Der Imperialismus und seine Folgen

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Inhaltsverzeichnis

3. Der Imperialismus und seine Folgen

Macht- und Geltungspolitik und ihre ideologische Legitimation; ökonomische Motive imperialistischer Politik; die Rivalität zwischen den Staaten und ihre Folgen; die Auswirkungen imperialistischer Politik auf die Kolonien; der verspätete Imperialismus im deutschen Kaiserreich; der wachsende Nationalismus und Chauvinismus in Europa und der Kriegsausbruch 1914; das Epochenjahr 1917 und die historische Bedeutung des Ersten Weltkriegs

Macht- und Geltungspolitik sowie ihre Legitimation: Mit der Gründung des Deutschen Reiches büßte Frankreich sein Vormachtstellung in Europa ein, und England fürchtete um das Gleichgewicht in Europa. Beide gedachten ihre Defizite durch koloniale Erwerbungen auszugleichen. Imperialistische Politik wurde verstanden als Sicherung von Rohstoff- und Absatzmärkten. Es war ein einseitiges Geschäft der Ausbeutung durch die industrialisierten Großmächte. Die Kolonien waren aber auch für die meisten Kolonien Erweiterungsobjekte (?? F44). Das Zeitalter des ImperialismusWikipedia-logo.png umfasst in etwa den Zeitraum zwischen 1880 und dem Beginn des ersten Weltkrieges 1914. Der Wettlauf um die kolonialen Erwerbungen begann mit dem Protektorat Frankreichs über Tunesien (1881) und der zeitgleichen englischen Militäraktion in Ägypten. Neben den traditionellen Kolonialmächten Großbritannien, Frankreich und Russland beteiligten sich mehr und mehr auch die aufstrebenden Mächte USA, Belgien, Italien und Japan sowie das Deutsche Reich als ,,verspätete Nation’’ am Wettlauf um die Aufteilung der Welt. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg war die Aufteilung der Welt unter den europäischen Mächten weitgehend abgeschlossen. Nur wenige der unterentwickelten Länder entgingen der Fremdherrschaft. Die Idee des Imperialismus lebte von einem missionarischen Sendungsbewusstsein und Überlegenheitsgefühl der weißen Rasse und ihrer Zivilisation. Der Sozialdarwinismus (Unter Sozialdarwinismus versteht man eine heute wissenschaftlich diskreditierte gesellschaftswissenschaftliche Theorie, welche aussagt, dass Personen, Gruppen und menschliche Rassen den gleichen Gesetzen der natürlichen Selektion unterworfen seien, die der britische Naturforscher Charles Darwin bei Pflanzen und Tieren in der Natur beobachtet hatte. Die Bezeichnung gilt heute als irreführend) bot eine willkommene Rechtfertigung für jede Art von Eroberungsaktivitäten.

Ökonomische Motive imperialistischer Politik: Zu den außenpolitischen Zielen Kaiser Wilhelms II gehörte der Erwerb weiterer Kolonien. Bismarck stimmte dieser Politik nur bedingt zu, dennoch erwarb das Deutsche Reich unter seiner Kanzlerschaft die meisten Kolonien. Eine imperialistische Kolonialpolitik forderte Wilhelm jedoch erst nach dem Zwangsrücktritt Bismarcks.

Der verspätete Imperialismus im deutschen Kaiserreich: Als verspätende Kolonialmacht forderte der Kaiser neben dem imperialistischen Nationen England, Frankreich, Russland und den USA seinen ,,Platz an der SonneWikipedia-logo.png’’. Ökonomische Aspekte waren für die Kolonialpolitik von weit geringerer Bedeutung als die politischen Ziele. Die deutschen Kolonien – als Siedlungsgebiet vollkommen unbedeutend – blieben im eigentlichen Sinne ,,Kronkolonien’’. Unterstützt wurde der Kaiser von Verbänden, Organisationen und privaten Investoren. Zu den wichtigsten Kolonialgesellschaften zählten der Kolonialverein, die Deutsche Kolonialgesellschaft und der Alldeutsche Verband. Diese Verbände betrachteten die Erweiterung des deutschen Herrschaftsbereiches als Voraussetzung für eine gemeinsame Weltmachtpolitik des Kaiserreiches. Die expansive Kolonialpolitik brachte das Deutsche Reich bald in scharfe Konkurrenz zu den anderen europäischen Gromächten Frankreich, Großbritannien und Russland. 1904 erhob sich in Deutsch-Südwestafrika gegen die Herrschaft der weißen Kolonisten der Stamm der Herero, dem sich die Hottentotten anschlossen. Der Kampf zwischen den Aufständischen und den deutschen Schutztruppen zog sich bis 1907 hin. Als im Reichstag für die Fortsetzung des Kampfes zusätzliche Finanzmittel gefordert wurden, stimmte neben dem Zentrum auch die SPD gegen den Etat. Der Reichskanzler löste daraufhin den Reichstag auf.

Die Rivalität zwischen den Staaten und ihre Folgen: Je länger das Rennen um die Aufteilung der Welt dauerte, desto mehr reifte in Deutschland die Überzeugung, ,an sollte dem Kaiserreich durch Erfolge in der kolonialpolitischen Auseinandersetzungen ,,Weltgeltung’’ verschaffen. Kaiser Wilhelm II und seine Berater sahen die Kolonien als militärische Stützpunkte an, deren Verteidigung nur mit einer massiven Aufrüstung der deutschen Flotte gewährleistet sei. So provozierte die Flottenpolitik des Reiches im April 1904 den Abschluss der ,,Entente cordiale’’ zwischen Großbritannien und Frankreich. Als Welt- und Kolonialmacht benötigte der Kaiser, der sein Reich als ebenbürtige Seemacht zu England ausbauen wollte, eine starke Flotte. Durch die Europapolitik Bismarcks wurde das Deutsche Reich als Kontinentalmacht verstanden und hatte bereits den Rüstungsschwerpunkt auf das Landheer gelegt. Großadmiral Tripitz entwickelte ein Konzept für eine schlagkräftige deutsche Flotte. Jedoch trug er zur Verschlechterung der deutsch-britischen Beziehungen bei. Begleitet von einer antibritischen Propaganda des Alldeutschen Verbandes sowie mit der Unterstützung vom Kaiser setzte er sich den Ausbau einer deutschen ,,Risikoflotte’’ zum Ziel. Plan war, dass England trotz der weiterhin bestehenden Überlegenheit einen Waffengang vermeiden würde, da Deutschland der Seemacht im Falle eines Krieges hohe Verluste bringen könnte. Mit diesem Mittel, davon war Tripitz überzeugt, konnte man England nötigen, dem Dreibund (Deutsches Reich, Österreich-Ungarn und Italien) beizutreten. England trat dem Dreibund nicht bei, sondern betrachtete die deutsche Rüstungspolitik als Provokation und Angriff auf die britische Vorherrschaft zur See. Diese Überschätzung der deutschen Macht fand innenpolitisch eine Mehrheit aus Kaiser, den staatstragenden Kräften und der Großindustrie. Die notwendigen Flottengesetze wurden schnell verabschiedet, und die erheblichen finanziellen Mittel schnell genehmigt. England verfolgte den ,,Two-Power-Standard’’. Die englische Flotte musste immer genauso stark sein wie die beiden nächst größeren Flotten zusammen. Tripitz widersetzte sich diesem alten englischen Grundsatz und strebte eine Flottenstärke an, die der englischen an dem Niveau von zwei Drittel entsprochen hätte. Als Großbritannien in Südafrika einen Krieg gegen die Buren führte, bot man Kaiser Wilhelm sogar Gespräche an. Eine Abstimmung der Flottenstärke scheiterte jedoch an der Überheblichkeit Deutschlands. Der kostspielige Rüstungswettlauf setzte sich fort. Ein letzter Verständigungsversuch Großbritanniens scheiterte 1912 endgültig. England schickte seinen Kriegsminister zur Verständigung über die Flottenstärke nach Berlin, doch dieser wurde abgewiesen. Zwischen den beiden Marokkokrisen im August 1907, war die ,,entente cordiale’’ durch den Interessenausgleichs von Russland und England zur Triple-entente (Frankreich, England, Russland) erweitert worden. In Deutschland fühlte man sich eingekreist und man sah den Hauptschuldigen in England. Kaiser Wilhelm hatte das Bismarck’sche Netz aus Verträgen und damit die Zugehörigkeit zum europäischen Bündnis zerstört. Er lehnte obendrein 1912 den letzten englischen Klärungsversuch zur Flottenfrage ab. Stattdessen wurde das deutsche Reich auf seine Führungsrolle im Dreibund mit Österreich-Ungarn und Italien reduziert. Frankreich war nicht weiter diplomatisch isoliert, sondern Teil der Verteidigungsabkommen zwischen England und Russland. Deutschland und die Mittelmeermächte standen den Entente-Staaten gegenüber, deren Bündnisse sich in den nächsten Jahren weiter festigten.

Die Auswirkungen imperialistischer Politik auf die Kolonien: Die Kolonien waren für die meisten Mächte Erweiterungsgebiete ihrer Macht. Die Idee des Imperialismus lebte ... [vgl. oben]. Die verschiedenen Kolonien wurden entweder friedlich eingenommen oder mit Gewalt an sich genommen (auch Kanonenbootpolitik) . England wurde durch die Flottenpolitik in die Arme Frankreichs getrieben. 1904 gründeten sie den ,,entente cordiale’’ um sich gemeinsam der deutschen Bedrohung auf dem Kontinent zu stellen. Diese Abmachung teilte auch die Koloniengebiete (besser: Interessensphären) auf, Frankreich bekam Marokko und England Ägypten. Deutschland konnte somit dort nur noch als Störenfried einer festgelegten Kolonialordnung auftreten, so dass man im Frühjahr in Berlin sich für Proteste entschloss. Dies kam zur 1. Marokkokrise 1905. In Frankreich herrschte danach weiterhin ein antideutsche Stimmung, Russland orientierte sich an England, das sich hinter Frankreich gestellt hatte. Italien war praktisch vom Dreierbund abgefallen und war als Partner Deutschlands wertlos. Die 2. Marokkokrise begann 1911. Frankreich besetzte marokkanischen Städte Rabat und Fes. Das deutsche Reich erklärte, es überlasse Marokko Frankreich, wollte aber als Ausgleich die französischen Kongogebiete. Im November 1911 wurde nach langen Verhandlungen das deutsch-französische Abkommen geschlossen, das Deutsche Reich verzichtete auf jede Einmischung in Marokko und bekam dafür einen Teil des französischen Kongo.

Wachsender Nationalismus und Chauvinismus in Europa und der Kriegsausbruch 1914 Chauvinismus ist der Glaube an die Überlegenheit der eigenen Gruppe. Im Laufe der Jahre, angefangen mit der Gründung des 2. deutschen Reiches, sah sich Deutschland als eine Großmacht auf dem Kontinent. Sie sahen sich politisch und auch im Rüstungswettkampf den anderen Ländern gegenüber überlegen. Dieses Gefühl wurde an die Bevölkerung des deutschen Reiches weiter vermittelt, welche sich durch wachsenden Nationalismus auch für die WeltmachtpolitikWikipedia-logo.png von Kaiser Wilhelm II begeistern ließ.

Kriegsausbruch 1914: Im Balkan zettelten Bulgarien, Serbien, Griechenland und Montenegro im Oktober 1912 einen Krieg gegen die Türkei an, um das Land vom Balkan zu verdrängen und ihre eigenen Territorien zu erweitern. (1. Balkankrieg 1912-1913) Im Mai 1913 wurde der erste BalkankriegWikipedia-logo.png beendet. Das Osmanische Reich (Türkei) verlor Kreta sowie fast seine gesamten europäischen Besitzungen und musste die Abtretung Mazedoniens anerkennen. Bulgarien, Serbien und Griechenland gerieten in Streit um die Aufteilung des nun eroberten Mazedoniens. Mit dem Angriff der bulgarischen Armee auf zwei serbische Städte begann der 2. Balkankrieg. Am 1. Juli erklärten Serbien und Griechenland dem ehemals verbündeten Bulgarien den Krieg. Die Türkei und Rumänien griffen auf der Seite Serbiens mit ein. Im Vertrag von Bukarest verlor Bulgarien alle Territorien, die es im 1. Balkankrieg erobert hatte. (An Serbien und Griechenland)

Serbien gelang somit ein gewaltiger Gebietszuwachs zulasten Bulgariens und des osmanischen Reiches. Das Mächteverhältnis im Balkan wurde somit komplett verändert. Ende 1913 griff Österreich-Ungarn auf dem Balkan ein und forderte Serbien auf, das besetzte Gebiet in Nordalbanien zu verlassen. Die Regierung von Serbien ging auf die Forderungen aufgrund des Bündnispartners Russland ein. Nun mischte sich auch das Deutsche Reich im Balkan ein. Beide Balkankriege endeten ohne befriedigende Lösungen für Österreich-Ungarn und das Deutsche Reich. In beiden Kriegen waren die verbündeten Staaten Bulgarien und die Türkei als Verlierer vom Platz gegangen.

Ende Juni 1914 eskalierte die Situation. Der Österreich-Ungarnische Thronfolger Franz Ferdinand wurde durch serbische Nationalisten ermordet. Das deutsche Reich sicherte seinem einzigen Verbündeten uneingeschränkte Bündnistreue im Falle eines Krieges zu. Österreich-Ungarn sah sich durch die öffentliche Meinung darin bestätigt, das Attentat zur Niederwerfung von Serbien zu nutzen. Sie stellten Serbien im Vertrauen auf die Bündnistreue von Deutschland ein sehr scharfes Ultimatum. Dieses wurde überraschenderweise nahezu vollständig akzeptiert. Trotzdem erklärte Österreich-Ungarn Serbien am 28. Juli 1914 den Krieg. Russland begann als Schutzmacht Serbiens mit der Mobilmachung der Truppen, dieses betrachtete das Deutsche Reich als Bedrohung und stellte nun ebenfalls ein Ultimatum. Der Mechanismus gegenseitiger Mobilmachung hatte somit begonnen, der auf dem Balkan ausgebrochene Konflikt weitete sich innerhalb kürzester Zeit zu einem europäischen und später weltumspannenden Krieg aus. Der Beginn des Krieges wurde mit einer großen Begeisterung aufgenommen. (Augusterlebnis)

Die deutschen Parteien schlossen einen Burgfrieden, somit stimmte auch die SPD den Kriegskrediten zu. Diese Einheit zerbrach jedoch 2 Jahre später an der unterschiedlichen Einstellung zum Kriegsgeschehen und den heftig umstrittenen Kriegszielen des deutschen Reiches.

Das Epochenjahr 1917 und die historische Bedeutung des Ersten Weltkrieges: Im Jahr 1917 waren beide Kräfte entschlossen, die letzten Kräfte zu mobilisieren. Der Kriegswinter 1916/17 (Kohlrübenwinter) hatte in den Städten die Bevölkerung zermürbt. Die Reichsregierung entschloss sich dem uneingeschränkten U-Boot Krieg zuzustimmen, um Großbritannien so zu schwächen, dass man es zu Friedensverhandlungen zwingen könnte. Nun sollten alle deutschen U-Boote in dem Sperrgebiet (um Großbritannien, Frankreich im Atlantik und Mittelmeer) alle Schiffe, auch neutrale ohne Vorwarnung versenken. Als der USA der uneingeschränkte U-Boot Krieg angekündigt wurde, mit den Vorstellungen eines deutschen Frieden, brach die USA die diplomatischen Beziehungen zu Deutschland ab. Im April erklärte der Kongress, das sich die USA aufgrund des U-Boot Krieges im Kriegszustand gegen Deutschland befinde. Im Dezember 1917 traten die USA auch gegen Österreich-Ungarn in den Krieg ein, jedoch ohne sich mit den Kriegszielen des ,,entente’’ zu identifizieren.

Das Jahr 1917 mit der Oktoberrevolution – deren Sieg ohne den Krieg undenkbar wäre – wird als Epochenjahr gesehen. Es steht für das Ende des Aufstiegs des Bürgertums – "das lange 19. Jahrhundert" – in Europa und der Welt und den Beginn des Übergangs zur Systemkonkurrenz, welche "das kurze 20. Jahrhundert" bis zum Untergang der Sowjetunion prägte. Die Anhänger dieser These sehen in der Regel auch den Zweiten Weltkrieg als logische Folge des Ersten, insbesondere führen sie die Machtübernahme Hitlers auf die Wirkungen des Vertrags von Versailles zurück. Auch genannt: Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Als Oktoberrevolution wird die gewaltsame Machtübernahme der russischen kommunistischen Bolschewiki im Jahre 1917 gegen die aus der Februarrevolution hervorgegangene Übergangsregierung der Sozialdemokraten bezeichnet. Diese Machtübernahme bildete den Ausgangspunkt für den Aufbau eines sozialistischen Staates in Russland. (Grobdursicht für Imperialismus u. 1. Weltkrieg erfolgt --Fontane44 21:37, 15. Mär 2007 (CET))

Fakultative Unterrichtsinhalte/Aufgaben:

1. Amerikanische Revolution (GK)

Emanzipationsbewegung in den englischen Kolonien Nordamerikas; die Artikulation von Men-schen- und Bürgerrechten; die Leitprinzipien der US-Verfassung und der Bill of Rights

1. Die Rezeption der französischen Revolution in den deutschen Einzelstaaten (LK)

Die Mainzer Republik; das Echo der Revolution an den deutschen Universitäten; zeitgenössische Dichter, Künstler und Philosophen in ihrer Haltung;

2. Mensch, Natur und Technik (Längsschnitt)

Technische Entwicklung und veränderter Umgang mit der Natur in der Geschichte; die Entwicklung der Ökologiebewegung im 20. Jahrhundert

3. Rolle der Frau und Frauenbewegung (Längsschnitt)

Die Rolle der Frau im ganzen Haus; der Wandel vom �Haus� zur Familie; die Frau in der NS-Ideologie und in der Realität des �Dritten Reiches�; die Frau in der BRD und der DDR; die Frauenbewegung seit den 70er Jahren; die Rolle der Frau in außereuropäischen Kulturen

5. Europäische Außenpolitik zur Zeit Bismarcks (LK)

Die europäische Mächtekonstellation nach der Gründung des Deutschen Reiches; die politischen Interessen der großen europäischen Staaten in ihren Auswirkungen auf die jeweilige Außenpolitik; der �cauchemar des coalitions� als Leitprinzip von Bismarcks Außenpolitik; das Bündnissystem und seine Tauglichkeit als Instrument der Friedenssicherung

6. Russland in der Revolutionsphase 1914-1918 (LK)

Die inneren Unruhen nach dem Eintritt in den Ersten Weltkrieg; die Februarrevolution; Lenins Aprilthesen und seine revolutionären Aktivitäten; der 1. Allrussische Sowjetkongress; die Rolle Kerenskis; die Oktoberrevolution und ihre Folgen