Programmiersprache

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Welche Programmiersprache ist für schulische Zwecke geeignet?

Eine Programmiersprache ist eine formale Sprache zur Darstellung (Notation) von Computerprogrammen. Sie vermittelt dem Computersystem (durch von einem Menschen geschriebenen Text) genaue Angaben zu einer Kette von internen Verarbeitungsschritten, beteiligten Daten und deren Struktur, in Abhängigkeit von internen oder externen Ereignissen.

Es gibt viele Programmiersprachen:

vgl. Liste der ProgrammiersprachenW-Logo.gif

vgl. Hallo-Welt-ProgrammW-Logo.gif

nur wenige davon haben sich an Schulen durchgesetzt.

Für Schulen relevant sind folgende Faktoren zu Beurteilung der Schultauglichkeit einer Programmiersprache:

  • ist die Syntax für einen Anfänger geeignet? Ist der Aufbau logisch und konsequent?
  • ist die Sprache - zumindest für Schüler - kostenlos?
  • gibt es für die Schulen geeignete IDEs?
  • bei Zentralabi: Welche Sprachen werden vorausgesetzt?
  • existieren andere Schulen, die ebenfalls in dieser Sprache unterrichten.

Programmiersprachen aus schulischer Sicht gegenübergestellt findet man hier:

Compiler-Sprachen

Ein Compiler (auch Kompilierer oder Übersetzer) ist ein Computerprogramm, das ein in einer Quellsprache geschriebenes Programm in ein semantisch äquivalentes Programm einer Zielsprache umwandelt. Üblicherweise handelt es sich dabei um die Übersetzung eines von einem Programmierer in einer Programmiersprache geschriebenen Quelltextes nach Assemblersprache, Bytecode oder Maschinensprache. Die Anwendung eines Compilers wird als Kompilierung bezeichnet. Compilersprachen sind entsprechend Sprachen, die einen Compiler einsetzen. Ihre Programme sind i.d.R. schneller als in Interpretersprachen programmierte, was aber für den Schulischen Einsatz eher unerheblich ist.

Bekannte Compilersprachen sind:

Bytecode Compilersprachen

  • Java ist eine Bytecode Compilersprache. Java-Programme werden im Normalfall in einen nicht direkt ausführbaren Bytecode (Dateiendung .class) übersetzt, den Maschinencode der Java Plattform, der mit der Java Runtime Environment (JRE) interpretiert wird.

Interpreter-Sprachen

Basic

JavaScript

siehe JavaScript

LOGO/Turtle

Logo

Perl

Perl

PHP

PHP

Python

Python

XML

XML ist eine Meta-Markup-Sprache (keine Programmiersprache). In XML können Markup-Sprachen formuliert werden, ein Beispiel ist XHTML, eine Formulierung von HTML in XML. Es existieren verschiedenste XML-Sprachen für spezielle Zwecke. XML ist momentan besonders als Datenaustauschformat zwischen verschiedenen Softwaresystemen beliebt, da es sowohl genug Struktur bietet, um automatisiert verarbeitet zu werden, gleichzeitig aber auch für den Programmierer noch lesbar bleibt.

OOP Objektorientierte Programmierung

Funktionale Programmierung

Die Funktionale Programmierung (FP) stellt ein weiteres Programmier-Paradigma neben der imperativen und der logischen Programmierung dar. Im Gegensatz zur imperativen Programmierung bestehen funktionale Programme nur aus hintereinandergeschalteteten oder rekursiven Aufrufen von Funktionen (teils einfach, teils höherer Ordnung). Iteration muss häufig durch Rekursion ersetzt werden. Der Code in funktionalen Sprachen ist sehr mathematisch, d.h. sehr kompakt. Gerade in der Algorithmik ist die FP daher in Universitäten sehr beliebt. Funktionale Sprachen sind bspw.:

UML

UML

Sonstiges