Benutzer:Dischba

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Mein Name ist Ulrich Gutenberg (Jahrgang 1956). Ich unterrichte noch einige Stunden Erdkunde am Grotefend-Gymnasium Münden und betreue dort die Informations- und Kommunikationstechnologien im pädagogisch-didaktischen Bereich. Vorwiegend bin ich Medienpädagogischer Berater im Kreismedienzentrum Göttingen (regionales Medienzentrum für die Stadt und den Landkreis Göttingen) und versuche dort seit 1995 die Informations- und Kommunikationsmedien im Schulalltag zu etablieren. Daraus ist die mediendidaktische Konzeption der Digitalen Schulbank (Abk. Dischba) hervorgegangen, die in den ersten Jahren im Diskurs mit Norbert Gebel entstand. Später übernahm Christian Machate (insbesondere Sachfilmerschließung) diese Aufgabe. Seit 2007 koordiniere ich im Rahmen meiner Medienberatertätigkeit die niedersächsische Arbeitsgruppe "Medienkonzept / Beratung" des NiLS. Als ausgebildeter Peercoach-Trainer versuche ich in einer Projektgruppe die "Medienberatung auf Augenhöhe" an niedersächsischen Schulen zu etablieren. Seit 2010 gehöre ich zum Mitherausgeberkreis von Computer+Unterricht des Friedrich-Verlags.

Im Fokus der Konzeption Dischba steht der alltägliche Schulunterricht in seinen vielfältigen Abhängigkeiten, wie Systemadministration oder Trägheit traditioneller Systeme bis zum Phänomen der Medienverwahrlosung und der Wahrnehmung digitaler Oberflächen durch die Schülerinnen und Schüler. Auf der Suche nach einer geeigneten Arbeitsoberfläche für die Digitale Schulbank bin ich über sogenannte Office-Standardsoftware - insbesondere Powerpoint (Microsoft Office) und Impress (OpenOffice)- auf die Software SMART Notebook (SMART Technologies) gestoßen. Diese am Unterricht orientierte Software ermöglicht aus meiner Sicht zurzeit die beste Umsetzung von Dischba. Zur Untermauerung dieser These habe ich den Entwurf eines Kriterienkatalogs für Schul-Software auf einer digitalen Schulbank entwickelt und sichte nach diesen Kriterien Alternativen auf dem Markt.

In dem Buch "Interaktive Whiteboards im Unterricht: Das Praxishandbuch" 2010 sind insbesondere im Kapitel 2 "Digitale Werkzeuge kompentenzorientiert einsetzen" meine didaktischen Thesen zusammengefasst veröffentlicht.

Ich bin auch schon seit 1996 Mitglied bei ZUM, habe aber nie richtig den Einstieg gefunden. Deshalb ist der Bereich Erdkunde/Niedersachsen verwaist. Waren es zuerst technische Probleme, die meine Mitarbeit behinderten, so war es später einfach der Alltag.