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SprechfertigkeitA1

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Zur Begriffsbestimmung von "Sprechen"

"Sprechen" umfasst eine ganze Bandbreite von Teilfertigkeiten und es ist deshalb schwierig "Sprechen" als ganzes zu definieren. Auf der einen Seite ist die Produktion von Lauten, die zu Wörtern, Sätzen, Texten werden. Auf der anderen Seite ist "Sprechen" eine interaktive Fähigkeit und bedeutet die Möglichkeit sich in kommunikativen Kontexten einer Sprache zu bewegen. Diese Teilfertigkeit wird im Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) Interaktion genannt. In der Interaktion als komplexem Prozess wirken Sprechen, Hören aber nonverbale Komponenten (Gestik, Mimik, Augenkontakt)zusammen. Diese sprechende Interaktion wird als "Gespräch" bezeichnet (vgl. Kallmayer 1996). Das monologische Sprechen ist in seiner Komplexität abhängig von der Länge. Kurzu Beiträge (etwa Antworten auf Fragen) sind weniger komplex als das Halten einer Rede oder eine längere Erzählung. Zu den verschiedenen Formen des Sprechens siehe Gutenberg (1981), unten im Literverzeichnis

Sprechen und die Skalen des GER

Literatur und Links

  • Gutenberg, Norbert (1981), Formen des Sprechens, Gegenstandskonstitution und Methodologie von Gesprächs- und Redetypologie in Sprach- und Sprechwissenschaft, Göttingen
  • Kallmeyer, Werner (1996), Einleitung zur Gesprächsrhetorik, in: Gesprächsrhetorik, Kallmeyer, W. (Hg), Tübingen