Zitatenrätsel

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Zitate von Moritz, Goethe, Seume Graß und Gompitz/C.F. Delius. Wer spricht jeweils? (Allenfalls durch langes Googeln kann man alles herausfinden. Aber durch aufmerksame Lektüre von Delius kann man Gompitz von den Schriftstellern der 18./19. Jh.s unterscheiden.)

„Seit zwei Tagen bin ich am Ziel meiner Reise, in Syrakus.“

„der letzte Gang nach Sizilien war vielleicht der erste ganz freie Entschluß von einiger Bedeutung“

"Fast nichts gefällt an Syrakus"

„Syrakus ist immerhin die Stadt des Archimedes auf Sizilien blühte, ein Jahrhundert vor Christus, eine dorischeWikipedia-logo.png HochkulturWikipedia-logo.png, die noch heute das Antlitz der Insel prägt.“

„Die rosenfingrige EosWikipedia-logo.png tastete sich noch über den Horizont und strahlte den gigantischen Ätna an.“

„Jetzt sitze ich hier und lese den TheokritWikipedia-logo.png in seiner Vaterstadt.“

„ich fühle die größte Sehnsucht, den TacitusWikipedia-logo.png in Rom zu lesen."

„Als ich in dem Gasthofe nach dem Preise der täglichen Bewirtung fragte, stellte man mir frei, ob ich für acht, oder sechs, oder vier Paul bedient seyn wollte; ich wählte das Letztere, und befinde mich gar nicht übel dabei; erhalte zwar Mittags und Abends nur ein Gericht, aber dies recht gut zubereitet, und in reichlicherem Maße, als ich bedürfte.“

„Wer Sizilien ohne irgend einen poetischen Zweck oder ohne eine poetische Ansicht besucht, dem kann es unmöglich lange dort gefallen.“

„Die Polizei, die im Festlanditalien mit Grandezza überall präsent ist, sieht man in Sizilien kaum. Als ich gestern abend im Hafen einem einsamen Polizisten mein "Buena sera" zurief, reagierte er wie ein Kind von Rabeneltern, das man streichelt. Er schwatzte munter auf mich ein und folgte mir sogar ein Stück des Weges. In den Städten des Festlandes sieht man überall CarabinieriWikipedia-logo.png im vertrauten Umgang mit den Leuten reden, das gibt es in Sizilien nicht. Die Sizilianer haben tatsächlich ein ulkiges Verhältnis zu ihrer milden Staatsmacht.“

„Um der Erkenntnis willen habe ich mich mit dem Bösen verbündet.“

„Syrakus hat als ständig bewohnte Stadt keine Bebauung aus der Griechenzeit mehr erhalten. Es gibt an der Schmalseite des die Stadt umgebenden Wassers, das jetzt mit einer breiten Brücke überquert Wird, Reste einer altgriechischen Befestigung. Ansonsten bietet die Stadt ein Bild, das dem ihrer jüngsten Blütezeit, dem Barock, während der BourbonenherrschaftWikipedia-logo.png entspricht. Eine Unzahl völlig erhaltener und lebhaft besuchter Kirchen und Paläste stehen hier.“

„Er ist erstaunt und wendet sich mit der Neuigkeit an die anderen Gäste, nun bin ich umringt. Daß sich ihrer Stadt wegen ein HyperboräerWikipedia-logo.png in der Nähe des Polarkreises unter Lebensgefahr aufmacht, das schmeichelt ihnen.“

"Jetzt darf ich es gestehen; zuletzt durft' ich kein lateinisch buch mehr ansehen, keine zeichnung einer italienischen gegend. Die begierde, dieses land zu sehen, war überreif: da sie befriedigt ist, werden mir freunde und vaterland erst wieder recht aus dem grunde lieb und die rückkehr wünschenswert, ja um desto wünschenswerter, da ich mit sicherheit empfinde, daß ich so viele schätze nicht zu eignem besitz und privatgebrauch mitbringe, sondern daß sie mir und andern durchs ganze leben zur leitung und fördernis dienen sollen."

"Jahrzehntelang hatte ich das Wort Italien unter der Zunge, um es einer Zauberfee, die mir einen Wunsch offen gelassen hätte, entgegenschleudern zu können."

"Ja, ich bin endlich in dieser Hauptstadt der Welt angelangt! Wenn ich sie in guter Begleitung, angeführt von einem recht verständigen Manne, vor funfzehn Jahren gesehen hätte, wollte ich mich glücklich preisen. Sollte ich sie aber allein, mit eignen Augen sehen und besuchen, so ist es gut, daß mir diese Freude so spät zuteil ward."

"Der Staat des Papstes hingegen scheint sich nur zu erhalten, weil ihn die Erde nicht verschlingen will."

"Die Männer des OdysseusWikipedia-logo.png werden damals auf der Insel der LotophagenWikipedia-logo.png waren, nichts anderes gedacht haben als ich hier: es gibt keinen schöneren Ort als diesen."

"Nun bin ich hier und ruhig und, wie es scheint, auf mein ganzes Leben beruhigt. Denn es geht, man darf wohl sagen, ein neues Leben an, wenn man das Ganze mit Augen sieht, das man teilweise in- und auswendig kennt. Alle Träume meiner Jugend seh' ich nun lebendig; die ersten Kupferbilder, deren ich mich erinnere (mein Vater hatte die Prospekte von Rom auf einem Vorsaale aufgehängt), seh' ich nun in Wahrheit, und alles, was ich in Gemälden und Zeichnungen, Kupfern und Holzschnitten, in Gips und Kork schon lange gekannt, steht nun beisammen vor mir; wohin ich gehe, finde ich eine Bekanntschaft in einer neuen Welt; es ist alles, wie ich mir's dachte, und alles neu."

"... ich komme als glücklicher, ausgeglichener Mensch zu Dir zurück."

„Wenn ihr mein gedenkt, so denkt an mich als einen Glücklichen“

„Die Rolle des Weltgeistes, der den alten Faust vor der Verdammnis bewahrte, ist nun in Ihre Hände gelegt.“

„Wäre ich Sultan gewesen, ich hätte den Eselstreiber zum Mufti gemacht“

„Mir deucht, wenn die Leute hier Wahltag gehabt hätten, sie hätten mich, dem Minister zum Trotz, einstimmig zu ihrem Deputierten im Parlament gemacht“

„Ich ging durch die Trümmer des Tores, welches vermutlich das nämliche ist, durch das HannibalWikipedia-logo.png seinen Ruhm hinein und nicht wieder heraus trug“

„Man sagte mir, die Regierung habe wollen eine Straße um den PosilippoWikipedia-logo.png herum [...] führen [...] aber wenn doch die neapolitanische Regierung vorher das Nötige, Gerechtigkeit, Ordnung und Polizei, besorgte; das andere würde sich sodann nach und nach schon machen.“

„Ich lebe nun hier mit einer Klarheit und Ruhe, von der ich lange kein Gefühl hatte. „

„Täglich werfe ich eine neue Schale ab und hoffe als ein Mensch wiederzukehren.“

„Siehe Neapel und stirb“

„Italien ohne Sizilien macht gar kein Bild in der Seele, hier ist erst der Schlüssel zu allem.“

„Ich bin nach Rom gekommen, diejenigen, die Rom nach und nach sehen werden, die Augen [...] zu öffnen.“

„Was er schreibt, soll nützlich sein für alle DDR-Bürger, die ähnliche Reisesehnsüchte haben“

Aus einem ganz anderen Zusammenhang

«Das war vor etlichen tausend Jahren ein Gletscher. Auch die Welt ist nicht mit ganzer Seele das, was sie augenblicklich zu sein vorgibt» erklärte er. «Dieses rundliche Wesen hat einen hysterischen Charakter. Heute spielt es die nährende bürgerliche Mutter. Damals war die Welt frigid und eisig wie ein bösartiges Mädchen. Und noch einige tausend Jahre früher hat sie sich mit heißen Farrenwäldern, glühenden Sümpfen und dämonischen Tieren üppig aufgeführt. Man kann nicht sagen, dass sie eine Entwicklung zur Vollkommenheit durchgemacht hat, noch was ihr wahrer Zustand ist. Und das gleiche gilt von ihrer Tochter, der Menschheit. Stellen Sie sich bloß die Kleider vor, in denen im Laufe der Zeit Menschen hier gestanden haben, wo wir jetzt stehen. In Begriffen eines Narrenhauses ausgedrückt, gleicht das alles lang andauernden Zwangsvorstellungen mit plötzlich einsetzender Ideenflucht, nach deren Ablauf eine neue Lebensvorstellung da ist. Sie sehen also wohl, die Wirklichkeit schafft sich selbst ab!» (Auflösung irgendwo auf den ZUM-Wiki-Seiten)