9 Biologie

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Inhaltsverzeichnis

Kino

Allgemein

Wie kommt der Film auf die Leinwand?

Diese müssen nun vorgeführt werden. In modernen Kinos geschieht dieses über Telleranlagen. Dabei werden die Filmakte hintereinander auf einen Ring aufgezogen und mit Klebestreifen aneinandergeklebt. Mit der vorgeklebten Werbung und den Trailern ist so ein fertiger längerer Film auf dem Ring auch mal 4 km lang! Dieser Ring wird auf einen Abspielteller gelegt, der Ring wird entfernt und der Film aus der Mitte heraus über Rollen zum Projektor geführt. Der Teller dreht sich dabei genau in dem Tempo in dem auch der Film rausgezogen wird. Der Film geht dann zum Projektor und wird dort je nach Gerät entweder mit 24 oder 25 Bildern pro Sekunde durchgezogen. Dabei bleibt jedes Bild kurz stehen und wird durch eine spezielle Blende sogar zweimal auf die Leinwand geworfen, das ergibt also effektiv 48 oder 50 Bilder in der Sekunde. Dann wird der Film zu einem zweiten Teller geführt und dort wieder auf den Ring gespielt und kann nach dem abspielen des Filmes sofort wieder verwendet werden.

Was passiert mit "gebrauchten" Filmen?

Auf welchen Medien werden die Filme gespielt und warum?

Warum isst man Popcorn im Kino/Geschmack des Essens. Anders als zu Hause?

Menschen

Jobs

Kassiererin

Projektleiter Filmvorführer / Haustechnik

Grafiker / Mediengestalter

Thekenkräfte

Wer spielt die Filme ab?

Die Filme werden von einem Filmprojektor abgespielt. Dieser Filmprojektor wird von einem Filmvorführer bedient. Filmvorführer sind Kinoarbeiter, deren Hauptaufgabe die Handhabung von Filmkopien und die Bedienung der Vorführapparaturen ist. Das bedeutet das Abspielen von Filmen und die technischen Einrichtung. Der Filmvorführer ist zudem für den Gesamtablauf der Veranstaltung verantwortlich, und er kümmert sich daher auch um Saalbeleuchtung, um vorab gespielte Trailer oder Werbeclips, Überblendungen bei Vorführungen mit mehreren Projektoren und vor allem um technische Probleme, die während der Vorführung auftreten können.

Warum bekommt man bei 3D-Filmen (manchmal) Kopfschmerzen?

Es gibt viele Menschen bei denen ein kleines Ungleichgewicht zwischen den beiden Augenmuskeln besteht, mit dem das Gehirn unter normalen Umständen gut umgehen kann. Im Normalfall sehen wir mit dem einen Auge die Dinge aus einem gerinfügig anderen Winkel als mit dem anderen Auge. Unser Gehirn verarbeitet diese Informationen zu einem dreidimensionalen Bild, also einer Wahrnehmung mit Tiefe. Das wir in einem Film dreidimensional sehen ist nicht auf die gleiche Weise kalibriert, wie unsere Augen und unser Gehirn es sind. Wenn die Augen anfangen, sich daran anzupassen, dann erfordert dies eine besondere Anstrengung für das Gehirn und das löst Kopfschmerzen aus. Bei 3D-Filmen kann es auch zu Übelkeit kommen. Anstatt zwei Geräte setzen die Kinos nur noch einen digitalen Projektor ein, der zwischen dem rechten und linken Bild 144 mal pro Sekunde hin und her springt, was unser langsames Sinnesorgan nicht wahrnimmt.

Kosten

Kosten Produktion?

Kosten Film?

In Deutschland werden Filmmieten über eine Mindestgarantie und einen prozentualen Anteil an den Karteneinnahmen abgerechnet. Der Kinobetreiber bezahlt einen vorab ausgehandelten Prozentsatz seiner Karten-Einnahmen an den Verleih, auf jeden Fall aber eine Mindestgarantie genannte Summe in Höhe von 100 bis zu 250 Euro, die die Deckung eines Verlustest garantieren soll.

In der Regel übernimmt der Verleih die Kosten für den Kopientransport zum Kino, das Kino die Kosten für den Rücktransport zum Verleih. Kinos in den Standorten mit einer geringeren Einwohnerzahl (Zone 4-6) einen geringeren Leihmietensatz, als die Kinos in den großen Städten. Weiterhin wird die Höhe der Filmmieten durch freie Zusatzabsprachen beeinflusst. Nach dem Bundesstart sinkt der Mietpreis in der Regel, ebenso hat

Grundsätzlich gilt: Filmmieten sind individuelle Absprachen zwischen Verleihern und einzelnen Kinobetreibern.

Technik

Wie wird 3D gemacht?/Wie funktioniert das?

3D wird mithilfe von zwei Objektiven gedreht. Die ebenfalls in einem Abstand auseinanderliegen. So ermöglicht man den stereoskopischen Effekt. Wird den Augen jeweils das richtige Bild zugeführt, entsteht der räumliche Eindruck. Der räumliche Effekt kann vergrößert werden durch den Abstand der Objektive. Die dreidimensionale Sichtweise sehen wir Menschen, weil z.B ein Display die Perspektiven des rechten und des linken Auges gleichzeitig anzeigt. Ein Streifenmuster vor dem Bildschirm sorgt dafür, dass jedes Auge nur die Pixel zu sehen bekommt, die für seinen Blickwinkel bestimmt sind. Weil die Paralaxenbarriere dabei einen Teil der Pixel verdeckt, verschlechtert sich die Auflösung. Das Bild wird Unschärfer. Der 3D Effekt stellt sich nur ein, wenn man vom richtigen Blickwinkel und Abstand auf dem Monitor schaut.

Welche Spezialeffekte (z.B Lichteffekte) werden genutzt?

Als visuelle Effekte bzw. englisch visual effects werden Effekte in Filmen bezeichnet, die in der Postproduktion erzeugt werden, heutzutage meist digital mit Computern.

Visuelle Effekte werden eingesetzt, um Filmmaterial aufzubessern oder um bestimmte Effekte zu erzielen, die mit einer unbearbeiteten Filmaufnahme nicht oder nur sehr umständlich zu erreichen wären. im Film müssen real wirken, um dem Zuschauer die Illusion der Handlung glaubhaft zu machen.

Am Computer erstellte Visuelle Effekte werden unterschieden in Visible und Invisible sind Effekte, die man im fertiggestellten Film nicht mehr wahrnimmt. So zum Beispiel das Frame-by-Frame-Übermalen eines beim Dreh übersehenen Kabels oder eines Schildes oder das Ersetzen von Greenscreens. Als Visiblegelten Effekte, die auffällig sind, so zum Beispiel sich transformierende Roboter im Film Transformers. Seit 1964 wird für Visible der zuvor für Spezialeffekte vergebene Oscar in der Kategorie Beste visuelle Effekte vergeben.

Vor allem Invisible werden häufig zur Kostenersparnis eingesetzt. Visuelle Effekte können zwar beträchtliche Summen kosten, was sich aber meist rentiert, da das Bauen eines Filmsets zum Beispiel einer kompletten mittelalterlichen Stadt noch teurer werden würde. Die gleiche Stadt kann für einen Bruchteil der Kosten digital mit Hilfe von VFX am Computer „gebaut“ werden. Es werden oft mehrere Ebenen kombiniert wie zum Beispiel die Darsteller in einem teilweise gebauten Set und digital ergänzte Teilen. Vor allem in Historienfilmen, Science-Fiction-Filmen, Katastrophenfilmen und Fantasyfilmen werdeneingesetzt.

Technische Probleme?

Projektor

Ein Projektor ist ungefähr 1,5 bis 2 Meter groß und ebenso lang und wiegt 4 Zentner (200kg/ 1 Zentner entspricht 50kg). Auch der *Spulenturm oder der Teller hat eine Umfang von 1,5 Meter und ist dementsprechend groß. Bei einer Entfernung von 14 Metern vom Projektor zur Leinwand und einer Leinwandgröße von 6x3 Metern (18m²) benötigt man schon 1000 Watt um ein gutes Bild mit tollen Farben zu erhalten. Je größer der Abstand zur Leinwand und je größer die Leinwand um so mehr Lichtleistung sind von Nöten. Immerhin muss der Film von einer Spule abgespult werden und gleichzeitig auf einer anderen aufgespult werden. Auch ein Filmumspuler ist von Nöten. Um das Vorprogramm zu Schneiden, d.h an den Hauptfilm anzubringen oder zusammenzusetzen benötigt man einen Umspuler mit zwei Spuleneinrichtungen.

  • Spulenturm: Die einfachste Möglichkeit einer Langlaufeinrichtung ist der sogenannte Spulenturm, bei dem auf einem zusätzlichen Gerüst, das neben oder hinter dem Filmprojektor aufgestellt wird, zwei Spulen mit noch größerem Fassungsvermögen angebracht werden.

Geschichte

Wann gab es das erste Kino und wo?

Die Geschichte des Kinos begann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Schaubuden auf Jahrmärkten. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Kino eine etablierte Kunst- und Kultureinrichtung. Ende des Jahrhunderts geriet es, vor allem durch die Konkurrenz des Fernsehens, in eine tiefe Krise. Heute erlebt es eine kleine Renaissance. Die erste öffentliche Filmvorführung in einem Unterhaltungstheater fand am 5.Februar 1894 in Manhattan statt.Bis in die 1920er-Jahre entstanden in den Großstädten Kinopaläste, die den Theatern und Opernhäusern nachempfunden waren. 1926 kam der erste abendfüllende Spielfilm mit Ton zur Aufführung.

Erster Kinofilm?

Als Erster richtiger Kinofilm gilt das Experiment des englischen Fotografen Eadweard Muybrige. In den Staaten hat er 1878 mit Hilfe von 24 Kameras Bilder von einem gallopierenden Pferdes aufgenommen. Dieser gilt als erster richtiger Film.