Drucktechniken

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Inhaltsverzeichnis

Die Holzpresse im 16. Jahrhundert

Im 16.Jahrhundert wurde die Presse immer weiter verbessert. Die so genannten „Karren“ wurden mit einer Kurbel angetrieben. Mit Hilfe von „Zugschrauben“ konnte man die „Spindelbalken“ verstellen. Zwischen „Bengelzug“ und „Bengelstoß“ musste man die Kurbel nicht mehr loslassen. Auch wurde der "Tiegel" mit einer Büchse verbunden. Dies hat den Druckvorgang beschleunigt. Mit der Zeit wurde nicht mehr Holz mit der Presse verarbeitet sondern Metall. Später (Ende des 16. Jahrhunderts)bestanden die Pressen aus zwei Presswänden.Auch wurde in die Mitte der beiden Wände eine Metallspindel gesetzt, die den Vorgang beschleunigt.

Im Jahre 1507 erschien das erste Drucksignet in einem Buch.

Entwicklung der Bruchdruckpresse

Im 15. Jahrhundert entwickelte sich die Presse für den Buchdruck. Sie entstand aus mehreren Pressen (Presse für Weinkelterei und Presse für Papierherstellung). Bis ins 19. Jahrhundert bestanden sie aus Holz und funktionierten nach dem Druckprinzip „flach auf flach“.

Gutenbergs Buchdruckpresse

Die Holzpresse wurde von Johannes Gutenberg zu einer effektiven und produktiven Presse verändert. Die Veränderungen hatten zur Folge, dass die Spindel besser geführt werden konnte. Eine Presse war normalerweise so groß, dass der mit ihr erreichbare Anpressdruck für den Druck einer Folioseite ausreichte.


Quellen