Geowerkstatt: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 15. April 2019, 19:35 Uhr

Arbeitsdefinition "Geowerkstatt"

Eine "Geowerkstatt" ist eine Pädagogische Lernwerkstatt für die Schulgeographie. Sie hat die Aufgabe offene Unterrichtsformen und facherweiternde Unterrichtsvorhaben im Sinne einer "geographischen Bildung für nachhaltige Entwicklung" (gBfNE) zu fördern.

Eine "Geowerkstatt" ist eine offene Fortbildungseinrichtung. Sie unterstützt alle erdenklichen Möglichkeiten bei der Erstellung innovativer und schüleraktivierender Unterrichtsmaterialien mit den Neuen Medien. Daneben spielt die Aufbereitung geeigneter Lernfelder eine vorrangige Rolle.

Die Akteure sind Lehrer, Studenten, Wissenschaftler, Agendagruppen und Senioren. Sie arbeiten in Kleingruppen in freier Form oder unter fachkundiger Anleitung.

Teamgeist, Erfahrungsaustausch und erworbene Gestaltungskompetenz sollen den Akteuren Schwung und Überzeugungskraft für den eigenen Unterricht und die Jugendarbeit vermitteln und den Unterricht schülergerechter sowie effizienter werden lassen.

Durch eine geeignete PC-Ausrüstung mit Internetanbindung, eine Auswahl an Messgeräten für die Geländearbeit und eine besondere Lage in der Stadt-, Kultur- oder Kulturlandschaft ermöglicht die "Geowerkstatt" als "Naturlabor" für Jugendliche und Erwachsene eine High-Tech-orientierte vielfältige Begegnung mit der Natur- oder Kulturlandschaft. Die real oder virtuell erlebte Landschaft soll dabei als Lebens- und als Lernraum angesprochen und genutzt werden.

Methodisch-inhaltliche Wege können z.B. sein:

  • Lernen mit Geodaten nach dem Konzept "Informationsverarbeitung"
  • Globalisierung lernen durch Vergleichen
  • Fernerkundung über Satellitenbilder und Orthofotos
  • Lernparcours im Gelände zur natur- und sozialwissenschaftlichen Arbeitsweise
  • Planspiele zum Thema "Wunschzukunft"

Die methodischen Lernfelder sollen intensiv ausgestaltet werden, weil sie auf einen Erwerb von Gestaltungskompetenz hinauslaufen:

  • Wahrnehmungstraining,
  • Kommunikations- und sozialkommunikatives Training,
  • Bewertungs-/Interpretationstraining

führen zur Ausbildung von Vorstellungen, die im

  • Handlungs-/Entscheidungstraining steuernde Funktion haben.

Eine Öffnung geographischer Arbeitsansätze für biologische, physikalische, chemische, kulturgeschichtliche, wirtschaftliche oder künstlerische Fragestellungen ist Teil des Programms einer "Geowerkstatt". Ganzheitliche Ansätze sind verpflichtend.

Die Arbeitsergebnisse der "Geowerkstatt" werden im Internet zum freien Abruf durch Schüler oder Kollegen eingestellt und mit Klassen evaluiert.

Siehe auch

Satellitengeographie FE-gBfNE