann Stiftung in Berlin-Mitte die «Einflussnahme der Einrichtung auf die Bildungspolitik» kritisiert. Die Stiftung sei eine neoliberale Denkfabrik mit kommerziellen Interessen, sagte ein Sprecher des Bildungsstreik-Bündnisses, das zu der Kundgebung aufgerufen hatte. Der Einrichtung wird von den Studenten vorgeworfen, dass sie eng mit den Medien des Bertelsmann-Konzerns zusammenarbeite und einen «enormen Einfluss auf die Bildungspolitik und die Ministerien» habe. (Quelle: Ad hoc news)


* Wolfgang Lieb (NachDenkSeiten - 4. Dezember 2009 - Hinweise des Tages): http://www.nachdenkseiten.de/?p=4386#h17

→ Soziale Frage#"Die neuen Staatsfeinde" ... - “Die neuen Staatsfeinde”: Neoliberalismus widerspricht entscheidenden Anforderungen der freiheitlichen demokratischen GrundordnungWikipedia-logo.png des Grundgesetzes


Debatte Bologna-Reform • Soldaten des Wissens

Die Bologna-Reform macht aus Unis Kadettenschulen. Humboldts Idee von Bildung wird abgewickelt.
Disziplin ersetzt die Erziehung zur Kritik.

[...] Die Hochschulreform in Deutschland ist das Produkt externer "Fachleute". Das akademische Personal selbst verhielt sich in großen Teilen unpolitisch oder abwartend.Lobbyarbeit und Public Private Partnerships des Bertelsmann Konzerns konnten den Diskurs erfolgreich binden und dominieren. Politischer Filz wucherte und flankierende Medienkampagnen taten ein Übriges. Wer die Reformen kritisierte, galt als ewig Gestriger. [...]



Die Bertelsmann Stiftung hat die Folgekosten der unzureichenden Bildung ausgerechnet und fordert Chancengleichheit. Aber warum macht sie das?

[...] Der Blick auf die sozial Benachteiligten bedeutet unter diesen Voraussetzungen eben keinen inhaltlichen Kurswechsel. Vielmehr geht es der Bertelsmann Stiftung und den Autoren der Studie um eine noch engere Verzahnung von Bildungs- und Wirtschaftssystem. Beide sollen dem Gesetz von Angebot und Nachfrage gehorchen und mit ihren Akteuren als Wettbewerber am Marktprozess teilnehmen.

Wilhelm von Humboldt hatte vor exakt 200 Jahren, als er dem preußischen König die Grundzüge einer notwendigen Bildungsreform skizzierte, ganz andere Vorstellungen. Sie zielten vornehmlich auf die Persönlichkeitsentwicklung der Menschen und Bürger - nicht auf die Stabilisierung ökonomischer Prozesse. [...]


Thorsten Stegemann (tp vom 02.12.2009): Marodes deutsches Bildungssystem erzeugt 2,8 Billionen Euro Folgekosten

Es scheint, dass bei diesem spektakulären deutschen Reformprozess Bertelsmann - bzw. die Bertelsmann Stiftung - ausnahmsweise einmal nicht beteiligt war. [...] Und doch stellt sich bei genauer Betrachtung heraus, dass die Bertelsmann Stiftung unsichtbar in der Runde saß. Sie konnte es sich leisten, in dieser umstrittenen Kommission nicht direkt in Erscheinung zu treten, und sich auf Zuarbeiten und Weichenstellungen zu konzentrieren. Doch ganz im Sinne der Stiftungsphilosophie, reine Wohltätigkeit anderen Stiftern zu überlassen und sich selbst auf das operative Geschäft zu konzentrieren und in die Gesellschaft zu wirken (Thielen 2002: 23 f.), wurden auch hier zielstrebig Netzwerke aufgebaut und die Entwicklung mit gesteuert.
[...] Resümee: Netzwerkarbeit mit demokratiefeindlichem Kern [...]
Die Bertelsmann Stiftung setzt ihre neoliberalen Bildungskonzepte für Universitäten und Schulen über die Politik durch. Der Bertelsmann AG wird so ein Milliardenmarkt geschaffen. [...]
Die Bertelsmann-Stiftung regiert Deutschland mit. Dabei ist sie undemokratisch und dient als Steuersparmodell. Die Stiftung bestreitet dies.
Ganz gleich wer in Berlin die RegierungWikipedia-logo.png stellt, die Bertelsmann Stiftung aus Gütersloh regiert immer mit.

Klimawandel: Plausibilitätsprüfung

  • Mit Kochbuch und Kompendium ...
  1. Das Energie-Budget im Existenzminimum
  2. Mein Haus, mein Auto ... mein Auto "frisst" ... (10 Liter pro 100 Kilometer Fahrleistung?)

Die vierte Gewalt

- - -

Die Freiheit der Presse – vierte Gewalt, Garant der Demokratie, Forum für den Meinungsaustausch


Spardebatte: Der Wert der Wahrheit

Die öffentliche Armut bildet im neoliberalen Projekt eines „Um-“ bzw. Abbaus des Sozialstaates keinen Kollateralschaden, sondern dient als Mittel zur Stärkung der Wirtschaft, während der private Reichtum das Lockmittel darstellt, welches die „Leistungsträger“ zu besonderen Anstrengungen motivieren soll. Häufig fordern Neoliberale gleichzeitig die Kürzung der Staatsausgaben, eine Senkung der Steuern und die Ausweitung der (wirtschaftsnahen) Staatsaufgaben. [...]
→ Armut#Verteilungskonflikte → Polemik gegen die Sozialstaatlichkeit
Als "skandalös" und "grausam" bezeichnet Kinderschutzbund-Präsident Hilgers den Plan der Regierung, das Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger zu streichen. Damit treffe man die Ärmsten der Armen, sagt Hilgers im Interview mit tagesschau.de.
"Extrem feige" nennt die SPD das Sparpaket der Bundesregierung. Bei den Gewerkschaften formiert sich der Protest.
Ex-Landesbischöfin Margot Käßmann fordert kirchlichen Widerstand.
Union und FDP machen Ernst und kürzen bei Arbeitslosen und Familien, während Spitzenverdiener, Wohlhabende und die Wirtschaft weitestgehend ungeschoren bleiben. • Nun wissen wir es: Die Krankenschwester, die ihren Kinderwunsch dank des Kindergelds verwirklichen konnte und der 60-jährige Bauarbeiter, der seinen Job verloren hat, leben über "unsere Verhältnisse". [...]
Auch wenn die meisten Kritiker es noch nicht gemerkt haben: Der Neoliberalismus wurde von einem Neokeynesianismus abgelöst.

- - - -

Nein, wir führen nicht die hundertste Spardebatte. Wir haben in der Krise die Chance, uns über den Staat zu verständigen. Darüber, wie viel Geld er wofür braucht und wie er es verteilt. Seit Jahren, auch schon unter Rot-Grün, bestand die herrschende Debatte aus halben Wahrheiten. “Wir können nicht mehr ausgeben, als wir einnehmen” oder “Wir können nur verteilen, was wir erwirtschaften”, heißt es. Richtig; aber verschwiegen wird, was den Staat von der schwäbischen Hausfrau unterscheidet: Wie viel er einnimmt und von wem, das bestimmt er selbst.
Die Ängste bezüglich des Kursverfalls des Euro und der Staatsverschuldung sind aus ökonomischer Sicht unbegründet, meint Fritz Helmedag. Der Professor für Volkswirtschaftslehre (Mikroökonomie) an der Technischen Universität Chemnitz (geb. 1953) sieht vor allem politische Interessen hinter der fast schon hysterischen Debatte. Mit dem Ökonomen sprach Dieter Janke.
Das Sparpaket zur Sanierung des Bundeshaushalts umfasst rund 80 Milliarden Euro. Die Nachrichtenagentur Reuters dokumentiert die Eckpunkte, wie sie auf der Pressekonferenz der Bundesregierung vorgestellt worden sind: [...]

Die Kirchen im Zeitalter der Digitalen Revolution ("Globalisierung")

→ Soziale Frage#Weiterführende Weblinks → Sozialwort der Kirchen vom 28. Februar 1997

Abzocke übers Girokonto

Banken bleiben im Kreuzfeuer der Verbraucherschützer: Nach der Qualität der Anlageberatung stehen nun überhöhte Dispo- und ÜberziehungszinsenWikipedia-logo.png in der Kritik.
[...] Banken wie Sparkassen würden sich mit Dispo- und Überziehungszinsen von bis zu 13,75 Prozent beziehungsweise 18,75 Prozent "an ihren Kunden bereichern", kritisiert Maisch. [...]
→ Prozentrechnung bzw. ZinsrechnungWikipedia-logo.png

Zukunftskompetenz

→ Kompetenzorientiert unterrichten
→ Zukunftskompetenz
Symposion (Uni Heidelberg, 2. bis 3. Juni 2008); Thema: "Politische Zukunftskompetenz: Motivationen, Ziele und Strategien"
anhand eines Textauszuges aus: Carola Dietrich u. Annika Burchard, “Soziale Frage im 19. Jahrhundert"


Vorlage:Zitat float

Die Agenda 2010 (auch Agenda zwanzig-zehn genannt) ist ein Konzept zur Reform des deutschen Sozialsystems und Arbeitsmarkts, das von 2003 bis 2005 von der aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen gebildeten Bundesregierung weitgehend umgesetzt wurde. Als Grundlage der Reform diente der „Wirtschaftspolitische Forderungskatalog für die ersten hundert Tage der Regierung“ der Bertelsmann Stiftung, seinerzeit u.a. im Wirtschaftsmagazin Capital publiziert, dessen Inhalte zu weiten Teilen übernommen wurden.[1][2] [...]

W-Logo.gif Agenda 2010, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, 20:26, 11. Jul. 2010 - Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Siehe die Nutzungsbedingungen für Einzelheiten. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Bertelsmann • Personelle Verflechtungen (Stand: Juni 2008; PDF-Datei, 1 Seite)


[...] "Im Jahr 2008 arbeiteten 6,55 Millionen Beschäftigte für Löhne unterhalb der Niedriglohnschwelle und damit rund 162.000 mehr als 2007. Gegenüber 1998 ist die Zahl der gering Verdienenden sogar um fast 2,3 Millionen gestiegen." [...]


→ Soziale Frage als politische Frage#Hungerlöhne / Armutslöhne / Niedriglohn


Zitat aus dem Jahresgutachten 76/77 des SachverständigenratsWikipedia-logo.png:
[...] „In einer Marktwirtschaft kann es den Fall einer mehr als nur vorübergehenden Arbeitslosigkeit eigentlich gar nicht geben, außer wenn für Arbeit ein zu hoher Preis festgelegt ist.“ [...]

[...] Wir hatten uns bemüht, die Lage der Arbeiter nach drei Richtungen hin zu verbessern: einmal, indem wir zu einer Zeit, wo die Arbeitsgelegenheit gering und die Löhne niedrig geworden waren, zum Schutze der vaterländischen Arbeit Maßregeln getroffen haben gegen Konkurrenten [...]. In Folge dieser Maßregeln hat sich eine wesentliche Besserung der Löhne vollzogen und eine Verminderung der Arbeitslosigkeit. [...]

Otto von Bismarck, Rede im Deutschen Reichstag am 20. März 1884


Vgl. demgegenüber:

→ Soziale Frage als politische Frage#Europa → Art. 4 Nr. 1 Europäische SozialchartaWikipedia-logo.png
Menschenrechte#Soziale_MenschenrechteWikipedia-logo.png → Recht auf Arbeit und angemessene Entlohnung (Art. 6/7)

Fußnoten

  1. Florian Rötzer: „Ohne Bertelsmann geht nichts mehr“. Telepolis, 9. November 2004
  2. Frank Böckelmann, Hersch Fischler: Bertelsmann: hinter der Fassade des Medienimperiums. 2004, ISBN 978-3-8218-5551-6

Erziehung zum Frieden

Die Präsentation von "Deutschland schafft sich ab" trifft auf Protest.

[...] Es gehört zum Standardrepertoire eines jeden Demagogen, sich zum Opfer eines mächtigen Gegners zu stilisieren. Sarrazin sieht sich als Opfer der Medienmacht, ausgeübt von den "politisch Korrekten", die Verfechter der Wahrheit wie ihn "politisch gefährlich" leben lassen.

Doch schon wenn es um die Diktatur der Medien geht, widerlegt Sarrazin sich selbst und schreibt im Nachwort seines Buches freimütig, dass er von der Deutschen Verlagsanstalt (DVA) sogar zu diesem Buch angeregt wurde. [...] Aber zumindest im Hause Bertelsmann, zu dem die DVA gehört, geht es in dieser Beziehung wohl recht freiheitlich zu.

[...] Dass die Europäische Union mit Frontex bereits ein hoch militarisiertes System der Flüchtlingsabwehr betreibt (Europas Borderline) und die so genannte DrittstaatenregelungWikipedia-logo.png, die sogar Verfassungsrang genießt, zahlreiche Flüchtlinge an einer Einreise nach Deutschland hindert, erwähnt Sarrazin mit keinem Wort: Es würde seiner These, Europa und Deutschland schotteten sich nicht genug ab, schließlich auch zuwiderlaufen. [...]

→ #Die Rolle der Bertelsmann Stiftung beim Abbau des Sozialstaates und der Demokratie
→ Rassismus#Sozialrassismus
→ Rechtsextremismus#Aktuelles
→ Kampf der Kulturen#Denkanstöße
Georg SchrammWikipedia-logo.png:
Systematische Volksverdummung durch die Medien
"Das Volk ist weiter"... als die Meinungsmacher meinen
[...] Das UnwortWikipedia-logo.png des Jahres [...] ist [...] auf dem ersten Platz: betriebsratsverseucht; Platz 2: Füchtlingsbekämpfung; Platz 3: intelligente Wirkmittel [...] Diese Begriffe zeigen [...], dass wir im Krieg leben - und bekämpft werden die Habenichtse. [...]


Vorlage:Zitat blau

Humor

  • Konrad Beikircher - Das Ei (Video)
Eine humorvolle Reise durch die regionalen Besonderheiten der deutschen Sprache
(am Beispiel von einigen - "i. d. R." überregional bekannten - Dialekten).

- - -

  • " Inter-netz" (Paul Panzer: Video)

- - -

  1. "PISA" - : Video (Ottis Schlachthof, 24.11.2006)
  2. "Niederbayer" (Video)

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(die DampfmaschineWikipedia-logo.png)
  • "Ich will alles machen, was du machst. Du bist mein Vorbild."
Alf; Video: "Hallo da bin ich" 2/3 (Erste Folge)
  • Vertrauen (Alf: "Katzenjammer"; Video)
W-Logo.gif Alf (Fernsehserie)

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  • Der elektrische Strom Nicht ernst zu nehmende "Erklärungen" zum elektrischen Strom, deren - primäres - Ziel es ist, für Heiterkeit zu sorgen. (Website von: Stephan Artmann, 37688 Beverungen)

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Ausgewählte Methoden der wissenschaftlichen Dialogologie.
Eine satirische Betrachtung zur Fastnacht*
[...]
9. Methode der Deviation
[...] Für Examina, die als Diskussionen sui generis gelten dürfen, kann die Methode der Deviation eine wertvolle Hilfe bedeuten. In diesem Zusammenhang sei an die bekannte Geschichte einer Physikumsprüfung, Fach Zoologie, erinnert: Der Professor prüft nahezu ausschließlich über Würmer, was die Kandidaten wegen der Fülle des Stoffes und aus einem angeborenen Sinn für das Wesentliche dazu veranlaßt, sich auch nur mit diesen munteren Tierchen zu beschäftigen. Als nun der Professor an einem Tag bereits zehn Kandidaten nach gewohnter Modalität examiniert hatte und ihm demzufolge die Würmer langsam zum Halse herausmarschierten, befragte er den elften Kandidaten über den Elefanten. Die Antwort war: "Ein Elefant ist ein Säugetier mit einem langen, wurmartigen Rüssel. Die Würmer teilt man in folgende Klassen ein." Mittels dieser Deviation konnte bekanntes Terrain erreicht und die Prüfung zu einem befriedigenden Abschluß gebracht werden.
Bei wissenschaftlichen Aussprachen ist die Methode der Deviation so anzuwenden, daß man zunächst die Ausführung des Vortragenden als höchst interessant begrüßt, dann eine kurze Verbindung zwischen dem Gesagten und dem, was man selbst sagen will, anklingen läßt, um sich schließlich langatmig über seine eigenen Arbeiten, die nichts mit dem Thema gemein haben, zu verbreiten. Nur recht selten wird es vorkommen, daß ein rabiater Diskussionsleiter das Wort entzieht, weil die Bemerkungen deviativ, d. h. abwegig sind. [...]


Der dritte Bildungsweg

  1. Der dritte Bildungsweg (Folge 17; 15. August 2010: „Mix währt ewig: Vom Im- und Export der Kulturen“)
  2. "Ja, was glauben Sie denn?"
Jürgen Becker: "Ja, was glauben Sie denn?" Teil 1
Vince Ebert: Denken lohnt sich (Teil 1 von 5)


[...] In Wahrheit kommt die Sache mit der Moral immer dann ins Spiel, wenn einem die Argumente ausgehen. PR-Profis stört das nicht. „Moral und Ethik “, sagen sie, „liegen nun mal im Trend.“ Ohne zu realisieren, dass beide Begriffe gegensätzliche Werte darstellen. Moral ist, wenn man Sadisten[1] und Masochisten[1] für pervers hält. Ethik ist, wenn man ein Treffen zwischen beiden organisiert. [...]

Der Kabarettist und Physiker Vince Ebert schreibt in der Frankfurter Rundschau über Öffentlichkeitsarbeit und die Prügelknaben der Public RelationsWikipedia-logo.png.

  1. 1,0 1,1 Zitat (philolex.de):
    [...] Der Begriff Masochist wird aber auch etwas leger im weitergehenden Sinne für Menschen benutzt, die sich scheinbar gern in für sie ungünstigen Lebensumständen befinden. (Der Masochist zum Sadisten: "Quäl' mich! Bitte, quäl' mich!" Der Sadist zum Masochisten: "Nein!")