PISA-Studien

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PISA - das Programme for International Student Assessment - wird durchgeführt von der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) mit dem Ziel, den OECD-Staaten vergleichende Daten über ihre Ressourcen-Ausstattung und -Auslastung zur Verfügung zu stellen; diese sollen daraus Konsequenzen für die Verbesserung ihrer nationalen Bildungssysteme ziehen.

Die Zielpopulation sind die 15-jährigen Schüler der teilnehmenden Länder, die Erhebung findet alle 3 Jahre statt, wobei jeweils ein „Hauptbereich“ gründlicher getestet wird:

2000 Lesekompetenz
2003 Mathematische Grundbildung
2006 Naturwissenschaften
2009 Lesekompetenz
Hier eine Übersicht:

Pisa 00 09.png

Zusätzlich gibt es weitere Untersuchungen wie z.B. Problemlösefähigkeit oder „Vertrautheit mit dem Computer”.

Pisaturmblau.jpg

Inhaltsverzeichnis

PISA 2006

An der PISA-Studie 2006 nahmen 57 Länder teil,

in Deutschland wurden (April 2006)
in 230 Schulen jeweils 25 15-jährige Schüler getestet (5750 Schüler)
in 230 Schulen je zwei neunte Klassen getestet, (8500 Schüler)
für den zusätzlichen Ländervergleich (PISA E) wurden aus ungefähr 1500 Schulen jeweils 38 Jugendliche getestet, also insgesamt ca. 57 000 Schülerinnen und Schüler.

Die Ergebnisse werden Anfang Dezember veröffentlicht, Vorabveröffentlichungen und erste Aufregungen sind schon vorher zu lesen, z.B. im Schulspiegel:

"BILDUNGSEKLAT - "Mr. Pisa" schlägt zurück, von Jochen Leffers
Die Pisa-Aufregung nimmt zu. Deutsche Kultusminister zetteln einen massiven Streit mit der OECD an. Sie denken gar an einen Pisa-Ausstieg und fordern vehement den Rücktritt des Koordinators Andreas Schleicher. Der kontert: "Eine absurde Posse.""(Spiegel online 30. Nov. 2007)

PISA 2003

Basisinformationen

Weltweit nahmen 2003 rund 250 000 Schüler in 41 Ländern teil, die Erhebungen fanden an einem Testtag (zwei Stunden) statt und wurden ergänzt durch

  • Schüler-Fragebogen zu Herkunft, Lerngewohnheiten und Motivation
  • Schulleitungs-Fragebogen zu Merkmalen ihrer Schulen: Ressourcen, Qualifikation, Schulklima.

Die Federführung bei der zweiten Stufe 2003 hat das IPN - Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften, Kiel - Dort gibt es auch eine Zusammenfassung der Ergebnisse als pdf-Datei, Beispielaufgaben und mehr.

Grundsätzliches rund um die Studie sowie die ersten Ergebnisse und Rankings vermittelt die Seite PISA aktuell: Informationen, Ergebnisse, Konsequenzen von © Julia Born

Kommentare und News

ausführliches Dossier über die Reaktionen
Immer mit den aktuellen dpa-Meldungen
noch in Vorbereitung

Tests und Ergebnisse

Informationen des (IPS) Kiel zum Thema 'Mathematische Grundbildung'
  • 7. Dezember 2004: Die Ergebnisse des internationalen Vergleichs von PISA 2003 sind veröffentlicht.
Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse aus PISA 2003 (pdf-Datei, ca. 224 KB)
Kurzzusammenfassung (pdf-Datei, ca. 44 KB)
Naturwissenschaftliche Grundbildung (Beispielaufgaben) pdf file ca. 342 KB
Naturwissenschaftliche Grundbildung (Lösungen) pdf file ca. 202 KB
Mathematische Grundbildung (Beispielaufgaben) pdf file ca. 298 KB
Mathematische Grundbildung (Lösungen) pdf file ca. 180 KB
Problemlösen (Beispielaufgaben) pdf file ca. 173 KB
Problemlösen (Lösungen) pdf file ca. 450 KB

Schule und Computer

PISA 2003 untersucht auch die Vertrautheit mit dem Computer:

"Eine zentrale Aufgabe der Schule ist es, Chancengleichheit im Zugang zu Wissen und Bildung zu gewährleisten. In Bezug auf neue Medien bedeutet dieses für Schulen, neben der Bereitstellung technischer Zugangsmöglichkeiten auch Kompetenzen für eine verantwortliche und partizipative Nutzung der neuen Medien zu vermitteln." (PISA-Konsortium Deutschland (Hrsg.): PISA 2003, Waxmann Verlag 2004 S. 177)

PISA 2003 analysiert den Stellenwert der Schule als primärer Vermittlungsinstanz computerbezogener Kenntnisse für fünfzehnjährige Jugendliche. Wichtig ist zu unterscheiden, in wie weit die Kenntnisse innerhalb oder außerhalb der Schule erworben werden.

PISA 2003 untersucht auch, in wie weit es potentiell benachteiligte Nutzergruppen gibt, Personengruppen, denen auf Grund des soziökonomischen Status oder ethnischer Zugehörigkeit angemessene Zugangs- und Nutzungsmöglichkeiten in Bezug auf Computer fehlen.

Die Untersuchungen wurden in 25 Ländern durchgeführt.

=> Ergebnisse im Artikel: Computernutzung 2003

PISA-E 2003

"PISA-E: Am 03.11.2005 wurden die Ergebnisse des zweiten Vergleichs der Bundesländer im Rahmen der PISA-Studie 2003 bekannt gegeben. Im Auftrag der Kultusministerkonferenz hatte Deutschland die Untersuchung ausgeweitet, um Daten für einen Vergleich der Bundesländer zu haben. Am 03.11.2005 wurden die Ergebnisse des zweiten Vergleichs der Bundesländer im Rahmen der PISA-Studiie 2003 bekannt gegeben. Im Auftrag der Kultusministerkonferenz hatte Deutschland die Untersuchung ausgeweitet, um Daten für einen Vergleich der Bundesländer zu haben."
Eine Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse durch Julia Born von rpi-virtuell (Religionspädagogisches Institut/Comenius-Institut) - auch als pdf-Dokument zum Download.
"Zum Pisa-Ritual gehört, dass mit Verkündung der Ergebnisse der Chor der Mahner und Lobbyisten anhebt: Landespolitiker verteidigen ihre Schulpolitik, Eltern fordern bessere Lehrer, Lehrer fordern mehr Kollegen - ein Überblick über die wichtigsten Reaktionen." (Spiegel-Online 3. November 05)

Pressestimmen

"Die neue Pisa-Studie zeigt, dass unsere Schulbildung erheblich besser geworden ist. Und Bayerns Schüler haben sogar Anschluss an die Weltspitze gefunden. Sorgen bereitet immer noch die mangelhafte Lesefähigkeit." (Überblicksartikel aus www.zeit.de/pisa Juli 2005)

PISA 2000

Rückblick

  • PISA 2000 » Ergebnisse und Berichte » Information zum Datenzugang » Projektüberblick » Testentwicklung und Beispielaufgaben » Durchführung der Studie

Schwerpunkt 'Lesekompetenz'

  • Der Begriff Lesekompetenz in der PISA-Studie - dargestellt auf den Seiten des IPS Kiel (Leibniz Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften)
  • Aufgaben und Lösungen zum Bereich Lesekompetenz 2000
Lesekompetenz (Beispielaufgaben) pdf file ca. 407 KB
Lesekompetenz (Lösungen) pdf file ca. 412 KB

Finnland - PISA-Land

Deutschland - PISA-Land?

  • TIPP: Treibhäuser der Zukunft - Wie in Deutschland Schulen gelingen

Reinhard Kahls Film darüber, wie Schule auch bei uns gelingt. Aus mehr als 200 Stunden Filmmaterial, gedreht im Unterricht und Schulalltag, mit Lehrern, Schülern und Eltern, sowie mit Interviews von Wissenschaftlern, hat der Filmemacher und Bildungsjournalist das Bild einer möglichen Zukunft montiert, die in manchen Schulen längst begonnen hat. Gezeigt werden u.a. die Bodensee Schule in Friedrichshafen, die Jena-Plan-Schule in Jena, das Gymnasium Klosterschule in Hamburg und viele andere zwischen Herten, Potsdam und Bremen. Diese haben Raum und Zeit des Lernens neu vermessen. Sie sind „Treibhäuser der Zukunft" geworden.

Die Dreifach DVD:

DVD A: „Wie Schulen gelingen". Der Film. Interviews mit den Protagonisten.

DVD B: Sieben Seminare, geeignet für Veranstaltungen in der Lehrerbildung, in Schulen oder von Eltern. Internationale Exkurse: Finnland, Schweden, Dänemark, Großbritannien, Frankreich, Kanada - Interviews mit Andreas Schleicher und Hartmut von Hentig

DVD C: Interviews mit Experten: Manfred Spitzer; Gisela Erler; Peter Fauser; Elsbeth Stern; Jürgen Kluge; Jürgen Oelkers; Jeanne Rubner; Jean-Pol Martin; Renate Hendricks; Jürgen Hogeforster.


DVD A - Film und Interviews, Beltz Verlag, EUR 15,00. ISBN 3-407-85831-0

Dreifach DVD mit ausführlichem Booklet. Laufzeit 13 Stunden 2004, Beltz Verlag, EUR 29,00. ISBN 3-407-85830-2


Presse-/Leserstimmen

"Der vom Bundesbildungsministerium finanzierte Film hat selbst die DaimlerChriysler University für Führungskräfte beeindruckt." dpa Hamburg, Dez. 2004

"Der Bildungsexperte Reinhard Kahl hat einen Film gedreht, der von solchen gelingenden Schulen handelt, nicht in Kanada, nicht in Skandinavien, sondern gleich um die Ecke, in Deutschland. Und wer nicht mehr glauben wollte, dass auch hierzulande Schulen Lebensorte sein können, die zum Lernen Zeit lassen, in denen Lust und Leistung, Selbständigkeit und Zusammenarbeit kein Widerspruch sind, der wird seinen Augen kaum trauen. Kahl macht den Ideologen gut gelaunt einen Strich durch die Rechnung, denn alle Schultypen sind dabei, aus allen Teilen des Landes." DIE ZEIT

Weitere Informationen bei 'Freie Software und Bildung e.V.' (www.fsub.schule.de)

Siehe auch

Weitere externe Links

In der Wikipedia