Bevölkerungsentwicklung: Unterschied zwischen den Versionen

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*seit Mitte 1960er Jahren in Industrieländern
 
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*Veränderung der Fertilität, des Heiratsverhaltens, Familienstruktur, Lebensformen/-stile
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**Rückgang der Geburten, Fertilität unter Bestandserhaltungsniveau
 
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**Zunahme der Scheidungsfälle/Scheidungshäufigkeit
 
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**Verändertes Verhalten junger Frauen (Veränderung der Stellung der Frau in der Gesellschaft)
 
**Verändertes Verhalten junger Frauen (Veränderung der Stellung der Frau in der Gesellschaft)
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**Individualisierung der Gesellschaft (persönliche Wünsche/Interessen im Fordergrund)
 
**Individualisierung der Gesellschaft (persönliche Wünsche/Interessen im Fordergrund)
 
**Zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz von Kinderlosigkeit
 
**Zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz von Kinderlosigkeit

Version vom 25. Juni 2010, 12:08 Uhr

UNO-Bevölkerungsanalyse und -prognose nach Kontinenten

Bevölkerungsentwicklung: ständiges Wachsen der Weltbevölkerung, Schrumpfung der Bevölkerungszahlen in den meisten europäischen Ländern, demographischer Übergang

Inhaltsverzeichnis

Aktuelles

In regelmäßigen Abständen schockiert uns das Statistische Bundesamt (StaBu) mit seinem Blick in die Zukunft. Letzte Blüte sind die Vorhersagen für das Jahr 2060: „Bevölkerung im Osten wird besonders schnell zurückgehen und altern.“ (Pressemitteilung vom 23.2.2010)

Das Modell des demographischen Übergangs

Aufgaben des Modells des demographischen Übergangs
  1. Beschreibung
  2. Klassifikation der Länder nach ihrem Stand der demographischen Entwicklung
  3. Erklärung des Ablaufs dieser demographischen Entwicklung
  4. Prognose

--> Modell ist eine empirische Verallgemeinerung der Entwicklung der Industrieländer Europas

Kritikpunkte
  • Es ist kein Bevölkerungsgesetz!
  • keine Aussage/Erklärung über Dauer der Transformation
  • Kausalzusammenhänge zwischen demographischer Entwicklung sowie wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung sind nur sehr vordergründig zu erklären
  • Keine Aussage darüber, was passiert, wenn Länder (Bsp. Nigeria) in der 3. Phase des demographischen Übergans hängen bleiben.
  • Frage ob Entwicklungsweg d. Industrieländer überhaupt erstrebenswert für Entwicklungsländer ist.

Der zweite demographische Übergang in den Industrieländern

  • seit Mitte 1960er Jahren in Industrieländern
  • Veränderung der Fertilität, des Heiratsverhaltens, Familienstruktur, Lebensformen/-stile
  • Klassisches Konzept muss ergänzt werden:
    • Rückgang der Geburten, Fertilität unter Bestandserhaltungsniveau
    • Familiale Veränderungen: Anstieg des Heiratsalters --> Verzögerung der Familiengründung, Verzögerung der Geburt des 1. Kindes
    • Neue Lebensformen/-stile --> Phase in der sich Lebensstile pluralisieren (Wohngemeinschaften, Singlehaushalte)
    • Zunahme der Scheidungsfälle/Scheidungshäufigkeit
    • Verändertes Verhalten junger Frauen (Veränderung der Stellung der Frau in der Gesellschaft)
    • Verfügbarkeit wirksamer Mittel zur EmpfängnisverhütungWikipedia-logo.png --> Verstärkte Familienplanung (rationaler)
    • Individualisierung der Gesellschaft (persönliche Wünsche/Interessen im Fordergrund)
    • Zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz von Kinderlosigkeit
    • Emotionalisierte und verengte Paarbeziehung

--> 6. Phase (des Modells des demographischen Übergangs): Bevölkerungsschrumpfung (neuerer Geburtenrückgang unterliegt anderen Faktoren als Geburtenrückgang des demographischen Übergangs)

Daten und Material

Siehe auch

Weblinks