Lehrer-Zufriedenheit: Unterschied zwischen den Versionen

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* [[Referendariat]]
 
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Version vom 20. Dezember 2007, 17:43 Uhr

Kurzinfo
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Zufriedenheit mit dem und im Lehrerberuf ist das Thema dieses Artikels.

Inhaltsverzeichnis

Aktuelles

"Die deutschen Grundschullehrer sind der Studie zufolge mit ihrer Arbeit vergleichsweise zufrieden. Zwei Drittel der Schulleitungen berichteten von einem zufriedenen Lehrerkollegium. Noch zufriedener waren demnach nur die Grundschullehrer in Griechenland, Schweden und den Niederlanden."

Tipps und Tricks, um zufrieden zu sein

Zur Zufriedenheit tragen bei...

Der Unterricht

  • ein Unterricht, mit dem ich selbst zufrieden bin, weil er gut geplant und von meiner Seite gut durchgeführt wurde (Die "Erfolgsbereitschaft" der Schüler kann ich nur begrenzt beeinflussen und muss mich daher für diese nicht immer und allein verantwortlich fühlen.)
  • den Unterricht so organisieren, dass phasenweise die Eigentätigkeit der Schüler einen so hohen Grad erreicht, dass ich mich für kurze Zeit zurückziehen und entspannen kann

Die Schüler

  • mit Schülern auch außerhalb des Klassenzimmers kommunizieren und etwas unternehmen (Arbeitskreise, Musizieren, Fußball spielen, Theatergänge ...), und die Chance, ein positiveres Schülerbild (zurück) zu gewinnen, nehmen spürbar zu.
  • Probleme mit Schülern in persönlichen Gesprächen klären; dort den Schülern, die den Unterricht negativ beeinflussen, klare Grenzen aufzeigen und den Schülern, die Unterstützung benötigen, auch tatsächlich Unterstützung geben (Wichtig ist, dass den Worten klare, auch praktische Konsequenzen folgen.)
  • Störungen haben Vorrang: Nicht schlucken und warten, bis man zuschlagen kann! Stattdessen z.B. in der Pause persönlich ansprechen: "Ich habe da ein Problem mit ... "
  • Das "Appell-Ohr" (Schulz von Thun) auf Normalmaß zurückschrumpfen lassen: Nicht jede Schüleräußerung verlangt eine "Was-muss-ich-tun?"-Reaktion, ein ordnendes Eingreifen oder ein aufwändiges Hilfsangebot! Oft genug ist sie - die Schüleräußerung - nur ein Signal: Ich bin auch noch da, schau mich mal an und lächele, nicke mit dem Kopf oder sag was Nettes.

Die Kollegen

  • Material austauschen oder gleich zusammen entwickeln
  • Supervision, kollegiale Fallberatung etc. als Möglichkeit des internen Feedbacks nutzen
  • nette Kollegen, mit denem man nicht nur über Schule reden kann Ggf. in Teams in der Schule arbeiten (nicht nur zu Konferenzen)
  • an den nicht netten Kollegen die positiven Seiten schätzen lernen und die negativen Seiten - soweit möglich - ignorieren (Wenn ich mit dem Fachkollegen nicht über den Unterricht sprechen kann, dann vielleicht übers Wetter. Besser als diesen Kollegen aus dem Weg zu gehen.)

Die Arbeitszeit

  • nicht direkt nach der Schulklingel nach Hause fliehen, für die Kollegen, aber auch für Schüler noch einige Zeit ansprechbar bleiben, stressfrei kopieren und Materialien zurechtlegen
  • die flexible Arbeitszeit als flexibel nutzen, aber dennoch kontrollieren
  • (alternativ zu dem letzten Vorschlag): die theoretisch flexible Arbeitszeit in eine eigene feste Arbeitszeit umwandeln (Dadurch kommt man irgendwann in der Woche an den Punkt, an dem man seine 46 Stunden - intensiv arbeitend - abgeleistet hat und ohne schlechtes Gewissen die Beine hochlegen kann.)
  • sich nicht für alles zuständig fühlen, Prioritätenlisten führen und sich nach ihnen richten

Weitere Aspekte

  • die Sicherheit durch die Arbeit im öffentlichen Dienst zur Freude nutzen. Die Freiheit, die der Job bietet, genießen
  • ...

Was macht man, wenn man nicht zufrieden ist?

  • Probleme, die man lösen kann, lösen - Probleme, die man nicht lösen kann, möglichst ignorieren (Bevor man zum Ignorieren kommt, sollte man die Problemlösung allerdings intensiv versucht haben: Nicht zu schnell "die Flinte ins Korn werfen"!)
  • ...

Weblinks

Siehe auch