Programmiersprache

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Inhaltsverzeichnis

Compiler-Sprachen

C

siehe C,C#,C++

JAVA

siehe Java

Oberon

Oberon ist ein Objekt-Pascal (Alternativen: Freepascal/Lazarus, Borland Delphi/Kylix)

Interpreter-Sprachen

Basic

JavaScript

siehe JavaScript

LOGO/Turtle

Grundidee ist es hier, eine Schilkröte über das Zeichenblatt zu bewegen. Da die Schildkröte einen Stift mit sich führt, malt sie bei einer Bewegung Linien. Inzwischen gibt es viele verschiedene LOGO/Turtle-Varianten, auch mit anderen Tieren.

NetLOGO stellt eine Weiterentwicklung des Konzepts der Turtle dar. Es ist auf anschauliche Weise möglich, grundlegende Programmierkonzepte einzuführen (Variablen, Kontrollstrukturen, sogar die Rekursion). Viele Turtles werden gleichzeitig über Felder (Patches) gesteuert und interagieren miteinander (von wenigen Regeln gelenkt). Turtles und Patches heißen Agenten, NetLOGO ist also eine agentenbasierte Programmier- bzw. Simulationsumgebung. Da es in Java entwickelt wurde, ist es weitgehend plattformunabhängig. Es stehen eine Reihe von Modellen zur Verfügung, die zu Zwecken der Simulation eingesetzt werden können.

Eine weitere LOGOvariante ist durch Starlogo, auch als "Vorläufer" von NetLOGO zu sehen, gegeben.


Perl

Practical Extraction and Reporting Language.

Perl ist eine freie, populäre, leistungsfähige und sehr schnelle höhere Programmiersprache, die überwiegend zur Bearbeitung von Daten, Texten und Dateien eingesetzt wird. Sie eignet sich insbesondere zur plattformübergreifenden Entwicklung portabler Tools und ist somit für viele Systemadministratoren und Webprogrammierer äußerst nützlich. Perl wurde von Larry Wall entwickelt und 1987 erstmals vorgestellt.


PHP

PHP ist eine Scriptsprache, deren Code von Server ausgeführt wird.Sie wurde entwickelt, um dynamisch HTML-Seiten auf Webservern zu generieren. Im Gegensatz zu clientseitigen Sprachen wie JS, kann der Internet-Surfer den Code nicht lesen; er kann nur das Ergebnis empfangen. Die Abkürzung PHP bedeutet PHP Hypertext Processor. Die Scriptsprache PHP besitzt eine an C angelehnte Syntax, ist in den HTML-Code integrierbar, kann mit Datenbanken umgehen, ist plattformunabhängig und Open-Source. Wenn man mit PHP arbeiten will braucht man Web-Space eines Anbieters, der auch PHP und möglichst die Datenbank MySQL unterstützt. Vor dem Hochladen sollte man die PHP-Scipts auf dem eigenen Rechner testen können. Dazu muss auf dem Rechner den Web-Server (z.B. APACHE), das PHP-Modul und möglichst auch die Datenbank MySQL installieren. PHP ist inzwischen so beliebt, dass viele kommerzielle Webseiten PHP einsetzen. Verbreitet ist dabei v.a. die Kombination Linux, Apache, MySQL, PHP (= LAMP).

Für einen Windows-Rechner gibt es derzeit das Programmpaket EasyPHP (http://www.easyphp.org), welches diese Installation selbständig vornimmt.


  • www.php.net - Seite des PHP-Projekts (aktuelle Versionen, Dokus, Tutorials etc.)
  • XAMPP - ein komplettes LAMP-System mit einfachem Installer, sehr gut geeignet für den Unterrichtseinsatz.
"Dieses Dokument beschreibt ca. 560 Funktionen von PHP 3/4/5. Dabei wurden die am häufigsten genutzten Befehle von PHP innerhalb einer vorgegebenen Gruppenstruktur in alphabetischer Reihenfolge geordnet und ausführlich erklärt. Desweiteren wird zu jeden Befehl mindestens ein Beispiel und die dazugehörige Ausgabe im Browser angezeigt. So kann man schon beim Lesen des Dokuments die Befehle nachvollziehen und bei Bedarf ausprobieren. Die Skripte sind aus diesem Grund sehr einfach gehalten, sodass gerade Anfänger einen sehr schnellen Bezug zu dem Befehl finden werden. Fortgeschrittene Programmierer hingegen werden wohl eher nur auf den Syntax schauen um dann diesen Befehl in ihr Programm einbinden zu können." (phpself.de)

Python

Python wurde ausdrücklich als eine Lern-Sprache entwickelt. Es gibt kaum Unterschiede zu den anderen Programmiersprachen. Python ist OpenSource-Software, d.h. kostenlos erhältlich. Besonderheiten:

  • Keine Klammern, sondern systematisches Einrücken
  • Der Range-Befehl um Zahlen-Sequenzen zu erzeugen, statt einer for-Schleife

Download-Quellen:

  • Orignal-Python Interpreter für Windows und Linux
  • Eric, eine Python-IDE für Linux
  • Boa-Constructor, eine Python-IDE, die in Python programmiert wurde. Um auf verschiedenen Betriebssystemen laufen zu können, benötigt man einige Bibliotheken. Projekt ist noch in Entwicklung.
  • Pynassi, ein Struktogramm-Editor und Debugger von Ingo Linkweiler.
  • DrPython, eine IDE von Daniel Pozmanter.

Material zu Python:

  • Buch: Python4kids von Gregor Lingl. Nutzt zum Einstieg unter anderem die Turtle-Grafik. Gut für Schüler geeignet.
Auf Basis dieses Buches habe ich pdf-Seiten und Tests für den Unterricht erstellt, mit denen meine Schüler Python erlernen. Allerdings sind die Unterlagen noch nicht fertig. Bei Interesse ..--BirgitLachner 15:47, 22. Nov 2004 (CET)

Online Kurse und -Materialien:

XML

XML ist eine Meta-Markup-Sprache (keine Programmiersprache). In XML können Markup-Sprachen formuliert werden, ein Beispiel ist XHTML, eine Formulierung von HTML in XML. Es existieren verschiedenste XML-Sprachen für spezielle Zwecke. XML ist momentan besonders als Datenaustauschformat zwischen verschiedenen Softwaresystemen beliebt, da es sowohl genug Struktur bietet, um automatisiert verarbeitet zu werden, gleichzeitig aber auch für den Programmierer noch lesbar bleibt.

OOP Objektorientierte Programmierung

Funktionale Programmierung

Die Funktionale Programmierung (FP) stellt ein weiteres Programmier-Paradigma neben der imperativen und der logischen Programmierung dar. Im Gegensatz zur imperativen Programmierung bestehen funktionale Programme nur aus hintereinandergeschalteteten oder rekursiven Aufrufen von Funktionen (teils einfach, teils höherer Ordnung). Iteration muss häufig durch Rekursion ersetzt werden. Der Code in funktionalen Sprachen ist sehr mathematisch, d.h. sehr kompakt. Gerade in der Algorithmik ist die FP daher in Universitäten sehr beliebt. Funktionale Sprachen sind bspw.:

UML

UML ist eine "Sprache" zur Darstellung (v.a.) objektorientierter Entwürfe. Sie besteht aus verschiedenen Diagrammtypen, die unterschiedliche grafische Sichten auf die Architektur (bzw. den Entwurf) eines Softwaresystems ermöglichen. Aktuell ist der UML-Standard in der Version 2.

Sonstiges

  • Kara ... ein programmierbarer Marienkäfer
Ein freies Java-Programm, das die Möglichkeit bietet, den Käfer als endlichen Automaten zu steuern, mit Java zu programmieren oder per Drag and Drop als Turingmaschine arbeiten zu lassen.

Siehe auch Programmierlernumgebungen