Benutzer:Christian

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Teilnehmer Geschichtskurs Herr Böhme Benutzer:Fontane44

Geschichte Arbeitsgruppe 2

Sander

Inhaltsverzeichnis

Geschichte Gk Jahrgangsstufe 13 Herr Böhme

Die unterschiedlichen Ausgangssituationen, Interessen und Strategien der USA und der UdSSR

Bereits in Jalta und Potsdam war deutlich geworden, dass sich die zunehmenden Differenzen zwischen der Sowjetunion und den Westalliierten nicht mehr ausräumen lassen würden. Churchill hatte als einer der Ersten darauf hingewiesen, dass die Teilung Europas und Deutschlands durch einen „Eisernen Vorhang“ nicht mehr abzuwenden sei. Die USA sah sich darin gezwungen, Maßnahmen zur Eindämmung der kommunistischen Expansion (Entstehung sozialistischer Volksrepubliken in Ost- und Südeuropa) zu ergreifen. Im Jahre 1947 veröffentlichte Präsident Truman eine Erklärung, welche bekannt wurde als die „Truman Doctrine“. Hiermit warnte die USA die UDSSR, dass sie den Kommunismus überall dort bekämpfen würde, wo sie die Demokratie gefährdet. Die „Truman Doctrine“ betont die Rolle der USA als „Weltpolizei“ und unterstreicht die Beziehungen zu ihren Alliierten. Die „Truman Doctrine“ kann als Gegensatz zur Theorie der Isolierung in der „Monroe Doctrine“ angesehen werden. Die USA zielte darauf hinaus, die UDSSR dann zu bekämpfen, wenn sie versucht ihren Einfluss auszubauen. Es war allerdings nie das Ziel der USA in einen direkten militärischen Konflikt mit der UDSSR zu geraten. Mit dem Marshallplan, ebenfalls 1947, wurde ein wirtschaftliches Hilfsprogramm aufgelegt, das die Staaten Europas beim Wiederaufbau unterstützen und sie somit gegen den Kommunismus stabilisieren soll. Dieser Plan erreichte allerdings nur die westlichen Länder Europas, da die Staaten in Osteuropa dem Druck der UDSSR ausgesetzt waren. Um den Westen widerstandsfähig zu machen wurde 1949 die Nato gegründet. Die USA vertraten den Anspruch weltweit Frieden, Freiheit und Demokratie zu verteidigen. Als stärkste Wirtschafts- und Militärmacht genoss das Land nach 1945 großes Ansehen. Die USA galt als das beste Beispiel für ein modernes, konsumorientiertes und demokratisches Land.

Potsdamer Protokoll

Schon während des Krieges kam es in Teheran und Jalta zu der Übereinkunft, dass Deutschland in Besatzungszonen aufgeteilt werden und von den Siegermächten regiert werden sollte. Auf der Potsdamer Konferenz ( 2.August 1945) einigten sich die USA (Truman), Großbritannien (Churchill, später Clement Attlee) und die UDSSR (Stalin) auf folgende Punkte zur Behandlung Deutschlands (Frankreich stimmte am 7 August 1945 den Beschlüssen zu, jedoch mit Vorbehalten vor allem gegen die Absicht, Deutschland als wirtschaftliche Einheit zu betrachten):

- Aufteilung Deutschlands in vier Besatzungszonen - die höchste Regierungsgewalt in den einzelnen Besatzungszonen wird von dem Oberkommandierenden der jeweiligen Siegermacht und für Deutschland als Ganzes in einem Alliierten Kontrollrat ausgeübt (dieser wurde in Berlin errichtet) - völlige Abrüstung und Entmilitarisierung - Ausschaltung der gesamten für Kriegsproduktionen geeigneten Industrie - Beseitigung von wirtschaftlichen Konzentrationen und Monopolen, völlige und endgültige Auflösung aller bewaffneten Verbände sowie militärischen Traditions- und Kriegervereine, - Auflösung der NSDAP und ihrer angeschlossenen Gliederungen - Aufhebung von Nazi-Gesetzen - Verhaftung und Aburteilung der Kriegsverbrecher - Entfernung von Nationalsozialisten aus öffentlichen und halböffentlichen Ämtern sowie aus verantwortlichen Posten (Entnazifizierung) - Umgestaltung des politischen Lebens auf demokratischer Grundlage - demokratische Erneuerung des Erziehungs- und des Gerichtswesens - Dezentralisierung der Verwaltung (nur örtliche Verwaltungen unter Lenkung durch den Alliierten Kontrollrat) - Wiederherstellung der lokalen Selbstverwaltung und Zulassung demokratischer Parteien - Förderung von Landwirtschaft und Friedensindustrie für den deutschen Eigenbedarf - deutsche Wirtschaft wird dezentralisiert und unter alliierte Kontrolle gestellt - Deutschland soll jedoch als wirtschaftliche Einheit betrachtet werden - es ist nicht die Absicht das deutsche Volk zu vernichten oder zu versklaven - Reparationen und Industriemontagen sollten die Siegermächte aus ihrer jeweiligen Beatzungszone entnehmen. Nur die UdSSR sollte auch aus den Westzonen Leistungen erhalten (diese Trennung in ein östliches und westliches Reparationsgebiet wird als Anfang der Teilung Deutschlands gesehen und steht im Widerspruch zu der vereinbarten Behandlung Deutschlands als wirtschaftliche Einheit)

Wenn die eigenen Anstrengungen des deutschen Volkes auf die Erreichung dieser Ziele gerichtet sein werden, so wird Deutschland wieder ein Teil der friedlichen westlichen Welt. Dies ist die Absicht der Alliierten.

Auf der Potsdamer Konferenz vereinbarten die „Großen Drei“ zwar eine „Ausweisung Deutscher aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn“, aber diese sollte in „ordnungsgemäßer und humaner Weise erfolgen“. Doch zunächst blieb der Rachegedanken vorherrschendes Motiv für die gewaltsame und verlustreiche Vertreibung, die erst 1947 in eine geordnete Umsiedlung mündete.

Die Schwierigkeiten der Besatzungsmächte, sich in Potsdam und später im Kontrollrat auf gemeinsame Ziele zu einigen, sollten zu einer weitgehend autonomen Verwaltung der einzelnen Besatzungszonen sowie ihre politisch und wirtschaftlichen Ausgestaltung nach den Vorstellungen der jeweiligen Besatzungsmacht führen. Unter diesem Blickwinkel wurden die Weichen für die deutsche Teilung bereits auf der Konferenz von Potsdam gestellt.

Im Gegensatz zur offiziellen amerikanischen Politik, die Potsdam als einen Erfolg der Kriegsalliierten bezeichneten, sprachen einige skeptische Stimmen, wie z.B. George Kennan von einer Politik des Wunschgedankens, das keine Zukunft hat. Nach Kennan ist es ein unmögliches Vorhaben zusammen mit den Russen Deutschland zu regieren. Aus diesem Grund sei ein zerstückeltes Deutschland, indem der westliche Teil als Prellblock für die Kräfte des Totalitarismus wirkt, als ein geeintes Deutschland, das diese Kräfte weiter in den Westen durchlässt. Auch die unpräzisen Ausdrücke, die man unterschiedliche interpretieren kann, wie z.B. „demokratisch“, „friedlich“, „gerecht“ kritisiert Kennan. Diese Erkenntnis zog er aus seinen siebzehn Jahren Russlanderfahrung. Die Wirklichkeit bestätigte dies und zeigte, dass die Anti-Hitler-Koalition zerbrochen war, die Spaltung Europas und Deutschlands voranschritt und der Ost-West-Gegensatz zum bestimmenden Moment der internationalen Beziehungen werden sollte.

Tendenzen zur Aufhebung der Bipolarität: Entspannung zwischen USA und UdSSR und ihre Auswirkungen

Zerfall der Anti- Hitler Koalition

KSZE-Konferenzen

Das Ende der politischen Teilung : Auflösung von RGW u. WP

Mathematik Lk Jahrgangsstufe 13 Herr Mescher

Bernoullikette

Man spricht dann von einem Bernoulli-Experiment, wenn es bei vielen Zufallsexperimenten nur zwei Ausgänge gibt.

Das gängigste Beispiel ist der Würfelwurf. Entweder man erzielt einen Treffer mit der Erfolgswahrscheinlichkeit p oder eine Niete mit der Misserfolgswahrscheinlichkeit von 1-p.

Wiederholt man ein Bernoulli-Experiment n-mal, wobei die Erfolgswahrscheinlichkeit p bei jeder Durchführung gleich bleibt und die Reihenfolge der Versuche unwichtig ist, spricht man von einer Bernoulli-Kette der Länge n mit der Erfolgswahrscheinlichkeit p.

Binomialverteilung

Das Errechnen einer bestimmten Wahrscheinlichkeit von einem Ergebins ist bei einer Bernoulli-Kette mit Hilfe eines Baumdiagramms, besonders bei einer großen Anzahl an Pfaden umständlich. Aus diesem Grund kann man durch folgende Überlegungen auf eine leicht zu lösende Formel schließen.

Es liegt eine Bernoulli-Kette mit der Trefferwahrscheinlichkeit von p vor, die Anzahl der Trefer sei k. Ziel ist es herauszufinden, mit welcher Wahrscheinlichkeit k Treffer erzielt werden.

Man überlegt sich nun, wieviele mögliche Pfade gibt es, die zu meinem richtigen Ergebnis führen. Jeder Pfad besteht aus n Abschnitten (Anzahl der Versuchsdurchführungen). Demnach gibt es (nk) Anzahl an Pfaden, sie zum richtigen Ergebins führen. Jeder dieser Pfade hat eine Wahrscheinlichkeit von p.... Aus diesem Grund kann man die Anzahle der Pfade mit ihrer Wahrscheinlichkeit multiplizieren und man erhält die Wahrscheinlichkiet für das Eintreten von k-Treffern.



Den Wert kann man auch mit Tabellen, die für solche Berechnungen angelegt worden sind, bestimmen.

Oft ist es der Fall, dass es mehrere richtige Treffer gibt. Hier muss man einfach die einzelnen Wahrscheinlichkeiten für das Eintreten der richtigen Ergebnisse errechnen und dann addieren.

Interpolation

Die passenden Werte für die Stammfunktion Φ kann man, wie oben aufgeführt, aus der Tabelle ablesen. Bei sehr genauen Funktionswerten liefert die Tabelle jedoch nur ungenaue Ergebnisse. Möchte man z.B. den tabellierten Wert für x=1,616 herausfinden, so bleibt einem zunächst nichts anderes übrig als x auf 1,62 aufzurunden und hierfür den Wert abzulesen.

Ein bestimmtes Verfahren, welches Interpolation genannt wird, liefert jedoch genauere Werte. Man geht hierbei wie folgt vor. Man möchte den Funktionswert für f(x*) näherungsweise berechnen, wobei x1< x* >x2. Hierzu stellt man sich vor, dass die Punkte A (x1/f(x1)) und B (x2/f(x2)) gemeinsam auf einer Strecke liegen. Die Funktionswerte für x1 und x2 können der Tabelle entnommen werden. Dies ist allerdings auch nicht ganz genau, da es sich eigentlich um eine Kurve handelt, die Strecke dient demnach nur als Annäherung. Die Geradengleichung lautet: y = mx + n . Um die Steigung m ausrechnen zu können, wird der y-Wert bzw. der x-Werte des Punktes B von dem des Punktes A abgezogen, wobei die Differenz der y-Werte bei dem zu bildenden Bruch den Zähler und die Differenz der x-Werte den Nenner bildet.

Für die Berechnung der Steigung gilt also: m = (f(x2)-f(x1))/(x2-x1). Den y- Achsenabschnitt erhält man durch Einsetzen des Punktes A oder B. Nun hat man die Geradengleichung soweit, dass man nur noch x einsetzen muss und dann einen genaueren Funktionswert erhält, als ihn die Tabelle liefert.

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