Unterricht-Tipps für Mathematik

aus ZUM-Wiki, dem Wiki für Lehr- und Lerninhalte auf ZUM.de
Version vom 15. November 2004, 00:27 Uhr von BirgitLachner (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Kurztest um Basiswissen zu sichern

Viele Mathelehrer beklagen, dass Grundwissen nach kürzester Zeit nicht mehr verfügbar ist. Dagegen kann man etwas machen. Die Idee dieser Kurztests (oder anderer Name?) ist, dass die Schüler 10 Aufgaben bekommen, die im Kopf gelöst werden muss und von dem nur das Ergebnis auf ein Blatt notiert werden soll. Am Ende werden die Ergebnisse verglichen und korrigiert. Wer Probleme hat muss das Alte selber wiederholen, zum Beispiel anhand von kurzen Wiederholungszetteln. Was vorkommen kann und weiter Informationen: Mathe Kurztests

Hausaufgaben-Bewertung (oder wie könnte man das nennen?)

Variation von Aufgaben

Offene Aufgabenstellung ... hört sich gut an, aber was ist das denn? Frau Prof. Bruder von der TU-Darmstadt hat diese Idee systematisiert. Hier eine Übersicht mit Beispielen: Mathe Aufgaben-Variationen

Portfolio

...

Lerntagebuch

...

Lernprotokolle

...

Expertenrunden

Hat man mehrere abgeschlossenen kleinen Themenn kann man die Schüler in Gruppen daran arbeiten lassen. Sie sollen sich in einer Gruppe soweit damit beschäftigen, dass jeder das Neue erklären und an andere weitergeben kann. Anschließend werden die Gruppen neu zusammen gemischt, so das in jeder neuen Gruppe ein Experte aus den ursprünglichen Gruppen vorhanden ist. Innerhalb der neuen Gruppe bringen sich die Schüler dann das Neue bei und stehen auch bei Fragen und bei der Bearbeitung von Aufgaben zum neuen Thema den anderen als Experten zu Verfügung.

Diese Methode funktioniert auch bei schwächeren Klassen. Allerdings sollte pro Expertengruppe mindestens ein Schüler vorhanden sein, der etwas besser in Mathe ist. Er ist derjenige, den die Fast-Experten beim Verstehen fragen können.

Das schöne an der Methode ist, dass alle beschäftigt. Ein einer abschließenden Runde könne aufgetretene Fragen noch einmal genau geklärt werden, damit man sich sicher sein kann, dass der Stoff bei allen sitzt.

Fehleranalyse

Die Arbeiten werden ja nicht nur geschrieben, um schlechte Noten zu vergeben. Sie sollen feststellen, ob ein Schüler den bearbeiteten Stoff beherrscht und wo seine Lücken sind. Statt einer Korrektur in Form von Abschreiben einer Lösung, was meist gar nichts bringt, ist es sinnvoller, dass die Schüler ihre Fehler analysieren. Zu jedem Fehler sollte sich der Schüler notieren ...

  • Welchen Fehler er gemacht hat
  • Wie es zu dem Fehler kam(Aufgabe nicht gelesen, etwas vergessen oder flasch gelernt, verrechnet, ...)
  • Was will er machen um das nächste Mal einen solchen Fehler zu vermeiden

Zusätzlich könnte ein Fehlerplakat für das Kinderzimmer bzw. den Arbeitsplatz erstellt werden, auf an die Fehler erinnert werden und zu jeder falschen Aufgabe sollte ein andere herausgesucht werden, die ähnlich ist.