Asylrecht

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Das Asylrecht für politisch Verfolgte wurde in Deutschland aufgrund der Erfahrung mit dem nationalsozialistischen Terrorregime im Grundgesetz verankert.

Nach deutschem Recht (Artikel 16a Grundgesetz[1]) haben Einreisende aus so genannten sicheren Drittländern allerdings kein Recht mehr auf Asyl in Deutschland. Seit der Einführung dieses Artikels durch den AsylkompromissWikipedia-logo.png von 1993 ist daher die Anerkennungsquote für Asylbewerber entsprechend gering.[2]

2007 sank die Zahl der Asylbewerber in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit 1977. Es wurden nur noch 19.164 Asyl-Erstanträge gestellt - knapp neun Prozent weniger als 2006.[3] (2003 waren es noch 50.500.)

Inhaltsverzeichnis

Aktuell

"Zwischen Mitgefühl und Misstrauen: Das Bundesamt für Migration ist die Schnittstelle, an der sich entscheidet, wie das Asylrecht funktioniert. Eine Innenbesichtigung"

Unterrichtsmaterial

Einzelnachweise

  1. http://bundesrecht.juris.de/gg/art_16a.html
  2. Asylkompromiss von 1992: Lichterketten und SPD-Asylanten von Vera Gaserow ZEIT 29. November 2012 "Die Debatte um das Grundrecht auf Asyl zerriss vor 20 Jahren die Republik. Am 6. Dezember 1992 endete der erbitterte Streit mit dem "Asylkompromiss": Der Artikel 16 des Grundgesetzes wurde eingeschränkt."
  3. Jörg Lau (DIE ZEIT 08.06.2006 Nr.24): Immigration • Wir waren ein Einwanderungsland

Linkliste

Siehe auch