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Definition

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Definition:

Als Nuklid wird ein bestimmter Atomkern eines Elements bezeichnet. Nuklide sind durch die Massenzahl A und die Kernladungszahl Z eindeutig definiert, wobei die Anzahl der Protonen durch die Ordnungszahl angegeben wird. Manche Nuklide sind radioaktiv und wandeln sich spontan unter Aussendung von α-, β- und γ- Strahlung in andere Nuklide um.

Arten radioaktiver Strahlung:

α-Strahlung besteht aus doppelt positiv geladenen Heliumkernen (α-Teilchen),
β-Strahlung aus Elektronen-) oder Positronen+)
und γ-Strahlung ist eine energiereiche elektromagnetische Strahlung.

Radioaktive Strahlung

  • besitzt Energie
  • kann Gase ionisieren
  • kann Filme schwärzen
  • kann Stoffe in unterschiedlicher Weise durchdringen
  • \alpha- und \beta-Strahlung wird in elektrischen und magnetischen Feldern abgelenkt
  • kann Zellen schädigen!!!


Äquivalentdosis H (entscheidend für die biologische Wirkung ionisierender Strahlung):

 \mathrm {H = D \cdot q = \frac E m \cdot q}

Die Strahlenbelastung wird meist in Milisievert (mSv) angegeben.

Die Halbwertszeit tH gibt an, in welcher Zeit sich jeweils die Hälfte der instabilen Atomkerne umwandelt.

Quelle: Duden Paetec Schulbuchverlag: Physik 9 Gymnasium Bayern

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