Der Chinese

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Der Chinese ist ein Roman von Henning Mankell. Die schwedische Originalausgabe unter dem Titel Kinesen sowie die deutsche Übersetzung erschienen beide 2008.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

In Hesjövallen, einem kleinen nordschwedischen Dorf, werden an einem Tag fast alle Einwohner grausam ermordet. Brigitta Roslin, eine Richterin, die beruflich nicht mit dem Fall zu tun hat, stellt fest, dass unter den Toten auch die Pflegeeltern ihrer Mutter sind. Und beim Stöbern in alten Unterlagen ihrer Mutter stößt sie auf weitere Spuren.

Wie der Titel schon verrät, gibt es eine Spur, die zu einem Chinesen führt, und zwar sowohl in der Vergangenheit des 19. Jahrhunderts als auch in der Gegenwart.

Meinung

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Henning Mankell, der selbst in Maputo (Mozambik) lebt, verknüpft gekonnt einen Kriminalfall in der schwedischen Provinz mit weltgeschichtlichen Entwicklungen von der Zeit des europäischen Imperialismus und Kolonialismus bis zur aktuellen Globalisierung und Chinas rasanter Entwicklung zu einer neuen Großmacht in den letzten Jahrzehnten.

Natürlich handelt es sich auch bei diesem Werk Mankells um einen Roman. Aber er lässt sich durchaus auch als ein Diskussionsbeitrag zur neuen Rolle Chinas in der Welt und zu aktuellen innerchinesischen Entwicklungen lesen.

--Karl.Kirst 15:32, 18. Jul. 2008 (CEST)


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Zitat

Dies ist ein Roman. Das bedeutet, dass das, was ich schreibe, einen realen Hintergrund hat, aber nicht in allen Teilen eine realistische Wiedergabe tatsächlicher Ereignisse ist. [...]

Ich schreibe mit anderen Worten von dem, was hätte geschehen können, nicht von etwas, was notwendigerweise geschehen ist. [...]


Henning Mankell, Der Chinese: Nachwort, S. 605

Bibliografische Angaben

Henning Mankell, Der Chinese. Roman. Aus dem Schwedischen von Wolfgang Butt. Wien, Paul Zsolnay Verlag, 2008. ISBN 978-3-552-05436-3

Siehe auch