Benutzer:Stephan Griebel

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Kurzinfo


Admin
Ich bin
AdministratorIn im ZUM-Wiki.


Zu meiner Person

Als gelernter Mathematik- und Physiklehrer interessiere ich mich insbesondere für den Einsatz von neuen Medien im mathematischen-naturwissenschaftlichen Unterricht, wobei mein persönlicher Schwerpunkt eher auf der Mathematik liegt. Kennengelernt habe ich die klassischen Softwaretypen wie Dynamische Geometrie oder Computeralgebra bereits in verschiedenen Seminaren während meines Studiums an der Uni Würzburg bei Hans-Georg Weigand (damals Habilitant) und Thomas Weth (damals Doktorant). Von Hans-Joachim Vollrath habe ich gelernt, dass die Mathematikdidaktik eine sehr reichhaltige Methodik zu bieten hat, etwas, was mir in meiner eigenen Schulzeit leider weitestgehend versagt blieb.

Zur Zeit des Abschlusses meines 2. Staatsexamens gab es eine Lehrerschwemme, so dass ich mich anderweitig umschauen musste. Da ich den CAS-Rechner TI-92 und einige bekannte Namen aus der seinerzeitigen Derive/TI-92-Szene bereits kannte, hat es mich zu Texas Instruments verschlagen. Dort bin ich nun bereits seit 1997 im Bereich Schulberatung, zwischenzeitlich für den gesamten deutschsprachigen Raum und unterstützt durch ein vielköpfiges Team, tätig.

Ich bedaure, dass ich nicht mehr selbst im Unterricht stehe. Die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern ist etwas ganz besonderes. Anderseits bin ich jeden Tag mit vielen Lehrerinnen und Lehrern in Kontakt und es ist mir eine große Freude, diesen bei der Verwirklichung ihrer Ideen, Vorstellungen und Wünsche zu helfen.

Meine Meinung zu Medien im Unterricht

Aufgrund eigener Anschauung und Erfahrung bin ich davon überzeugt, dass diese Medien auf alle Fälle im Unterricht jederzeit verfügbar sein müssen, was einschliesst, dass ich sie nicht jederzeit zwingend verwenden muss. Computerraum kommt für mich daher nicht in Frage. Da halte ich es ganz wie Helmut Heugl: "Wenn es nicht notwendig ist, Technologie einzusetzen, dann ist es notwendig, Technologie nicht einzusetzen." Auch bin ich der Meinung, dass Mathe ein Mitmach-Fach ist. Keinesfalls etwas fertiges. Alles was den kleinen Entdecker in Bahnen zwängt, ist Mathe aus der Dose. Essen selbst kochen geht zwar nicht immer, aber häufiger als man denkt und vor allem aber hinterlässt das Selbsttun einen tieferen und nachhaltigeren Eindruck. Und genau darauf kommt es mir an.

gegenwärtiger Fokus

Zwar haben auch bisherige Graphikrechner wie z.B. TI-84 Plus oder Computeralgebra-Taschencomputer wie z.B. Voyage 200 schon ansatzweise verschiedene mathematische Softwaretypen (Funktionenplotter, DGS, Tabellenkalkulation, CAS) geboten, doch sind dort diese Module nur recht oberflächlich miteinander vernetzt. Dies gilt insbesondere, wenn man sich den völlig neuen Ansatz von TI-Nspire betrachtet. Der Übergang von einem Modul in ein anderes erfolgt quasi naht- und bruchlos. Es ergeben sich für den Unterricht damit völlig neue Chancen, insbesondere viel größere Möglichkeiten der Differenzierung hinsichtlich verschiedener Lerntypen. Gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern und hier vor allem mit den im Lehrernetzwerk T3 engagierten Referentinnen und Referenten an diesem Thema zu arbeiten, ist mir zur Zeit ein besonderes Anliegen.

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