Christus

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Inhaltsverzeichnis

Held und Erlöser

Gerd Theißen hat herausgearbeitet, dass das Christentum als Religion sich durch zwei Axiome kennzeichnen und von anderen Religionen unterscheiden lässt:

  • Das Christentum ist - wie Judentum und Islam – eine monotheistische Religion.
  • Das Christentum ist – anders als das Judentum – eine Erlöserreligion.

Der Monotheismus – die Verehrung eines einzigen Gottes – ist mehrfach in der Geschichte entwickelt worden. Auch die griechischen Philosophen vor Sokrates – Thales von Milet, Heraklit von Ephesos, Demokritos von Abdera und andere – versuchten im 6. Jahrhundert v. Chr. das All in einer Weise zu verstehen, die in sich logisch sein sollte. Dabei kamen sie mit logischen Schlussfolgerungen zu dem Gedanken, dass es nur ein höchstes Wesen geben könne, in dem alles, was ist, seinen Ursprung habe.

Die Motivation der biblischen Propheten von Amos bis Jesaia, die die Verehrung des einen Gottes JHWH auf Kosten aller anderen Götterwesen fordern, war ethisch: JHWH steht für Gerechtigkeit, vor allem Gerechtigkeit für die Schwachen. Die Heldengeschichten der Völker und der Erlösungsbetrieb am Tempel wird abgelehnt.

Grenzbegriffe

Die Entwickluns zum Glaubensbekenntnis

Griechisches und christliches Denken

Christus im Bild