Reise-Lyrik: Unterschied zwischen den Versionen

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(Gedichte von Aufbruch, Unterwegssein und Ankunft)
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:Eduard Mörike: Früh im Wagen / Auf der Reise
 
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In Dämmerung das Feld,
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:Heinrich Heine: Lebensgruß („Buch der Lieder" Nr. XIX)
 
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:Friedrich Hölderlin: Die Heimat
 
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<poem>Froh kehrt der Schiffer heim an den stillen Strom,
 
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Von Inseln fernher, wenn er geerntet hat;
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So käm auch ich zur Heimat, hätt ich
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:Heinrich Heine: Deutschland, ein Wintermärchen (Caput I)
 
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<poem>Im traurigen Monat November war's
 
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: Goethe: Mignon-Lied
 
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: Isolde Kurz: Italien
 
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:R.M.Rilke : Spätherbst in Venedig
 
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:Mörike: Am Waldsaum
 
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:Ralf Thenior: Gran Canaria, Tramper (K.H.Spinner: Umgang mit Lyrik in S1 S.137f)
 
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: Wilhelm Müller: Das Wandern
 
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Das Wandern ist des Müllers Lust,
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Das muß ein schlechter Müller sein,
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: Heinrich Heine: Lebensgruß (XIX)
 
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    Zum Leben, deine Wellen umspielten mich,
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        Und all der holden Hügel, die dich
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            Wanderer! kennen, ist keiner fremd mir.
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:Friedrich Schiller: Der Spaziergang
 
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: Andreas Gryphius: Abend
 
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... Dies Leben kömmt mir vor als eine Rennebahn. ...
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: J.v.Eichendorff:  Die zwei Gesellen
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Zum ersten Mal von Haus.
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so jubelnd recht in die hellen,
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klingenden, singenden Wellen
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des vollen Frühlings hinaus.
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: Heinrich Heine: Lebensgruß ("Buch der Lieder" Nr. XIX)
 
: Heinrich Heine: Lebensgruß ("Buch der Lieder" Nr. XIX)
  

Version vom 31. Juli 2017, 17:29 Uhr

DPAG 2010 33 Postkutsche

Inhaltsverzeichnis

Kategorien, Motive und Titel: Eine Sammlung, erweiterbar

Gedichte von Aufbruch, Unterwegssein und Ankunft

Aufbruchstimmungen

Ludwig Tieck: Wohlauf! es ruft der Sonnenschein (Franz Sternbalds Wanderungen, 2. Buch 5. Kapitel)
J.v.Eichendorff: Sehnsucht / Die zwei Gesellen / Frische Fahrt / aus dem "Taugenichts": Der frohe Wandersmann
Wilhelm Müller: Aus "Die schöne Müllerin": Das Wandern

Unterwegs

Wilhelm Müller: Aus der "Winterreise": Gute Nacht / Der Lindenbaum / Der Leiermann

Fremd bin ich eingezogen,

Fremd zieh ich wieder aus ...

Eduard Mörike: Früh im Wagen / Auf der Reise

Es graut vom Morgenreif
In Dämmerung das Feld,
Da schon ein blasser Streif
Den fernen Ost erhellt;

Heinrich Heine: Lebensgruß („Buch der Lieder" Nr. XIX)

Eine große Landstraß ist unsere Erd,
Wir Menschen sind Passagiere;
Man rennet und man jaget, zu Fuß und zu Pferd,
Wie Läufer oder Kuriere.

B. Brecht: Radwechsel

Ich sitze am Straßenhang,
Der Fahrer wechselt das Rad ....

Ankunft - Heimkehr

J.W.Goethe: Glückliche Fahrt

Die Nebel zerreißen,
Der Himmel ist helle,
und Äolus löset
das ängstliche Band.

Friedrich Hölderlin: Die Heimat

Froh kehrt der Schiffer heim an den stillen Strom,
Von Inseln fernher, wenn er geerntet hat;
So käm auch ich zur Heimat, hätt ich
Güter so viele, wie Leid, geerntet.

Heinrich Heine: Deutschland, ein Wintermärchen (Caput I)

Im traurigen Monat November war's
Die Tage wurden trüber,
Der Wind riß von den Bäumen das Laub,
Da reist ich nach Deutschland hinüber.

Theodor Fontane: John Maynard
Hans Bender Heimkehr (1949)
Hilde Domin: Rückkehr
Jenny Aloni (1917-1993): Nach der Ankunft in Israel

Gedichte von Sehnsuchtsorten

Italien/Venedig

Goethe: Mignon-Lied
Isolde Kurz: Italien
C.F. Meyer: Auf dem Canal grande
R.M.Rilke : Spätherbst in Venedig
Günter Kunert: Venedig II

Wald

Friedrich Schlegel: Im Spessart
Mörike: Am Waldsaum
Hermann Hesse: Schwarzwald

Amerika

Rolf Dieter Brinkmann: Amerika
Jörg Fauser: Amerika / 604 Riverside Drive

Andere

Ralf Thenior: Gran Canaria, Tramper (K.H.Spinner: Umgang mit Lyrik in S1 S.137f)

Gedichte von Fremde und Heimat

Auf der Flucht

Heinrich Heine: Auf die Berge

Im Exil

Heinrich Heine: Nachtgedanken
B.Brecht: An die Nachgeborenen / Finnische Landschaft / Über die Be­zeich­nung Emi­gran­ten (1937)
Rose Ausländer: Ein Tag im Exil

In der Fremde

Clemens Brentano: In der Fremde
Wilhelm Müller: Gute Nacht ("Winterreise")
Hilde Domin: Fremder
Günter Eich INVENTUR
Yüksel Pazarkaya (*1940:) gastarbeiter

Unbehaustsein

Rainer Maria Rilke Herbsttag
Gottfried Benn: Reisen

Fortbewegungsmittel

Auf zwei oder auf vier Beinen

Wilhelm Müller: Das Wandern

Das Wandern ist des Müllers Lust,
Das Wandern!
Das muß ein schlechter Müller sein,
Dem niemals fiel das Wandern ein,
Das Wandern.

Heinrich Heine: Lebensgruß (XIX)

Fahren und Fliegen

Karoline von Günderode (1780-1806) Der Luftschiffer
A.v. Chamisso: Das Dampfross
Erich Kästner: Im Auto über Land / Ein Beispiel von ewiger Liebe
Wolf Wondratschek: In den Autos
Bodo Morshäuser: Irritierter Abgang
Reinhard Mey: Über den Wolken

Zeitreisen - Traumreisen

Friedrich Hölderlin: Der Neckar,

In deinen Tälern wachte mein Herz mir auf
    Zum Leben, deine Wellen umspielten mich,
        Und all der holden Hügel, die dich
            Wanderer! kennen, ist keiner fremd mir.

Friedrich Schiller: Der Spaziergang

Lebensreise

Andreas Gryphius: Abend

... Dies Leben kömmt mir vor als eine Rennebahn. ...

J.v.Eichendorff: Die zwei Gesellen

Es zogenzwei rüst'ge Gesellen
Zum ersten Mal von Haus.
so jubelnd recht in die hellen,
 klingenden, singenden Wellen
 des vollen Frühlings hinaus.

Heinrich Heine: Lebensgruß ("Buch der Lieder" Nr. XIX)

Siehe auch