Dramentheorie

aus ZUM-Wiki, dem Wiki für Lehr- und Lerninhalte auf ZUM.de
Version vom 7. Januar 2012, 20:25 Uhr von Fontane44 (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Eine Dramentheorie handelt davon, welche Struktur und welche Darstellungsform für ein Drama charakteristisch sind oder sein sollten.

Inhaltsverzeichnis

Antike

Aristoteles hielt für das Drama eine Einheit der Zeit (die Handlung soll sich höchstens über 24 Stunden erstrecken) und eine Einheit der Handlung für erforderlich. Das heißt, es sollen nicht wie im Epos viele Einzelhandlungen und auch keine Episoden auftreten. (nicht viele Nebenhandlungen wie im Epos). Laut Aristoteles soll ein Theaterstück eine abgeschlossene Haupthandlung aufweisen, die einen Anfang, einen Mittelteil und ein Ende hat.

In der französischen Klassik wurde diesen beiden Einheiten im 17. Jahrhundert aufgrund der Bühnenpraxis auch eine Einheit des Ortes hinzugefügt.

19. Jahrhundert

Akteinteilung des Dramas nach Gustav Freytag

Das Pyramidenmodell Gustav Freytags für den Aufbau eines (klassischen) Dramas hat, wie der Name sagt, in Form einer Pyramide. Dieses 1863 veröffentlichte Modell wird auch heute noch zur Verdeutlichung der Struktur eines klassischen Dramas genutzt.

Begriffe

  • Exposition
  • erregendes Moment
  • steigende Handlung
  • Höhe- und Wendepunkt
  • fallende Handlung
  • Moment der letzten Spannung
  • Lösung des Konflikts

Literatur

  • Klaus Lazarowicz (Hg.): Texte zur Theorie des Theaters, Ditzingen: Reclam 1991. ISBN 3150087368
  • Ulrich Staehle (Hg.): Theorie des Dramas, Ditzingen: Reclam 1986. ISBN 3150095034

Linkliste

zeigt das Modell in der auch in Schulbüchern üblichen Form einer Pyramide