Diskussion:Rechtschreibreform: Unterschied zwischen den Versionen

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Herbert Birett
 
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Vielen Dank für die hilfreiche Erklärung und die Herleitung des Buchstabens ß.
 
Vielen Dank für die hilfreiche Erklärung und die Herleitung des Buchstabens ß.
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:Warum wird "komisch" mit einem und "kommen" mit zwei "m" geschrieben? Weil das "o" im ersten Beispiel lang und im zweiten kurz ist. Derselben Logik folgt die Schreibung von "Fuß" und "Kuss". - Das scheint mir nur konsequent und hilft im Einzelfall Irritationen vermeiden (siehe das obige Beispiel von Klaus Dautel). --[[Benutzer:Karl.Kirst|Karl.Kirst]] 11:27, 20. Aug 2005 (CEST)
 
:Warum wird "komisch" mit einem und "kommen" mit zwei "m" geschrieben? Weil das "o" im ersten Beispiel lang und im zweiten kurz ist. Derselben Logik folgt die Schreibung von "Fuß" und "Kuss". - Das scheint mir nur konsequent und hilft im Einzelfall Irritationen vermeiden (siehe das obige Beispiel von Klaus Dautel). --[[Benutzer:Karl.Kirst|Karl.Kirst]] 11:27, 20. Aug 2005 (CEST)
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: @Herbert Birett: "die Schweizer Schreibweise" gibt es nicht. Es gibt eine
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[http://www.vrs-ev.de/forum/themaschau.php?t=419 Schweizer Sonderorthographie], die von der Schulschreibung in den anderen deutschsprachigen Ländern abweicht. Aber außerhalb der Schulen gibt es genauso ein Durcheinander wie in Deutschland, da sich unterschiedliche Hausorthographien der Verlage herausgebildet haben, die obendrein die Wünsche ihrer Autoren und den deutschsprachigen Absatzmarkt berücksichitgen müssen.
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@Klaus Dautel: Die „Litfasssäule“ gibt es nicht; es heißt „Litfaßsäule“ nach deren Erfinder Litfaß.
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@Karl Kirst: So einfach ist es nicht. Vgl.
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* [http://www.vrs-ev.de/forum/themaschau.php?t=404 Zur ss/ß-Regelung, dem Silikonbusen der Rechtschreibreform]
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* [http://www.vrs-ev.de/forum/themaschau.php?p=1255#1255 Die Fehlermöglichkeit steigt von 50 Prozent auf 66,6 Prozent]
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* [http://www.vrs-ev.de/forum/themaschau.php?p=1317#1317 „Die Schrift ist nicht zum Schreiben da“ Das Eszett ist eine Lesehilfe - Zur Unterscheidungsschreibung sowie zur Binnengrenzschreibung zusammengesetzter Wörter]
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* [http://www.vrs-ev.de/forum/themaschau.php?t=511 um 40-Prozent-weniger-Fehler-Märchen] --[[Benutzer:Manfred Riebe|Manfred Riebe]] 22:47, 19. Apr 2006 (CEST)
  
 
==Kritiker der Rechtschreibreform==
 
==Kritiker der Rechtschreibreform==

Version vom 19. April 2006, 22:47 Uhr

Zum Thema "ß"

Der Buchstabe "s" wurde früher in zwei Formen geschrieben: Das "lange" Binnen-s und das "runde" End-s. Bei der Umstellung der Schriftform auf die heute benutzte, wurde in der Schweiz 1934 sinnvollerweise das Binnen-s nicht übernommen, wohl aber in Deutschland 1940/41. Hier galt es auch weiterhin als Doppel-s. Bei der Rechtschreibreform jetzt aber wird unterschieden zwischen "ss" und "ß" - und das bedeutet, dass das "ß" zum 27. Buchstaben unseres Alphabetes definiert wird. Dabei tauchen zwei Fragen auf:

  1. Ich will / muss den Text in Grossbuchstaben schreiben: "groß" wird dann "GROß", da es ja keine Schriftform für grossgeschriebenes "ß" gibt.
  2. Wie ordne ich das "ß" alpabetisch ein? Zwischen "s" und "t" oder nach "z"? Denn Wörter mit "ß" darf ich ja nicht mit "ss" schreiben, das würde als Fehler angestrichen.

Dazu kommt, dass Ausländer beim Deutsch-lernen zuerst die Aussprache lernen müssten, damit sie die Wörter richtig schreiben können - oder Sie lernen erst das Schreiben, damit sie die Aussprache leichter lernen können. Ich halte mich - wie man an diesem Text sieht, an die Schweizer Schreibweise.

Herbert Birett


Vielen Dank für die hilfreiche Erklärung und die Herleitung des Buchstabens ß.

Als Nicht-Schweizer fehlt mir allerdings ein wenig das Einfühlungsvermögen. Ein Beispiel: Vor einigen Tagen habe ich an einer Litfasssäule eine Werbung gesehen mit der Überschrift "Omas Idealmaße". Da kam mir spontan in den Sinn, dass in der Schweiz auf diesem Plakat stehen müsste: Omas Idealmasse!

Wäre das dann tatsächlich der Fall und wie ginge man als Schweizer Leser damit um?

Klaus Dautel


Warum wird "komisch" mit einem und "kommen" mit zwei "m" geschrieben? Weil das "o" im ersten Beispiel lang und im zweiten kurz ist. Derselben Logik folgt die Schreibung von "Fuß" und "Kuss". - Das scheint mir nur konsequent und hilft im Einzelfall Irritationen vermeiden (siehe das obige Beispiel von Klaus Dautel). --Karl.Kirst 11:27, 20. Aug 2005 (CEST)
@Herbert Birett: "die Schweizer Schreibweise" gibt es nicht. Es gibt eine

Schweizer Sonderorthographie, die von der Schulschreibung in den anderen deutschsprachigen Ländern abweicht. Aber außerhalb der Schulen gibt es genauso ein Durcheinander wie in Deutschland, da sich unterschiedliche Hausorthographien der Verlage herausgebildet haben, die obendrein die Wünsche ihrer Autoren und den deutschsprachigen Absatzmarkt berücksichitgen müssen.

@Klaus Dautel: Die „Litfasssäule“ gibt es nicht; es heißt „Litfaßsäule“ nach deren Erfinder Litfaß.

@Karl Kirst: So einfach ist es nicht. Vgl.

Kritiker der Rechtschreibreform

Unter Auch die Gegner kommen zu Wort habe ich vorerst nur einige Organisationen aufgeführt, die die Rechtschreibreform abschaffen wollen. Man verschweigt sie gern: