Datenbankentwurf: Unterschied zwischen den Versionen

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K (Bsp: Umwandeln eines Klassendiagramms in ein relationales Datenbankmodell)
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==Übersicht über die bisherigen Schritte ==
 
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Version vom 11. Dezember 2015, 18:29 Uhr

Kurzinfo

Inhaltsverzeichnis

Von der Realität zur Datenbank

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Lernpfad

In dieser Unterrichtseinheit wirst du schrittweise angeleitet, unsere Modellierung einer Datenbank in Form eines Klassendiagramms in ein relationales Datenbankschema zu überführen, um anschließend in mySql die entsprechenden Tabellen der Datenbank eingeben zu können.

Für besonders Schnelle gibt es am Ende auch eine besondere Übung! Ich bin gespannt auf eure Ergebnisse!

Übersicht über die bisherigen Schritte

Vom Klassendiagramm zum relationalen Datenbankschema

1. Begriffszuordnung

Wir können bereits verschiedene Aufgabenstellungen wie beispielsweise das Ausleihen eine Buches einer Bibliothek oder das Bestellen und Liefern von Artikeln eines Versandhauses in Form eines Klassendiagrammes modellieren. Wie gelangen wir nun von diesem Klassendiagramm zu einer Datenbank mit Tabellen? Hier unsere Vorgehensweise...

2. Umwandlung eines Klassendiagramms in ein relationales Datenbankschema

Im folgenden werden die wichtigsten Schritte zur Umwandlung eines Klassendiagramms in ein relationales Datenbankschema vorgestellt. Hierbei müssen vor allem die Kardinalitäten der Beziehungen zwischen den einzelnen Klassen berücksichtigt werden. Hier unsere Vorgehensweise...

Der passende (Daten-)typ ist gefragt! (10. April 2013)

3. Der passende (Daten-)Typ ist gefragt!

Im Gegensatz zu einem Tabellenkalkulationsprogramm muss in einer Datenbank beim Anlegen der Tabellen auch gleichzeitig der Datentyp der in einer Spalte stehen kann, eindeutig angegeben werden. Die wichtigsten Datentypen haben wir bereits in der letzten Stunde besprochen.

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Datentyp
Beschreibung
CHAR(länge) Zeichenfolge von fester Länge; dem Text werden so viele Leerzeichen angefügt, bis die angegebene Länge erreicht ist
VARCHAR(maxlänge) Zeichenfolge von variabler, aber begrenzter Länge
INT Ganze Zahlen zwischen -2147483648 und 2147483648
DECIMAL(Ziffernanzahl, Nachkommastellen) Kommazahlen im Dezimalsystem mit genau festlegbarer Stellenanzahl
FLOAT Kommazahlen mit etwa 7 gültigen Ziffern
DOUBLE Kommazahlen mit etwa 15 gültigen Ziffern
DATE Datumsangaben
TIME Zeitangaben
DATETIME Kombinierte Datums- und Zeitangaben
BOOLEAN Wahrheitswerte
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Datentyp
Bsp. aus der Tabelle Buch
CHAR(17) Die ISBN ist ein genau 17 Zeichen langer Text.
INT Seitenzahl, Exemplaranzahl oder Erscheinungsjahr
DECIMAL(7,2) Buchpreis
VARCHAR Titel, Autor und Verlag
BOOLEAN entliehen bzw. nicht entliehen
DATE Entleihdatum
Wert CHAR(4) Erforderlicher Speicherplatz "<" oder ">"? VARCHAR(4)
""
"ab"
"abcd"
"abcdefgh"

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Weitere Eigentschaften eines Spalteneintrages in einer Tabelle
  • NULL: Manchmal sind die Attributwerte eines Objektes bei der Erfassung in einer Tabelle nicht bekannt. So kann es sein, dass z.B. in der Spalte "Entleihdatum" in der Tabelle Buch kein Eintrag steht, da gerade nicht entliehen ist. In diesem Fall gibt es in Datenbanken einen besonderen Eintrag, nämlich den Eintrag "NULL" (= kein Wert; engl. ungültig, nichtig). Bei der Spaltendefinition kann also angegeben werden, ob für ein Feld in einer Tabelle auch der Wert NULL zugelassen wird.
  • NOT NULL: Umgekehrtes gilt bei der Verwendung des Eigenschaft "NOT NULL". In diesem Fall muss in der entsprechenden Spalte ein Wert stehen, da ansonsten bei der Dateneingabe eine Fehlermeldung erscheint. Dies ist beispielsweise in Spalte ISBN sinnvoll.
  • DEFAULT: Desweiteren gibt es noch die Eigenschaft "DEFAULT". Hierdurch wird ein bestimmter Wert, falls keine Eingabe erfolgt festgelegt. In der Tabelle Buch ist z.B. in der Spalte "Ist entliehen?" sinnvoll, standardmäßig "FALSE" einzutragen. Hierdurch wird standardmäßig angegeben, dass das Buch als "nicht entliehen" gilt. Es sei denn etwas anderes wird eingetragen.
  • AUTOINCREMENT: Diese Angabe bei der Spaltendefinition bewirkt, dass eine (ganze) Zahl bei Hinzufügen eines weiteren Datensatzes automatisch erhöht wird. Dies ist hauptsächlich beim Primärschlüssel sinnvoll. In der Tabelle Kunde ist dies bei der KundenNr. nützlich. Hierdurch wird automatisch bei der Eingabe eines neuen Kunden, die Kundennummer um eins erhöht.

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Bsp: Umwandeln eines Klassendiagramms in ein relationales Datenbankmodell

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Für besonders Schnelle

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Petra Kuhn-Bader