Wahrheit

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Wahrheit als das Unmenschliche, für Menschen nur Streben nach der Wahrheit (Lessing[1] Schiller[2])

[...] "Das Totale der einzeln Glückseligkeiten aller Glieder ist die Glückseligkeit des Staats, bei welcher auch noch so wenig einzelme Glieder leiden und leiden müssen, ist Bemäntelung der Tyrannei. [...]

Eine Wahrheit, die jeder nach seiner eignen Lage beurteilet, kann leicht gemissbraucht werden." [...]


Lessing in "Gespräche für Freimaurer" (zweites Gespräch)

Der Wahrheit ist nur ein "kurzes Siegesfest" beschieden "zwischen den beiden langen Zeiträumen, wo sie als paradox verdammt und als trivial geringgeschätzt wird". (Schopenhauer in Vorrede zu "Die Welt als Wille und Vorstellung")

Die Wahheit ist das, was den Menschen gerecht wird. (Dietrich Bonhoeffer in "Was heißt: Die Wahrheit sagen?")

Dietrich Bonhoeffer

Arthur Schopenhauer - Arthur SchopenhauerWikipedia-logo.png

Friedrich Schiller

LessingWikipedia-logo.png - Gotthold Ephraim Lessing

Anmerkungen

  1. Wenn Gott in seiner Rechten alle Wahrheit und in seiner Linken den einzigen immer regen Trieb nach Wahrheit, obschon mit dem Zusatze, mich immer und ewig zu irren, verschlossen hielte und spräche zu mir: wähle! Ich fiele ihm mit Demut in seine Linke und sagte: Vater gib! die reine Wahrheit ist ja doch nur für dich allein! ("Über die Wahrheit")
  2. Weh dem, der zu der Wahrheit kommt durch Schuld. Sie wird ihm nimmermehr erfreulich sein." (Das verschleierte Bildnis zu Sais)