Amerikanischer Hundsfisch (Umbra limi)

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Klasse Strahlenflosser (Actinopterygii)
Unterklasse Neuflosser (Neopterygii)
Überordnung Protacanthopterygii
Ordnung Hechtartige (Esociformes)
Familie Hundsfische (Umbridae)
Gattung Umbra
Wassertemperatur 17-22°C
Wasserhärte 10-20°dGH (mittelhart bis hart)
pH-Werttoleranz 6-6,5 (leicht sauer bis neutral)


Beschreibung

Der Amerikanische Hundsfisch ist in Nordamerika, vorwiegend in Flüssen beheimatet und erreicht eine Länge von 5 bis 10 cm.

Er besitzt einen stromlinienförmigen, länglichen Körper, der mit Rundschuppen versehen ist. Die Schwanzflosse ist rundlich und sein Kopf keilförmig. Die Färbung des Amerikanischen Hundsfisches ist gelbbräunlich bis grünlich und dunkel gemustert.

Er ernährt sich carnivor, somit gilt er als Fleischfresser. Auf seinem Speiseplan stehen kleine Krebse, Asseln, Schnecken und Insekten.

Die Besonderheit an Hundsfischen ist, dass sie Luft schnappen und diese im Kiemenraum halten können. Auch die Schwimmblase dient als Atemorgan, um Sauerstoff aufzunehmen. Aus diesem Grund können sie auch in Gewässern mit wenig Sauerstoffgehalt überleben. Zudem sind sie extrem kälterestistent.

Der Körper des Amerikanischen Hundsfisches ähnelt dem eines Hechtes und ist dunkel- bis olivgrün gefärbt. Er ist länglich bis zylindrisch geformt. Die Flossen sind abgerundet und leicht spitz auslaufend. Die Flossenstrahlen sind gut erkennbar und die Flossen sind hell- bis dunkelgrau gefärbt. Die Rückenflosse setzt sehr weit hinten am Körper an. Brust-, Bauch- und Afterflossen sind gleichmäßig verteilt. Auf der Schwanzwurzel befindet sich ein schwarzer Fleck. Die Schwanzflosse ist nicht sehr ausgeprägt und ebenfalls abgerundet.

Die Weibchen werden etwas größer als die Männchen. Da er hauptsächlich den Bodenbereich bevorzugt, empfiehlt sich ein Aquarium mit weichem Boden, der dicht bepflanzt ist.

Zur Fortpflanzung legt das Weibchen Eier (omnivor) in einer Mulde oder auf Pflanzenständen (Substratlaicher) ab. Anschließend bewacht sie die Brut (Mutter-Familie). Der Amerikanische Hundsfisch gilt als sehr ruhig und versteckt sich gerne.


Literatur

  • Sterba, Günther (1959): Süßwasserfische aus aller Welt. Berchtesgaden: Zimmer & Herzog; S. 57


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