Show-Experimente im Chemieunterricht

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Version vom 15. November 2004, 16:56 Uhr von BirgitLachner (Diskussion | Beiträge)

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Das sind die Experimente, die die Schüler zum Staunen anregen. Am besten wäre es, wenn neben der Anleitung auch Erfahrungen über mögliche Fehlerquellen hinzugefügt werden.

Die Opferung eines Gummibärchens

In ein Reagenzglas (nicht zu klein) wird etwas Kaliumchlorat gegeben, das Reagenzglas schräg eingespannt und schließlich erhitzt. Wenn das Kaliumchlorat geschmolzen ist, kann das Gummibärchen hineingeben werden. Es folgt eine heftige Reaktion.

  • Sicherheit: Eigentlich sollte die Reakion nicht so stark sein, das das Glas zerplatzen kann, aber zu Sicherheit wäre eine Schutzscheibe angebracht.
  • Gummibär-Farbe: Das im Chlorat Kalium enthalten ist, hat das Licht eine rote Farbe. Verwendet man ein rotes Gummibärchen, so denke viele Schüler, dass die Rotfärbung vom Gummibärchen kommt. Eine Wiederholung kann vom Gegenteil überzeugen.

Fachliches dazu: Trotz Show kann man das Experiment nutzen um Fachbegriffe aus dem Unterricht einzubringen; und das aus verschiedenen Klassen.

  • Klasse 8: Es findet deutlich eine Reaktion statt, denn das Gummibärchen ist weg und es ist Energie freigeworden.
  • Klasse 9: Es findet eine Redoxreaktion statt, da das Chlorat eine Sauerreiche Verbindung ist, die den Sauerstoff für die Oxidation des Gummibärchen liefert. Flammerfärbung aufgrund des Kaliums
  • Klasse 10: ...

Die Pharaoschlange

Einige Lutschtabletten Emser Pastillen wird in Alkohol getränkt, in ein Sandhäufchen gesteckt und dann angezündet. Es ensteht daraus eine schwarze Schlange.

Leider wurde die Zusammensetzung der Emserpastillen verändert. Früher waren wohl Carbonate enthalten, die zu einem wesentlich stärkeren Aufblähen führten. Trotzdem funktioniert der Versuch mit den Emser-Pastillen immer noch einigermassen gut. Kennt jemand eine besser Alternative?