Lern- und Arbeitsplattformen im Internet: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 2. Januar 2012, 16:25 Uhr

Vorlage:Kurzinfo-2

Inhaltsverzeichnis

Definition

Eine Lernplattform bzw. Learning Management System (LMS) ist ein komplexes Softwaresystem, das der Bereitstellung von Lerninhalten und der Organisation von Lernvorgängen dient. Eine wichtige Aufgabe einer web-basierten Lernumgebung ist außerdem die Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrenden zu ermöglichen. Folglich symbolisiert diese eine Schnittstelle zwischen Bildungsanbieter und lernender Person. Nicht dazu gehören bloße Bildungsinhalte, die über das Internet angeboten werden wie normale Webpräsenzen oder -portale. Vorteil eines LMS ist somit die Entlastung am Lernbetrieb, die Regelung des Informationsflusses, Vereinfachung des Lernens und Übernahme zahlreicher Verwaltungsaufgaben.

[...] Unter dem Begriff Lernplattform bzw. Learning Management System (LMS) versteht man ein Softwaresystem, das unter einer zentralen Oberfläche mehrere aufgabenspezifische Teilprogramme integriert, mit denen verschiedene Lernszenarien unterstützt werden. Ausgehend vom ursprünglichen E-Learning-Ansatz hat sich der Konsens entwickelt, dass das sogenannte Blended Learning die Lernaktivitäten der meisten Anwender am besten unterstützt, weswegen aktuell die meisten LMS diesen Ansatz verfolgen. Gemeinsam ist all diesen Lernumgebungen, dass sie Werkzeuge zur Erstellung, Kommunikation und Verwaltung von Lerninhalten, sowie zur Koordination von web-basierten Lernangeboten und zum Assessment der Lernenden enthalten.


W-Logo.gif Lernplattform, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, 12.02.2008 - Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Siehe die Nutzungsbedingungen für Einzelheiten. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Ideen zur Anwendung von Lern- und Arbeitsplattformen im Internet

  • Veröffentlichung von Unterrichtsprotokollen. So können auch Schüler, die krank sind, dem Unterricht folgen und die Hausaufgaben machen.
  • ...

Einstieg

Nuvola apps edu miscellaneous.png   Unterrichtsidee

Das erprobte und bewährte Verfahren bei neuen Lerngruppen ist, dass in der ersten Stunde die Lernplattform vorgestellt wird. In der Stunde erhalten die Schülerinnen und Schüler dann die Aufgabe sich paarweise zusammenzusetzen und sich einander gegenseitig vorzustellen. Die Hausaufgabe ist dann, dass sich die Schülerinnen und Schüler dann wechselseitig, z. B. in einem Forum vorstellen (Schüler A und B sind ein Paar, Schüler A stellt B auf der Plattform vor und umgekehrt). Das Verfahren macht bei neuen Lerngruppen Sinn, sollte aber (aus Datenschutzgründen) ausschließlich bei geschlossenen Lernplattformen zum Einsatz kommen.

Virtuelle Klassenzimmer

ClassBlogFolio

ClassBlogFolio

lo-net²

lo-net2

rpi-virtuell

rpi“ steht für religionspädagogische Plattform im Internet und ist ein überkonfessionelles Portal der Evangelische Kirche in Deutschland. Hier findet der Besucher Anregungen und Materialien für Unterricht in Schule und Gemeinde sowie hilfreiche Werkzeuge, um über das Internet gemeinsam Wissen zu erschließen und Erkenntnisse zu diskutieren.

"Die wahre Größe dieser Plattform werden Sie entdecken, wenn Sie sich ein eigenes Arbeitszimmer einrichten und Freunde, Kolleginnen und andere einladen, mit Ihnen die Welt der Religion im Internet zu erforschen, gemeinsame Dokumente zu verfassen, Ihre Arbeiten zu präsentieren, Online-Seminare durchzuführen oder eine virtuelle Ausstellung machen. Melden Sie sich an und entdecken Sie die Lernkultur der Zukunft." www.rpi-virtuell

Was rpi-virtuell von anderen Angeboten unterscheidet, ist die Ausrichtung auf ein ganzheitliches und selbst bestimmtes Lernkonzept, das über die kognitive und Text basierte Wissensvermittlung hinausgeht.

Die webbasierte Lernplattform rpi-virtuell bietet den Unterrichtenden Passwort geschützte, persönliche Studienzimmer mit der Möglichkeit, mit einem intuitiv bedienbaren Webeditor Inhalte zu erstellen oder vom eigenen Arbeitsplatz hochzuladen. Die Dateien können gezielt an andere Benutzer/innen frei gegeben oder alternativ auch veröffentlicht werden. Wer sich als Dozent anmeldet, kann Seminare bzw. virtuelle Klassenräume mit den gleichen Möglichkeiten einrichten.

  • Hierbei überzeugen zum einen - neben dem ansprechenden Design - die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten (vgl. Demo-Seminar unten).
  • Zum anderen werden mit den "eTools" eine Vielzahl an interaktiven Modulen angeboten, die passgenau entsprechend den Lernintentionen gestaltet werden können: Umfragen, Notizblock, Terminkalender, Chat bzw. Forum, Quiz, Literatur- odeer Aufgabenliste, Internetführung, Projektmappe, ...
  • Neue Version: Module zur Einrichtung von Gruppenarbeitsräumen, denen sich die Lernenden nach Wunsch zuordnen können.

Erste Einblicke und Informationen bietet ein Demo-Seminar

Andere Lernplattformen und Kurs-Management-Systeme

Mit dieser Art Software können Sie internet-basierte Lehr- und Lernmaterialien erstellen und verfügbar machen. Die Software lässt sich lokal, im Schulnetz, oder auf einem Internet-Server installieren. Je nachdem, ob die Schüler nur von der Schule oder auch von zu Hause aus zugreifen können sollen.

ATutor

ATutor ist eine Open Source Lernplattform, die besonders auf die Bedürfnisse behinderter Menschen hin entwickelt wird.

BSCL

BSCL

BSCW

BSCW

CommSy

In Hamburg etabliert sich gerade CommSy nahezu als Standard-Plattform. Es wird behördlich zentral (bei den Entwicklern) gehostet. Es ist OpenSource, also auch kostenlos zu haben. Ansonsten bietet der CommSy-Service Hosting und kompetente Unterstützung in Technik und Einsatz (incl. Moderation).

Edmodo

Das im Look and Feel dem sozialen Netzwerk Facebook nachempfundene edmodo wurde 2008 in Kalifornien (USA) entwickelt. Derzeit ist es in Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Deutsch verfügbar.


Google Sites

Google Sites ist ein Wiki-Dienst von Google für Teams bzw. Kleingruppen.

ILIAS

ILIAS ist ein kostenloses System, das unter dem Haus der Uni-Köln steht. Es besteht die Möglichkeit, das System in einem Demo-Zugang zu testen.

Merkmale von ILIAS:

  • der Persönliche Schreibtisch als Arbeitsplatz und Informationsbrett jedes Anwenders,
  • die Lern- und Arbeitsumgebung mit Lernmodulen, Dokumenten, Digitalen Büchern, Glossaren, Tests und Übungen,
  • Kommunikationstools wie Diskussionsforen, das interne Nachrichtensystem und ein Chat,
  • ein Gruppensystem für den Austausch und das kooperative Erstellen von Inhalten,
  • die Integrierte Autorenumgebung, mit der man ILIAS-Lernmodule ohne HTML-Kenntnisse erstellen kann,
  • ein Kursmanagement,
  • eine integrierte Administration der Benutzer, Inhalte und Systemeinstellungen.

K3

LAMS

versucht verschiedene Lernplattformen zu integrieren und zu verbinden: siehe dazu: [1]

Moodle

Eines der weltweit verbreitesten Lernmangementysteme, wahrscheinlich das verbreiteste Open-Source-Lernmangement-Programm. Siehe die Seite:

→ Moodle

OLAT

Die an der Züricher Universität entwickelte Lernplattform OLAT ("Online Learning And Training") ist kostenlos und bietet viele didaktische Freiheiten. Auf der Homepage http://www.olat.org erhalten Sie nähere Informationen, sowie eine Demoversion und die Möglichkeit zum Download.

OLAT heisst Online Learning and Training und wurde zum Zweck entwickelt, Vorlesungen und Übungen des Instituts für Informatik über das Internet anbieten zu können. Das Schwergewicht bei OLAT lag und liegt beim Aufbau und der Durchführung von Lehrveranstaltungen und nicht bei der Erstellung und dem Verwalten von Content (Lernmaterial), was auch im Namen ausgedrückt wird. Trotzdem bietet Ihnen OLAT gewisse Funktionalitäten an, um Lerninhalt herzustellen und zu verwalten. OLAT ist also ein LMS mit geringen CMS-Funktionalitäten.

Olat-Hilfe

Stud.IP

Stud.IP ist ein Lern-, Informations- und Projekt-Management-System, welches von Hochschulen, Bildungseinrichtungen, Behörden und Unternehmen eingesetzt wird. Die Open-Source-Software dient in erster Linie der Koordination und Begleitung von Veranstaltungen an Hochschulen bzw. Kursen im außeruniversitären (Weiter-)Bildungsbereich. Neben den zahlreichen Kommunikationsmöglichkeiten für Lernende und Lehrende, besteht die Stärke des Systems zweifelsfrei in der Integrationsmöglichkeit in die technische und organisatorische Infrastruktur der Betreiber. Dieses ist durch Schnittstellen zu anderen Systemen oder Zusatz-Tools wie einer Raum- und Ressourcen-Verwaltung realisiert.

Weitere Infos gibts unter http://www.studip.de

WeLearn

" Die Verwendung von WeLearn ist kostenlos für Universitäten und Schulen sowie anderen Lehrinstitutionen mit Öffentlichkeitsrecht, welche von der öffentlichen Hand der Republik Österreich unterhalten oder wesentlich und dauernd gefördert werden."


zensuren.de MediaWeb

Der kostenlose Dienst bietet Dozenten die Möglichkeit, auf mediaweb.zensuren.de ihr persönliches MediaWeb zu eröffnen. Auf beliebig erstellbaren Medienseiten können u. a. Unterrichtsmaterialien, Links oder Multimediadaten veröffentlicht werden. Die erstellten Seiten können entweder öffentlich freigegeben oder über eine Passworteingabe geschützt werden.

Webseite von zensuren.de

Startseite MediaWeb

ZUM-Wiki, WikiEducator und Wikiversity

Das ZUM-Wiki, WikiEducator, Wikiversity und andere Wiki-Projekte sind in einem gewissen Sinne auch Lern- und Arbeitsplattformen im Internet, ohne allerdings die Komplexität von z.B. Moodle zu erreichen. Dafür sind sie relativ einfach zu handhabende Werkzeuge mit beachtlichen Möglichkeiten.

Siehe hierzu: Wikis in der Schule und ZUM-Wiki im Unterricht

Die Wikiversity z.B. ist als Lern- und Arbeitsplattform konzipiert und bietet durch die eingesetzte MediaWiki-Software mehr Möglichkeiten als konventionelle Lösungen. Die Akzeptanz der Lernplattform dürfte auch deshalb bei Schülern eher gegeben sein, weil sie das Konzept bereits aus der Wikipedia kennen. Die Wikiversity als Lernplattform bietet aktuell (Stand September 2011) mittelbar Zugriff auf alle Inhalte der Wikimedia-Projekte, darunter allein über 1.200.000 Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia sowie direkten und unmittelbaren Zugriff auf mehr als 2 Mio. Medieneinheiten, darunter Karten, schematische Zeichnungen und sonstige direkt für den Unterricht verwendbare Materialien.

Linkliste

Kommentierte Linksammlung

Siehe auch