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  • Notizen - evtl. auch zwecks Überarbeitung des Artikels Erziehung.
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  3. Zuordnung zu Kategorie:Lehrerfortbildung / Kategorie:Schulrecht
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Inhaltsverzeichnis

Grundlagen

Einführung

Aufgabe

Dem Ministerium liegt ein Antrag auf Umschulung vor (von „Sonderschule“ nach „Regelschule“).

  • Die aufnehmende Schule stimmt zu.
  • Die abgebende Schule ist dagegen.
  • Frage:
  1. Wie entscheiden Sie („dafür“ oder „dagegen“),
  2. wann entscheiden Sie und
  3. warum entscheiden Sie in diesem vorliegenden Fall so und nicht anders?

Reaktion der Kursteilnehmer

  • Nonverbale Ebene: Verunsicherung / ersichtliches Unbehagen bis „blankes Entsetzen“.
  • Verbale Ebene:
  1. Woher soll ich das wissen. Und außerdem ist das nicht mein "Job".
  2. Ein bisschen dürftig, die Infos. – Finden Sie nicht?
  3. Darf ich mal die Zeugnisse sehen? Das fände ich ziemlich hilfreich.
  4. ...


  • „Privatgespräch“ unter Banknachbarn (Flüsterton):
  1. (Teilnehmer #) „Was geht denn hier ab? – Niveau wie in der Schule! – So hab ich mir das nicht vorgestellt.“
  2. (Teilnehmer ## - flüstert zurück): „Ja, und dann noch d i e s e Frechheit ...
Tür geht auf, einer von den (in der Kursbeschreibung bezeichneten)
Seminar-Leitern betritt den Raum: „Guten Morgen, ich hab verschlafen.“
(Geht in die letzte Reihe und setzt sich zu seinen Kollegen.)
... Diese Frechheit - ich könnte platzen! Erst das mit den Unterlagen ... ich erwarte, dass ich mich vorbereiten kann ... und was ist? Nein, am frühen Montagmorgen drücken die dir einen "rappelvollen" DIN-A4Wikipedia-logo.png-Ordner in die Hand. – Wenn die glauben, dass ich Nachtschicht mache, dann haben die sich aber gewaltig geschnitten! --- Und von Pünktlichkeit haben die hier auch noch nix gehört ... und die wollen uns was über Qualität und Qualitätsmanagement erzählen ... na, das kann ja heiter werden. Oh, ich könnte ...“

[...]

- Problem (Diagnose):

Unstimmigkeiten im Lehrer/Schüler Verhältnis

- Diagnostische "Leitlinien" => Erziehungswissenschaft / Psychologie
  • Unterguppe - die Klasse "rebelliert" (Ursachenforschung)
Welche diagnostischen "Hilfen" liefern die Fachdisziplinen (Erziehungswissenschaft / Psychologie)?
Stichwörter: EntfremdungWikipedia-logo.png, Entfremdung

Entfremdung (Psychologie)

Was uns verbindet - eine „entwaffnende“ Anekdote (eine Person erzählt):
(man vergleiche die Situation der Kinder „damals“ mit den gesellschaftlichen Verhältnissen, in denen Kinder heute aufwachsen)
„Was „fremd“ ist, das hab ich – als ich ganz klein war – während des Spielens gelernt. Meine Eltern und die Nachbarsfamilie waren befreundet. (Die waren zusammen in der Schule und haben damals wohl auch ihre Freizeit miteinander verbracht usw.) Wir haben uns gegenseitig besucht; wenn ich mich recht entsinne: eigentlich wohl jeden Tag für eine Stunde oder zwei. Im Sommer saßen wir (die Eltern = die „Großen“ / die Kinder = die „Kleinen“) oft auch im Garten. Und oft haben wir alle möglichen Spiele gemacht. Zum Beispiel: an einem Seil ziehen.

Situationsbeschreibung

(Sandkasten; Familie(1) = 2 „Große“ + 2 „Kleine“ / Familie(2) = 2„Große“ + 2 „Kleine“)
(Emotionale Ebene: Heiterkeit)

Spielrunde 1

K# „battert“ zum Seilende der Nachbarsfamilie und reiht sich dort ein.
(G#) "He, was machst Du da? – Du musst hier ziehen, auf unserer Seite, sonst verlieren wir."
K# lässt das Seil los, überlegt kurz, entscheidet sich, dort zu bleiben und auf der „anderen“ Seite mitzuziehen.

Alle ziehen kräftig, (eine Seite 5 Personen, andere Seite 3 Personen / Seite 1 gewinnt) , alle liegen im Sand und lachen; wirklich alle? Nein:

K## (sehr ehrgeizig, will immer gewinnen) motzt: „Siehst Du, das haben wir jetzt davon ...jetzt haben die gewonnen.“
K# (quäkt fröhlich) „Egal.“

Spielrunde2

K# „battert“ zum Seilende der Nachbarsfamilie und reiht sich dort ein.
K## ("motzt") „Los, komm jetzt sofort hierher“
K# (ist verunsichert, zögert ...)
K## ("motzt") „Die gewinnen wieder, ich sag Dir ...“
K## „Egal.“
(fügt nach kurzem Nachdenken "eigensinnig" hinzu: )
„Ich zieh hier, wir fall’n , ich zieh da, wir fall’n .“ (freut sich)
Stift.gif   Aufgabe

Positionierung / Einschätzung

  1. Was könnte K# dazu bewogen haben, ans andere Seilende zu „battern“?
    Wo (Person?) reiht sich K# (aller Wahrscheinlichkeit nach) ein .
  2. Im Text ist eine "kritische" Situation beschrieben.
    1. Welche Ursache hat diese "kritische" Situation (aller Wahrscheinlichkeit nach) und warum hilft gerade diese Fragestellung, angemessen zu reagiern (aktiv agierend einen "Erziehungsfehler" zu vermeiden)?
    2. Skizzieren Sie einen Weg ("Szenario"), wie die Erziehungsberechtigten (die "Großen") die sich hier offenbarenden Konflikte - idealerweise - lösen sollten.
  3. Entwicklungsphasen bzw. ungefähres Alter der beteiligten Personen (Eltern = ... / Kinder = ...)
  4. (...)
  • Mit dieser Musik "identifizieren" sich die "Großen":
"We Can Work It Out" (The Beatles: Video / Text)

[...]


  • Analyse / Diagnose

[...]

  • Status quo - Wie ist die Situation?
  1. Soziale Kompetenz
    Sozialverhalten innerhalb der Klasse? (gut / "befriedigend" / schlecht: die Schüler "kloppen" sich")
  2. Fachliche Kompetenz
    Wie ist der Status quo von S# (gut / "befriedigend" / schlecht: S# kapiert ("begreift") den Stoff nicht / wie ist der Status in den anderen Fächern?)

[...]

Beispiel (eine "kritische" Situation)
  1. (S#): "Wozu brauch ich ich denn das, diesen ganzen Krempel? - ... später ... in meinem Leben? Könn'se mir das mal erklärn?"
  • L
  1. sitzt (vorn)
  2. steht (vorn)
  3. steht (mitten in der Klasse)

... und grübelt ... und grübelt ... und denkt: "So'n Mist, fällt mir doch grad jetzt nix ein. Hm, was sag ich jetzt bloß?"

[...]


Erziehung

Ein einfacher Rat

[...] Wer Kinder hat, weiß, wie kostbar der Draht zu ihnen ist, und der funktioniert vor allem über Zuwendung. Der einfache Rat, den mir ein Vater einmal gegeben hat - "Wenn du mit Kindern zusammen bist, mache nichts anderes" - hat sich als guter erwiesen. Seine Dimension hab ich erst später verstanden. Kinder zeigen sich im Spiel, dort legen sie offen, was man, anders als beim Erwachsenen, nicht über Fragen erfährt. Vertrautheit läuft viel übers Spielen. Und sie sind, wenn man sich ihnen zuwendet, auch offener für Bitten und Regeln ("Jetzt ist Bettzeit"). Diese Offenheit entsteht nicht, wenn man mit anderem beschäftigt ist. Der Rückgriff auf Disziplin ist dann meist ein hilfloser Akt. Zuhören mag man nur dem, der sich mit einem befasst. Insofern ist die oben erwähnte Untersuchung weniger banal, als man zunächst annehmen möchte. Die Entwicklung der Kleinen hängt stark von dem ab, wie wir mit ihnen umgehen. Und sie sind schneller weg, als wir glauben.

  • Thomas Pany (tp vom 19.09.2009): Der kostbare Draht ... zu unseren Kindern geht verloren, wenn im Hintergrund der Fernseher läuft


Denkanstöße

Das "Prinzip Spiel" wird sehr zum Vorteil der Kinder beispielsweise in der Grundschule praktiziert.

→ Vertretungsstunden#Unterrichtsmaterial

Rechtliche Aspekte

Familienrecht / Elterliche Sorge

§ 1631 BGB - Inhalt und Grenzen der Personensorge

(1) Die Personensorge umfasst insbesondere die Pflicht und das Recht, das Kind zu pflegen, zu erziehen, zu beaufsichtigen und seinen Aufenthalt zu bestimmen.
(2) Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung.
Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.'''

(3) Das Familiengericht hat die Eltern auf Antrag bei der Ausübung der Personensorge in geeigneten Fällen zu unterstützen.


  • Eine tatbestandsmäßige Handlung kann (ausnahmsweise) rechtmäßig sein, wenn RechtfertigungsgündeWikipedia-logo.png (hier: im strafrechtlichen Sinne) gegeben sind.
Denkanstöße

Welche Folgen hat ein Strafverfahren gegebenenfalls?

  1. Finanziell (Stichwörter: Existenzminimum für Familien / frei verfügbares Einkommen)
  2. Auf familiärer Ebene ("Störungen der Eltern/Kind Beziehung")

Schulrecht / Unterrichts- und Erziehungsauftrag, Schutzauftrag, Qualität der Schule

  • Zum Beispiel: Gesetz Nr. 812 zur Ordnung des Schulwesens im Saarland (Schulordnungsgesetz SchoG)
§ 1 SchoG - Unterrichts-- und Erziehungsauftrag, Schutzauftrag, Qualität der Schule

(1) Der Auftrag der Schule bestimmt sich daraus, dass jeder junge Mensch ohne Rücksicht auf Herkunft oder wirtschaftliche Lage das Recht auf eine seinen Anlagen und Fähigkeiten entsprechende Erziehung, Unterrichtung und Ausbildung hat und dass er zur Übernahme von Verantwortung und zur Wahrnehmung von Rechten und Pflichten in Staat und Gesellschaft vorbereitet werden muss.

(2) Daher hat die Schule durch Erziehung und Unterricht die Schülerinnen und Schüler zur Selbstbestimmung in Verantwortung vor Gott und den Mitmenschen, zur Anerkennung ethischer Normen, zur Achtung vor der Überzeugung anderer, zur Erfüllung ihrer Pflichten in Familie, Beruf und der sie umgebenden Gemeinschaft, zu sorgsamem Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen[2], zur Übernahme der sozialen und politischen Aufgaben von Bürgerinnen und Bürgern im freiheitlich-demokratischen und sozialen Rechtsstaat und zur Mitwirkung an der Gestaltung der Gesellschaft im Sinne der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu befähigen und sie zu der verpflichtenden Idee des friedlichen Zusammenlebens der Völker hinzuführen.

(2a) Die Schule unterrichtet und erzieht die Schülerinnen und Schüler bei gebührender Rücksichtnahme auf die Empfindungen anders denkender Schüler auf der Grundlage christlicher Bildungs- und Kulturwerte. Der Erziehungsauftrag ist in der Art zu erfüllen, dass durch politische, religiöse, weltanschauliche oder ähnliche äußere Bekundungen weder die Neutralität des Landes gegenüber Schülerinnen und Schülern und Eltern noch der politische, religiöse oder weltanschauliche Schulfrieden gefährdet oder gestört werden.

(2b) Im Rahmen ihres Unterrichts- und Erziehungsauftrages trägt die Schule in Wahrnehmung ihrer Fürsorgepflicht für den Schutz der Kinder vor Gewalt, Vernachlässigung, Ausbeutung sowie leiblicher, geistiger oder sittlicher Verwahrlosung Sorge.

(3) Bei der Erfüllung ihres Auftrags hat die Schule das Elternrecht zu achten.

(4) Die Schulen sind zur stetigen Entwicklung und Sicherung der Qualität ihrer Bildungs- und Erziehungsarbeit verpflichtet. Die Schulaufsichtsbehörde unterstützt sie bei der Erfüllung dieser Aufgabe.

(5) [...]


* § 1 SchoG = Gesetz Nr. 812 zur Ordnung des Schulwesens im Saarland (Schulordnungsgesetz )

Einzelne Aspekte
Erziehungsauftrag: Erziehung zur Selbstbestimmung
  • Erziehung zur Selbstbestimmung in Verantwortung vor den Mitmenschen.
Ziel: Die Schüler sollen JENES "theoretisch-methodische Rüstzeug" vermittelt bekommen, das sie in die Lage versetzt, zu jedem Zeitpunkt resp. in jedem Augenblick ihres irdischen Daseins sagen zu können: "I am on my own here." - "Es ist meine Entscheidung, ich habe aufgrund von Faktenwissen das Für und Wider sorgfältig abgewogen, ich habe ferner insbesondere geprüft, ob bzw. dass die Menschenrechte - ohne Wenn und Aber (!) - beachtet werden."


Nuvola apps edu miscellaneous.png   Unterrichtsidee

Im Rahmen des Unterrichts bietet sich folgende Frage an:

Fragezeichen.gif   Frage

Welches "Bezugssystem" ist hier von maßgeblicher Bedeutung?

  • Antwort: Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte, insbesondere auch in ihrem historischen Kontext.
→ Soziale_Frage#Entwicklungspfade nach dem 2. Weltkrieg


Tafelbild "Bezugssystem" - warum ist der historische Kontext wichtig?

Schülerantworten

  1. (S#, von dem L nie so recht weiß, ob jener Schüler dem Unterricht folgt oder "träumt", antwortet - als er überraschenderweise - aufgerufen wird):
    • Weil davor die Nazis waren und die Weltkriege. Und da hat die Weltgemeinschaft gesagt: "Nö, so eine Scheiße wollen wir nicht noch mal."
  2. (S1): ...
  3. (S2): ...
Wir überlegen, ob die Kern-Aussage von S# mittles einer sprachlich "höheren" Ebene genauso kurz und prägnant - und zudem für jedermann verständlich - dargestellt werden kann.

...


  • Erziehungsauftrag: Schutz der Kinder vor Ausbeutung.
→ Soziale_Frage#Bundesrepublik Deutschland_2
Sprachebene (Unterrichts-- und Erziehungsauftrag)
  • Der Lehrer ist – hier möge man sich durchaus an den Erkenntnissen und Gepflogenheiten der NachrichtentechnikWikipedia-logo.png orientieren – gut beraten, wenn er sich zwecks Kommunikation des Unterrichtsstoffes einer SprachebeneWikipedia-logo.png bedient, die von seinen Schülern verstanden wird (auch in dem Sinn: wenn er sich einer Sprachebene bedient, in der seine Schüler sich - üblicherweise – bewegen).
  • Beispiele:
  1. (Unterrichtsidee) Liebe#Einstieg_ins_Thema
  2. (...)
"Technische Erläuterung"
Die Kommunikation funktioniert immer dann am besten (optimal), wenn Sender und Empfänger "aufeinander abgestimmt" sind.
  • Denkanstöße
  1. Aus dem IT-Bereich / Computer / DSL (es werden große Mengen an Daten übertragen).
Fehlermeldung: Keine Synchronisation / Kabel nicht verbunden
Sprachebene / Unterricht / Erziehungsziel
Nuvola apps edu miscellaneous.png   Unterrichtsidee

Wir lesen Printmedien (Zeitung)

[...] Die Zusammenhänge zwischen einem schwachen sozialen Hintergrund und einem niedrigen Bildungsniveau sind in Deutschland auffallend hoch. Es existiert eine bildungsferne Schicht, deren Bildungsmängel so gravierend sind, dass daraus individuell prekäre Lebenslagen und gesellschaftliche Probleme erwachsen. [...]


* Deutscher Bundestag: Ökonomische Bildung für bildungsferne Milieus Dirk Loerwald in: Beilage "Aus Politik und Zeitgeschichte" - Das Parlament Nr. 32 / 06.08.2007

Arbeitsauftrag
  • Wovon spricht der Autor des Textes? - Beantworte diese Frage bitte mit möglichst einfachen Worten (ideal wäre es, wenn Du für den im Text angesprochenen Sachverhalt die Ausdrucksweise/Sprache verwenden würdest, in der - sagen wir mal - Grundschüler kommunizieren).
Vokabular (Denkanstöße)
  1. bildungsfern = doof
  2. individell prekäre Lebenlagen = selbst schuld, dass die nix zum Essen haben (sich nix leisten können)
  3. gesellschaftliche Probleme = die liegen uns auf der Tasche
  4. Die Zusammenhänge zwischen einem schwachen sozialen Hintergrund und einem niedrigen Bildungsniveau sind in Deutschland auffallend hoch. = Armut und Doofheit hängen irgendwie zusammen / arm sind nur Leute, die doof sind / ...
Wie schaut die gesellschaftliche Realität aus?
  • Dialog mit der Klasse
Frage: Trifft das zu? - Stimmt das? - Glaubst Du das?
Schülerantworten (zum Tafelbild "arm sind nur Leute, die doof sind" pp.)
  1. (S1) "Ich weiß nicht ..."
  2. (S2) "Also wenn das in einer Zeitung steht vom Deutschen Bundestag, dann muss das wohl stimmen."
  3. (S3) "Ich glaub, der Autor weiß gar nicht, wovon er redet."
  4. (S4) ...
Vorschlag
Die Behauptung (aus der Zeitung "Das Parlament") unter den Aspekten
  1. Kinderarmut
  2. Arbeitslosigkeit (Hartz IV) sowie
  3. Altersarmut auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen.
Wir fragen ferner

Ist es wirklich so, dass Menschen dort, wo auf dem Globus (auf der Welt, auf unserer Erde) Menschen in Armut leben und unter Hunger leiden, dass diese Menschen in ihrer geistigen Entwicklung beeinträchtigt sind?

→ Armut#Denkanstöße
Das wollen wir überprüfen.

Für Krankeiten sind Ärzte sie zuständigen Fachleute. Wir beschließen, einen Arzt in die Unterrichtsstunde einzuladen, damit er uns die medizinischen Zusämmenhänge erklärt.


  • Wie viele Menschen sind arm? (absolute Zahlen / prozentual; gemessen an der Geamtbevölkerung)
  • zu 1) Kinderarmut => BLK-Progamm "Demokratie lernen & leben
Hinsehen bei Verletzung der Menschenwürde – Hinsehen bei Kinderarmut in Bremen
Direkte Einbindung der Klasse: Hartz IV bedeutet Armut - sind "Hartz-IV"-Kinder doof?
Was bedeutet dieser Begriff "Hartz IV" denn überhaupt?
  • Deutsche Grammatik > Zusammengesetzte Namenwörter / Kinder = Grundwort; "Hartz IV" = Bestimmungswort
Wir entscheiden uns für folgende Begriffsdefinition: "Hartz-IV"-Kinder = Kinder, die von Hartz IV betroffen sind.
Fragezeichen.gif   Frage

Wie viele Kinder (und wie viele Mitbürger/Bundesbürger) sind von "Hartz IV" betroffen?


Wir fragen uns - ist mit Hartz IV eine gesunde, ausgewogene Ernährung möglich?

Wir beschließen, eine Person zu befragen, die sich mit so was auskennt. Fachgebiet:

  1. Ernährungswissenschaft
  2. Medizin
  • Wir wollen den Hartz IV Speiseplan von Thilo Sarrazin genauer unter die Lupe nehmen. Auch deshalb, weil - neuerdings - auch ein Vorsitzender Richter am Bundessozialricht behauptet:
»Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Bundessozialrichter Peter Udsching, Vorsitzender des Hartz-IV-Senats, über höhere Regelsätze für Kinder, einen allgemeinen Mindestlohn und warum 130 Euro im Monat genügen, um sich vernünftig zu ernähren.



Die Klasse stellt fest

Wir sind noch nicht erwachsen. - Deshalb beschränken wir uns (zunächst einmal) auf das Existenzminimum für Kinder. - Wir fragen uns:

  • Was benötigen wir
  1. für Essen,
  2. für Energie (Kochen / Wäsche waschen / duschen/baden etc.)
  3. ...
  4. ...
  • Wo finden wir die nötigen Daten – „aus erster Hand“! – und sind diese Daten so "transparent", dass wir alles sofort verstehen?

...


...

Gewaltfreie Kindererziehung / Theorie und Praxis

Konfliktsituationen im Lebensalltag

  • Quengelndes/schreiendes Kleinkind im Supermakt (an der Kasse).
Denkanstöße
  1. Wer setzt die Ursachen? - Stichwort: VerkaufspsychologieWikipedia-logo.png
  2. Ein Discounter stellt in der Werbung heraus, dass dort "kinderfreundliche" Kassen eingerichtet worden seien.
Bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus, dass an besagten Kassen zwar keine Süßigkeiten präsentiert werden, dafür jedoch: Kinderspielzeug.

Szenen aus dem Erziehungsalltag

Nur Unsinn machst Du!
Du machst mich ganz krank!
Mein Gott, wie blöd bist Du denn?
Ich hau Dir gleich eine runter!
Wer nicht hören will, muss fühlen!
Gleich knallt's! [...]
Du sieht wieder wie ein Schwein aus!

  • Bröschüre (Seite 4 der PDF-Datei): Vom Schreien, Schlagen, Misshandeln über Gewaltfreie Erziehung zur respektvollen liebenden Beziehung
    Herausgeber: Der WEISSE RING, 2. Auflage, 2001
→ Benutzer:Sandra_Burger/Aktuelles#Konfliktlösung

Mütter

[...] Wie ernst aber Polizisten ihre Rolle als Erziehungshelfer nehmen können, zeigt nun ein Fall, der sich am 11. November in Ozark, Arkansas zutrug und diese Woche über die USA hinaus bekannt wurde: Die Polizei war von der Mutter einer "widerspenstigen Zehnjährigen" angerufen worden, weil sich das Mädchen mit Händen und Füßen weigerte zu duschen. Auch dem herbeieilendem police officer kickte das Mädchen in die Leistengegend, so der Bericht. Der Polizist, von der Mutter dazu ermächtigt ("Her mother told me to tase her if I needed to"), zögerte nicht lange und zückte den Elektroschocker. [...]

  • Thomas Pany (tp vom 21.11.2009): Wenn der Taser kommt • Gewaltfreie Kindererziehung und Praxis: Wieviel Drohung darf sein?

Väter

[...] "Vor allem moderne Väter hätten ihre Schwierigkeiten mit der Erziehung zu mehr Disziplin – sie wüssten nicht, wie sie konsistent und konsequent bestrafen können. Emotional unsicher, wie und wann man bestrafen soll, müssten sie "jedesmal das Rad neu erfinden, wenn sie ihr Kind maßregeln sollen". [...]

Denkanstöße

  • Definition des Begriffs "bestrafen".
In einem Regelwerk angekündigte Konsequenzen für regelwidriges Verhalten.
Muss "man" stets konsequent sein oder darf/soll "man" auch mal - aus welchen Gründen auch immer - ein "Auge zudrücken"? - In welcher Entwicklungsphase eines Kindes ist konsequentes Handeln (für ein Kind "berechenbares" Verhalten der "Erzieher": wenn ich dieses oder jenes mache bei Mutter/Vater/Oma/Lehrer) folgt wie angekündigt ...) wichtig und in welcher Entwicklungsphase eines Kindes könnte "Gnade vor Recht" eine wichtige Rolle spielen?

Grenzerfahrungen (Lehrkräfte / im Unterricht)

  • entnommen aus: "Meine Kindheit ..." im Ruhrgebiet (Mehrteilige Doku)
  1. Eine Grundschullehrerin hat erstmals ein Kind mit "Migrationshintergrund" (Muttersprache: Italienisch) in der Klasse. Diese Lehrerin kauft sich ein Fremdwörterlexikon (Deutsch/Italienisch), um sich diesem Kind - dessen sprachlichen Entwicklungsstand entsprechend - (während des Unterrichts) besonders zuwenden zu können. (Der Schüler heute: sie hat die Klasse unterricht und parallel dazu mir alles simultan übersetzt; ich durfte/musste vorn beim Lehrertisch sitzen.)
  2. Eine Lehrerin (Gymnasium) will Gutes tun.
Sie bittet eine Schülerin (einziges "Arbeiterkind" in dieser Schulklasse) aufzustehen, und fordert anschließend die Klasse auf, doch bitte einmal genauer hinzusehen: (sinngemäß) "Fällt Euch nicht auf, dass Eure Mitschülerin immer mit denselben (abgetragenen) Klamotten in die Schule kommt. Wollt Ihr Eurer Mitschülerin denn nicht hilfreich zur Seite stehen, indem Ihr Eurer Klassenkameradin jene (modische) Kleidung schenkt, die Ihr sowieso nicht mehr tragt?"
Situation: Für die Mathe-Lehrerin - sie hat, darauf sei ausdrücklich hingewiesen, ein sehr gutes Verhältnis zu/mit ihren Schülern - gehört ihr kleines "Handicap"Wikipedia-logo.png zum normalen/alltäglichen Leben - sie lispelt.Wikipedia-logo.png - Dem Entwicklungsstand der Schüler entsprechend kichern oder "glucksen"/lachen[1] einige/viele/alle Schüler, als die Lehrerin diese Aufgabe vorliest. Wie soll die Lehrerin - die ihr "Handicap" inzwischen auch mit Humor sieht - sich in dieser Situation verhalten? Mitlachen ... wie wird der Stundenverlauf aller Wahrscheinlichkeit nach aussehen? ... Würde die Autorität Schaden nehmen (die Klasse "akzeptiert" diese Lehrkraft uneingeschränkt, gerade auch wegen ihrer sozialen Kompetenz und ihrer Authentizität), wenn die Lehrerin sich auf die allgemeine Heiterkeit "einlässt"?

Grenzerfahrungen (Eltern)

("Papa geht arbeiten." - Seit 5 Jahren macht der Papa einen sogenannten "1-Euro-Job" - Erstaunt stellt der Zuschauer fest: dieser Mann arbeitet wirklich, strengt sich an in seinem Job auf dem Friedhof. - Ist das etwa "faire" Bezahlung, 1 Euro pro Stunde für mittelschwere körperliche Arbeit?)
Aktuelle Dokumentation: Ausgeträumt – Fünf Jahre Leben mit Hartz 4 (WDR - die story, Sendung vom 11. Januar 2010 / Ein Film, der wirklich unter die Haut geht. / Sehr empfehlenswert.)
  • Die Moderatorin Yasmina Filali (Kölner Treff, Sendung vom 29. Januar 2010): "Ich wollte - als ich 11 Jahre alt war - alleine leben, deshalb hab ich mich mit meiner Mutter darauf geeinigt, dass ich in ein Heim gehe." - Auf ihre Tochter angesprochen entgegnet diese junge - in sich ruhende - Mutter lächelnd: "Ich hab das bekommen, was ich verdient hab." Und mit diesen verständnisvollen Lächeln in der Stimme erzählt Yasmina Filali, wie sie als Mutter mit ihrem Kind umgeht: sanft und mit Güte.
Noia 64 apps kontour.png   Meinung

Wer jemals das Vergnügen hatte zu erleben, wie selbständig die Kids im Kindergarten ihren Tagesablauf managen, der kann nur noch - staunend und verständnislos - den Kopf schütteln über den Umgang mit arbeitslosen Jugendlichen: per Gesetz ("Hartz IV") werden - sogar volljährige - Menschen dazu "verdonnert", bis zum 25. Lebensjahr bei ihren Eltern zu wohnen (vgl.: "Stallpflicht im Hotel Mama").


Bitte ändere den Inhalt dieses Beitrags nicht. Denn er gibt eine persönliche Meinung wieder.


Denkanstöße
Situationsbeschreibung ("Gerade noch mal gut (aus-)gegangen!")

...

Generationenkonflikt

Weltlauf

Ein Mensch, erst zwanzig Jahre alt,
Beurteilt Greise ziemlich kalt
Und hält sie für verkalkte Deppen,
Die zwecklos sich durchs Dasein schleppen.
Der Mensch, der junge, wird nicht jünger:
Nun, was wuchs denn auf seinem Dünger?
Auch er sieht, daß trotz Sturm und Drang,
Was er erstrebt, zumeist mißlang,
Daß, auf der Welt als Mensch und Christ
Zu leben nicht ganz einfach ist,
Hingegen leicht, an Herrn mit Titeln
Und Würden schnöd herumzukritteln.
Der Mensch, nunmehr bedeutend älter,
Beurteilt jetzt die Jugend kälter,
Vergessend frühres Sich-Erdreisten:
"Die Rotzer sollen erst was leisten!"
Die neue Jugend wiedrum hält ...
Genug - das ist der Lauf der Welt!


Konfliktlösung

Differenzierungsanalytisches Inventar (DAI)[2] [3] zur Ermittlung der Inhalte von Konflikten
Aktualfähigkeiten
Sekundäre Fähigkeiten Primäre Fähigkeiten
Pünktlichkeit Liebe / Emotionalität
Sauberkeit Vorbild
Ordnung Geduld
Gehorsam Zeit
Höflichkeit Sexualität
Ehrlichkeit / Offenheit Kontakt
Treue Vertrauen
Gerechtigkeit Zutrauen
Fleiß / Leistung Hoffnung
Sparsamkeit Glaube / Religion
Zuverlässigkeit Zweifel
Genauigkeit Gewissheit
Gewissenhaftigkeit Einheit
Aktualfähigkeit
(jeweils ein Beispiel)
Situation

(was liegt vor)

Ist-Wert

(wie habe ich reagiert)

Soll-Wert

(wie kann ich besser reagieren)

       

Konfliktbewältigung (Humor)

  • Konflikt-Ursachen (Humor) :
  1. Missverständnisse - LoriotWikipedia-logo.png: "Auf der Rennbahn" (Video)
  2. (...) - Rüdiger Hoffmann: "Mein Mitbewohner" (Video)
  3. (...) - Der Österreicher Christian Hölbling alias Helfried Teil 1/2 / Teil 2/2
  4. "Verspätungen" - Hans-Hermann Thielke (Video)
  5. "Abneigung + persönliche Vorlieben" - Hans-Hermann Thielke: Im Supermarkt (Video)
  6. "Stress-Situationen" - Herr Holm: Telefonmarathon (Video) / Verkehrsmeldung (Video)
  7. "Ordnung muss sein." - Herr Holm - "Undercover als HSV Fan" (Video)
  8. (...) - Otto: "Führerschein" (Video)
  9. (...) - Mr Bean - Prüfung (Video) / LibraryW-Logo.gif(English) (Video)
  • Konfliktbewältigung (Humor):
  1. Loriot: Eheberatung

Sollte es einen „Elternführerschein“ geben?

Führerschein
  1. Ziel der Prüfung: es wird abgefragt, ob der/die Betreffende elementare Regeln die Teilnahme am Straßenverkehr betreffend beherrscht.
  2. Das Auto selbst ist zweitrangig („wenn es kaputt ist, muss es halt in die Werkstatt“).
Elternführerschein
  1. Wird jemals abgefragt, ob jemand elementare Regeln die Erziehung von Kindern betreffend beherrscht?
  2. Das Kind selbst steht im Vordergrund.
Positionen (pro / kontra)
  • pro
  • Kontra
  1. So ein Quatsch, die Katze kriegt ihre Jungen auch so groß – ohne ein Buch über Erziehung gelesen zu haben.

Literatur zur Erziehungsfrage

Mütter

  • Hedwig Dohm, Die Mütter - (kritischer) Beitrag zur Erziehungsfrage
Die Mutter als Erzieherin?

tyrannische Väter

[...] Trotz dieser unvorstellbar harten Erziehungsmaßnahmen blickte Friedrich als König nicht nur mit Groll, sondern auch voll Bewunderung auf seinen Vater zurück. [...]

(kluge) Kinder (und deren Erziehung)


  • Es gab mal eine Zeit ...
Raabigramm an Klitschkos: "[...] Könnt ihr dem Dieter Bohlen mal gepflegt den Arsch versohlen. [...]"


Es gab mal eine Zeit, in der - sogar (!) - Bankiers bei Gelegenheit ganz gepflegt den Arsch versohlt bekamen:

... und der junge Seydlitz wurde ob dieses (seines) "Verdienstes" sogar noch befördert:

[...] Da sah der König ernsten Blickes in das blühende, jugendfrische und schelmisch widerstrahlende Gesicht des kühnen Knaben. Dann stahl sich ein leises Lächeln über seine Züge - und endlich sagte er mit freundlicher Stimme: "Geh' er nach Haus, Monsieur, und zieh' Er die Uniform an. Zum Pagen wird Er mir zu gerieben. Adieu, Leutnant von Seydlitz!"

* Projekt Gutenberg: Friedrich der Große und Seydlitz

Eine schöne Anektdote, wie der "olle Fritz" mit dem Jähzorn umgegangen ist, den der liebe Gott ihm mit in die Wiege legteWikipedia-logo.png:

Erziehung und (Sozial-) Rassimus

Entwicklung

Jugendsünden (BVerfG)

[...] 1. Der Beklagte des Ausgangsverfahrens war im Alter von 16 Jahren an einem Verkehrsunfall beteiligt. Er fuhr ohne Fahrerlaubnis auf einem Moped und nahm seine 13jährige Freundin auf dem Soziussitz mit. Eine Haftpflichtversicherung bestand nicht. Die Freundin trug keinen Sturzhelm. Der Beklagte bog an einer Kreuzung in die Vorfahrtsstraße ein und stieß dabei mit einem vorfahrtsberechtigten Lastkraftwagen zusammen. Bei diesem Unfall wurde die Freundin des Beklagten schwer verletzt. Sie erlitt eine komplizierte Fraktur der Schädeldecke mit schweren Gehirnfunktionsstörungen. Das Mädchen war bis Ende 1995 ein Schwerpflegefall und benötigte umfangreiche Rehabilitationsmaßnahmen. [...]

- Aussetzungs- und VorlagebeschlussWikipedia-logo.png des Landgerichts Dessau vom 25. September 1996 - (6) 8 O 853/96 -

Was tun gegen Jugendgewalt?

WDR (west.art am sonntag, Sendung vom 11. Oktober 2009)

Unterricht

Medien

  • Die Generation 50+ über Kindheit und Erziehung in Schule und Elternhaus:
  1. Meine Kindheit ... im Ruhrgebiet (Mehrteilige Doku / sehr empfehlenswert / sowohl für Schüler als auch für Lehrkräfte und auch für Eltern.)
    WDR Fernsehen Freitag, 08. Januar 2010, 21.00 - 21.45
    Ein Film von Achim Scheunert und Luzia Schmid
  2. Meine Kindheit ... am Rhein ( WDR Fernsehen Freitag, 15. Januar 2010, 20.15 - 21.00 Uhr)
  3. Kölner Treff - Sendung vom Freitag, 08. Januar 2010, 21.45 - 23.10 Uhr
    Kabarettist, Ex-Politikerin und Schauspieler...
    Stichwörter: (Karriere); "Generationenkonflikt"; "die 68ziger"; "religöse Erziehung"; "Fehler bei der Erziehung der Kinder"; "altersmilde"

Fächerübergreifend / interdisziplinär

Musik: (evtl.)

  1. Silbermond: Ich bereue nichts - Video
  2. The Cranberries: Ode To My Family Video / Text
  3. "Müssen nur wollen" (Wir sind Helden: Video / Text)
    (Auch weil Judith Holofernes - als junge Mutter - sich in bemerkenswert rücksichtsvoller und besonnener Art und Weise in der politischen Debatte über das Thema "Erziehung" äußert: (sinngemäß) »Ich gehöre zu den privilegierten Menschen in dieser Gesellschaft; andere Menschen - insbesondere in Armut lebende Eltern - haben definitiv nicht die Möglichkeiten/Mittel, ihren Kindern das (an-)zu-"bieten", was wir uns als Familie "leisten" können.«)

Siehe auch

Weblinks

Fußnoten / Einzelnachweise

  1. Kein bösartiges Lachen, sondern vielmehr jene Art von Lachen, mit dem "man" - unabhängig vom Alter - anderen Menschen signalsiert: Das macht Dich/Sie noch sympathischer/interessanter! Diese Menschlichkeit (oder hier: menschliche Schwäche). Stichwort (emotionale Ebene): (als "Spiel":)"Was sich liebt, das neckt sich." bzw. ("Respekt" vor dem Gegenüber:)"Ich lache Dich nicht aus. Ganz im Gegenteil: ich lache Dich an!"
  2. Nossrat Peseschkian, Psychotherapie des Alltagslebens – Konfliktlösung und Selbsthilfe, Seite 37 (Fischer Taschenbuch Nr.1855)
  3. Kritisch hierzu: Gunzelin Schmid Noerr: Psychotherapie • Geschäft mit dem psychischen Elend in: DIE ZEIT, 13.01.1978 Nr. 03